7 + 11 Fakten über mich

Herbstwochenende

Hier sind Ferien und der Mann geistert auf Geschäftsreisen herum. Meine Tage sind gefüllt von Jonglage zwischen Jobnotwendigkeiten und Zeit mit den Kindern. Deshalb kommt hier ein kleiner Blogfüller in Form einer Faktenliste über mich. Vor etwas längerer Zeit hatte ich schonmal 20 Dinge über mich verraten, als dasnuf fragte. Jetzt wurde ich von mehreren Bloggern, unter anderem Berlinmittemom, nach 7 Fakten gefragt und 11 weitere habe ich bei mama-notes entdeckt, die hänge ich gleich dran. Ich werde niemanden neues nominieren. Aber falls du Lust hast mitzumachen, darfst du gern antworten und deinen Blog in den Kommentaren verlinken.

7 Dinge über mich

  1. Ich habe mal eine Nacht in einem besetzten Haus verbracht, was von Nazis angegriffen werden sollte. Die Punker bastelten Molotov Cocktails und verbarrikatierten sich verteidigungsbereit in dem Haus. Ich war froh, als die Nacht vorrüber war, nichts passierte und ich nach Hause fahren konnte. Ich erinnere mich leider nicht mehr genau, wie es dazu kam und wieso ich da war. (Ich habe eine interessante Broschüre gefunden, wo nochmal die Ereignisse um die Villa Kuntabunt von damals aufgeschrieben sind. Ich erinnere mich nur an Fragmente des Ganzen und hatte damals nie Einblicke in die Zusammenhänge)
  2. Ich bin dieses Schuljahr im Elternbeirat in Schule und Kindergarten tätig.
  3. Meine frühste Kindheitserinnerung ist ein Traum. Ich träumte von einem dreidimensionalen Dreirad aus Bügelperlen.
  4. Ich benutze in der Badewanne keine Zusätze und Schaumbäder.
  5. Mit meinem ersten Freund war ich 4 Jahre lang zusammen.
  6. Ich konnte mich als Kind gut mit wilden Mädchenrollen identifizieren. Mit Ronja Räubertochter oder einer Figur aus einem Buch, an dessen Titel ich mich nicht mehr erinnere. Aber das Mädchen hatte ein Baumhaus und verglich sich immer mit einem Reh, was sie Ricke nannte (oder hiess das Mädchen so?)*. Ich ersann mir immer Geschichten, wo ich als “armes Mädchen” (heute würde ich es minimalistisch nennen) im Wald lebte und den Tieren und der Natur sehr nah war.
    *EIn bisschen gegoogel hat ergeben, daß es sich wohl um das Buch “Das Mädchen im roten Pullover” handelt und sich das Kind in ein Reh verwandeln konnte. Ich glaube, ich muss mir das Buch nochmal besorgen und meine Erinnerung auffrischen. bestimmt finde ich es jetzt nach so vielen Jahren ganz doof. Das ging mir schon oft so mit Büchern.
  7. Wenn ich mit meinen Geschwistern einen Märchenfilm gesehen hatte, dann spielten wir den danach oft nach. Unser Lieblingsfilm für diese Zwecke war Die Geschichte vom goldenen Taler. Mein Bruder spielte Hans Geiz und wir Mädchen putzten meine Zwanzig-Pfennig-Sammlung aka Goldmünzen.

11 Fragen

1. Was war das Erste, was Du gedacht hast, als Du Dein Baby zum ersten Mal gesehen hast? Bei mehreren Kinden möchte ich es von jedem Einzelnen wissen

  • Bei der Tochter: War die Geburt jetzt so schlimm? Möchte ich ein weiteres Kind? (Entscheidung vertagt und mich über das kleine Bündel gefreut)
  • Beim Wolf: Ich glaube, es waren Gedanken, daß ich mich an seinen Anblick erst gewöhnen muss. Hübsch fand ich ihn nicht, als er schlüpfte.
  • Beim Sterngucker: Keine Gedanken. Ich hab geweint, als ich seine Stimme gehört hab.

2. Bist du eher ein Kaffee- oder ein Teetrinker?

Tee. Ich vertrage keinen Kaffee und trinke Tee. Japanischen Grüntee.

3. Wann hast Du das letzte Mal etwas nur für Dich gekauft und was war es?

Schokolade beim letzten München-Ausflug.

4. Was liest Du gerade und in welcher Form (Buch / E-Bookreader / Handy)?

Buch: Dakini Power
Ebook aufm Handy: Swimming Studies

5. Was wolltest Du werden, als Du klein warst und was machst Du jetzt?

Ich wollte Lehrerin werden. Später Kunsttherapeutin. Heute bin ich Kommunikationsdesignerin.

6. Ich drehe die Klopapierrolle immer so, dass das erste Blatt vorne ist. Auch auf öffentlichen Toilletten. Welche kleinen Macken hast Du?

