Monatsmotto Mai :: Unprocrastination

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Zenhabits schlägt als Monatsmotto für Mai Unprocrastination vor. Dinge nicht herauszögern. Es anpacken, gebacken kriegen. Ich habe eine Weile nachgedacht, was ich gerade prokrastiniere und warum. Ich komme da immer wieder am gleichen Punkt an: mein Job. Ich habe keine Portfolioseite, möchte schon seit Ewigkeiten ein neues Erscheinungsbild und endlich auch AGB.

Prokrastination durch Orientierungslosigkeit
Ich überlege, was der Unterschied zwischen prokrastinieren – herauszögern – und einfach keine Zeit dafür haben. Wahrscheinlich ist es die Gewichtung. Wie wichtig ist mir ein Thema, daß ich dem die notwendige Priorität einräume, um es erledigt zu bekommen. Schon seit Jahren stelle ich mein eigenes Erscheinungsbild immer wieder hinten an. Ich glaube, es ist nicht Zeitmangel, sondern ein gewisser Grad an Orientierungslosigkeit. Ich schwimme im Alltag mit, es geht mir gut, ich fühle mich wohl. Ich habe meistens guten Kontakt zu meinen Kindern, meinem Mann und auch zu mir selbst. Und doch ist da diese Richtungslosigkeit. Wo will ich hin, was ist meine Aufgabe? Wo ist mein Platz und wie kann ich (sinnstiftend) erfüllt arbeiten? Was möchte ich tun udn wie möchte ich arbeiten? Für all diese Fragen finde ich keine Antwort. Ich kenne das Phänomen schon. Ich hatte es stark, als der Wolf um die 3 war. Wo der Fokus von Kinderbetreuung und -begleitung weg ging und ich mich wieder auf mich konzentrieren konnte. Leider kann mir diese Fragen niemand anderes beantworten. Das muss ich für mich selbst rausfinden. Ich habe mir selbst noch ein Jahr gegeben, um eine Richtung zu finden. Das Jahr, in dem der Sterngucker noch nicht in den Kindergarten gehen wird. Das Jahr, in dem ich noch zwischen Job, Familie und mir selbst herumjongliere.

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Vielleicht fange ich trotzdem erstmal mit AGB an. Die stehen schon so lange als to-do in meinem Mahabuch. Vielleicht ist es auch eine gute Idee, wieder Ziele festzulegen. Kurzfristige, mittelfristige und langfristige.

< Stempel von Quietfiredesign

Hast du auch solche Lebensfragen? Oder ist bei dir alles klar? Kommen solche Lösungen spontan als Impuls und plötzlich weißt du, was zu tun ist? Oder ist es ein langer (schmerzhafter?) Prozess und viel Arbeit? Was schiebst du schon lange auf, was du (diesen Monat?) erledigen kannst?

Mehr Monatsmottos findest du bei wert-voll.

Langes Maianfangswochenende

Woah, nun sitze ich endlich mal zwei Minuten auf der Couch. Die Spülmaschine läuft, die Kinder sind in ihren Betten, der Mann gibt eine Gongmeditation in München. Ich blicke zurück auf ein volles langes und verregnetes Wochenende.

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maifeiertag

Am Freitag wurde hier im Dorf der neue Maibaum aufgestellt. Eine recht bayrische Tradition mit Böllerschützen, Blasmusik, Goaßlschnoizern und natürlich Tracht. Wie es sich gehört. Der Maibaum wurde über Monate ausgewählt, und vorbereitet, angemalt und bewacht. Da gibt es einen richtigen Brauch drum. Ich hab mir das angeschaut, bin dann aber wieder meiner Dinge nachgegangen. Wir haben ein kleines Hochbett für den Wolf von der Tochterfreundin abgeholt und im Wolfszimmer aufgebaut. Wir hatten ja insgesamt ein Bett zu wenig. Jetzt muss der Sterngucker nicht mehr auf der Matratze am Boden schlafen, sondern hat ein eigenes Bett (das vom Wolf).

Am Abend hatten der Mann und ich unser Monatsdate. Wir waren diesmal in einer Geheimtipp-Wirtschaft in der Gegend essen. Ich geniesse diese neu eingeführte Tradition mit dem Mann sehr. Wir sind ca 2 Stunden weg, gemeinsam etwas essen. Wir besprechen, was uns gerade bewegt, machen unseren Monatsrückblick im Workbook und freuen uns aneinander. Die Bande haben wir daheim gelassen. Das klappt für 2 Stunden gut.

