Gedanken

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Dieses Jahr fühlt sich für mich so herrlich verrückt an. Ich geniesse es von vorn bis hinten, fühle mich lebendig und in meiner Mitte. Natürlich gibts auch Tage, die nicht so laufen. Aber meine Gesamtstimmung ist um so vieles runder als letztes Jahr. Hier bewegt sich viel, verändert sich viel. In uns drinnen, in unserer Familiendynamik. Und ich habe das Gefühl, auch im Blog. Mein Fokus ist etwas verloren gegangen. Ich schreibe immer nur, was mich gerade bewegt und beschäftigt. Immer mal wieder komme ich an einen Punkt, wo es sich nicht mehr so stimmig anfühlt im Blog. Ich etwas nachjustieren möchte. Wieder reflektieren und mich fragen: was möchte ich eigentlich? Ich glaube, dieser Punkt ist gerade wieder erreicht. Meinen Blogbeiträgen fehlt die Tiefe und das Besondere. Das ist ein Gefühl. Meine Zugriffszahlen gehen zurück, meine Bloglust leidet. Ich hatte neulich einen sehr interessanten Austausch mit einer Freundin über meinen Blog. Bin ich das wirklich, die hier schreibt? Wie authentisch ist mein Blog? All diese Fragen beschäftigen mich gerade. Ich habe keine Antwort. Natürlich werde ich weiter schreiben. Aber erstmal geniesse ich eine kleine Pause. Zum Atmen, Gedanken Ordnen und Sammeln.

Die Fotos sind in Heidelberg auf dem Weg zur Jugendherberge entstanden. Es hatte gerade geregnet und ich kam an einer Wiese vorbei mit diesen schönen regenbenetzten Blüten.

Was liest du gerade gern bei mir? Was interessiert dich und worüber würdest du künftig gern mehr lesen? Über welche Beiträge scrollst du hinweg, weil sie dich weniger interessieren? Bei welchen Themen hast du Lust zu kommentieren und mitzureden?

gelesen :: Magic Cleaning

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Nachdem das Aufräumbuch von Marie Kondo schon monatelang durch meine Internetfilterblase hypte, schlich ich auch drumherum und kaufte es mir schlussendlich neulich im Bahnhofsbuchladen in Heidelberg. Es las sich leicht als Reiselektüre, doch ich war insgesamt enttäuscht und gelangweilt vom Buch (oder waren meine Erwartungen durch den Hype so hoch).

Magic Cleaning. Wie richtiges Aufräumen ihr Leben verändert, Marie Kondo, rororo, 9,99 Euro*

Es dauerte über 70 Seiten Vorgeplänkel, bis Konmari endlich tatsächlich zum Aufräumen kam. Man hätte die Essenz des Buches in weit weniger Seiten packen können. Ich mochte weder die Struktur des Buches noch den Schreibstil. Es hat kein „jetzt möchte ich unbedingt loslegen“ Gefühl ausgelöst, wie damals, als ich „Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags*“ gelesen habe. Allerdings stand ich möglicherweise damals auch an einem ganz anderen Punkt als heute.

Meine Essenz des Buches:

  1. Nach Kategorien aufräumen (Kleidung, Bücher, etc)
  2. Jedes Ding zur Hand nehmen und fragen „Macht es mich glücklich?“
  3. Entscheiden, ob behalten oder wegwerfen
  4. Dinge, die dich nicht glücklich machen, wegwerfen
  5. Für die Dinge, die bleiben, einen festen Platz finden
  6. Dinge einer Kategorie an einem Platz aufbewahren
  7. Dich bei den Dingen bedanken. Auch bei den DIngen, die weggeworfen werden. Sie haben ihren Dienst einmal erfüllt (und sei es nur, dir zu zeigen, was du nicht möchtest) „Es war einmal nützlich und hat seinen Zweck erfüllt. Danke“
  8. Jedes Familienmitglied bekommt einen Ort, wo es seine Dinge aufbewahren kann und sich drum kümmern kann, daß sie in Ordnung gehalten werden. Das kann ein Schrank oder ein abgeteilter Bereich der Wohnung sein.
  9. Dankbarkeit und achtsame Behandlung der Dinge führt zu längerer Haltbarkeit und größerer Freude mit den Dingen.

Hast du das Buch gelesen? Wie hat es dir gefallen? Was hat es in dir bewirkt?

*Affilate Link

Mit dem Mann in Heidelberg

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Wir haben Ferien. Deshalb ist es hier NOCH ruhiger im Blog. Vergangenes Wochenende, während die Kinder bei Oma waren, habe ich mit dem Mann Zeit in Heidelberg verbracht. Er hatte dort ein Multi-Gongkonzert in der St. Bonifazius Kirche. Ich habe den Eintritt kassiert und die restliche Zeit mit dem Mann genossen. Wir hatten Zeit, gemütlich Essen zu gehen, unser Monatsdate extended. Konnten alle Punkte auf unserer Agenda besprechen (wir schreiben uns immer einen Themen-Plan für unsere Treffen), privat wie beruflich. Jetzt sind wir wieder auf dem neuesten Stand, wissen, was als nächstes ansteht und haben sogar vage Urlaubspläne für nächstes Jahr. Übernachtet haben wir in der Jugenherberge in Heidelberg (welche sehr schön ist). Wir trafen uns mit Bekannten im „red“, wo man gut vegan und vegetarisch essen kann und bekamen eine Führung auf den Philosophenweg mit Blick zum Schloss. Ausserdem genossen wir abends gemeinsam ein Gläschen Hugo und unsere Zweisamkeit, morgens ein langes Frühstück im Bergheim 41 und danach einen ausgiebigen Stadtbummel ohne Ziel und Zeitdruck, dafür mit Händchenhalten und Verliebtsein. Allein dafür hat sich die lange Bahnfahrt gelohnt.