Mir fällt keine ein. Die haben sich wohl schon so eingeschliffen, daß sie mir nicht mehr als Macken auffallen.

7. Welches Musikstück hat für Dich eine besondere Bedeutung und warum?

Es gibt bestimmt einige Musikstücke und Songs, mit denen ich irgendwas verbinde. Da ist Vaya Condiaz, die mich immer an Sommer gegen Ende meiner Studienzeit in Heiligedamm erinnert. Wie ich mit meiner Mitbewohnerin in Steffenshagen lebte, an offene Fenster, einen wild romantischen Garten, eine sanfte Brise vom Meer und Sonne.

Oder der Gefangenenenchor von Nabucco, nach dessen Melodie die Männer vom Spielmannszug ihre Trinklieder sangen. Ich mochte das Zusammen- und Zugehörigkeitsgefühl im Verein. Das hat mich sehr durch meine Pubertät getragen.

Da fallen mir noch einige solcher ein. Aber so ein richtiges bedeutungsvolles fällt mir gerade nicht ein.

8. Was würdest Du erfinden, wenn Du alle Möglichkeiten hättest?

Neulich fiel mir mal was ein, was ich echt nützlich fände. Aber ich habs schon wieder vergessen.

9. Wer hat Dich in Deiner Kindheit am Meisten geprägt?

Mein Elternhaus mit Großeltern, Eltern, Geschwistern, Familie.

10. Hast Du ein Lieblingstier? Wenn ja, welches und warum gerade dieses?

Eichhörnchen. Die sind flauschig, schnell, erinnern mich an Herbst, sehen süß und elegant aus.

11. Was sind deine Mama-Superkräfte? Was kannst Du, was Dir im Alltag mit Kindern besonders hilft?

Ich finde mich ziemlich organisiert, aber dennoch flexibel genug, um durch den Alltag zu kommen. Ich diene gern und bin sehr hingebungsvoll Mutter.

Gedankenstrich – Bindestrich

Nicht alles Wissen aus meinem Studium (Kommunikationsdesign) und meiner Ausbildung (Gestaltungstechnische Assistentin) ist mir erhalten geblieben. Viele Dinge habe ich mal gehört, aber nie angewendet und daher wieder vergessen. Auf manche Sachen habe ich nie geachtet, manche für unwichtig gehalten. Seit einer ganzen Weile schon wollte ich mich nochmal mit dem Unterschied zwischen Binde- und Gedankenstrich in der Typografie beschäftigen, denn es war mir nicht mehr präsent. Aus Faulheit benutzte ich für alles den Bindestrich.

Bei Typefacts habe ich eine schöne Zusammenfassung über die Herkunft und den Unterschied in der Anwendung der beiden Striche gefunden. Da ist anfangs sogar ein kleiner Selbsttest dabei.

Der Bindestrich ( – )
Wie der Name schon sagt, benutzt man den Bindestrich für die Verbindung von Worten. Er soll die Zusammenghörigkeit von Wortteilen und zusammengesetzten Wortteilen stärken. Ein Bindestrich steht nie zwischen zwei Leerzeichen. Auf der Tastatur wird der Bindestrich einfach mit der ‘ - ‘ Taste erzeugt.

Der Gedankenstrich ( – )
Dieser längere Strich wird verwendet, um zB Strecken anzuzeigen (Berlin – Hamburg) oder Zeiträume (1900 – 1920), als Gedankenstrich in Wortgruppen oder Gegenüberstellungen, zur Kennzeichnung von Pausen (Fertig – Los!), Listen und Minuszeichen. Auf der Tastatur erzeugst du den Gedankenstrich am Mac mit ‘ alt + - ‘, am PC ist es etwas komplizierter (Sonderzeichen alt + 0150). Wie es direkt in Word ist, kann ich gar nicht sagen.

Ich freue mich grad sehr, mein Wissen wieder etwas aufgefrischt zu haben und werde künftig drauf achten, das auch anzuwenden.

Was hast du heute neues gelernt? Oder woran hast du dich wieder erinnert, welches Wissen wieder aufgefrischt?

 

Herbstmomente ganz für mich

Just for me moments

Diese Woche war vorerst die letzte so dicht gefüllte. Jetzt haben wir erstmal eine Woche Herbstferien. Ich freue mich auf Entschleunigung. Während ich mich also vergangene Woche etwas angeschlagen durch die Tage hangelte, ergaben sich zwischendrin doch immer mal wieder einige Momente nur für mich. Zum Kraft Tanken und Ausatmen.