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Am Samstag war ich morgens beim Schwimmen. Es war das letzte Hallentraining vor der Sommerpause. Wir haben die letzten Übungen für das Rettungsschwimmerabzeichen gemacht, unter anderem Wiederbelebung mit der Puppe.

Nach dem Training habe ich noch schnell ein Geburtstagsgeschenk für den Wolfsfreund organisiert, dann haben wir Mittag gegessen und sind nach München zur Veggie-Expo gefahren. Das war mit 3 Kindern in dem Trubel eher so naja. Die Jungs haben sich durch sämtliche vorhande Schokoladenproben gefuttert. Etwas bahnbrechendes Neues haben wir nicht entdeckt. Die meisten Produkte kannten wir schon, andere haben uns nicht interessiert (Fleischersatzprodukte, Superfoods, konzentrierte Proteine für Sportler etc). Die Rückfahrt war umständlicher als erwartet, ich habe den Wolf derweil mit meinem Strickzeug (immer noch der Tubularity) bei Laune gehalten.

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Zuhause haben der Mann und der Sterngucker Abendessen gekocht. Es gab Spargelrisotto. Sonst machen wir nie Weißwein an den Risotto, diesmal hatte der Mann extra welchen mitgebracht. Er hat sich etwas in der Menge vertan und sich an kein Rezept gehalten. Nach dem Abendessen war uns etwas beschwipst zumute. Hihi.

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Am Sonntag haben wir ziemlich lange am Frühstückstisch alle möglichen Sachen besprochen. Den Schulvertrag, die weiteren Pläne der Woche, die Wolfsgeburtstagsfeier, Termin- und Logistikorganisation und wer wann welche Arbeitszeiten bzw kinderfreie Zeiträume braucht. Wir wurschtelten uns durch den Vormittag. Der Mann packte für seine Berlinwoche und die Gongmeditation am Abend. Ich räumte mit dem Wolf sein Zimmer auf, assistierte der Tochter bei selbiger Tätigkeit, erledigte noch einen Druckauftrag für eine Visitenkarte und begann, das Protokoll für das vergangene Elternbeiratstreffen zu schreiben.

Zum Mittag gab es alle möglichen Reste aus dem Kühlschrank: einen Brotaufstrich auf Basis von roten Bohnen zu Bratlingen gebraten, den Spargelrisotto vom Vorabend, Gnocchi für die Jungs, Salat mit roten Bohnen, Avocado, Tomate und Gurke mit Taccos.

Der Rest des Tages bestand auch hauptsächlich aus Aufräumen, Ordnen und Organisieren. Der Wolf ging am Nachmittag zu einer Geburtstagsfeier und ich beendete sein Zimmer (das Hochbett bekam noch einen Vorhang für besseres Höhlenfeeling).

Gegend 17 Uhr verschwand der Mann gen München und ich kümmerte mich um Abendessen und Bettzeit der Bande. Das ging nach dem langen Wochenende und dem aufregenden Tag etwas zäh, aber nun schlafen alle und ich schreibe gleich noch die Einladungskarten für den Wolfsgeburtstag. Dann bin ich aber auch bettreif.

Morgen fahre ich den Mann zum Bahnhof. Er fährt nach Berlin. Wir daheimbleibenden sind schon ganz aufgeregt, weil wir morgen unsere italienische Gastschülerin begrüßen werden. Das wird eine sehr volle und spannende Woche, vorallem für die Tochter. Die Schüler haben so tolle Ausflüge und Aktionen geplant. (Und ich grübel hier schon die ganze Zeit, was ich zu Essen anbieten werde. Pizza, Pasta, Ciabatta, Gnocchi und Risotto fallen ja aus Peinlichkeitsgründen gegenüber einer waschechten Italienerin schonmal weg ;-)

