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Fast geschafft – Yogamessevorbereitungswoche

Juhu, es ist Freitag. Zwei super anstrengende Arbeitswochen liegen hinter mir, wo ich zeitweise fast vergaß zu atmen. Was bin ich meinem inneren Kontrolletti dankbar, dass er den Überblick behalten hat über alle Projekte, die hier mir dringenster Dringlichkeit auf meiner To-Do-Liste standen. Es ist noch nicht ganz überstanden, aber ich atme bereits erleichtert auf. Alle Druckprodukte wurden pünktlich geliefert, alle Infos sind auf dem neuesten Stand, alle Webformulare laufen. Juhu!

Während am Wochenende also die Yogamesse stattfindet, für die ich in der Vorbereitung unsere Kundalini Yogis tatkräftig unterstützt habe, fahre ich nach Mitteldeutschland zum Dharmatraining Refresher Wochenende. Ein Workshop zum Thema „Trauer ist mehr als Traurigkeit“. Ich freue mich schon sehr auf den Input, die Übungen und Meditationen. Auch auf die Bahnreise (ich hoffe, der Sturm macht mir keinen Strich durch die Rechnung) und Zeit mir mir selbst. Der Mann wird hier mit tatkräftiger Unterstützung der Tochter die Bude rocken und selbst auf der Yogamesse vertreten sein. Wenn du dort bist, schau doch mal im Raum E122 vorbei, wo unsere Kundalini Yogis ein vielseitiges Programm bieten.

Was schön war diese Woche

Meine Woche hatte einen sehr schönen Start. Am Montag habe ich mir einen Tag frei genommen und mit einer Freundin verbracht. Wir haben uns von ihrem Mann bekochen lassen, vielseitige und vielschichtige Gespräche geführt und gesungen. Das fand ich besonders schön. Ich hatte mir Lieder gewünscht, weil mir nach Klang war.

Die Nachmittage waren anstrengend, gemütlich, Logistisch herausfordernd – von allem was. Ich bin gerade sehr dankbar für den wöchentlichen Speiseplan, der mir als Orientierung dient. Die Struktur lässt Freiraum für andere Dinge. Zum Beispiel die Tochter. Sie möchte ihren Moped-Führerschein machen und überlegt nun, wie sie Geld verdienen kann. Das ist mit noch nicht 16 gar nicht so einfach. Also haben wir die Tage viele Ideen gebrainstormt. Sie ist aktiv geworden, hat sich erkundigt und kümmert sich. Ausserdem sortiert sie ihre Spielsachen aus und möchte demnächst einen großen Teil davon verkaufen. Schleichtiere und -feen, Playmobil, Barbies. Was sich eben so angesammelt hat.

An dieser Stelle möchte ich auch nochmal auf ihre tolle Karte hinweisen, die du im Shop kaufen kannst. Pro verkaufter Karte landet 1 Euro im Tochtersparschwein, dem Führerschein einen Schritt entgegen.

Kallimagisch

Ich selbst habe mich neben den ganzen Jobsachen um meine Kallimagie-Website gekümmert. Dieses Web-Baby wächst langsam und bekommt zunehmend Liebe und Aufmerksamkeit, was mir viel Spaß macht. Ich habe eine Kallimagie-Facebook-Seite angelegt, die du liken kannst und eine Gruppe für Austausch rund um Kunst & Kalligrafie.

In dieser Woche habe ich mich zudem mit Digistore, Facebook- und Instagram-Webung beschäftigt. Ein spannendes und sehr weiträumiges Feld, wo es sicher noch eine Weile braucht, um Mechanismen und Funktionsweisen zu verstehen. Ich finde das alles sehr komplex. Ich möchte gern den Verkauf der Ebooks und digitalen Produkte aus meinem Dawanda Shop herauslösen und zu Digistore wechseln, weil ich dort die Möglichkeit habe, dass die Produkte nach Bezahlung direkt zum Download angeboten werden. Dann muss ich nicht händisch prüfen ob Zahlungen eingegangen sind und dann den entsprechenden Link verschicken. Mit dem Buch der Möglichkeiten Arbeitsbuch habe ich angefangen.

Und nächste Woche möchte ich mir endlich Zeit für die Life Book Lessons* nehmen.

*Affiliate Link

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Draussen und Drinnen

Draußen

  • Schnee
  • Kälte
  • Sturm
  • Sonne
  • Wolken


Drinnen

  • Feuer
  • Carcassonne
  • Tee
  • aber auch Wäsche, Arbeit und ein leerer Kühlschrank

Was schön ist

Sowohl die Tochter als auch der Sterngucker werden mir von anderen menschen nach Hause gebracht. Ich muss bis heut Abend nicht raus, um irgendwen abzuholen. Ich hatte einen produktiven Vormittag. So langsam fügt sich alles.