Anfang der Woche war ich in unserer Biogärtnerei, um nochmal Gemüse und Obst nachzukaufen. Ein paar Herbstblüten hüpften zusätzlich in den Warenkorb. Die pflanzte ich in unseren Garten.
Morgens genoss ich nach einem hektischen Tagesstart in Ruhe Frühstück mit Pancakes, Mango und Tee als alle Kinder ausser Haus waren. Am Donnerstag nahm ich mir Zeit und tat nichts. ich lungerte auf der Couch herum, strickte ein wenig und versuchte, wieder zu Kräften zu kommen. ich schleppe schon seit Tagen eine ganz eigenartige Erkältung mit mir rum, die mich nervt, die ich aber nicht recht loswerde.
Am Sonntag, als unser Besuch weg war, der Sterngucker schlief und die anderen Kinder bei Freunden unterwegs waren, genoss ich in aller Ruhe einen herbstlichen Salat. Ich esse so gern in Ruhe und Stille, daß ich diese Momente gern zelebriere. Ich richte mir mein Essen schön an, schaffe mir ein gemütliches Ambiente und freue mich auf die Geschmäcker in meinem Mund. Hier ein herbstlicher Restesalat.

Just for me moments

Am Nachmittag hatte ich noch Zeit zum Basteln und Briefe schreiben. Die Arbeit habe ich ausgeblendet.

Welcher Moment, den du ganz für dich hattest ist dir aus der letzten Woche noch in Erinnerung? Mamamiez sammelt weiter.

Oh wunderschöner Herbst, oh wunderschönes Wochenende

Die Kombination aus liebsten Freunden zu Besuch und tollem Herbstwetter schenkte uns ein sehr erfülltes Wochenende. Der Mann verbrachte die Tage mit dem zweiten Wochenende seiner Gongausbildung. Wir liessen es uns derweil gutgehen. Viel zu kurz! Danke für euren Besuch. Ich habe eure Anwesenheit sehr genossen.

Herbstwochenende

Herbstwochenende

Frühstücksbuffet der beiden Tage. Zum Abendessen gab es einmal Pizza und einmal Risotto und gebackener Kürbis vom Blech.

Herbstwochenende

Herbstwochenende

Laternenbastelei mit den Kindern (nach dieser Anleitung)

Herbstwochenende

Herbstwochenende

Herbstwochenende

Herbstwochenende

Herbstspaziergang (oder fast schon Wanderung) mit Alpenblick und Einkehr zur Stärkung im Café. Für den Rückweg von der Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft einer netten Frau überrascht worden. Abendliches Beisammensitzen am Feuer. Dankbarkeit.

Herbstwochenende

Herbstwochenende

An Adventskalender denken

Ende Oktober. Es wird Zeit, langsam an Adventskalender zu denken. Ich habe schon lose Ideen im Kopf, aber noch nicht begonnen, welche zu basteln. Aber ich habe Ideen zusammengetragen. Vielleicht inspiriert dich ja der ein oder andere Kalender zum Nachbasteln oder Weiterdenken.

In den letzten Jahren habe ich dir bereits unsere Adventskalender vorgestellt. Dabei waren:

Neu entdeckt habe ich die Adventskalender-Karten von RoterFaden. 24 durchnummerierte Karten, auf Wunsch schon frankiert, kannst du dort kaufen und einen Menschen per Post damit beglücken. Finde ich eine fantastische Idee.

Schon ein Klassiker sind die Zaubernüsschen. Dazu musst du rechtzeitig anfangen, Walnüsse zu knacken. Die Naturmama hat damit Märchennüsse gezaubert.

Auch bei der Naturmama gefunden: Ein Fenster voller Aktivitäten.

Weitere Ideen habe ich auf meinem Pinterest-Board zusammengetragen.

Für den Sterngucker möchte ich in diesem Jahr ein Memory Spiel als Adventskalender verarbeiten. Wie genau ich das anstelle, weiss ich aber noch nicht genau. Als die Tochter ganz klein war, hatte ich einen Blumentopf verkehrt herum im Fenster stehen, unter den wir jeden Morgen geschaut und eine kleine Überraschung gefunden haben. So war sie nicht mit der Fülle von 24 Päckchen überfordert.

Besonders gern mag ich auch die Idee, jeden Tag ein Lichtlein anzuzünden und der Mitte der Spirale immer näher zu rücken. Man kann auch zwei Maria und Josef Püppchen auf ihrem Weg nach Bethlehem zu begleiten (sie jeden Tag ein Stück näher zur Krippe zu rücken) und dazu Geschichten erzählen. Oder Jeden Tag einen goldenen Stern (aus der Zaubernuss?) an den Himmel (blaues Tuch) über dem Jahreszeitentisch kleben. Das sind sehr einfache, aber besinnliche Ideen zum Innehalten und Spüren.

Bastelst du Adventskalender selbst? Oder kaufst du? Für deine Kinder? Für einen lieben Menschen? Wenn du noch schöne Ideen entdeckt hast oder teilen möchtest, nutze gern die Kommentarfunktion, um einen Link oder deine Idee zu hinterlassen. Vielleicht kommen wir zu einer tollen Sammlung.