jademond

jademond_gruenMein Internet-Pseudonym trage ich jetzt schon ca 15 Jahre mit mir herum. Ich erinnere mich noch ganz genau an die Situation, wo ich es mir ausgedacht habe. Wie wir in Hamburg lebten, da gerade frisch eingezogen waren. Die Tochter war noch nicht auf der Welt, das spätere Kinderzimmer noch Arbeitszimmer. Ich weiss, wo mein Computer stand und wie ich in der Wohnung rumlief, auf der Suche nach einer Idee, nach einem passenden Namen. Ich probierte damals einen Chat mit meinem Schwiegervater aus, war es ICQ? Oder ein Messenger? Dafür wollte ich ein Pseudonym. Nach langem Grübeln kam ich darauf, mich nach meiner damaligen Lieblingsteesorte Jademond (Grüner Tee mit Orange von Ronnefeldt) zu benennen. Und seit dem nutze ich jademond als meinen Namen online. Auch in der Mailart-Community, der ich damals sehr aktiv angehörte, habe ich jademond als mein Pseudonym benutzt. Der Name ist mir über die Jahre schon so vertraut geworden, daß er mittlerweile ein Teil von mir ist.

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Webauftritte
Als ich mich damals begann, mit HTML zu beschäftigen und meine erste Website baute, war natürlich klar, daß sie nur jademond.de heissen konnte. Seit dem hat sich die Website vielfältig verändert. Anfangs war es eine statische Seite. Sie war schwarz und hatte, neben der Navigation, als Titelbild ein Foto von mir auf schwarzem Grund (siehe oben. Das hab ich so nachempfunden. Ich weiss nicht mehr, wie sie genau aussah).
Ich erinnere mich nicht mehr genau an die Inhalte der Website, aber es gab eine queere Linksammlung und Fotografien aus meiner Ausbildung/Studium, später noch Rezepte meiner Lieblingsgerichte. Da war schon die Kürbis-Kokos-Suppe dabei. Ich experimentierte im Laufe der Zeit mit dieser Website und den Möglichkeiten von HTML. Später jedoch liess ich die Website ruhen und nutzte den Webspace nicht bzw nur für emails. Ich war auf lifejournal aktiv, kurz auch unter myblog mit meinen Handarbeiten. Später begann ich auf typepad zu bloggen bevor ich dann zu wordpress wechselte. Hier habe ich meinen Blog nun schon seit 6 Jahren mit 2443 veröffentlichten Beiträgen. Es macht mir immer noch Spaß zu schreiben. Ich habe als jademond so viele tolle Kontakte geknüpft und Menschen kennengelernt, Austausch und Anregungen erhalten.

Vielleicht kennst du mich ja noch aus den Zeiten, wo ich noch nicht auf diesem Blog hier geschrieben habe. Wie lange liest du schon bei mir? Erinnerst du dich noch, wie du jademond gefunden hast? Vielleicht kennst du mich ja auch ganz woanders her (gemeinsame Schulzeit/Ausbildung/Studium! Briefpost! Mailart! Hexenforum! Yahoogroups!) und unser Austausch hat sich nur hierher verlagert. Oder ergänzt.

Dienstagsschnipsel :: ein voller Terminkalender

Heute regnet es. Das finde ich gerade irgendwie entspannend. Das Leben rast in einer Mordsgeschwindigkeit hier durch. Viele Termine, Dinge zu koordinieren, besprechen, arbeiten. Die Wochenenden und Wochen, wo der Mann nicht da ist. Ich schlafe zu wenig und bin deswegen nicht so belastbar. Ich hoffe, daß ich ab übernächste Woche die Kurve wieder bekomme. Bis dahin ist der Kalender proppenvoll.