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Die Fragerunde #1

Johanna Pinkepank hat angefangen, 1000 Fragen zu beantworten. Viele Bloggerinnen tun es ihr gleich. Ich mag Fragen, denn sie lassen mich innehalten, nochmal genauer hinspüren und mein Sein überdenken. Und sie sind ein guter Lückenfüller. Deshalb springe ich jetzt auf den Zug auf und beantworte die Fragen. Mal sehen, wie weit ich komme.

1000 Fragen an dich selbst – #1

  1. Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal getan? Ich tue gerade dauernd etwas neues. Eine Freundin bitten, mit mir zu singen (gestern), ein Produkt bei Digistore veröffentlichen (heute), eine Aktzeichenstunde besuchen (am Sonntag). Manche Dinge machen mich neugierig, manche machen mir ein bisschen Angst. Aber es ist toll, sich immer wieder ein bisschen herauszufordern und über sich selbst hinauszuwachsen. Die Welt zu entdecken und nicht stillzustehen.
  2. Mit wem verstehst du dich am besten? Ich könnte mich nicht für eine Person entscheiden. Ich habe viele Menschen, mit denen ich mich richtig gut verstehe, auf einer Wellenlänge bin, die Zeit vergessen kann. Auf deren Gesellschaft ich mich freue, ich in Vertrauen und tiefe Gespräche tauchen kann, gemeinsam Essen, spazieren, Lachen, Weinen, Schweigen.
  3. Worauf verwendest du viel zu viel Zeit? Logisitk. Ich fahre gefühlt dauernd irgendwelche Familienmitglieder inclusive mich selbst von einem Ort zum anderen. Das ist wohl das Los des Landlebens und unserer Entscheidung, nur ein Auto zu haben.
  4. Über welche Witze kannst du richtig laut lachen? Situationskomik.
  5. Macht es dir etwas aus, wenn du im Beisein von anderen weinen musst? Nein. Ich bin nah am Wasser gebaut und weine oft. Ich kann es einfach fliessen lassen. Es gibt aber auch Situationen, wo es mir unangenehm ist. Dann finde ich unpassend, von Emotionen so überrollt zu sein, obwohl ich mir eigentlich Fassung und Worte wünsche.
  6. Woraus besteht dein Frühstück? Meistens aus (Pfannenbrot)brot mit herzhaftem Belag (Avocado, Tomate, Gurke), etwas Obst und Grüntee. Hin und wieder mag ich aber auch Porridge, Pfannkuchen oder Pizza vom Vorabend.
  7. Wem hast du zuletzt einen Kuss gegeben? Meinem Mann.
  8. In welchen Punkten gleichst du deiner Mutter? Das große Herz, das Versorgende, Nährende. Der Mann nennt es Bemutterung.
  9. Was machst du morgens als erstes? Handy an. Leider.
  10. Kannst du gut vorlesen? Ja.
  11. Bis zu welchem Alter hast du an den Weihnachtsmann geglaubt? Irgendwann in der Grundschule hat mir meine Freundin erzählt, dass es ihn nicht gibt. Dann bin ich der Sache auf den Grund gegangen.
  12. Was möchtest du dir unbedingt mal kaufen? hm. Da fällt mir grad nichts ein. Hätte ich ausreichend Geld, würde ich mir die ein oder andere Dienstleistung kaufen. ZB unseren Garten fertig, Möbel und sowas. Aber nichts, wo ich jetzt sage, dass möchte ich unbedingt mal haben.
  13. Welche Charaktereigenschaft hättest du gerne? Mut und Entschlossenheit
  14. Was ist deine Lieblingssendung im Fernsehen? Ich habe kein Fernsehen und sehe keine Sendungen.
  15. Wann bist du zuletzt in einem Vergnügungspark gewesen? 2015 im Belantis Park. Oder war es danach nochmal im Legoland Günzburg?
  16. Wie alt möchtest du gerne werden? So alt, bis ich das gefühl habe, dass es eine gute Zeit ist, zu gehen. Wenn ich loslassen und sagen kann, ja ich habe gelebt.
  17. An welchen Urlaub denkst du mit Wehmut zurück? Mit Wehmut? Hmm. Vielleicht ein bisschen an die Gatkacamps früher. Die waren eine tolle Zeit und werden so nie wieder kommen. Sie haben aber ganz viel in meinem Herzen gemacht.
  18. Wie fühlt sich Liebeskummer für dich an? Oh, wie ein Sturm auf hoher See. Gefühlsfluten, Tränenmeere, Leere und Fülle auf einmal, Auf und Ab, Wogen von Emotionen, Trauer. Und ganz tief im Kern Lebendigkeit und ein mit mir Verbundensein.
  19. Hättest du lieber einen anderen Namen? Früher wollte ich immer einen anderen Namen. Jetzt gehört er zu mir. Ich ziehe viel Kraft aus meinem spirituellen Namen (Raghubir – the keeper of Gods Power), auch wenn ich ihn nie benutze.
  20. Bei welcher Gelegenheit hast du an dir selbst gezweifelt? Ich zweifle leider dauernd an mir selbst.