Frühstücksgenuss

Even if the picture is not so nice (bad light here), the breakfast is very yummy at the moment:

Banana, Oranges, Apples, sometimes Kiwi and Coconut cut into pieces. And the raw chocolate sauce (raw chocolate powder, agave siroup, coconut oil and water), decorated with raw coconut butter. Hmm!

Auch wenn es das Foto nicht so schön zeigt, unser Frühstück ist grad megalecker:

fruchtiges Frühstück

fruchtiges Frühstück

Eine Schüssel voll Banane, Apfel, Orange (manchmal noch Kiwi) und Kokosnuss. Dazu ein bisschen selbstgemachte rohe Schokososse (rohes Kakaopulver, roher Agavendicksaft, Wasser und Kokosöl von Aman Prana) und Kokosmus (Keimling)als Streuseln.
C möchte allerdings ab morgen keine Banane mehr dabeihaben. Banane mag sie nicht. Ich esse manchmal noch Wildkräuter dazu.

GfK :: Bedürfnisse

Heut war / bin ich den ganzen tag schon müde. Ich musste eben noch was arbeiten, dann verschwinde ich auch gleich im Bett. Aber mich beschäftigt eine Sache noch. In der GfK (Gewaltfreien Kommunikation) wird ja davon ausgegangen, daß all unsere Handlungen und Reaktionen auf etwas aus befriedigten und unbefriedigten Bedürfnissen resultiert. Rosenberg geht davon aus, daß der Grund unserer Gefühle allein bei uns liegt. Schuld gibt es nicht. Gefühle sind nur ein Indikator von Bedürfnissen, erfüllt oder nicht.

Laut Rosenberg kann man menschliche Bedürfnisse in 7 große Kategorien einteilen (die dann nochmal Unterkategorien haben).

  • Verbindung
  • Aufrichtigkeit
  • Friede
  • Physisches Wohlbefinden
  • Sinnhaftigkeit
  • Autonomie

Diesen Kategorien kann man dann allerlei Bedürfnisse unterordnen, um genauer herauszufinden, worum es einem eigentlich geht.

Bevor ich zu meinem eigentlichen “Problem” komme, möchte ich noch kurz die 4 Schritte der GfK aufschreiben. Ich mache das hier hauptsächlich für mich. Als Übung und damit ich es wo stehen hab. Ich denke sozusagen laut.

  1. Beobachtung
  2. Gefühl
  3. Bedürfnis
  4. Bitte

Nun kommen wir zu meinem “Problem”, was mich den ganzen Tag schon mental beschäftigt.

Beobachtung: Ich erlebe, daß sich C’s Großeltern väterlicherseits nur an Geburtstagen, Weihnachten und ähnlichen Feiertagen melden (in Form von Post und Geschenken). Sie rufen nicht an, sie schreiben nicht, es besteht eine minimale Kommunikation zwischen Enkel und Großeltern. Sie lesen Cs blog regelmässig.

Gefühl: Es macht mich traurig, manchmal auch hilflos und wütend.

Nun meine Frage, denn ich komme nicht auf das Bedürfnis, was dahinter stecken könnte. Denn es sind ja nicht meine Großeltern. C scheint es nicht weiter zu stören. Bzw gab sie in einem Gespräch zu, daß sie kaum an sie denkt, weil sie sich kaum an sie erinnert. Sie hat also kein Problem damit. Sie kennt es nicht anders, hat keine Erwartungen.

Aber ich. Warum stört es mich? Warum ist es mir so wichtig, daß sie den Kontakt mit ihr aufrecht erhalten und zeigen, daß es sie gibt? Und zwar nicht nur an Geburtstagen in Form von Geschenken. Was stecken da für Erwartungen dahinter. Und für Bedürfnisse. Und wenn ich mal herausgefunden habe, welche Bedürfnisse das sind. Wie kann ich sie befriedigen? Wie kann ich eine Bitte formulieren, damit mein Berdürfnis nach _wasauchimmer_ befriedigt ist?

Schaun wir mal in die Bedürfnisliste (ich hab hier ein Buch zur Hilfe und schreib mal die Bedürfnisse auf, die dahinter stecken könnten).

  • Verbindung: Anerkennung, Gegenseitigkeit, Gemeinsamkeit, Kommunikation, Respekt, Wertschätzung, Zugehörigkeit, Zusammenarbeit
  • Friede: Gemeinschaft, Gleichwertigkeit, Harmonie
  • Sinnhaftigkeit: Teilnahme, Verständnis, von Bedeutung sein

Welches Bedürfnis (oder Bedürfnisse?) könnte es also sein, das nicht befriedigt ist, wenn ich traurig werde, daß C’s Großeltern nicht (aktiv) an ihrem (unserem?) Leben teilhaben? Vielleicht auch etwas ganz anderes?

Kann sich jemand in mich reinfühlen und mir weiterhelfen?

Wilde Abendteuer und wilde Kräuter

Gestern waren wir im Kino. Eigentlich wollten wir uns ja ‘Madita’ ansehen, aber da wir schon eine halbe Stunde früher da waren und der andere Film dieses Wochenende zum letzten Mal lief, haben wir uns für “Stella und der Stern des Orient” entschieden. F schlief pünktlich zu Filmbeginn im Manduca ein und wachte beim Abspann auf. Perfekt. Der Film war ein richtig netter, kindgerechter, gewaltfreier (!) Kinderfilm mit trotzdem genügend Spannung. Eine kleine Zeitreise nach 1905. C war auch begeistert. Danach wollte sie gleich ihren Rucksack packen und eine Expedition starten. Also machten wir noch einen kleinen Spaziergang hinters Haus, ein bisschen den Hügel rauf.

Eine Expedition macht hungrig

Eine Expedition macht hungrig

Ich wollte endlich mal nach einem geeigneten Fleckchen für Wildkräuter Ausschau halten. Bisher hatte ich nur einen Busch mit Brombeerblättern entdeckt. Die stehen auf meiner Lieblingsliste nicht grad weit oben. Das Wetter war ja herrlich und so konnten wir noch eine halbe Stunde Frischluft und Sonnenuntergangsnachmittagsstimmung geniessen.

Sonnenuntergang über den Dächern von Freiburg

Sonnenuntergang über den Dächern von Freiburg

Wildkräuter habe ich auch einige entdeckt. Oben an den Weinhängen, versteckt unter alten Spitzeichenblättern und gefrorenem Gras: Vogelmiere, Kresse, Spitzwegerich und Gundermann. Ich werde demnächst mal einen ausgiebigeren Sammelspaziergang machen. Die Aussicht ist sehr herrlich von da oben.

Kleine Wildkräuterausbeute

Kleine Wildkräuterausbeute

Heute schau ich für uns eine Wohnung in Stegen an. Und nachmittags sind wir bei Regina zum Geburtstag feiern eingeladen.