  • Gestern hatten wir ein Gespräch mit der Schule des Wolfes, um zu schauen, in welcher Klasse er eingeschult wird. Wir haben noch keine Entscheidung getroffen, sondern warten auf das Feedback der Schulleiters und der Lehrerin.
  • Am Abend hatte ich Elternbeiratssitzung in der Tochterschule. Ich habe diesmal Protokoll geschrieben, was ich in den nächsten Tagen nochmal überarbeiten und versenden will. Die Treffen gehen immer sehr lange. ich war erst 23:30 Uhr daheim, habe dann noch etwas gearbeitet und bin erst 0:30 im Bett gewesen. Das ist definitiv nicht meine Zeit.
  • Heute morgen hatten wir das Finanz- und Vertragsgespräch an der Schule. Nun haben wir die Verträge daheim und gehen nochmal unsere wirtschaftliche Lage durch, um die Höhe des Schulgeldes einzuschätzen.
  • Zwischendrin arbeite ich an mehreren Jobs. Diesen Monat hatte ich bisher sehr wenige Einnahmen. Viele Projekte sind noch offen. Ich hoffe, daß ich bald wieder einige Rechnungen schreiben kann, denn Ausgaben fallen ja trotzdem an.
  • Gestern war ich mit den Jungs Schuhe kaufen. 170 Euro für 3 Paar Kinderschuhe (Halbschuhe & Sandalen für den Wolf, Schuhe für den Sterngucker). Als nächstes braucht die Tochter Alltags- und Wanderschuhe. Und Hosen, eine Jacke und Oberteile. Mimimi.
  • Heute Abend habe ich mal keinen Termin.
  • Am Mittwoch abend treffe ich mich mit der Tochterfreundinmama. Das ist unser nächstes Redaktionstreffen für die 3. Ausgabe unserer Mädchenzeitschrift. Wir sind ganz begeistert in Anbetracht der tollen Themen, die wir ausgewählt haben.
  • Am Donnerstag habe ich Gitarre, dann eine Telefonkonferenz, am Nachmittag einen Termin beim Kieferorthopäden, am Abend wollen der Mann und ich Essen gehen.
  • Am Freitag ist Feiertag. Da wird hier im Ort der Maibaum aufgestellt. Ich habe sowas noch nie miterlebt und möchte mir das anschauen.
  • Am Samstag will der Mann gern mit uns zur Veggie World in München, ich möchte vorher mein letztes Training vor der Sommerpause mitmachen. Vielleicht schaffe ich noch die letzten Teile, die mir fehlen, um das silberne Rettungsschwimmerabzeichen zu bekommen. Am Samstag machen wir die Kombi-Übung mit der Wiederbelebungspuppe. Am Sonntag hat der Mann eine Gongmeditation.
  • In der darauffolgenden Woche fährt der Mann nach Berlin zur re:publica, ich bleibe mit den Kindern daheim. Wir werden in der Zeit eine italienische Gastschülerin bei uns haben, die in der Woche mit der Projektstufe tolle Ausflüge machen wird.
  • Am Freitag, den 8. Mai hat der Wolf Geburtstag. An diesem tag reist die Gastschülerin ab und der Mann kommt aus Berlin zurück.
  • Am Samstag ist eine Veranstaltung in der Wolfsschule zu den Elternarbeitskreisen und am Sonntag bekommen wir Besuch von meinen Schwiegereltern.

Wenn es also in den nächsten beiden Wochen etwas still hier sein sollte, dann komme ich vor lauter Leben einfach nicht zum bloggen oder mir fehlen Zeit, Worte oder Muse. Oder ich bin vor Müdigkeit einfach umgefallen :-)

Strohwitwenwochenende

Am Freitag nachmittag ist der Mann wieder übers Wochenende nach Karlsruhe gefahren. Ich konnte uns vorher noch mit Lebensmitteln eindecken.

wochenende

wochenende

Der Samstag startete früh. Der Sterngucker scheint nun auf Sommer umgestellt zu haben. Ich zauberte uns ein Chia-Obstsalat-Frühstück (Chiasamen mit Mandelmilch, etwas Vanille und Agavendicksaft quellen lassen, Obst schnippeln, zusammen in gläser füllen). Der Sterngucker möchte, seit die Erzieherin in der Spielgruppe aus Bananen Rennautos und Krokodile schneidet, seine Bananen als Auto haben. Zum Glück habe ich letzte Woche gesehen, wie sie das macht.

Dann arbeitete ich an einem Auftrag während nach und nach die Kinder aufstanden und frühstückten. Da sich die Bande gut beschäftigte, konnte ich so den ganzen Vormittag arbeiten und den Auftrag zur nächsten Stufe fertigstellen. Nun warte ich auf Feedback der Kundin. Das war so ein schönes Arbeiten, genau wie ich es mir gewünscht hatte: ein ruhiges Wochenende und trotzdem Zeit, was zu schaffen.

wochenende

Am Nachmittag war ich eine Runde laufen. Die Kinder konnte ich eine halbe Stunde allein lassen. Zurück von der Laufrunde duschte ich ausgiebig und machte eine kleine Selfcare-Runde inclusive frisch lackierter Nägel draus. Dann räumte ich die Terrasse auf, holte Wäsche und Hängematte rein und bereitete das Abendessen für die Bande vor: Semmeln und Gemüse zum Selbstbelegen. Ich stellte dem Wolf einen Film ein (Mein Freund der Wasserdrache*) und besprach mit der Tochter noch ein paar Abenddetails. Dann klingelte eine Freundin und ich überliess die Bande sich selbst.

