Yoga

Vor einer Weile machte ich ja auf die 40 Tage Yoga Challenge von Karmindra aufmerksam. Die läuft nun schon eine Weile. Ich hatte mich auch gemeldet, mitzumachen. Ich wusste zwar schon vorher, daß ich es nicht strikt 40 Tage schaffen würde, täglich zu yogieren, aber ich merke, daß es wieder mehr in den Vordergrund rückt. Yoga ist für mich nicht nur eine Art von Gymnastik, sondern eine Lebenseinstellung. Deshalb fliesst yogisches Wissen oder Denken in viele Bereiche meines Alltags ein, ohne daß ich bewusst herausgreifen könnte, ah, DAS ist jetzt Yoga.

In den letzten Tagen habe ich also mein Büro und Yogaeckchen etwas eingerichtet. Leider stehen noch einige unausgepackte Kartons rum, aber eine Skizze des Raumes, wie er mal aussehen wird, kann ich schon erahnen. Ich habe auch das ein oder andere Yogaset gemacht oder einzelne Übungen, um mich ein bisschen zu dehnen.

Interessante Gedanken zum Yoga lese ich beim der Wurzelfrau, die sich in ihren Blogeinträgen und im letzten Podcast grad viele Gedanken zu Yoga macht. Welches Bild es uns vermittelt, welche Menschen da hingehen, wie es mit Kulturaneignung (oder -enteignung) aussieht und überhaupt. Ich lese da viele Dinge, die mir noch nie begegnet sind oder über die ich mir noch nie Gedanken gemacht habe (oder machen musste). Im Kundalini Yoga nach Yogi Bhajan habe ich noch nie das gefühl gehabt, daß es um schlanke Personen in perfekten Asanas geht. Das mag daran liegen, daß der Fokus von KY nicht auf den Asanas liegt. Bei uns ist es dynamisch, aber auch irgendwie gemütlich und hippieesk. In den Kursen sind Muttis, Frauen in der Selbstfindungsphase, Jungspunde und Businesskasper. Es gibt die bärtigen Turbanträger, tücherschwingenden Frauen und schlanken Einzelgängerinnen. Alles bunt gemischt. Keine stylischen Yogacenter, dafür Gemeinschaft (Sangat) und viele Lieder. So erlebe ich das seit den nunmehr 15 Jahren, die ich Yoga mache. Natürlich haben wir Kundalinis auch so unsere Themen. Umso spannender finde ich ja die Ausführungen von der Wurzelfrau und auch Distelfliege (per twitter, facebook, hangout).
Liebe Wurzelfrau, als ich deinen Podcast hörte, fiel mir gleich das Buch „Yoga des Herzens“ ein, was ich hier mal vorgestellt habe. Vielleicht findest du das ja interessant für dich oder als Material für deinen Podcast.

Ich tausche mich auch recht regelmässig mit dem Mann übers Yoga aus. Er ist selbst Yogi und vorallem Gongspieler. Er spielt regelmässig Gongmeditationen in Yogacentern. Das ist sein Thema, was er gefunden hat. Sein Hobby, seine Berufung. Momentan bereitet er seine erste Gongausbildung vor, um sein Wissen weiter zu geben. Da entsteht natürlich viel Austausch, was ich sehr mag.

Für unsere Kundalini Yoga Arbeitsgruppe in Bayern gibt es jetzt eine neu überarbeitete Website. Dort findest du Termine, Workshops und Kurse in Bayern. Die Seite wird beständig akutalisiert. Die Arbeitsgruppe bereitet gerade unser Sommerfest vor, was am 20.Juli 2014 stattfinden wird. Vielleicht hast du ja Lust vorbeizuschauen. Oder im November dann zum Lichterfest. Wir werden an beiden Tagen dabei sein.

