Rezept :: Butterbohnen

Butterbohnen

Zu meinen liebsten Kindheitsessen, die ich auch heute noch mag, gehören Butterbohnen. Das Rezept ist so simpel, daß ich es eigentlich gar nicht wirklich aufschreiben müsste. Butterbohnen gab es bei uns in der Hochphase der Bohnenernte. Meistens zum Abendessen, einfach nur mit Brot. Am schönsten war dann, wenn der Topf leergegessen war, die Butterreste mit dem Brot auszutunken. Die Bohnen schmecken aber auch lecker zu Kartoffeln. Oder anderen Sättigungsbeilagen. Wird hier sehr geliebt!

Butterbohnen

-grüne Bohnen in gewünschter Menge
-Butter (oder Alsana/Butterersatz für die vegane Variante)
-Salz
-eventuell etwas Bohnenkraut

Die Bohnen in Salzwasser garen. Gegen Ende der Garzeit in einem kleinen Topf Butter (Menge nach Geschmack, ich mag es gern butterig) zerlassen, wenn du magst etwas bräunen lassen. Bohnen abgiessen, mit der zerlassenen Butter übergiessen. Eventuell etwas nachsalzen und mit gehacktem Bohnenkraut bestreuen. Wenn du das Bohnenkraut drüber nicht magst, kannst du es auch im ganzen mit den Bohnen mitkochen.

Unterwegs :: Bergtierpark Blindham

Vor zwei Wochen waren meine Mama und meine Nichte zu Besuch. Nur für 3 Tage, aber wir hatten eine ausgefüllte Familienzeit. Es gab Pizza, Film und Spiele. An einem Tag machten wir einen kleinen Spontanausflug zum Bergtierpark Blindham. Der Bergtierpark war ein Geheimtipp von der Wolfsfreundfamilie. Sie waren dort neulich mit dem Wolf und es hat den Kindern so gut gefallen, daß ich dieser Empfehlung folgen wollte. Wir passen aber gar nicht alle in unser Auto. Zum Glück konnten wir uns eins von einer der Frauen aus meinem Mütterkreis ausleihen. Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen und die Unkompliziertheit.

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Der Tierpark liegt auf einer kleinen Höhe, ist überschaubar und sehr gepflegt. Es gibt unter anderem ein großes Wildgehege, Kühe, Pferde, Alpakas (von denen eins gerade als wir da waren ein Junges bekommen hatte), Ziegen und Schafe. Die Ziegen dürfen mit Futter, was man an der Kasse kaufen kann, gefüttert werden. Sie sind so zutraulich. Das war natürlich genau das Richtige für die Tochter. Im ganzen Gelände gibt es Trampolinkissen, Spielplätze und Seilbahnen zum Austoben. An jedes Alter ist gedacht. Es gibt Hütten, wo man picknicken kann. Wer es ruhiger mag, schlendert durch den Park zwischen den Rehen hindurch zum See.

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Wo es bei unseren Familienausflügen oft schwierig ist, die Interessen von zwei Erwachsenen, einer fast Teenagerin, einem sechs- und einem zweijährigen unter einen Hut zu bekommen, war es hier überhaupt kein Problem. Jeder fand sich was und alle waren glücklich. Ob nun zwischen den Tieren, auf dem Trampolin oder im Sandkasten. Ich hatte unglaublich Spaß auf den Trampolinkissen. Den Ausflug machen wir bestimmt mal wieder.

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Diesen und andere Ausflugsziele findest du im Buch „Erlebniswandern mit Kindern im Münchner Umland“ von Eduard und Sigrid Soefker, Bergverlag Rother, 14,90 Euro

Momente nur für mich :: Woche 34

Momente, die nur ganz mir allein gehören, wo ich weder Mama, Ehefrau oder eine andere Rolle spiele, wo ich ganz ich selbst sein kann. So wichtig sind diese Momente im trubeligen Familienalltag. Kleine Schätze zum Auftanken. Ich bin gern mit meiner Familie zusammen. Ich wachse daran und darin. Es ist mein tägliches Sadhana (spirituelle Praxis). Die Momente nur für mich geben mir Kraft, tanken mich wieder auf. Das können ganz kleine Momente sein, wie einen Tee geniessen oder einen Schmetterling beobachten, oder auch mal ganz große wie ein Abend allein unterwegs zu sein.

In unserer Woche in Freiburg hatte ich einige Momente ganz für mich allein. Und ich habe sie sehr, sehr genossen.

Just for me moments

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  • Im Bus, als der Sterngucker schlief, habe ich gestrickt. Und einfach nur aus dem Fenster geschaut.
  • Auf dem Spielplatz in Freiburg habe ich die Nase in die Sonne gehalten, die Augen geschlossen und mich dem süßen Nichtstun ergeben.
  • Ich hatte viel Zeit zum Lesen. So konnte ich mein Buch zu Ende lesen und in Zeitschriften schmökern, die ich mir mitgenommen hatte.
  • Am Dienstag abend haben die Tochter und unsere Gastfamilie mir einen Abend ohne den Sterngucker ermöglicht. Ich war mit der Wurzelfrau beim Jesuitenschloss. Ein wunderbarer Abend voller Wehmut (zum Jesuitenschloss sind wir oft auf unseren Sonntagsspaziergängen gegangen als wir noch in Merzhausen lebten), Sonne, leckerem Flammkuchen, Tränen, Lachen und schöner Gespräche.

laufrunde

Wieder daheim habe ich

  • genüsslich in der Badewanne gelegen und gelesen
  • meinen kleinen Workshop vorbereitet und gemalt & geschrieben, dabei meine Calligraphy Exchange Post aufgeholt, die lange schon auf der To-Do-Liste stand
  • 5,4 km gelaufen und mir den Spätsommerwind um die Nase wehen lassen (dabei Podcast gehört)

jfmm (Just for me moments) sammelt Mamamiez auf ihrem Blog.