wochenende

Wir waren eingeladen zum Geburtstag einer der Frauen unseres Mütterkreises. Da sie hier im Ort wohnt, war es für mich kein problem, die Kinder allein zu lassen. Sollte ich gebraucht werden, wäre ich schnell zu Hause. Ich genoss den Abend sehr. Es gab leckeres Essen, Lieder, Gespräche, Tanz, Lachen und Musik. Gegen 22:30 Uhr bin ich aber doch nach Hause gegangen, um die Tochter nicht allzu lange allein zu lassen. Sie wartete noch auf mich. Also redeten wir noch ein wenig und gingen ins Bett.

regentropfen

Über Nacht hatte es geregnet. Der Sterngucker weckte mich viel zu früh. Dafür konnte ich aber das schöne Morgenlicht geniessen und mit ihm gemeinsam Frühstücken. Danach versuchte ich ein bisschen weiter zu arbeiten, das war heute aber weniger erfolgreich. Ich kümmerte mich um Wäscheberge und Spülmaschine und räumte die Bude mal gründlich auf. Was da so alles in den Sofaritzen zum Vorschein kam. Ich staunte nicht schlecht.

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Der Wolf pritschelte auf der Terrasse herum, der Wolf war mit dem Radl unterwegs und die Tochter hatte Besuch von ihrer Freundin. So war jeder irgendwie beschäftigt. Ich musste immerzu den Sterngucker im Auge behalten.

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Wir bastelten Fensterdeko inspiriert von Kirschblüten. Die Anleitung habe ich von hier und etwas abgewandelt mit farbigem Seidenpapier. Ich hübschte unser Wohnzimmer auf mit frischen Tulpen aus unserem Garten. (Wer keinen eigenen Garten hat, kann gerade bei dasnuf ein Blumenabo gewinnen).

wochenende

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Ausserdem sortierte ich das Schuhchaos vor der Tür und stellte fest, daß die Kinder neue Schuhe brauchen. Den Rharbarber aus unserem Gemüseabo backte ich zu einem Kuchen.

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Zum Abendessen gab es Popcorn und Rohkost. Ich hatte keine Lust, was zu kochen und die Kinder keine Lust auf Brot. Nach dem Essen gaben die Mädels noch eine kleine HipHop Vorführung, dann wurde die Tochterfreundin abgeholt. ich brachte die Kleintiere ins Bett und hüpfte mit der Tochter eine Runde Shred. Jetzt warte ich noch auf den Mann während die Spülmaschine – unsachgemäss mit Pfannen befüllt – spült. Muhahaha.

Sketchattack :: Sketchnotes mit Frau Hölle

Sketchnote Workshop #sketchattack7 in Munich

Sketchnote Workshop #sketchattack7 in Munich

Bild 1 und 2 ©Frau Hölle

Vor zwei Jahren war ich auf der Republica 13* in Berlin. Ich hatte damals den Ministerngucker dabei und konnte nicht so viele Vorträge und Workshops besuchen. Für mich am interessantesten war der Sketchnotes Workshop von @annalena und @ralfa. Danach gerieten Sketchnotes bei mir wieder in den Hintergrund. Ich fand keine Gelegenheiten zu üben, hörte mir natürlich auch nie Vorträge an, bei denen ich Sketchnotes machen könnte und überhaupt war mein Leben schon skizziert genug. Ende letzten Jahres stolperte ich, ich weiss nicht mehr wie und wo, über @FrauHölle. Auf ihrer Website gab es einen Sketchnotes Adventskalender mit einer kleinen Übung für jeden Tag. Das hat mir total Spaß gemacht, sodass ich fortan wieder mehr zum Stift griff, mir andere Sketchnoter anschaute und Lust bekam, da mehr mit zu machen. Ist dir bestimmt schon aufgefallen hier im Blog. Meine Glücksmomente, meine To-Do Listen, manchmal auch der Einkaufszettel werden mit kleinen Bildchen versehen. Bild und Text kann sich unser Gehirn besser merken als nur Text.

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Im April gab FrauHölle einen Sketchnotes Workshop in München (Link zum Flickr Album des Workshops. Entdeckst du mich?). Erstens wollte ich sie gern kennenlernen, zweitens hatte ich Lust, mehr über Sketchnotes zu lernen. Also meldete ich mich an und ging zum Workshop #sketchattack7.

