Samhain :: ATC’s

Just for me moments

Für das Jahreskreiswichteln (ich schrieb zur Herbst Tag- und Nachtgleiche schonmal drüber) mit meiner finnischen Brieffreundin habe ich für Samhain/Halloween 3 ATC’s gebastelt. Es tat gut, mal wieder in meinen Collagematerialkisten nach geeigneten Schnipseln zu stöbern. Am Ende war die Grundlage der aktuelle Hess Natur Katalog für die Hintergründe.

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Wir feiern kein Halloween, aber die beiden großen Kinder sind jeweils zu einer Party eingeladen. Ich habe schon fleissig Kostüme gebastelt. Ansonsten wurschtel ich mich durch den Tag und hoffe, daß der Mann heut nicht so spät aus Frankfurt zurück kommt. Hier scheint die Sonne. Ich erledige in kleinen Häppchen, was so anliegt und versuche nicht, dem Chaos zu erliegen.

7 + 11 Fakten über mich

Herbstwochenende

Hier sind Ferien und der Mann geistert auf Geschäftsreisen herum. Meine Tage sind gefüllt von Jonglage zwischen Jobnotwendigkeiten und Zeit mit den Kindern. Deshalb kommt hier ein kleiner Blogfüller in Form einer Faktenliste über mich. Vor etwas längerer Zeit hatte ich schonmal 20 Dinge über mich verraten, als dasnuf fragte. Jetzt wurde ich von mehreren Bloggern, unter anderem Berlinmittemom, nach 7 Fakten gefragt und 11 weitere habe ich bei mama-notes entdeckt, die hänge ich gleich dran. Ich werde niemanden neues nominieren. Aber falls du Lust hast mitzumachen, darfst du gern antworten und deinen Blog in den Kommentaren verlinken.

7 Dinge über mich

  1. Ich habe mal eine Nacht in einem besetzten Haus verbracht, was von Nazis angegriffen werden sollte. Die Punker bastelten Molotov Cocktails und verbarrikatierten sich verteidigungsbereit in dem Haus. Ich war froh, als die Nacht vorrüber war, nichts passierte und ich nach Hause fahren konnte. Ich erinnere mich leider nicht mehr genau, wie es dazu kam und wieso ich da war. (Ich habe eine interessante Broschüre gefunden, wo nochmal die Ereignisse um die Villa Kuntabunt von damals aufgeschrieben sind. Ich erinnere mich nur an Fragmente des Ganzen und hatte damals nie Einblicke in die Zusammenhänge)
  2. Ich bin dieses Schuljahr im Elternbeirat in Schule und Kindergarten tätig.
  3. Meine frühste Kindheitserinnerung ist ein Traum. Ich träumte von einem dreidimensionalen Dreirad aus Bügelperlen.
  4. Ich benutze in der Badewanne keine Zusätze und Schaumbäder.
  5. Mit meinem ersten Freund war ich 4 Jahre lang zusammen.
  6. Ich konnte mich als Kind gut mit wilden Mädchenrollen identifizieren. Mit Ronja Räubertochter oder einer Figur aus einem Buch, an dessen Titel ich mich nicht mehr erinnere. Aber das Mädchen hatte ein Baumhaus und verglich sich immer mit einem Reh, was sie Ricke nannte (oder hiess das Mädchen so?)*. Ich ersann mir immer Geschichten, wo ich als „armes Mädchen“ (heute würde ich es minimalistisch nennen) im Wald lebte und den Tieren und der Natur sehr nah war.
    *EIn bisschen gegoogel hat ergeben, daß es sich wohl um das Buch „Das Mädchen im roten Pullover“ handelt und sich das Kind in ein Reh verwandeln konnte. Ich glaube, ich muss mir das Buch nochmal besorgen und meine Erinnerung auffrischen. bestimmt finde ich es jetzt nach so vielen Jahren ganz doof. Das ging mir schon oft so mit Büchern. Das Buch heisst Rike, von Egon Aderhold, erschienen im Kinderbuchverlag Berlin.
  7. Wenn ich mit meinen Geschwistern einen Märchenfilm gesehen hatte, dann spielten wir den danach oft nach. Unser Lieblingsfilm für diese Zwecke war Die Geschichte vom goldenen Taler. Mein Bruder spielte Hans Geiz und wir Mädchen putzten meine Zwanzig-Pfennig-Sammlung aka Goldmünzen.

11 Fragen

1. Was war das Erste, was Du gedacht hast, als Du Dein Baby zum ersten Mal gesehen hast? Bei mehreren Kinden möchte ich es von jedem Einzelnen wissen

  • Bei der Tochter: War die Geburt jetzt so schlimm? Möchte ich ein weiteres Kind? (Entscheidung vertagt und mich über das kleine Bündel gefreut)
  • Beim Wolf: Ich glaube, es waren Gedanken, daß ich mich an seinen Anblick erst gewöhnen muss. Hübsch fand ich ihn nicht, als er schlüpfte.
  • Beim Sterngucker: Keine Gedanken. Ich hab geweint, als ich seine Stimme gehört hab.

