Notfallkärtchen – klein, aber nützlich

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Seit wir auf dem Land wohnen und viel mit dem Auto unterwegs sind, kommt mir immer wieder in den Sinn, was eigentlich ist, wenn uns im Auto etwas passiert. Wer weiss dann, daß zu unserer Familie noch 3 Kinder gehören? Wer weiss, wen er dann kontaktieren kann? Oder wenn die Kinder unterwegs sind und ihnen etwas zustößt? Aus diesem Gedanken heraus habe ich für unsere Familie Notfallkärtchen gebastelt. Jedes Famlienmitglied hat eins für sich, die Informationen auf dem Kärtchen gelten für die ganze Familie. Sie sind im Scheckkartenformat und laminiert – passen also gut in den Geldbeutel oder Rucksack.

Als der Mann neulich in Berlin war, wurde ihm die Geldbörse gestohlen. Einen Tag später bekam er einen Anruf von der Polizei, daß sein Geldbeutel gefunden wurde und er den auf der zuständigen Polizeidienststelle abholen kann. Die Beamten hatten in seinem Geldbeutel das Notfallkärtchen gefunden, die Daten mit dem Personalausweis verglichen, und konnten so den Mann kontaktieren. Das hat jede Menge Umwege und Neubeantragungen von Unterlagen erspart.

Mich hat das veranlasst, unsere Notfallkärtchen auf den neuesten Stand zu bringen. Ich habe ein bearbeitbares pdf erstellt, sodass du dir auch eine Version herunterladen und mit den Daten deiner Familie ausfüllen kannst.

Notfallkärtchen für die ganze Familie herstellen

Lade dir das pdf hier runter und öffne es im Acrobat. Dort kannst du nun in den vorgegebenen Formularfeldern die Daten deiner Familie eingeben. Fülle für jedes Familienmitglied ein eigenes Kärtchen aus (Copy & Paste ist bei mehreren Familienmitgliedern eine gute Hilfe). In das graue Feld trägst du den jeweiligen Namen ein. Drucke das Blatt dann aus. Hilfreich ist, das pdf beim Drucken auf 90% der Größe zu stellen, dann kannst du sicher sein, daß es auch wirklich in die Laminierfolien passt.

Wenn du keinen Acrobat hast oder das Ausfüllen am Computer zu mühsam erscheint, kannst du auch den leeren Vordruck nutzen, um die Informationen per Hand einzutragen. Das geht am besten mit einem dünnen Fineliner und kleiner Schrift (je nach Familiengröße variieren die Angaben).

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Jetzt schneidest du mit Cutter oder Schere die einzelnen Kärtchen aus. In der Mitte ist die Faltlinie.

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Das Endformat sieht so aus.

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Und wird einmal gefaltet.

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Dieses gefaltete Kärtchen kannst du nun in eine fertige Laminierfolie im Scheckkartenformat* stecken und laminieren.

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Ich habe ein einfaches Laminiergerät von Tchibo. Gibts aber auch schon günstig von anderen Herstellern zu kaufen*.

PS: So Laminiergeräte erweisen sich auch nützlich, um zB Mitlgiedsausweise für Geheimbanden oder Detektivbüros zu erstellen, laminierte Lesezeichen, wasserfeste Hinweisschilder, gepresste Blätter als Fensterschmuckt oder laminierte Fotos als Mitgebsel auf Reisen gegen Heimweh.

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Desire Map – dein tiefstes inneres Bedürfnis herausfinden

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Kennst du das auch, dass manchmal plötzlich Groschen fallen und Dinge klar werden, die dich sonst nebelig umgeben? Aber du kannst es nicht benennen oder an etwas konkretem festmachen, sondern es ist nur so ein Gefühl von JA!

So geht es mir gerade auf verschiedenen Ebenen. Dieser Prozess ist nicht ganz schmerzfrei und auch sehr tränenreich. Plötzlich überkommt mich eine Welle von Traurigkeit über Dinge die waren und mit dem heutigen Wissen hätten anders laufen können. Doch das Leben verläuft vorwärts, ich wachse mit meinen Erfahrungen, sie gehören zu meinem Weg dazu – mit allem Schmerz und aller Freude.

