Bemerkenswert

pferd 2

pferd 1

In der Nacht zum Donnerstag hatte der Wolf Fieber, was am nächsten Tag wieder weg war. Trotzdem schwächelte er etwas und verbrachte den Tag zu Hause. Als hätte das Fieber etwas transformiert, hatte ich ein total anderes Kind auf der Couch sitzen. Er faltete Papierflieger und lernte Englisch. Später setzte er sich zu uns an den Tisch und zeichnete. Der Wolf zeichnet äußerst selten. Umso begeisterter bin ich von dem Pferd nebst Reiter und Führer, was er da aufs Papier gezaubert hat. Und nicht nur von dem Werk selbst, sondern von dem Entstehungsprozess und den Gedanken, die das Bild begleiteten. Wie sieht ein Pferdekörper aus? Ein Kopf? Was braucht ein Pferd noch, um als Pferd erkennbar zu sein?

Nach den ersten Entwürfen für das Haus mit unseren Wunschvorstellungen von Räumlichkeiten unter Beachtung der Vorgaben und dem Gegenrechnen mit dem Budget sind wir nun in der Phase, wo wir Details nochmal anpassen, Räume optimieren und die Quadratmeter verringern.

Das Haus wird also kleiner als gedacht. Da passt es gut, daß die Tochter grad ihr Zimmer aussortiert und sich (endlich) von Sachen trennen kann, die sich nicht mehr länger braucht. Ich werde in nächster Zeit immer mal wieder das Flohmarkt-Album auffüllen. Dort kannst du dir was aussuchen, Tauschvorschläge machen oder einen kleinen Betrag in dir gewählter Höhe in Tochters Sparbüchse spenden. Momentan findest du im Fotoalbum hauptsächlich Puppensachen, Diddl, Baby Born und Bücher. More to come…

Vollmond

Ich habe die Mittsommervollmondin eingefangen. Nur auf dem Bild und ein bisschen Magie im Herzen.

Auch im Internet abe ich wieder einiges gefunden, was ich mit dir teilen möchte:

Ganz besonders möchte ich mich an dieser Stelle für die zahlreichen Flattrs, die mich immer wieder erreichen bedanken. Ich freue mich über jeden einzelnen. Ich wertschätze andere Arbeiten und Blogs auch sehr gern mit diesem Mikrospendensystem. Auch wieder ein Beispiel frei nach dem Motto

Snowflakes are one of nature’s most fragile things, but just look at what they can do when they stick together.

(Schneeflocken sind eine der zerbrechlichsten Dinge der Natur, aber schau doch, was sie machen können, wenn sie zusammenhalten.)

Gaumenfreuden

Neben dem Kühlschrankchallenge gab es letzte Woche natürlich auch einen kunterbunten Speiseplan. Vorallem am Wochenende. Da waren wir auf dem Yoga-Sommerfest mit Mitbringbuffet. Abgesehen von einer unsäglichen Menge an Kuchen und Süßkram gab es auch Salate. Ich mag den Anblick von Buffets immer sehr gern. Unser Mitbringteil waren Falafel, dazu ein Joghurt-Dip und Curry-Ketchup.

Gaumenfreuden

Ausserdem gab es am Wochenende Burger. Das ist immer ein besonderer Familienspaß. Jeder belegt sich seine Burger nach Geschmack selbst. Dazu hatten wir Rosenlimonade (Bio-Zisch Rose) mit Erdbeeren und Rosenblüten. Auf dem Tisch steht zur Zeit immer ein kleines Sträusschen mit Blumen aus dem Garten. Man muss das Leben feiern!

