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Wochenende in Bildern – 21./22.April 2018

Mein Wochenende ist schnell erzählt. Es war grandios und eindrucksvoll. Ich bin dankbar und innen drin sehr glücklich.

Am Samstag war ich in Salzburg beim Breakthroughday. Am Sonntag habe ich viel Zeit mit Bestaunen der Gartenpracht und in der Hängematte verbracht. Ausserdem war ich mit dem Mann spazieren, hab lecker gegessen, war im Steinsee schwimmen (Wassertemperatur unglaubliche fast 20 Grad) und hatte schöne Gespräche mit dem Mann. Die Kinder wuselten im Garten, bei Nachbarn und in der Siedlung herum. Fühlte sich an wie Sommer und sehr schön. Morgen geh ich einen Tag in die Verlängerung und nehm mir einen Tag frei mit einer Freundin. Gemeinsam Reden, Beten, Essen, Singen, Basteln, Sein. Seelennahrung.

Verlinkt zu Susanne, die jeden Sonntag Wochenendeinblicke sammelt.

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Breakthroughday 2018 in Salzburg

Gestern war ich also beim Breakthroughday 2018 mit Karin Wess und Petra Lehner in Salzburg. Das Ticket hatte ich mir schon im letzten Jahr gebucht. Mein Plan war, mit der Bahn anzureisen und dann den Tag zu geniessen. Vom Bahnhof fährt ein Meridian direkt nach Salzburg, mit dem Bayernticket für 25 Euro/Tag ist das sogar ganz günstig. Ich stand also morgens 5 Uhr auf, packte meine Sachen und fuhr mit dem geliehenen Autoteiler-Auto zurück zum Standort, eilte zum Bahnhof. Auf meinem Ticket stand, dass der Meridian 6:11 Uhr nach Salzburg abfahren sollte. Ich sah ihn schon aus der Ferne. Als ich den Bahnsteig erreichte, fuhr sie aus. Ohne mich. Es war 6:07 Uhr.

Ich mag meine Flexibilität in solchen Situationen

Ich ärgerte mich kurz, stampfte auf und ersann blitzschnell im Kopf, andere Möglichkeiten, doch noch pünktlich nach Salzburg zu kommen. Mit dem Auto nach Rosenheim fahren und von dort weiter nach Salzburg– das würde ich nicht schaffen. Die nächste Verbindung nehmen – zu spät. Das Autoteiler-Auto war noch bis 9 Uhr auf uns gebucht. Ich schaute nach, wie lange es mit dem Auto nach Salzburg braucht. 1:20 h. Das war noch voll in meinem Zeitplan. Also holte ich das Autoteiler-Auto wieder, fuhr damit nach Hause, verlängerte es für den Rest des Tages, sagte dem Mann bescheid und schnappe mir unser Auto, um damit nach Salzburg zu fahren.

Unterwegs hatte ich noch Zeit für ein Frühstück mit Ausblick an der letzten Raststätte vor Salzburg. Ich war erstaunt, wie schnell ich da war und freute mich über den herrlichen Blick auf die Berge und den Chiemsee. In mir breitete sich eine tiefe Dankbarkeit aus. An welch schönem Fleckchen Erde ich doch leben darf.

Der Breakthroughday 2018

Die Panzerhalle in Salzburg ist eine tolle Eventlocation. Ich checkte mit den anderen TeilnehmerInnen ein, bekam mein Namensschildchen und suchte mir einen Platz mit gutem Blick zur Bühne. Dort erzählten dann von ca 9:30-17:30 Uhr Karin Wess und Petra Lehner über Zielsetzung, Glaubenssätze und Mindset/Heartset/Soulset/Healthset bei unser Arbeit und in unserem Leben. Die Vorträge waren gespickt mit vielen praktischen Übungen, sodass der Tag nicht nur aus Zuhören, sondern auch Mitmachen bestand.

So durften wir erfahren, wie es sich anfühlt, in den Schuhen von jemandem anderen zu gehen. Wir haben unse Ziele aufgeschrieben und uns immer wieder gefragt, was wir wirklich, wirklich, wirklich wollen. Wir haben notiert, was das Besondere an uns ist und es anderen erzählt. Wir haben erlebt, wie wir unser Gehirn nutzen können, wie Glaubenssätze funktionieren und wie wir mit dem richtigen Mindset das Unmögliche schaffen können. Ich habe zwar schon viele Kurse und Online Trainings mitgemacht, aber die Inhalte einmal persönlich mit dem ganzen Körper zu erfahren ist viel nachhaltiger und eindrücklicher als nur darüber zu lesen oder zu hören.

