Stadtlauf München

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Also kleine persönliche Herausforderung hatte ich mich ja zum Stadtlauf München angemeldet. Für 10 km. Gestern. Es regnete, also für ich mit Laufkleidung und Regenjacke mit der S-Bahn ins Stadtzentrum zum Marienplatz. Bereits unterwegs stiegen immer mehr im Stadtlaufshirt bekleidete Läufer dazu. Ich startete in Block 3. Der langsamen Truppe, die den Lauf geschätzt in 1 h und länger absolvieren würde. Damit man sich gegenseitig nicht behindert, wurde das so gestaffelt. Wir warteten eine Weile im Regen auf das Startsignal, dann setzten sich die Massen in Bewegung. Vom Marienplatz durch den Englischen Garten und wieder zurück. Eine sehr schöne, grüne Laufstrecke. Am Rande standen zT Trommelgruppen und haben angefeuert. Das hat eine tolle Stimmung gemacht trotz Regen. Nach 5 km gab es eine kleine Versorgungsstation für Wasser, Bananen, Energieriegel und Klos. Ausser den Klos wurden einem die Dinge mundgerecht zurechtgeschnitten im Vorbeilaufen gereicht.
Nachdem ich einmal einen angenehmen Rhythmus gefunden hatte, konnte ich recht angenehm durchlaufen. Mit der Atmung hatte ich keine Probleme, die Muskeln merkte ich irgendwann ab 5 km. Besonders schmerzhaft empfand ich meine verspannte Schulter, gar nicht so sehr waden, Knie und Oberschenkel.
Die Läufer waren ziemlich Altersdurchmischt. Sogar Kinder im Alter vom Wolf liefen die Strecke mit. Das fand ich doch recht beachtlich.
Mit 1:09:11 und ziemlich nass und schmutzig lief ich ins Ziel ein. Ich versorgte mich mit Laugenstangen, Bananen, Äpfeln und Apfelschorle. Dann suchte ich mir ein ruhiges Eckchen, um meine nasse Laufkleidung loszuwerden und mich trocken anzuziehen, denn ich begann zu frieren. Da mich die Party, Siegerehrung und Werbestände rund um den Stadtlauf nicht interessierten, fuhr ich direkt nach Hause.

Friday Fives

Inspiriert von Frau Buntraum, schreibe ich heute auch mal auf, welche 5 Dinge mir gerade Freude bereiten bzw wofür ich gerade dankbar bin.

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  1. Hausübergabe. Wir haben heut unser Mietshaus dem Vermieter zurück übergeben. Damit ist ein großer Brocken Anspannung und Arbeit von uns abgefallen. Nun können wir uns voll dem Ankommen in unserem Haus widmen. Es gibt noch genug Baustellen, die hier auf Bearbeitung warten.
  2. Mütterkreis. Ich habe einen wunderbaren Frauenkreis mit anderen Müttern. Wir haben begonnen, uns regelmässig zu treffen und über Themen, die uns gerade beschäftigen – über uns selbst oder unsere Kinder -auszutauschen. Unser heutiges Thema war unter anderem SelfCare. Für das nächste Mal haben wir beschlossen, uns es mit gemeinsamen Fussbädern, -pflege und -massage gutgehen zu lassen. Ich freu mich schon sehr drauf.
  3. Im Fluss sein. Ich mag es, wenn Dinge im Fluss sind. Es fühlt sich natürlicher an als Stagnation. Es hat sich herausgestellt, daß ein Tochterfreundinvater uns Gerät, Know-How und Mannkraft zur Verfügung stellen kann bei der Gestaltung unseres Gartens bzw des Grundstücks. Da steht uns noch viel Arbeit bevor, weil das Grundstück ein gefälle hat, was nun geebnet bzw ausgeglichen werden muss, damit uns das Wasser nicht zum Haus läuft und eine Basis für den Garten geschaffen wird.
  4. Ankommen. Ich habe das Gefühl, die Kinder kommen langsam an, auch wenn noch nicht jedes Ding seinen Platz gefunden hat. Ich freue mich sehr über die Hilfe im Haushalt und Alltag von den Großen und auch dem Sterngucker (Müll rausbringen, Spülmaschine ausräumen, Staubsaugen, Pflanzen giessen)
  5. Unser Haus. Unser Hafen. Ich freue mich sehr, hier zu sein. Über das Haus, was hier entstanden ist. Wie es geworden ist, wie wir dran gearbeitet haben, es von innen und aussen so gut kennen, daß wir wissen, wo was auch unten drunter ist. Daß wir eine persönliche Beziehung dazu haben. Jeder, der hier reinkommt stellt fest, wie gut es riecht und wie gut es sich anfühlt. Der Geruch fälllt mir schon nicht mehr auf, aber neulich war ich in einem anderen Neubau und da wurde mir erstmal deutlich, wie anders es doch bei uns riecht. Auch freue ich mich immer über Komplimente, wie schön unser Haus doch geworden ist. Das macht mich ganz stolz und verstärkt meine ohnehin schon große Freude. Das ist wie, wenn jemand sich positiv über meine Kinder äußert.

Das waren meine Friday 5 von heute. Ich hatte diese Woche noch viele andere Dankbarkeitsmomente. Die kommen dann mit in meinen Wochenüberblick am Sonntag.
(Die Nelken im Bild waren im paket von meinen Eltern. Sie duften ganz wunderbar.)

Worüber freust du dich gerade am meisten?

In München

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Heute war ich mit dem Sterngucker vormittags kurz in München. Ich habe mich ja zum Münchner Stadtlauf angemeldet. 10 Kilometer. Ich habe mein Starterkit abgeholt, mit dem Sterngucker Himbeeren gegessen und dem Orchester der Bundespolizei in München zugehört, die grad in der Fussgängerzone auf PR Tour waren. Sowas mag ich ja. Märsche, Orchester und Uniformen. Zum Nachmittag waren wir wieder zu Hause.
Jetzt habe ich also mein Starterkit mit allerhand Werbung, Chip und das Shirt da. Ich bin ein klein wenig aufgeregt.