If I knew I could not fail

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Eine der Aufgaben aus Lisa Jacobs Your Best Year 2016 Workbook und der Vorträge im Luminaries Club ist, zu überlegen und zu träumen, was du tun würdest, wenn du wüsstest, dass du nicht scheitern kannst. Oft halten uns bewusste oder unbewusste Ängste davon ab, in die Vollen zu gehen. Finanzielle Einschränkungen, Zeit, Glaubenssätze, Angst – kurz – wie unser Freund Dharma Singh es in seinen Workshops nennt, unsere inneren Saboteure.

Betrachte doch einmal für dich die Frage:

Was würde ich tun, wenn ich wüsste, ich könnte nicht scheitern.

Als Hilfe gibt es noch ein paar Zusatzfragen:

  • Wonach sehne ich mich wirklich?
  • Welche Dinge könnte ich tun, wovor ich Angst habe sie zu versuchen?
  • Was passiert, wenn ich scheitere? Was ist das worst-case-scenario, der schlimmste Fall, der eintreten könnte?
  • Was ist, wenn ich erfolgreich bin? Was ist das best-case-scenario, das tollste, was eintreten kann?
  • Wie kann ich meine Komfort Zone ausdehnen?
  • Welchen grossen Lebenszielen werde ich entgegen arbeiten?
  • Ist es einen Versuch wert?

Ich möchte noch einige dazu ergänzen, die mir vorallem während der Arbeit mit der Desire Map und den Treffen mit der Coachin wichtig geworden sind:

  • Wie möchte ich mich fühlen?
  • Wie geht es mir, wenn ich all das erreicht habe, was ich mir erträume oder vorstelle?

Ziele mit einem Gefühl zu verknüpfen geht für mich nochmal in eine ganz andere Ebene. Denn dann kann ich schauen, warum ich ein bestimmtes Ziel verfolge, warum ich erreichen möchte, was ich mir erträumst. Anerkennung? Bestätigung? Erfüllung?

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Ich hab diese Übung für mich angefangen, dh die Liste ist durchaus noch unvollständig. Meine Antworten lösen unterschiedliche Gefühle in mir aus. Ich lasse sie erstmal stehen.

Wenn ich wüsste, ich könnte nicht scheitern, würde ich

  • kreative Workshops unterrichten und all mein Wissen und Können weitergeben
  • eine regelmässige Schreibstube leiten, wo Menschen Kalligrafie lernen und sich treffen können, um zu üben und sich auszutauschen
  • ein Kreativ Camp/Urlaub anbieten
  • Einladungen für Vorträge, Workshops, Veranstaltungen erhalten und annehmen

Wonach sehne ich mich wirklich?

  • Eins sein mit mir selbst
  • mein Potenzial leben
  • Fülle und monetäre Sorglosigkeit
  • Geben und Gutes bewirken

Wie möchte ich mich fühlen?

  • frei von Angst
  • sorglos
  • glücklich
  • erfüllt
  • strahlend
  • im Einklang

Wie geht es dir mit den Fragen? Wie beantwortest du sie für dich?

Helsinki :: Sauna am Meer

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Nachdem wir aus Porvoo zurück waren, trafen wir uns zu einem queeren Zine-Workshop im Rahmen der Helsinki Pride Week. Leider konnten wir nicht so lange bleiben, um richtig intensiv ins Tun zu kommen. Allein die Idee war toll. Wir verliessen den Workshop früher, um im Regen mit einer Horte FreundInnen zu einer gemieteten Hütte im Wald zu gehen. Diese Hütten gehören der Stadt Helsinki und man kann sie für Feiern und Ausflüge buchen. Die Hütte hatte, natürlich, auch eine Sauna. Direkt am Wasser. Ich war ganz verzaubert von der Umgebung und dem Ambiente.

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Wir richteten uns in der Hütte ein, kümmerten uns um Feuer und heizten die Sauna an. Dann verbrachten wir den Abend in der Sauna mit Blick aufs Meer und am Feuer. Wir beobachteten Glühwürmchen und vorbeifahrende Schiffe und unterhielten uns über alles Mögliche. Oder schwiegen auch mal und schauten den tanzenden Flammen zu. Ich ging gegen 2:00 Uhr ins Bett, die anderen hielten bis Sonnenaufgang durch. Wobei sie Sonnenunter- und Sonnenaufgang kaum voneinander unterschieden.

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saunaausblick

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baum

Ich erwachte zu einem sonnigen Tag. Das Licht spielte mit der Wasseroberfläche. Ich nutze die Stille für einen Spaziergang durch den Wald und hatte ruhige Minuten zum meditieren und Zeichnen. So schön. Als wir alle wach waren und gefrühstückt hatten, trafen wir uns am Wasser zu einer kleinen Trommelrunde. Zum Abschluss legten wir noch Tarotkarten, jedeR zu einem Thema, was sie/ihn gerade beschäftigt. Ich kenne mich nicht mit Tarot Karten aus, aber meine drei Karten fühlten sich in Bezug auf meine Frage so kraftvoll und toll an. Das hat mich sehr erfüllt und beschwingt.

trommel

tarot

Das war ein wunderbarer Abschluss meiner Woche in Finland. Den Rest des Nachmittages verbrachte ich in der Stadt, um noch einige Mitbringsel für meine Lieben zu kaufen.

Und was hat mich die Reise (eine Woche Helsinki) gekostet?

