Waldfee & Räubertochter

At the weekend I took part in a doll making class by wonderful Juliane from Fröken Skicklig. It was pure joy to think nothing else than doll for 2 days on a row. Thank you to my husband who made it possible. It did me so good. Out of it came a little forest fae & robbers daughter, completly different from how I work dolls usually. I like her.

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Da bin ich wieder. Am Wochenende war ich abgetaucht, um mir einen kleinen Traum zu erfüllen. Ich habe zwei Tage lang mit Nadel, Faden und Stopfwolle im Puppenkurs bei Fröken Skicklig gewerkelt, wunderbare Gespräche geführt, lecker gegessen und sehr nette Menschen kennengelernt. In dieser Athmosphäre voller Konzentration und Geschnatter – unter Julianes super Anleitung – ist, neben den anderen 8 Puppenkindern, diese meine Waldfee & Räubertochter entstanden. So ganz anders als ich Puppen sonst arbeite. Ich habe viel dazugelernt und bin immer noch ganz erfüllt von den vielen Stunden, die ich nur für mich und meine Puppe hatte. Danke Juliane, du hast das echt professionell gemacht!

Wunderbare Athmosphäre mit frischen Blumen und Kerzen

Erste Schritte auf dem Weg zur Puppe

Die Augen bestimmen und schonmal etwas Wangenrot auftragen

Fotoshooting zum Abschluss

Lebensbaum

Während der Schwangerschaft trifft man Entscheidungen über allerlei Themen. Ernährung, Ultraschall, Hausgeburt, Imfpungen, Stillen, Vitamin K Gabe, Vitam D Tabletten usw. Einer unserer Gedanken war auch: was machen wir mit der Plazenta? Schon während der Schwangerschaft mit C las ich in diversen Büchern über den Schönen Brauch, die Plazenta zu vergraben und darauf einen Baum zu pflanzen. So eine innige Symbolik (mehr über die Geschichte, Herkunft und Verbreitung habe ich hier gefunden) – das was mein Kind 9 Monate in meinem Leib genährt hat wieder an Mutter Erde zurückzugeben. Und sieht nicht so eine Plazenta mit ihren Adern und Äderchen aus wie ein Baum mit Verzweigungen und Ästen?

Aus Mangel an Garten und Mut, habe ich damals die Plazenta der Tochter in der Klinik zurückgelassen. Die Plazenta vom kleinen Wolf haben wir mitgenommen. Die ruht nun noch immer in einer Tupperdose in der Gefriertruhe und wartet darauf, feierlich vergraben und bepflanzt zu werden. Ein Lebensbaum für den Wolf. Lange haben wir überlegt, welcher Baum zu ihm passt. Wir haben uns für einen Olivenbaum entschieden. Olivenbäume wachsen sehr langsam und werden sehr alt. Ein Zweig vom Olivenbaum ist ein altes Friedenssymbol (zu finden auch in der Unesco-Flagge). Vielleicht kann er seinen Baum dann an seine Kinder weitergeben (naja, in Wirklichkeit denken wir ja noch nicht sooo weit).

Nun fehlt zum Baum noch ein schöner Rahmen, um ein kleines Lebensbaumfest zu feiern. Und ich suche auch nach einem schönen Gedicht oder Worten, die ich dem beigeben kann. So wie ein Trauspruch.