Gaumenfreuden des Sternguckers

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Was isst eigentlich der Sterngucker so den ganzen Tag? Der wird ja wohl nicht mehr voll gestillt, oder doch?

Heute möchte ich dir einen kleinen Einblick in seinen Speiseplan gewähren. Er ist nämlich ein kleiner Obstfresser. Und das passt grad ganz wunderbar, zu dieser üppigen August-Spätsommer-Fülle-und-Erntezeit. Der Sterngucker hat 6 kleine Zähnchen, 4 oben, 2 unten. Die nächsten kündigen sich schon an, geschwollene Kauleisten, Finger im Mund…du kennst das vielleicht. Für die derzeitige Bestückung seines Kiefers und die Ausprägung der Muskulatur (Kauen will geübt sein) eignen sich reife weiche Früchte sehr gut. Er möchte gern auch beissen (Apfel, Gurke, Karotte), dabei entstehen aber nur kleine Bröckchen, die er wieder ausspuckt und überall herumbröselt. Also bleiben wir erstmal bei den weicheren Sachen. Da gibt es Bananen, Mango, Pfirsisch, Nektarine, Aprikose, Weintrauben (die schneiden wir klein, damit er sich daran nicht verschluckt), Tomate, Beeren aller Art, Zwetschgen, Datteln, Feigen, Melone. Avocado mag er nicht so gern. Braucht er wohl grad nicht.

Zum Essen setzt er sich an seinen kleinen Platz und mapft sein Tellerchen leer. Wenn er noch mehr möchte, zeigt er uns das entweder per Babyzeichen oder er kräht so lange, bis wir drauf kommen, was er möchte. Ausserdem löfftelt er gern zusammen mit dem Papa den morgendlichen Smoothie. Das ist schon ein kleines Ritual zwischen den beiden. Weiterhin stillt der Sterngucker nach Bedarf. Mal mehr, mal weniger.

Ein täglicher Speiseplan sieht Beispielsweise so aus:

  • 1,5 Bananen & einige Löffel voll Smoothie zum Frühstück
  • später ein Schüsselchen voller Beeren (Blaubeeren zum Beispiel)
  • ein Pfirsisch
  • ein Banane-Himbeer-Eis
  • einige Datteln
  • eine halbe Mango zum Abendessen
  • Muttermilch nach Bedarf

Er zeigt uns immer, wann er noch mehr möchte oder satt ist (dann fängt er an, mit dem Essen zu spielen und Quatsch zu machen oder er steht auf vom Tisch und geht spielen).

Donnerstagsschnipsel

  • Mein momentanes Ein-Kind-Mama-Leben erweist sich als recht beschaulich. Ich habe die Abende viel früher frei. Ich konnte gestern sogar einen Film mit dem Mann schauen. So richtig von vorn bis hinten ohne Unterbrechung. Wir haben uns „Sommer in Orange“ angeschaut. Ein unterhaltsamer und ein bisschen skurriler Film mit vielen erstaunlich wahren Darstellungen des bayrischen Dorflebens. Sonst verbringen wir unsere Abende meistens mit der Besprechung von gerade anliegenden Themen (Hausbau, Planung, Organisatorisches, Projekte) oder arbeiten an einem der vielen Projekte, die wir nebenher laufen haben (Updates von Webistes, Contentpflege, Recherche, Abbarbeitung von Bestellungen, Buchhaltung usw). Das war also mal eine nette Abwechslung.
  • Heute mache ich einen kleinen Ausflug zum Boesner, um meine Materialliste für den bevorstehenden Kalligrafie-, Collage- und Buchbindekurs zu vervollständigen. Damit wird das ganze schon richtig real. Vorfreude!
  • Nebebei beschäftige ich mich mit der Weihnachtsplanung. Ich beginne eine Liste zu schreiben, wer alles eine Karte bekommen wird. Diesmal werde ich mich auf Karten beschränken, da wir um die Weihnachtszeit herum in der Hauptausbauphase des Hauses sein werden. Daher auch meine frühe Planung. Die Geschenke für die Kinder habe ich soweit schon fertig.
  • Der Sterngucker hat sein geplantes Weihnachtsgeschenk jetzt schon bekommen. Ein Hinterherziehauto aus Holz. Einfach, weil es jetzt dran ist. Er hat das Laufen für sich entdeckt und rennt den ganzen Tag durch das Wohnzimmer. Nun zieht er begeistert das Autodings hinter sich her. Oder mein Maßband.
  • Für den Sterngucker-Quilt habe ich nun das Top fertig genäht. Es fehlt nur noch der Stoff mit den Wünschen. Die Wünsche habe ich alle in ein Textdokument getippt und erstelle darauf gerade ein Stoffdesign, was ich dann in der entsprechenden Größe auf Stoff drucken lasse und an das bestehende Top drannähe. Dann kommt der Rest der Quiltarbeit. Dauert aber noch bisschen.
  • Puppengenähe ruht gerade. Keine Zeit, kein Nerv. Könnte spontan aber noch kommen.
  • Vormittage kann ich grad mehr oder weniger gut (Tagesformabhängig) nutzen, um an Kundenaufträgen zu arbeiten.
  • Ich hätte den Sommer gern intensiver genutzt, kann aber selbst im nachhinein nicht sagen, wie. Es lagen und liegen einfach sehr viele Dinge grad an. Schaffe mir aber kleine Inseln, indem ich innehalte, zeichne, schreibe, stricke und auch mal lese.

Was liegt bei dir grad an? Was füllt deinen (All)Tag aus?

Haushaltsbuch, die Zweite

Ich schrieb ja neulich schonmal über unser Haushaltsbuch. Nun ist Ende August und ich kann schonmal grob eine Auswertung der Ausgaben machen. Wir haben monatliche Fixkosten von ca 2000 Euro (das sind Miete, Krankenversicherungen, Schule & Kindergarten, Auto …), für Lebensmittel geben wir ca 800 Euro im Monat aus. Das hat mich etwas überrascht, daß es doch so viel ist. Wenn ich es aber runter rechne auf uns 5 Personen pro Tag, komme ich auf 5,80 Euro pro Person. Das entspricht so ziemlich genau dem tatsächlichen Lebensmittelbedarf von 5,71 Euro eines 11jährigen Kindes (laut Berechnungen des FKE Dortmund. Quelle Wikipedia) Trotzdem würde ich gern etwas einsparen. Mal sehen, wie mir das am besten gelingt. Ich werde in ca 3 Wochen nochmal ein Resüme ziehen. Dann hat das Schuljahr wieder angefangen und wir sind wieder in unserem Alltagstrott drin.

Wir haben übrigens zur Erfassung unserer EInnahmen und Ausgaben einiges ausprobiert und sind jetzt bei der App Money Control gelandet. Die können verschiedene Nutzer von verschiedenen Geräten aus bedienen (iphone, Computer, ipad). Sie ist einfach zu bedienen, übersichtlich und man kann mehrere Konten (Kreditkarte, Girokonto, Barausgaben etc) anlegen, Kategorien (Lebensmittel, Freizeit etc) und Ausgabegruppen (Kinder, Mann privat, Frau privat…) definieren. Am Ende kann man sich Berichte als pdf erstellen. Die App ist kostenlos, einige Funktionen muss man sich allerdings als App-In Kauf freischalten. Durch die App macht der Mann jetzt auch mit und erfasst seine Ausgaben. Ich muss also nicht mehr stapelweise Kassenzettel sammeln.

Hast du auch Haushaltsbuch geführt? Zu welchem Ergebnis bist du gekommen? Wo siehst du Einsparpotenzial? Oder bist du zufrieden?