Bemerkenswert

Die Woche verging wie im Fluge. Schwimmkurs, ergebnislose Schuhsuche für die Tochter (ein endlos frustrierendes Thema), hier was organisiert, da ein Arztbesuch wegen eines kleinen Fahradumfalls des Wolfes mit Schiefhals und Kopfschmerzen. Generell begleitet mich die ganze Zeit schon eine herbstliche Melancholie. Ich hänge gedanklich in der Vergangenheit herum, wälze Gedanken, Wenn und Abers, schleppe Sehnsüchte durch den Tag und bin irgendwie nicht ganz da. Immer viel zu viele To-Do’s für viel zu wenig Zeit. ich möchte Loslassen, Reduzieren, Vereinfachen. Mal denke ich, ich bin kurz vorm Ziel, dann wieder versinke ich in Aufgaben und Erledigungen und ärgere mich, keinem wirklich gerecht zu werden.

Aber ich möchte nicht jammern. Es gibt viele schöne Momente dazwischen. Warme Herbstsonne, schöne Gespräche, Erinnerungen und ganz viel Dankbarkeit.

Und auch diese Woche ein paar Sehens- und Bemerkenswürdigkeiten aus dem Internet:

Mit dem Buntstift auf Entdeckungsreise

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Es ist wirklich selten, daß ich meine Kinder mal zum gemeinschaftlichen Malen und Basteln an einen Tisch bekomme. Ich glaube, dafür ist der Altersunterschied einfach zu groß. Der Sterngucker mal oft und gern vor sich hin, die Tochter hat das früher aucht getan. Oh, was habe ich Zeichnungen von ihr gehabt. Tiere, Prinzessinnen, schwangere Muttis, später Diddl Mäuse und Animal Crossing Figuren. Jetzt hat sie andere Interessen. Der Wolf malt, wenn schon, dann am liebsten mit Pinsel und nassen Farben. Mit Stiften sieht man ihn nicht so oft. Aber er liebt Labyrinthe.

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Meine Welt

In dem Mitmachbuch „Meine Welt. Mit dem Buntstift auf Entdeckungsreise“ finden sich aber alle was. Passend zu Interesse und Alter kann man Tiere der verschiedenen Kontinente erkunden, Muster anderer Kulturen zeichnen, Kleidung entwerfen, Flaggen ausmalen, Sehenswürdigkeiten und Städte verschiedener Länder zuordnen und einen kleinen Ausflug in die Geschichte machen.

Das Arbeitsbuch wurde passend zum Alle Welt Landkartenbuch herausgegeben. Die Illustratoren Aleksandra Mizielinska und Daniel Mizielinski haben eine wirklich tolle Idee umgesetzt. So machen Geschichte und Geografie Spaß. Das Malbuch funktioniert auch ohne das Landkartenbuch. Es bietet genug Raum zum Gestalten, Nachlesen und Weiterforschen. Das Papier ist dick und stabil und hat eine gute Oberfläche, um darauf mit verschiedenen Techniken zu Arbeiten (Buntstifte, Wasserfarben, Filzstifte, Collage). Ganz mein Geschmack.

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MEINE WELT: Mit dem Buntstift auf Entdeckungsreise, Aleksandra Mizielinska und Daniel Mizielinski, Moritz Verlag, 12,95 Euro

Rezept :: Mangold-Flammkuchen

Meine Familie sind ja nicht so die Mangold-Fans. Ich verstehe das gar nicht, denn ich finde Mangold sehr lecker. Der Dhal mit Mangold kam gut an. Aber noch besser, vorallem, wenn es etwas leichter sein darf, finde ich Mangold-Flammkuchen. Das Rezept habe ich in Danielas Foodblog gefunden, einmal im Original probiert und dann eine vegane Version daraus entwickelt.

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Veganer Mangold-Flammkuchen mit Cashew Topping

für 4 Personen

Für den Teig:

  • 400 g Dinkelmehl
  • 150 ml warmes Wasser
  • 1 TL Salz
  • 4 Esslöffel Olivenöl

Für den Belag:

  • 4 Esslöffel Sojajoghurt Natur (nicht den von Alpro, der ist gesüsst und schmeckt nicht)
  • 2 Stauden Mangold
  • nach Belieben etwas Zwiebel
  • Salz, Pfeffer
  • neutrales Öl zum Anschwitzen

Für das Topping (inspiriert von Attila Hildmann):

  • ca 150 g Cashewkerne
  • Salz, Pfeffer
  • 1 TL frisch gepresster Zitronensaft
  • nach Belieben Hefeflocken

Den Backofen als erstes auf 200 Grad aufheizen.

Für den Teig alle Teig-Zutaten vermengen und gut verkneten.
In 4 Teile teilen und dünn ausrollen. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Auf jedem Flammkuchen etwa einen Esslöffel Joghurt verteilen und etwas frischen Pfeffer darauf geben.
Nun den Belag vorbereiten. Wenn du eine Zweibel benutzen möchtest, diese schälen und fein würfeln. Den Mangold waschen und in Streifen schneiden. Die weißen Teile zusammen mit den Zwiebelwürfeln für zwei Minuten in etwas neutralem Öl anschwitzen. Die grünen Blätter danach zufügen und nochmal zwei Minuten anschwitzen lassen.
Den Mangold auf dem Flammkuchen verteilen und diese für etwa 15 bis 20 Minuten in den vorgeheizten Backofen geben.
Während die Flammkuchen backen, die Cashewkerne mit ca 50 ml Wasser fein pürrieren, mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und ggf Hefeflocken abschmecken.
Die Flammkuchen mit dem Cashewtopping servieren.
Für Familienmitglieder, die Mangold auch so nicht mögen, kann man einen Flammkuchen wahlweise mit Tomaten, Zuchini, Paprika, Spinat… belegen.