Momente nur für mich :: Woche 35

Frauencamp 2014

Gerade sind mir die Momente nur für mich ganz besonders wichtig. Ich habe sehr viele Aufträge, gleichzeitig aber schlechte Nächte und einen anhänglichen und wilden Sterngucker. Das kostet mich insgesamt viel Kraft. Daher bin ich dankbar für jede noch so kleine Auszeit. In der vergangenen Woche waren meine Auszeiten neben Badewanne und lesen ganz yogisch. Am Donnerstag wollte ich nach langer Zeit wieder zu meiner Yogastunde gehen, die fand aber ferienbedingt nicht statt. Also habe ich mir zu Hause eine Yoga DVD reingelegt und mich durch das Warrior Workout Yoga  mit Ravi Singh führen lassen. Zu der DVD schreibe ich später noch was. Es tat mir so gut. Ich hatte einen eingeklemmten Nerv im Nacken, der mir die Kopfbewegungen schmerzhaft machte. Danach war die Verspannung so gut wie weg. Sollte ich öfter tun.
Am Freitag hatte ich meine letzte Physiotherapie Behandlung. 40 Minuten lang + 20 Minuten Fango. Jetzt möchte ich mich wieder um ein neues Rezept kümmern. Die Behandlungen tun mir so gut. Da sind immer so viele Blockaden, die durch Druck und die richtigen Bewegungen wieder gelöst werden können. Ausserdem mag ich die Gespräche mit meinem Therapeuten. Wir haben immer viel Spaß und angeregte Unterhaltungen.

Frauencamp 2014

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Vor dem Gong einstimmen. Foto von Bhagwati Pangerl

Frauencamp 2014

Am Samstag war ich den ganzen Tag allein ohne Mann und Kinder auf dem Yoga Frauen Camp. Ich habe morgens die Campmeditation und eine kleine Partnermassage mitgemacht, um danach ein kleines Yogaset zu unterrichten und eine Gongmeditation für ca 40 Frauen zu spielen. Das erste Mal auf dem Gong vom Mann. Und immer wieder bin ich überwältigt von der Kraft und Energie dieses Instrumentes. Nach dem Mittagessen habe ich 2 x 1,5 h Kreativworkshop für je 20 Frauen gegeben. Wir haben unseren spirituellen Namen oder ein Wort in schöner Schrift zu Papier gebracht. Zwar war dieser Tag insgesamt sehr erschöpfend und anstrengend, gleichzeitig aber auch sehr erfüllend. Ich mochte das Feedback und die Gespräche. Ganz besonders wohl hat mir die Meditation und die Partnermassage getan.

Was hast du dir diese Woche Gutes getan? Was hat dich gestärkt oder womit hast du deine Batterien aufgeladen?

Die Just For Me Moments (JFMM) sammelt Mamamiez, zum gemeinsam Freuen, Inspirieren und Motivieren.

Bemerkenswertes im Wochenrückblick

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  • der Sterngucker ist gerade sehr anhänglich und fordernd, was sehr an meiner Substanz zehrt. Nerven wie auch Schlaf. Ich denke an abstillen, bin aber zwiegespalten.
  • ich habe gerade unglaublich viele Aufträge und möchte mich klonen, um allem gerecht zu werden
  • ich freue mich auf die Kinder und noch ein paar Tage Ferien mit ihnen, doch vorher fahre ich in den Norden, um dort Sandra zu treffen und den Pinsel zu schwingen

Lesenswertigkeiten aus dem Internet

  • Eine Aperger-Autistin berichtet, wie Inklusion gelingen kann. Das klingt nach einer tollen Schule.
  • Sand wird zur Kostbarkeit. Ein interessanter Artikel über Strände und Sand.
  • Eine Mutter begleitet ihre 12 Jährige Tochter ein Jahr lang fotografisch. Diese interesante Zeit zwischen Kindsein und Erwachsenwerden. Das fand ich besonder spannend, da meine Tochter selbst grad 12 ist und ich den Spagat erlebe, den sie in ihrer Metamorphose erlebt. Schon so unabhängig und selbständig und doch noch abhängig und schutzsuchend. Auf der Suche nach sich selbst, einer eigenen Identität, einem Platz in der Gruppe. So vielschichtig.
  • Der Mann hat Vera F. Birkenbihl wieder ausgegraben. Er hat in der Vergangenheit viel von ihr gelesen. Wir haben uns gestern ein paar Vorträge von ihr angeschaut. Sehr unterhaltsam.
  • Tausch- und Teilgedanken werden immer populärer in der Postwachstumsgesellschaft. Der Trend geht dazu, nicht mehr alles zu besitzen, sondern wieder mehr zu teilen. Eine Designerin hat sich dazu Gedanken gemacht und ein System aus Stickern entwickeln, wo du anderen Menschen deiner Nachbarschaft mitteilen kannnst, was du besitzt und verleihen kannst. Daraus ist Pumpedipumpe entstanden. Bestell dir deine eigenen Sticker, klebe sie an den Briefkasten und komme mit deinen Nachbarn ins Gespräch und Teilen. Tolles Konzept vorallem für Mehrfamilienhäuser und Gemeinschaften.
  • Über die App Whyownit findest du Dinge per Internet, die du dir ausleihen kannst. Vielleicht auch in deiner Nähe?
  • Zum Thema Konsum und Konsumverzicht macht sich auch Subs immer wieder Gedanken.

