Seit dem ersten Gedanken, vielleicht ein haus zu bauen, sind nun schon mehrere Monate vergangen. Wir haben uns viel angesehen, noch mehr hin- und her gerechnet, geplant, verworfen, gebangt, wieder verworfen und umgeplant. Der Mann hat seine Eigentumswohnung verkauft, wir haben immer wieder Gespräche mit dem Bürgermeister, Finanzierungsberatern, dem Bauberater und noch vielen anderen Menschen geführt.
Nun haben wir den Notarentwurf für ein Grundstück hier liegen. Und einen Termin beim Notar. Dem Mann raucht schon der Kopf vor lauter Rechnerei und Unterlagenbeschafferei. Ganz viele Schritte, die wie winzige Puzzlestücke ineinandergreifen. Baufinanzierung, KVW-Kredit, Bayernlabo Familienförderung, Architekt, Hausbaufirma…alles will koordiniert und besprochen werden. Das verbraucht schon einige Zeit viele Ressourcen bei uns.
Als Hausbaupartner haben wir uns die Firma Holzbauhaus ausgesucht. Die bauen ökologische Häuser in Holz-Lehm-Bauweise. Unser Bauberater ist Baubiologe und Energieberater. Neulich hatten wir das erste Treffen mit der Architektin, Unterlagen für die Kredite sind ausgefüllt und eingereicht. So langsam löst sich hoffentlich bald dieser Knoten. Ich fürchte allerdings, daß der Mammutteil an Arbeit noch folgt. Alles fühlt sich noch so unwirklich und abstrakt an.
