Ein rundum interessanter und kraftvoller Tag mit leuchtenden Menschen und jede Menge Power für die richtige Einstellung, unser Leben aktiv zu gestalten.

Auf dem Rückweg von Salzburg führte mich mein Weg am Chiemsee entlang. Das Wasser war so einladend, dass ich beschloss, zu Hause direkt noch in den Steinsee zu springen. Also fuhr ich weiter und beschloss den Tag mit meinem ersten Steinseeschwumm in diesem Jahr. Herrlich!

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1000 Fragen an mich selbst – Runde #12 und #13

1000 Fragen an mich selbst ist eine Idee von Pinkepank. Die Fragen selbst waren mal in einem Begleitheftchen in der Flow. Johanna beantwortet die Fragen für sich und hat andere BloggerInnen eingeladen, mitzumachen. Die Antworten kannst du jeweils unter dem entsprechenden Blogpost bei Johanna verlinken.

Ich lese die Fragen und Antworten bei anderen sehr gern mit. Das beantworten macht noch immer Spaß und ist eine nette Idee, sich ein bisschen näher kennenzulernen. Erinnert mich bissen an das Spiel Vertellis*, was ich neulich hier vorgestellt habe.

1000 Fragen an mich selbst #12

221: Gibt es Freundschaft auf den ersten Blick? Ja. Bevor wir jemanden kennenlernen, sendet unser Körper ja schon alle möglichen Signale und Botenstoffe aus, die über Sympathie entscheiden. Vielleicht ist es dann noch nicht die Freundschaft, aber der Grundstein dafür.

222: Gönnst du dir selbst regelmäßig eine Pause? Ja, das gelingt mir ganz gut.

223: Bist du jemals verliebt gewesen, ohne es zu wollen? Ja. Ich verliebe mich ständig. Aber meistens will ich es auch. Das fühlt sich ja gut an. Es macht mich lebendig.

224: Steckst du Menschen in Schubladen? Nicht bewusst. Ich glaube aber, dass wir das bis zu einem gewissen Maß alle tun. Unser Gehirn funktioniert so und sortiert nach Kategorien und Bekanntem, ordnet und ordnet ein. Die Frage ist doch, ob man sein Gegenüber auf die Schublade, in der es gelanded ist, beschränkt oder ob man jemanden aufgrund einer Schublade bewertet. Ich habe immer die Bereitschaft, meine Meinung zu ändern, Schubladen zu öffen oder umzusortieren, wenn die alte Schublade nicht mehr passt.

225: Welches Geräusch magst du? Das Rauschen des Meeres, Amselsingen, Schlafatmung der Kinder, Wind in den Bäumen, Regen auf dem Dach…

226: Wann warst du am glücklichsten? Da gibt es kein ‚am glücklichsten‘. Ich war glücklich am Meer, glücklich in einer Umarmung, beim Anblick meiner Kinder, glücklich beim ersten Kuss meiner Jugendliebe, glücklich beim Lesen von an mich adressierten Liebesbriefen, an meinem 40.Geburtstag, beim Nacktbaden und Seesterne finden… ich bin oft glücklich.

227: Mit wem bist du gern zusammen? Mit meinen Freundinnen, dem Mann, meinen Kindern, meiner Familie, unserer spirituellen Gemeinschaft

228: Willst du immer alles erklären? Immer weniger

229: Wann hast du zuletzt deine Angst überwunden? Als ich den Termin für meine Weisheitszahn-OP gemacht habe.

230: Was war deine größte Jugendsünde? Oh, ich glaube, das war die Hanfpflanze.

231: Was willst du einfach nicht einsehen? Das es genug ist. Ich will mehr.

232: Welche Anekdote über dich hörst du noch häufig? Ach, im Familienkreis gibt es immer mal wieder welche. Eine konkrete will mir gerade nicht einfallen.

233: Welchen Tag in deinem Leben würdest du gerne noch einmal erleben? Ein zwei kommen mir in den Sinn, die ich hier nicht teilen möchte.

234: Hättest du lieber mehr Zeit oder mehr Geld? Gerade mehr Geld. Das würde vieles leichter machen.

