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Sonne im Glas :: Johanniskrautöl

Also wir im Urlaub waren, stand dort sonnig leuchtend jeden Tag an der Treppe zur Terrasse Johanniskraut. Man sagt, daß Johanniskraut am besten an Johanni geerntet wird, weil es dann die höchste Wirkungskraft hat. Dennoch lachten mich die Blüten so sonnig an, daß ich die Sonne im Glas konservieren wollte.

Die Blüten in Öl einlegen

Ich recherchierte kurz im Internet, wie ich Johanniskrautöl herstellen kann. Das ist sehr einfach. Du pflückst eine Hand voll Blüten und feine Blätter, befreist sie vom Stiel und platzierst das ganze locker in einem Glas. Nun musst du das ganze nur noch mit einem guten Olivenöl übergiessen, verschliessen und für 6 Wochen in die Sonne stellen.

Wenn man Blüten und Blätter des Johaniiskrauts gegen das Licht hält, sieht man kleine durchsichtige Punkte. Diese Bläschen sind gefüllt mit ätherischen Ölen und Wirkstoffen. Das Olivenöl löst diese aus der Pflanze und reichert sich damit an.

Sonne im Glas

Mit der Zeit nimmt das Öl eine rote Farbe an. Deshalb wird Johanniskrautöl auch Rotöl genannt. Rotöl kann zur Linderung vielerlei Beschwerden genutzt werden. Da ich aber keine Fachfrau dafür bin, verweise ich zum Weiterlesen auf diese Seite, wo Wirkung, Anwendung und auch Nebenwirkungen und Vorsichtsmassnahmen beschrieben sind.

Ich selbst erfreue mich an der schönen Farbe und dem Gedanken, ein bisschen Sonne konserviert zu haben. In 6 Wochen ungefähr seihe ich die Blüten ab und fülle das rote Gold in ein Glas.

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Ankommen

Nach 3 Wochen unterwegs sein, ist es schön, wieder zu Hause anzukommen. Der Mann hat uns vom Bahnhof abgeholt. Nun sind wir wieder alle zusammen. Auch die Tochter kam heute von ihrer kleinen Reise zurück. Ankommen ist nicht immer nur schön, sondern manchmal auch erstmal anstrengend. Vielleicht sind wir müde und hungrig, vielleicht müssen sich alle erstmal wieder aufeinander einstellen. Das knirscht es schonmal im Getriebe. Heute ging das aber ganz gut.


Nachdem wir unsere Taschen abgestellt hatten, gab es zuerst eine kleine Runde durch den Garten. Nach dem Regen ist alles kräftig gewachsen. Bei meiner zweiten Gartenrunde habe ich direkt Schüsseln mitgenommen, um zu Ernten. Tomaten, die schon platzen. Bohnen, Himbeeren, Brombeeren. Es ist herrlich!

Dann habe ich meinen Poststapel durchgeschaut. Das ist ja auch immer eine meiner größten Freuden, wenn ich nach Hause komme. Liebe Überraschungsbriefe, Päckchen, Bloggerpost. Das freut mein Herz.

Wäsche hatten wir nicht viel auszupacken, da ich unterwegs immer gewaschen habe. Einen Teil der Sachen schickt mir meine Mama noch per Post nach. So hatten wir nicht soviel Gepäck in der Bahn. Aber ich konnte meine mitgebrachten Schätze auspacken, alles nochmal in die Hand nehmen, mich drüber freuen und langsam in mein Büro integrieren.

Verreisen ist schön, nach Hause kommen fast ein bisschen schöner. Jetzt freue ich mich auf mein Bett.

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Ein Wochenende in Berlin

Da ich so nah an der Haupstadt dran war – von meinen Eltern aus nur 2h mit der Bahn –, wollte ich endlich mal wieder nach Berlin. Vor ein paar Monaten hatte ich spontan die Idee, tanzen zu gehen. Die Idee entspann sich rasant zu einem Plan und so kam es, dass ich das Wochenende in Berlin verbrachte.

Am Freitag nachmittag fuhr ich gemütlich mit der Bahn nach Berlin. Nach Anlunft hatte ich noch etwas Zeit, bis meine Freundin eintreffen würde. Mein erster geplanter Anlaufpunkt war Luiban, ein Papiergeschäft, wo ich schon in der Vergangenheit feiner Papeterie übers Internet bestellt hatte. Auf dem Weg dorthin stolperte ich noch über TypeHype, ein anderer Laden (der übrigens gerade Sommer-Sale hat), den ich übers Internet kenne. Ich schwelgte also eine ganze Weile in Typografie und Papieren und gab ein bisschen zu viel Geld aus. Nach einer kleinen Erfrischungspause im Hotel, fuhren wir noch einmal los, um gemütlich zu Abend zu essen (während draussen die Luft durch einen ordentlichen Regenguss abkühlte). Danach schlenderten wir über den Alexanderplatz.

 

Samstag

Den Samstag starteten wir mit einem üppigen Frühstück im KaffeeKaramell in Friedrichshain. Danach bummelte ich gemütlich über das RAW Gelände und schaute mir die viele Streetart und Graffitis an. Nach einem kleinen Booja Booja Eis, was es im Veganz zu kaufen gibt, traf ich meinen Cousin und verbrachte einen schönen Nachmittag mit ihm. Wir waren gemeinsam Mittagessen in Kreuzberg und danach im Sage Beach und Yaam. Später traf ich wieder meine Freundin, die tagsüber Zeit mit ihrer Oma verbrachte. Nach einer kleinen Pause gab es einen späten Sushi-Snack. Dass man an jeder Ecke ohne langes Suchen lecker und vielseitig vegan Essen gehen kann, mochte ich sehr. Später fuhren wir nach Neuköln in einen Club und tanzten durch die Nacht.

Sonntag

Mit schmerzenden Beinen und viel Glück im Bauch lag ich um 4 Uhr (!) im Bett. 11 Uhr packten wir unsere Sachen, verliessen das Hotel und fuhren frühstücken. Wir schlenderten noch eine kleine Weile durch Friedrichshain, dann machte ich mich auf den Weg zurück zu meinen Eltern. Das war ein schönes, ungewöhnliches Wochenende. Jetzt schaue ich mit meiner Mama noch Nothing Hill. Morgen fahren wir zurück nach Hause.

Mehr Wochenendeinblicke findest du bei Susanne.

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