Kleine Fluchten

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Momentan sind wir sehr angespannt. Wir sind frisch umgezogen, die Dinge haben noch nicht alle ihren neuen Platz gefunden, Küche, Telefon und Internet funktioneren noch nicht optimal. Die Dinge brauchen ihre Zeit. Gleichzeitig haben wir parallel die Zeit damit verbracht, das alte Haus zu Übergabe herzurichten. Es waren Pfingstferien und unser Arbeitsalltag wollte nebenbei auch aufrecht erhalten werden. Ein riesiger Jonglierakt, der sehr an unseren Kräften zehrt. Der Sterngucker ist anhänglich und brütet irgendwas nicht definierbares aus. Anfang letzter Woche hatte er einen Tag Fieber, dann war das wieder weg, aber offensichtlich ist seine Verdauung noch nicht wieder im Lot. Er klebt an mir, möchte immerzu stillen und kreischt mich in den Nächten zornig und lautstark an. Der Wolf hatte neulich des Nachts Wachstumsschmerzen in den Knöchelgelenken und jammerte vor sich hin. Ich hatte schon 5 Nächte am Stück keinen erholsamen Schlaf, den ich auch tagsüber nicht nachholen kann.
Gestern waren wir Kindergarten putzen. Anschliessen haben wir noch auf dem Kindergartengelände gepicknickt. Danach bot sich für mich die Gelegenheit, eine Runde im See schwimmen zu gehen. Ich liess die Bande nach Hause fahren und begab mich in das erfrischende Nass. ich schwamm gemeinsam mit den Fischen durch das samtweiche Wasser in der Abendsonne, beobachtete Seerosen, genoss die Stille. Danach zog ich meine Laufschuhe an und joggte die 8 km nach Hause. Kopf freipusten. Das tat so gut. Als ich zu Hause ankam, waren die Kinder schon schlafend im Bett. Ich sollte das öfter machen.

Wochenrückblick :: Woche 25

[Gemacht] mich zum Münchner Stadtlauf angemeldet, wachstumsschmerzende Gelenke beim Wolf massiert, geputzt, aussortiert, verräumt, Website contenpflege, Referenzblatt, Telefonate & Organisatorisches, Kindergarten geputzt, na und den ganz normalen Alltagswahn noch dazu. Wir hatten jetzt eine Woche meinen Schwiegervater da. Da gab es noch jede Menge im alten Haus zu tun, um es für die Nachmieter wieder schön herzurichten.

[Gewerkelt] absolut keine Kapazität für Werkelein. Ich habe mir gestern ein bisschen Sockenwolle und Nadeln rausgesucht, um wenigstens ein mindless knitting Projekt für unterwegs zu haben. Aber ich hab noch nichtmal geschafft, es anzuschlagen. Ich sehne sehr das Ende der Woche/des Monats herbei. Danach verläuft hoffentlich alles etwas ruhiger. Wir sind alle ziemlich am Ende.

[Bewegt] 2x Yoga, 2x Laufen (insgesamt 20,2 km), Schwimmen im See

[Gehört] Distels neuen Podcast und danach Massive Attack während des Laufens

[Gelesen] Flow, Emotion slow, Das Herz des Yoga

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[Gegessen & Getrunken] Fladenbrot, Salate, Pancakes, Drachenfruch, Mangostane, Melone, Rosenfondant Schokolade, Wassermelone, Picknick, Spaghetti & Gemüse, Gemüse-Linsen-Suppe, Smoothie, Wasser, Dinkelmalz, Grüntee

[Gedacht] Wie sehr ich froh bin, wenn hier langsam wieder Alltag einkehrt

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mittsommer

[Gefreut] Über einen Schmetterling auf der Hand, über Post aus Finland und von Sandra, über ein Picknick und eine Laufrunde, über Nagellack und Nagelsticker, über Bartnelken aus dem Garten meiner Eltern auf unserem Tisch, jeden Morgen über das schöne Licht in unserem Wohnraum, wenn ich den Raum betrete, Salatmitbringsel aus dem Schwiegergarten

[Gelernt] Grad nichts

[Gekauft] Auch nichts

[Ausblick auf die nächste Woche] Elternabend für die Zwergerlgruppe für den Sterngucker, endlich mal wieder Physio, Mütterkreis und abends final das alte Haus für die Übergabe putzen und den Garten herrichten.