  • 227,26 Euro Hin- und Rückflug von München nach Helsinki
  • 157,50 Euro Öffentliche Verkehrsmittel, Essen & Post
  • Für Mitbringsel hingegen habe ich richtig viel Geld (255 Euro) ausgegeben, da waren allerdings auch Klamotten von Gudrun Sjöden, Stempel/Bastelkram und Gläser/Geschirr von ittalla dabei. Dafür hatte ich keine Hotelkosten und niedrige verpflegungskosten, weil wir selbst eingekauft und gekocht haben. Essen gehen kam mir in Helsinki richtig teuer vor.

Geschlafen :: Das Eve Kissen (Werbung)

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Eve Kissen

Nachdem wir schon die Eve Matratze besitzen und für gut befinden (ich neide sie dem Mann sehr und überlege, mir eine eigene zu kaufen), durften wir nun auch das Eve-Kissen testen. Ich war etwas skeptisch, weil das Kissen etwas monströs daherkommt mit seinem Volumen. Ich schlafe darauf aber unverändert gut. Die Kinder scheinen es auch zu mögen – versuchen sie doch, es mir regelmässig zu stibitzen und gegen ihre Kissen auszutauschen.

Für einen ausführlichen Testbericht geben ich nun an den Mann ab:

Der Eve-Kissen Test

Als begeisterter Eve-Matratzenschläfer wollte ich das neue Kissen natürlich gerne testen. Bei der Matratze hatte ich nach kurzer Eingewöhnung eine Phase, in der ich mich abends sogar gefreut habe, bald schlafen gehen zu können. Ich mag sie. Nun kam das Kissen dazu. Ich bin ein Knirsch-Dinkelkissen-Schläfer. Sogar auf Reisen habe ich eine Miniaturversion immer dabei. Als ich mein neues Kissen das erste mal sah, dachte ich: Wow ist das riesig. Und es roch nicht so penetrant wie die Matratze damals. Der Kissentest konnte sofort beginnen.

Andere Dimension I

Eve Kissen groß - klein

Eve Kissen im Größenvergleich

Mein kleines Dinkelkissen sieht neben dem Eve-Kissen aus wie der alte Mini neben dem aktuellen Modell. Das machte sich zuerst beim beziehen mit unseren Kissenbezügen deutlich. Eve ist 42 cm lang, 66 cm breit und ca. 10 cm hoch. Unsere Bezüge sind längst auf die schmalen Kissen umgestellt. Diese Riesenquadratdinger  80×80 cm kenne ich nur noch aus meiner Kindheit bei Oma oder im Hotel. Haben wir auch nicht. Somit passte Eve nicht gut in unsere Bezüge. Englisches Kissen, deutsche Norm?

Schlaftest

Das Kissen ist aus einem Viskoseschaum, der nachgibt wenn man sich reinlegt. Beim Umdrehen oder aufstehen bläst es sich wieder auf. Ein angenehmer Effekt – egal ob man seitlich, diagonal, horizontal oder vertikal schläft. Gibt nach und kommt zurück. Perfekt. Mit meinem Dinkelkissen war ich immer super zurfrieden. Jetzt also ein Viskoseschaumdings. Ich stand dem positiv gegenüber, kannte das schon von der Matratze. Und siehe da. Bereits in der ersten Nacht schlief ich genauso gut wie vorher. Kein Unterschied. Perfekter Schlaf. Kein genkickter Hals, weil das Kissen so hoch wäre. Es gibt wirklich total nach und bläht sich wieder auf. Fast wie ein Schwamm.

Andere Dimension II

Ich liege nur mit dem Kopf auf dem Kissen. Keine Schultern oder Hals oder so Zeug. Nur der Kopf. Der Rest von mir bettet sich auf der Matratze. Mit 1,86 m Länge passt ein 2 m Bett gerade so gut. Bissen Luft nach oben zum Brett, Beine lang unten, ohne dass sie am Ende rausgucken. So war ist beim kleinen Dinkelkissen, das ich nach Lust und Laune zusammenschieben kann. Jetzt kam Eve. Es braucht mit 42 cm Länge viel Platz. Das sieht auf dem Foto zwar fast gleich breit aus. Das Dinkelkissen aber ist nur halb so hoch lässt sich herumknautschen.  Zwei Meter länge, 42 cm breites Kissen, mein Kopf drauf, der Rest darunter. Ups. Jetzt reichts nicht mehr. Die Füsse schauen unten raus. Im Sommer macht das ja nichts aus. Da guckt eh immer mal einer zur Klimaregulierung des ganzen Leibes raus. Im Winter möchte ich aber eingemummelt schlafen mit nichts rausguck. Das Kissen knicken kannste knicken. Geht nicht. Hochkant nehmen. Geht auch nicht. Kopf mit Hals und Schultern drauf legen ist für mich unbequem und lässt mich verspannen.

Da ich das Kissen liebgewonnen habe, möchte ich gerne von den 42 cm Länge 10cm abschneiden. Dann passts zum Einen in die Kissenbezüge, zum anderen nimmts nicht so viel Platz auf der Matratze weg und ich kann darin schlafen, ohne dass die Füsse unten rausgucken. Die Frau in ihrer Hobbitgrösse hat das Problem nicht. Liegt auf einer Kinderbettmatratze quer und hat unter sich noch 2 Kinder der Länge nach liegen.

Eve Kissen

Fazit:

Ich behalte das Kissen für meinen Sommerschlaf. Denn schlaftechnisch ist es echt gut. Da geb ich 5 *****. Im Winter muß es dem kleineren Dinkelkissen weichen, weils einfach zu groß ist. Wir werden uns auch nicht Kissenbezüge in neuen Maßen kaufen (gibts die ohne Bettbezug einzeln?). Tip an Eve: Macht doch eine kleinere Variante des Kissens. Rein mathematisch kann das für grössere Menschen in einem 2 m Bett gar nicht klappen.