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Ich zB besitze total viel Bastelkram. So gern würde ich regelmässig Freunde zum gemeinsamen werkeln zu mir einladen und somit meinen Kreativ-Stash teilen. Gemeinsam macht das viel mehr Spaß. Neulich habe ich meinen Schreibtisch etwas sortiert. Leider sieht er schon wieder ganz verwüstet aus.

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Überall wird Mais angebaut. Maisfelder an Maisfelder. Ich wage zu bezweifeln, daß es gentechnikfreier Anbau ist. Es hinterlässt einen tiefen, hilflosen Seufzer bei mir.

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Spätsommer. Meine Lieblingsjahreszeit. Farbenpracht.

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Ich sortiere mich noch immer durch unsere Umzugskisten. Diesemal meine Schmuckkiste. Wegschmeissen geschieht in Etappen. So viele Erinnerungen, die mir begegnen. Die Ketten zB. Zu jeder einzelnen kann ich eine kleine Geschichte erzählen. Von Menschen, Beziehungen, Situationen.

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Bilder. Mittlerweile hängen schon ganze 3 Bilder in unserem Haus. Das ist unsere provisorische Garderobe. Also die der Kinder und mir. Der Mann hat seine eigene. Er besitzt die meisten Sachen. Wir nutzen momentan die Möbel udn Dinge, die wir haben. Manches wird umfunktioniert, manches neu gedacht. Und es wird sich im laufe der Zeit sicher nochmal verändern. Das Bild ist eine Originalillustration von Sibylle Hein. Die habe ich mal auf ihrem Blog gewonnen. Sibylle hat an der gleichen Hochschule wie ich studiert. Ich habe sie sogar mal in einer Besprechungsstunde bei meinem Professor getroffen (das klingt ein bisschen wie Star-Geschwärme :-)

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Die Disteln hinterm Haus haben sich in flauschige Wollpuschel verwandelt.

Die Wochenrückblickbilder sammelt Frische Brise.

Vom Schulanfang

Neulich fand ich beim Aufräumen diesen Gesellen. Und mit ihm kamen die Erinnerungen. Dieses kleine Affenvieh schaute aus meiner Schultüte oben raus. Meine Eltern haben dafür ziemlich viel Energie investiert, diese Art Monchichi zu organisieren. Es gab ja nüschd.

Aber ich schweife ab. Ich wollte von meinem Schulanfang erzählen.

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Neulich fragte die Ringelmiez auf Twitter, wie es mit Geschwisterschultüten aussieht und was da rein kommt. Es entstand eine kleine Diskussion, wie das in den diversen Familien so gehandhabt wurde und wird. So war das bei mir:

Schulanfang war ein großes Fest. Am 1.9. waren die Ferien zu Ende und das neue bzw erste Schuljahr begann. Mit einem großen Festakt im Saal. Mit Rede und Programm. Und mit Schultütenübergabe, ganz feierlich auf dem Schulhof. Alle Schultüten lagen auf zwei langen Tafeln, die auf dem Schulhof standen. Pro Klasse gab es eine Tafel. Nun wurden die Schulanfänger nacheinander mit Namen aufgerufen und bekamen ihre Schultüte überreicht. Die war so groß und schwer, daß ich sie kaum tragen konnte. Davor oder danach, das weiss ich nicht mehr, wurde wir in Zweierreihen gehend, von unserer Lehrerin und unserer Hortnerin in unser Klassenzimmer geführt. Dort durften wir schonmal einen Platz aussuchen und eine keine Probeschulstunde erleben. Unsere Eltern warteten draussen auf uns. Danach sind wir gemeinsam mit unserer Familie nach Hause spaziert. Die große Schultüte hat jeder mal getragen.