235: Würdest du gern in die Zukunft schauen können? Nein.

236: Kannst du gut deine Grenzen definieren? Mal mehr, mal weniger. Ich übe mich darin und werde immer besser.

237: Bist du jemals in eine gefährliche Situation geraten? Die ein oder andere Verkehrssituation hätte anders ausgehen können. Aber nein, nicht wirklich.

238: Hast du einen Tick? Keiner, der mir bewusst ist.

239: Ist Glück ein Ziel oder eine Momentaufnahme? Eine Momentaufnahme. Aber auch eine Haltung.

240: Mit wem würdest du deine letzten Minuten verbringen wollen? Mit jemandem, der mich in meinen letzten Minuten gut begleitet.

1000 Fragen an mich selbst #13

241. Fühlst du dich im Leben zu etwas berufen? Licht zu anderen Menschen bringen, berühren, inspirieren.

242. Bist du nach etwas süchtig? Nach frischem Essen. Ist das eine Sucht? Vielleicht auch sehnsüchtig und lebenssüchtig. Meersüchtig und kontaktsüchtig. Nein. Nicht wirklich süchtig.

243. Wessen Tod hat dich am meisten berührt? Mein Hund. Der Tod von Kindern, die plötzlich aus dem Leben gerissen wurden oder früh sterben mussten. Auch wenn ich sie nicht kannte, dachte ich noch tagelang an sie. Oder die Eltern.

244. Wie würde der Titel deiner Autobiographie lauten? Irgendwas mit Metamorphose oder Transformation. Vielleicht auch was mit Flammen und Schönheit. Alle Titel, die mir gerade einfallen, werden dem nicht ganz gerecht.

245. In welchem Maße entsprichst du bereits der Person, die du sein möchtest? Hm, schon ziemlich sehr. Ich komme ihr immer näher.

246. Wann muss man eine Beziehung beenden? Wenn sich das Zusammensein dauerhaft nicht mehr stimmig anfühlt, aus welchen Gründen auch immer. Wenn die Mühe des Zusammenseins nicht fruchtet.

247. Wie wichtig ist dir deine Arbeit? Sie ist meine Berufung.

248. Was würdest du gern gut beherrschen? Noch besser: Kalligrafie, Zeichnen, Zeitmanagement und Fokus. Gut: Russisch, Tanzen

249. Glaubst du, dass Geld glücklich macht? Ja. Es macht Dinge schneller möglich und leichter. Es kann viele Sorgen wegnehmen, die dem Glück im Wegen stehen. Ich glaube aber auch, dass es zum Glück noch anderes braucht als nur Geld.

250. Würdest du dich heute wieder für deinen Partner entscheiden? Ja!

251. In welcher Sportart bist du deiner Meinung nach gut? Schwimmen. Aber nur nur gut, nicht sehr gut. Früher war ich auch gut im Geräteturnen.

252. Heuchelst du häufig Interesse? Nein

253. Kannst du gut Geschichten erzählen? Ich weiss nicht. Ich kann gut erzählen, wenn mich etwas begeistert.

254. Wem gönnst du nur das Allerbeste? Jedem.

255. Was hast du zu deinem eigenen Bedauern verpasst? Die Hausgeburt des Sternguckers.

256. Kannst du dich gut ablenken? Oh ja

257. In welcher Kleidung fühlst du dich am wohlsten? Momentan sind das eine beige Stoffhose von Gang, eine Tunika und ein Leinenpullover von Marc O’Polo. Generell in sportlich-eleganten und bequemen Sachen, meist Hosen.

258. Wovon hast du geglaubt, dass es dir nie passieren würde? Ein Kaiserschnitt

259. Würdest du gern zum anderen Geschlecht gehören? Früher habe ich immer versucht, mir vorzustellen wie es wäre, ein Junge zu sein. Wie es sich anfühlt mit einer Frau zu schlafen oder als Mann durch die Gegend zu laufen. Ich habe mit androgyn gekleidet und bewegt und mochte es, wenn Menschen mich verwechselt haben, und mich ausversehen für einen Jungen gehalten haben.  Dennoch liebe ich es sehr, Frau zu sein und möchte nicht zum anderen Geschlecht gehören.

260. Wer nervt dich gelegentlich? Bauern, die Gülle auf die Felder bringen, Autofahrer, die gefährliche Überholmanöver starten oder auf der Landstrasse langrasen und einiges mehr.