Anfang des Jahres begann ich, das E-Book Desire Map* von Danielle LaPorte zu lesen. The Desire Map geht davon aus, dass unserem Streben ein tiefstes inneres Bedürfnis zugrunde liegt, unser Core Desire. Wenn wir das Herausfinden (und dabei soll das Workbook* helfen), können wir unsere Ziele, unsere Strategien und unsere Entscheidungen danach ausrichten.
Ich war sehr angetan vom Buch und wollte auch das Workbook durcharbeiten. Ich steckte jedoch ziemlich bald fest. Zuviel Alltag hatte mich wieder eingeholt, zu umfangreich und vielschichtig das Workbook. Also liess ich es liegen. Es erschloss sich mir nicht. Dann, an einem Abend allein, nahm ich es wieder zur Hand und plötzlich begann es zu fliessen. Ohne die Fragen komplett durchzuarbeiten, wurde mir sehr schnell klar, dass unter all meinem Sehnen, Wünschen und Streben das Bedürfnis Eins zu sein liegt. Eins mit mir selbst, eins mit dem Universum, verbunden, in tune. Denn wenn ich das bin, stehe ich in meiner Kraft. Dann fliesst alles. Dann brauche ich keine Anerkennung von Aussen, keine Bestätigung meiner Selbst oder meines Könnens. Dann BIN ich einfach.


Doch wie erreiche ich genau diesen Zustand. Den kann ich ja nicht einfach herbeizaubern. Ich bin auf einer spannenden Spur, denn interessanter Weise begegnet mir genau dieses Thema in dem Buch, was ich gerade lese. Und in dem Workshop, den ich besuchte. Und in Gesprächen mit dem Mann. Und genau genommen auch im Coaching Anfang des Jahres. Aber das wird mir jetzt erst klar. Ein schönes Gefühl, sich selbst wieder ein Stück näher zu kommen.

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Friday Fives :: Was diese Woche schön war

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Ich habe eine ganz wunderbare, erfüllte, volle Woche hinter mir. Hier nochmal gebündelt meine Highlights, für die ich sehr, sehr dankbar bin.

Hamburg :: Eine wirklich wunderbare Zeit in Hamburg. Für mich allein, mit der Tochter, beim Workshop. Ein spontanes Frühstücksdate mit Sandra (die übrigens schon wieder wunderschöne Papeterie zaubert), gutes Essen, Ruhe und Input. Ein schönes neues Kleid. Genau die richtige Dosis von allem.

Patchworkfamilienfreude :: Die Tochter hatte eine tolle Zeit in ihrer Papafamilie, was mein Herz sehr warm und freudig gemacht hat. Patchworkfamiliendasein ist für alle Beteiligten nicht immer regenbogenpupsig, umso schöner ist, wenn es fliesst. Danke!

Bewegung :: Ich genoss Bewegung und Draussensein. Im Workshop in Hamburg, ein langer Freundin-Spaziergang und heute sogar ein 9 km Lauf mit anschliessendem kurzen Anbaden im Steinsee. Sommer, hier bin ich!

Freundinnen :: Zum Reden, Treffen, Austauschen, Lachen, Anrufen, Schreiben, Post bekommen. Diese Woche bin ich besonders dankbar für einen langen Spaziergang & Zeit im Café, ein Anruf einfach so und ein Paket mit zurückgeschickten Leihsachen, Geburtstagsgeschenken für die Jungs und einem Schokogruss für mich. Danke!

Strickzeit :: In der Bahn und in Wartezeiten im Auto. Endlich hatte ich wieder etwas Zeit zum Stricken. Ich stricke gerade an einem Tuch „Egwene“, was leider kein mindless knitting Projekt ist. Umso mehr bin ich für die wirklich intensiven Strickmomente dankbar, wo ich ganz beim Tuch sein konnte.

Wöchentliche Dankbarkeitsmomente sammelt Nadine im Buntraum jeden Freitag.