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Zuhause in unserem Vorgarten steht ein Haselnussstrauch. Das war der Zuckertütenbaum. Daran hingen lauter kleine und größere Zuckertüten. Und das ist so eine schöne tradition, wi ich finde. Die kleinen Tüten blieben als Deko hängen, die etwas größeren wurden an die anwesenden Kinder verteilt. Sozusagen als Geschwistertüten. Im Foto kannst du es vielleicht etwas erkennen. Ich ganz stolz mit meiner großen Schultüte (die hiess bei uns Zuckertüte) und am Baum die vielen kleineren.

Und dann kam das tollste. Auf einer großen Decke habe ich meine Schultüte ausgeleert und die ganzen Schätze darin begutachtet. Gemeinsam mit meinen Geschwistern, Cousine und Cousin. Das war ein Fest.

Schulanfang 4

Meinen ersten Schulranzen habe ich auch noch. Von dem konnte ich mich bisher noch nicht trennen, obwohl er schon arg mitgenommen aussieht. 4 Schuljahre lang hat er mich begleitet (dann gabs einen größeren, weil die Hefter nicht mehr reingepasst haben). Die Tochter hat ihn auch benutzt. Vielleicht ja auch der Wolf? Ob man sowas wieder restaurieren lassen kann? Ein paar Nähte und Schnallen müssten nachjustiert werden.

Welche Erinnerungen hast du an deinen Schulanfang? War es ein großes Fest? Oder eher eine kleine Feier? Welche Bedeutung hatte es für dich?

Podcast Nr. 17 :: Mein Spinnrad, Businesskram und Fitness

Die Sommerpause bringt gerade einen Fluss von Ideen und Themen mit sich. Einen kleinen Einblick in die Dinge, die mich gerade beschäftigen gibt es in einer neuen Gedankengut Podcast Folge. Viel Spaß beim Hören!

Gedankengut
Podcast Nr. 17 :: Mein Spinnrad, Businesskram und Fitness

Was ich gerade werkele

  • Ich stricke an pinken Restewollsocken aus Wolle von Nala
  • Ich habe einen weiteren Valeska genäht (mehr dazu demnächst im Blog). Der erste Valeska ist hier zu sehen.
  • Ich bereite einen kleinen Kreativkurs für die Frauen auf dem Yoga Frauencamp vor
  • Mein Spinnrad ist in der Post verloren gegangen und ich erzähle, was dabei herausgekommen ist.

Was mich gerade beschäftigt
Businesskram

Fitness

  • Ich möchte gern wieder Gatka machen und Bogenschiessen & mich auf meine Kriegerin-Qualitäten besinnen (zB Flexibilität). Dafür suche ich noch nach einem Ort, wo wir regelmässig Bogenschiessen können.
  • Durch mein unregelmässigiges Bauchmuskeltraining ist meine Rektusdiastase wieder fast geschlossen (sie war über zwei Finger breit offen nach den Schwangerschaften).
  • Ich habe Planking entdeckt.
  • Ich möchte wieder mit Schwimmtraining (Rettungsschwimmen) anfangen. Ich habe das für den Herbst geplant.
  • Hier auch der Hinweis auf das neue Schwimmblog Freistilstaffel

“Every man should be able to save his own life. He should be able to swim far enough, run fast and long enough to save his life in case of emergency and necessity.” Earle E. Liederman

  • Ich erzähle über Fitness als Lebensretter und erwähne dabei The Art of Manliness und den Blog des Vaters, der die Lebensrettungsfitness ausweitet und sagt, er möchte auch das Leben seiner Kinder retten können

Was ich gerade lese

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Rezept :: Butterbohnen

Butterbohnen

Zu meinen liebsten Kindheitsessen, die ich auch heute noch mag, gehören Butterbohnen. Das Rezept ist so simpel, daß ich es eigentlich gar nicht wirklich aufschreiben müsste. Butterbohnen gab es bei uns in der Hochphase der Bohnenernte. Meistens zum Abendessen, einfach nur mit Brot. Am schönsten war dann, wenn der Topf leergegessen war, die Butterreste mit dem Brot auszutunken. Die Bohnen schmecken aber auch lecker zu Kartoffeln. Oder anderen Sättigungsbeilagen. Wird hier sehr geliebt!

Butterbohnen

-grüne Bohnen in gewünschter Menge
-Butter (oder Alsana/Butterersatz für die vegane Variante)
-Salz
-eventuell etwas Bohnenkraut

Die Bohnen in Salzwasser garen. Gegen Ende der Garzeit in einem kleinen Topf Butter (Menge nach Geschmack, ich mag es gern butterig) zerlassen, wenn du magst etwas bräunen lassen. Bohnen abgiessen, mit der zerlassenen Butter übergiessen. Eventuell etwas nachsalzen und mit gehacktem Bohnenkraut bestreuen. Wenn du das Bohnenkraut drüber nicht magst, kannst du es auch im ganzen mit den Bohnen mitkochen.