2. Bist du eher ein Kaffee- oder ein Teetrinker?

Tee. Ich vertrage keinen Kaffee und trinke Tee. Japanischen Grüntee.

3. Wann hast Du das letzte Mal etwas nur für Dich gekauft und was war es?

Schokolade beim letzten München-Ausflug.

4. Was liest Du gerade und in welcher Form (Buch / E-Bookreader / Handy)?

Buch: Dakini Power
Ebook aufm Handy: Swimming Studies

5. Was wolltest Du werden, als Du klein warst und was machst Du jetzt?

Ich wollte Lehrerin werden. Später Kunsttherapeutin. Heute bin ich Kommunikationsdesignerin.

6. Ich drehe die Klopapierrolle immer so, dass das erste Blatt vorne ist. Auch auf öffentlichen Toilletten. Welche kleinen Macken hast Du?

Mir fällt keine ein. Die haben sich wohl schon so eingeschliffen, daß sie mir nicht mehr als Macken auffallen.

7. Welches Musikstück hat für Dich eine besondere Bedeutung und warum?

Es gibt bestimmt einige Musikstücke und Songs, mit denen ich irgendwas verbinde. Da ist Vaya Condiaz, die mich immer an Sommer gegen Ende meiner Studienzeit in Heiligedamm erinnert. Wie ich mit meiner Mitbewohnerin in Steffenshagen lebte, an offene Fenster, einen wild romantischen Garten, eine sanfte Brise vom Meer und Sonne.

Oder der Gefangenenenchor von Nabucco, nach dessen Melodie die Männer vom Spielmannszug ihre Trinklieder sangen. Ich mochte das Zusammen- und Zugehörigkeitsgefühl im Verein. Das hat mich sehr durch meine Pubertät getragen.

Da fallen mir noch einige solcher ein. Aber so ein richtiges bedeutungsvolles fällt mir gerade nicht ein.

8. Was würdest Du erfinden, wenn Du alle Möglichkeiten hättest?

Neulich fiel mir mal was ein, was ich echt nützlich fände. Aber ich habs schon wieder vergessen.

9. Wer hat Dich in Deiner Kindheit am Meisten geprägt?

Mein Elternhaus mit Großeltern, Eltern, Geschwistern, Familie.

10. Hast Du ein Lieblingstier? Wenn ja, welches und warum gerade dieses?

Eichhörnchen. Die sind flauschig, schnell, erinnern mich an Herbst, sehen süß und elegant aus.

11. Was sind deine Mama-Superkräfte? Was kannst Du, was Dir im Alltag mit Kindern besonders hilft?

Ich finde mich ziemlich organisiert, aber dennoch flexibel genug, um durch den Alltag zu kommen. Ich diene gern und bin sehr hingebungsvoll Mutter.

Gedankenstrich – Bindestrich

Nicht alles Wissen aus meinem Studium (Kommunikationsdesign) und meiner Ausbildung (Gestaltungstechnische Assistentin) ist mir erhalten geblieben. Viele Dinge habe ich mal gehört, aber nie angewendet und daher wieder vergessen. Auf manche Sachen habe ich nie geachtet, manche für unwichtig gehalten. Seit einer ganzen Weile schon wollte ich mich nochmal mit dem Unterschied zwischen Binde- und Gedankenstrich in der Typografie beschäftigen, denn es war mir nicht mehr präsent. Aus Faulheit benutzte ich für alles den Bindestrich.

Bei Typefacts habe ich eine schöne Zusammenfassung über die Herkunft und den Unterschied in der Anwendung der beiden Striche gefunden. Da ist anfangs sogar ein kleiner Selbsttest dabei.

Der Bindestrich ( – )
Wie der Name schon sagt, benutzt man den Bindestrich für die Verbindung von Worten. Er soll die Zusammenghörigkeit von Wortteilen und zusammengesetzten Wortteilen stärken. Ein Bindestrich steht nie zwischen zwei Leerzeichen. Auf der Tastatur wird der Bindestrich einfach mit der ‚ ‚ Taste erzeugt.

Der Gedankenstrich ( – )
Dieser längere Strich wird verwendet, um zB Strecken anzuzeigen (Berlin – Hamburg) oder Zeiträume (1900 – 1920), als Gedankenstrich in Wortgruppen oder Gegenüberstellungen, zur Kennzeichnung von Pausen (Fertig – Los!), Listen und Minuszeichen. Auf der Tastatur erzeugst du den Gedankenstrich am Mac mit ‚ alt + ‚, am PC ist es etwas komplizierter (Sonderzeichen alt + 0150). Wie es direkt in Word ist, kann ich gar nicht sagen.

Ich freue mich grad sehr, mein Wissen wieder etwas aufgefrischt zu haben und werde künftig drauf achten, das auch anzuwenden.

Was hast du heute neues gelernt? Oder woran hast du dich wieder erinnert, welches Wissen wieder aufgefrischt?