Gaumenfreuden

Im Laufe der Woche zauberte ich aus unseren Vorräten Polenta mit Pilzen und Spinat bzw Tomatensosse, es gab Pasta mit Pesto, Brokkoli und Salate mit Brotzeit. Alles immer frisch und bunt gemischt. Aus der übrigegebliebenen Süßkartoffel habe ich Süßkartoffelchips im Dörrer probiert (gut geworden!). Es gab auch mal Pizza und eine griechische Salatplatte.
Nicht immer ganz einfach ist, den Hunger der Tochter zu stillen. Sie hat wohl meinen Stoffwechsel bekommen und ist noch dazu im Wachstum. Also dauerhungrig. Von Brot in der Schule ist sie nur mäßig begeistert, ich gebe ihr manchmal Müsli mit. Die Mengen, die ich ihr mitgebe kann ich nur sehr schwer einschätzen. Selten bringt sie Sachen wieder mit, oft hat ihr die Brotzeit nicht gereicht. Ich taste mich da noch heran. Leider kann sie selbst im Vorfeld auch wenig Auskunft über ihren Hunger geben. Immer dabei sein müssen frische Sachen. Oft kommt sie nach Hause und möchte gar kein warmes Mittagessen, sondern lieber was Frisches essen.

Gaumenfreuden

Gaumenfreuden

In unserer Gemüsekiste war diesmal viel Obst dabei. Kischen! Dir ersten Kirschen in diesem Jahr. Damit niemand das Gefühl hat, zu kurz zu kommen, haben wir die Kirschen gleich aufgeteilt und der Wolf hat Namensschilder geschrieben.

Womit hast du in der vergangenen Woche deinen Gaumen verwöhnt? Was gibt es am Wochenende zu essen?

Mit dem Partner in Kontakt bleiben

Auf dem Pfingstcamp entstanden zwischen drin immer wieder kleine wunderbare Gespräche. Wir tauschten uns über unseren Alltag aus, über unsere Partnerschaften, reflektierten Situationen mit unseren Kindern oder unsere eigenen Prozesse. JedeR in dem Maß, wie es sich richtig und angenehm anfühlte. Dabei gab es nachdenkliche Momente, Verständnis, Aha-Blitze und Ideen, wie andere bestimmte Situationen lösen.

pfingstcamp2013-212

Eines der Rituale ist mir in Erinnerung geblieben, weil ich es gern mit dir teilen möchte. Sicher kennst du auch, daß es oft im Alltag mit Beruf, Kindern und Familienmanagement schwierig ist, mit dem Partner in Kontakt zu bleiben. Einander zuzuhören, zu wissen, was ihn grad beschäftigt. Und dann geht es schneller als man denkt, daß man auseinanderdriftet bis es wieder knallt und man sich wundern, was da eigentlich los war oder ist.
Ein uns bekannter Yogalehrer hat schon seit Jahren mit seiner Frau einen festen wöchentlichen Termin, ein Date mit ihr. Sie gehen dann allein, ohne Kinder (die Kinder sind allerdings schön älter) an einen neutralen Ort (zB ein Restaurant), treffen sich zum Essen udn unterhalten sich über die Dinge, die sie bewegen. Jenseits von Familienorganisation und Alltag. Diese Idee finde ich sehr schön, jedoch merke ich, daß sie mit kleinen Kindern noch nicht wirklich durchführbar ist.
Umso interessanter fand ich eine ähnliche Idee. Auch an einem festen Termin in der Woche nimmt man sich mit seinem/seiner PartnerIn eine halbe Stunde Zeit. In dieser halben Stunde bekommt jedeR 15 Minuten in denen er/sie erzählt, wie es ihr/ihm grad ergeht, was ihn/sie grad beschäftigt etc. Der jeweils andere hört nur zu ohne zu kommentieren oder bewerten. Und dann umgedreht. Man sollte diese Übung in „friedlichen“ Zeiten beginnen, denn es gehört einige Übung dazu. Aber dann hat man ein gutes Werkzeug, wenn es mal nicht so flutscht, sich darauf zu besinnen.

Hast du ein ähnliches Ritual? Wie bleibst du mit deinem Partner jenseits des Alltagsmanagements in Kontakt? Was funktioniert für euch als Paar gut, was weniger?