Kleintiergehege

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Der Sterngucker ist seit gut 2 Wochen mobil. Er robbt was das Zeug hält. Man denkt, och, er ist ja langsam. Aber kaum ist man eine Minute unaufmerksam, ist er an Orten, die nicht ganz so sicher für ihn sind (Stromkabel, Leergut, Treppe). Als erstes haben wir die Treppe gesichert. Das ist eine offene Treppe durchs ganze Haus. Mit Abständen., da würde er locker mal durchrobben. Da hätte ich keine ruhige Minute. Also haben wir die Treppe vergittert (der Wolf nennt das Treppengitter „Netz“). Stromkabel, Leergut und meine Pflanze sind immer noch gern angesteuertes Ziel. Vor ein paar Tagen hat er den Strom vom Internet rausgezogen und das Kabel in den Mund gesteckt. Fand er nicht lustig, wie das gebizzelt hat. Ich hab mich auch arg erschrocken.
Wir dachten über einen abgesperrten Bereich nach. Wo er drin sicher sein kann und wo wir hier draussen (oder drinnen, je nach Perspektive) auch „vor ihm sicher sind“. Hier wohnen ja noch andere Kinder, die Lego bauen und Bücher lesen. Nach etwas hin und her überlegen und einem Gespräch mit unseren Haus- und Hofpädagogen entschieden wir uns für ein Gehege. Die Geschwister halfen ganz fleissig beim Aufbau und sind ganz begeistert von der kleinen Welt (so ein Baby im Haus ist bisschen wie ein Haustier. Es kann bespielt, gekuschelt und dressiert werden, gekuschelt. Hat die Tochter damals schon mit dem Wolf gemacht.). Der Sterngucker selbst mag seinen Spielplatz und Rückzugsort auch. Er ist groß (1/3 des Wohnzimmers), gemütlich und direkt am Fenster. Am liebsten versteckt sich der Sterngucker hinter den Vorhängen und erkundet seine Sachen. Und wenn’s ihm zu öde wird, dann meckert er kurz und kommt raus auf den Arm, in den Manduca oder an die Brust.
(Das Fell habe ich aus Fellresten von Finkhof zusammengehnäht. Tut ja nicht not, daß die Lämmchen sterben mussten und die Fellreste auch noch weggeworfen werden.)

Steinmalerei

Steine sind faszinierend. Ich himmle schon lange immer wieder Steinkunst in den diversen Galerien an. Bemalte Steine, Steine im Mosaik, als Skulpturen und umhäkelt. Und natürlich auch einfach nur in der Natur. Die Kinder sammeln Steine. Ich sammle Steine. Am Montag hatte ich mit dem Wolf einen kleinen Steinkunstnachmittag. Mit einer Schüssel frisch gepopptem Popcorn und schöner Farbe. Hat ihm Spaß gemacht. Machen wir wieder. (Das Licht war nicht so hübsch zum Fotografieren, als der Stein dann trocken war…)

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Meine Gitarre

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Im letzten Jahr hatte ich ein wenig aussortiert und einen kleinen Flohmarkt eingerichtet. Die Sachen im Flohmarkt gingen gegen eine Spende in selbstgewählter Höhe an neue Besitzer. Das Geld selbst wollte ich gern für eine Gitarre sammeln. Zusammen mit der Tochter habe ich nämlich das Gitarre spielen (wieder) angefangen. Am Anfang nutzte ich ihre Gitarre. Bald schon hatte ich die notwendige Summe für eine neue Gitarre zusammen, konnte mich aber nicht entscheiden, was genau für eine ich eigentlich möchte. Und da kam ein Angebot um die Ecke: jemand hatte noch eine alte Vollholzgitarre rumliegen für die er keine Verwendung mehr hatte. Über unseren Gitarrelehrer kaufte ich die gebrauchte Gitarre und bekomme seit diesem Jahr regelmässig Stunden.
Wie auch bei der Tochter, kommt der Lehrer direkt zu uns nach Hause und wir üben diverse Songs. Meine Stunde ist montag morgens, die der Tochter Dienstags nachmittag (im 14 tägigen Wechsel mit ihrer Freundin zusammen). Manchmal spiele ich mit der Tochter gemeinsam. Sie kann zB viel besser zum Spielen singen (bei mir „singt“ die rechte Hand noch mit, dh ich kann nicht die Anschläge getrennt von der Melodie machen). Aber das wird.
Meine Gitarre hat einen schönen vollen Klang. Momentan übe ich mich noch durch einfaches Liedgut wie „Hey Jude“ & „Let it be“ von den Beatles, „I like the flowers“ und demnächst „Sag mir wo die Blumen sind“ und „Blowing in the Wind“. Mehr ist noch nicht drin. Die Tochter spielt auch „I like the flowers“ und ihren Einstiegssong „99 Luftballons“. Ausserdem schrammelt sie das Haupt-Riff von „Smoke on the water“, weils Spaß macht :-)

Danke allen Spendern für diese Bereicherung in meinem Leben!