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FrauHölle ist super sympatisch, quirlig und sprüht vor Enthusiasmus, andere für Sketchnotes – visuelle Notizen – zu begeistern. Der Kurs war super vorbereitet, auf jedem Platz lagen Zettel, Stifte und ein Goodie-Bag mit eigenem FrauHölle Sketchnotes Block und Stiften. Sowas mag ich sehr bei Kursen. Wenn da noch so viel Liebe investiert wird, um es schön zu machen (das kenne ich schon von Julianes Puppennähkursen).

FrauHölle – Tanja Campell – führte uns in den nächsten 2 Stundenin die Welt der Sketchnotes ein. Es war eine gute Mischung aus Vortrag, Übungen und praktischen Beispielen. Wir eigneten uns das Sketchnote Alphabet (Punkte, Linien, Dreiecke, Vierecke, Kreise) und einige Vokabeln an, übten Striche und Tricks. Wir lernten den Aufbau von Sketchnotes und die Vorgehensweise beim Zeichnen. Zum Abschluss hörten wir einen kurzen Vortrag per Youtube, während dem wir uns Sketchnotes machen sollten. Das fand ich einen spannenden Abschluss des Workshops.

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Im Buchladen oder auf Amazon findest du einige Bücher zum Thema Sketchnotes (Affilliate Link), aber auch im Internet per Suche, auf Twitter, Pinterest und Instagram.

*Weil bald wieder Republica ist, habe ich meine Berichte von der rp13 damals nochmal zum Nachlesen rausgesucht. Dieses Jahr werde ich nicht dort sein. Aber der Mann wird sicher wieder interessante Impulse mit nach Hause bringen. Ein bisschen schade finde ich es trotzdem, dort nicht die ganzen netten Menschen aus meiner Twitter-Blase und Blogwelt zu treffen.

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Ich empfand diese Woche als sehr herausfordernd und schlauchend. Bei mir hat sich voll die Frühjahrsmüdigkeit breit gemacht. Ich könnte nachmittags umkippen und in Tiefschlaf fallen. Geht natürlich nicht. Der Sterngucker möchte raus raus raus. Da wartet er nicht immer bis ich soweit bin, sondern türmt auch gern eigenmächtig, wenn ich aufm Klo bin oder ihn mal anderweilig aus den Augen lasse. Ich bin gefühlt den halben Nachmittag damit beschäftigt, ihn ausserhalb unseres Grundstücks irgendwo in der Siedlung einzusammeln. Mal beim Hühner beobachten, mal beim Katze jagen oder beim Jungs auf den Spielplatz verfolgen. Uff. Zusätzlich zu meinem nicht funktionierendem Laptop (juhu! Er geht jetzt wieder!) war das echt eine Herausforderung. Aufgrund von Abendterminen (Elternbeiratstreffen, Elternabend) konnte ich auch abends nicht nacholen, was ich tagsüber nicht geschafft hatte. Ich falle gerade jeden Abend total erschöpft ins Bett. Gleichzeitig habe ich gemerkt, daß ich auch ohne meiner Erwerbsarbeit nachzugehen genug zu tun habe. So viel Terminkoordination und Kinderkram. Ich hatte vergangene Woche mehrmals den Wunsch nach Elternzeit. Ohne Job.

Der Mann ist übers Wochenende wieder weg. Ich versuche mir die Zeit mit den Kindern so stressfrei wie möglich zu gestalten und trotzdem Zeit zum Arbeiten einzuräumen. Ich habe viele Aufträge, die warten mussten, jetzt aber schnell erledigt werden wollen.

Für Herz und Augen
Ich freue mich aber jeden Tag über meinen blühenden Gartenstreifen vorm Haus. Da hatte ich noch im Herbst alle möglichen Blumenzwiebeln unter die Erde gebracht. Ein paar gekauft, viele von Sandra zum Geburtstag geschenkt bekommene und ein ganzes Paket von Muttern. Die gehen jetzt alle nach und nach auf und erfreuen mein Herz und meine Augen. Der Garten ist nichtmal annähernd fertig, aber dieses kleine blühende Fleckchen gibt mir so viel Freude. Ich muss noch viel Geduld haben, bis der Rest dann auch passen wird. Den ersten Schritt haben wir bereits getan und eine Landschaftsgärtnerin um Unterstützung gebeten, die nächsten Arbeiten mit uns zu planen. Ich bin gespannt auf ihre Vorschläge.