Unterwegs :: Bergtierpark Blindham

Vor zwei Wochen waren meine Mama und meine Nichte zu Besuch. Nur für 3 Tage, aber wir hatten eine ausgefüllte Familienzeit. Es gab Pizza, Film und Spiele. An einem Tag machten wir einen kleinen Spontanausflug zum Bergtierpark Blindham. Der Bergtierpark war ein Geheimtipp von der Wolfsfreundfamilie. Sie waren dort neulich mit dem Wolf und es hat den Kindern so gut gefallen, daß ich dieser Empfehlung folgen wollte. Wir passen aber gar nicht alle in unser Auto. Zum Glück konnten wir uns eins von einer der Frauen aus meinem Mütterkreis ausleihen. Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen und die Unkompliziertheit.

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Der Tierpark liegt auf einer kleinen Höhe, ist überschaubar und sehr gepflegt. Es gibt unter anderem ein großes Wildgehege, Kühe, Pferde, Alpakas (von denen eins gerade als wir da waren ein Junges bekommen hatte), Ziegen und Schafe. Die Ziegen dürfen mit Futter, was man an der Kasse kaufen kann, gefüttert werden. Sie sind so zutraulich. Das war natürlich genau das Richtige für die Tochter. Im ganzen Gelände gibt es Trampolinkissen, Spielplätze und Seilbahnen zum Austoben. An jedes Alter ist gedacht. Es gibt Hütten, wo man picknicken kann. Wer es ruhiger mag, schlendert durch den Park zwischen den Rehen hindurch zum See.

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Wo es bei unseren Familienausflügen oft schwierig ist, die Interessen von zwei Erwachsenen, einer fast Teenagerin, einem sechs- und einem zweijährigen unter einen Hut zu bekommen, war es hier überhaupt kein Problem. Jeder fand sich was und alle waren glücklich. Ob nun zwischen den Tieren, auf dem Trampolin oder im Sandkasten. Ich hatte unglaublich Spaß auf den Trampolinkissen. Den Ausflug machen wir bestimmt mal wieder.

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Diesen und andere Ausflugsziele findest du im Buch “Erlebniswandern mit Kindern im Münchner Umland” von Eduard und Sigrid Soefker, Bergverlag Rother, 14,90 Euro

Momente nur für mich :: Woche 34

Momente, die nur ganz mir allein gehören, wo ich weder Mama, Ehefrau oder eine andere Rolle spiele, wo ich ganz ich selbst sein kann. So wichtig sind diese Momente im trubeligen Familienalltag. Kleine Schätze zum Auftanken. Ich bin gern mit meiner Familie zusammen. Ich wachse daran und darin. Es ist mein tägliches Sadhana (spirituelle Praxis). Die Momente nur für mich geben mir Kraft, tanken mich wieder auf. Das können ganz kleine Momente sein, wie einen Tee geniessen oder einen Schmetterling beobachten, oder auch mal ganz große wie ein Abend allein unterwegs zu sein.

In unserer Woche in Freiburg hatte ich einige Momente ganz für mich allein. Und ich habe sie sehr, sehr genossen.

Just for me moments

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  • Im Bus, als der Sterngucker schlief, habe ich gestrickt. Und einfach nur aus dem Fenster geschaut.
  • Auf dem Spielplatz in Freiburg habe ich die Nase in die Sonne gehalten, die Augen geschlossen und mich dem süßen Nichtstun ergeben.
  • Ich hatte viel Zeit zum Lesen. So konnte ich mein Buch zu Ende lesen und in Zeitschriften schmökern, die ich mir mitgenommen hatte.
  • Am Dienstag abend haben die Tochter und unsere Gastfamilie mir einen Abend ohne den Sterngucker ermöglicht. Ich war mit der Wurzelfrau beim Jesuitenschloss. Ein wunderbarer Abend voller Wehmut (zum Jesuitenschloss sind wir oft auf unseren Sonntagsspaziergängen gegangen als wir noch in Merzhausen lebten), Sonne, leckerem Flammkuchen, Tränen, Lachen und schöner Gespräche.

laufrunde

Wieder daheim habe ich

  • genüsslich in der Badewanne gelegen und gelesen
  • meinen kleinen Workshop vorbereitet und gemalt & geschrieben, dabei meine Calligraphy Exchange Post aufgeholt, die lange schon auf der To-Do-Liste stand
  • 5,4 km gelaufen und mir den Spätsommerwind um die Nase wehen lassen (dabei Podcast gehört)

jfmm (Just for me moments) sammelt Mamamiez auf ihrem Blog.