Freitägliche Gemüseshow

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Es ist Freitag. Gegen 11 Uhr wird unsere Gemüsekiste geliefert. Ich bin dann immer schon ganz gespannt, was drin ist. Manchmal klingelt die Lieferfrau und wir wechseln ein paar Worte miteinander. Das Gemüse und Obst kann jetzt im Winter nicht lange vor der Tür stehen, sonst bekommen frostempfindliche Sorten Schäden.
Heute waren wieder unsere 8 kg Orangen drin, eine Mischung aus Blutorangen und welchen ohne Blut. Die sind immer noch lecker. Wenn ich die Kiste auspacke, überlege ich mir immer schon, was ich aus den Sachen alles machen könnte. Der Chinakohl zB könnte Kimchi werden oder gebraten zu Nudeln schmecken. Aubergine mag niemand ausser mit. Da mache ich mir was leckeres draus. Vielleicht was indisches. Oder etwas aus Attila Hilmanns Kochbüchern. Auch die Süßkartoffel werde ich in diese Richtung verbrauchen. Vielleicht zusammen mit dem Wirsing den Betacarotinstampf mit Rahmwirsing und Räuchertofu (aus Vegan for Youth – Affiliate Link)

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Übriggeblieben sind ein paar einsame Karotten, Raddiccio und zwei Selleriestauden. Aus letzteren mache ich einmal diese yogische Kartoffel-Selleriesuppe und einmal einen Adi Shakti Salat.

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Obst haben wir gerade wirklich viel und wirklich lecker. Am Mittwoch kam ein Tropenkost Paket. Gerade richtig, um mit sonnenreifen Früchten unsere Erkältung hinfort zu jagen. Die Passionsfrüchte sind hier so begehrt, die muss ich zuteilen. Pagoden (junge Kokosnüsse) genau so. Vorallem vorm Wolf muss man das Obst gut verstecken, wenn man selbst auch etwas davon haben möchte.

obst

Ich kam diese Woche echt gut durch unseren Speiseplan, trotz (oder gerade wegen?) der Ferien. ich hatte mit anfang der Woche ein paar Gedanken gemacht, was es alles geben könnte und wie ich die Gemüse verwerte. Ich habe keinen Wochenplan geschrieben, aber wirklich jeden Tag frisch gekocht und viel Rohkost serviert. An einem Abend war die Tochter mit ihrer Freundin in der Pizzeria. Wir haben spontan zu Hause Restaurant gespielt, weil der wolf auch Lust auf Restaurant hatte. Hat großen Spaß gemacht. Der Wolf hat eine Speisekarte geschrieben, aus Küchentüchern Servietten gefaltet und das Essen serviert.

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Es gab diese Woche bei uns:

  • Mangold-Flammkuchen (zwei mal sogar)
  • Spaghetti und Weisskraut, asiatisch inspiriert
  • Kartoffelbrei & Brokkoli und abends dann aus den Resten Brokkolisuppe & Croutons
  • Pizza
  • Milchreis
  • Kohlrabicremesuppe mit gerösteten Sonnenblumenkernen
  • Spaghetti mit Gemüse in Kokossosse
  • heute frisch aus den neuen Gemüsen ein Curry aus Kürbis, Kartoffel und Romanesco und Reis
  • ausserdem jeden Tag Frischkram in Form von Obst und Gemüse oder Salat

Die Kraft des Herzens

Als ich klein war, habe ich oft abends im Bett gelegen und in mich reingehorcht. Dann plötzlich habe ich meinen Herzschlag ganz deutlich wahrgenommen und war ganz fasziniert davon, daß mein Herz tut, was es tut, und ich lebe. Gleichzeitig hatte ich aber auch große Angst davor, daß mein Herz mal aufhören könnte zu schlagen. Ich versuchte mir dann immer vorzustellen, wie es ist, tot zu sein. Ich fragte mich, wie es sich anfühlt, obwohl ich natürlich wusste, daß man dann ja eigentlich gar nichts mehr fühlt.
Heute weiss man, daß das Herz mehr als unser Motor zum Leben ist. Auf unerklärbare Weise werden im Herzen noch andere Informationen getragen, passieren im Herzen noch andere Dinge als das stete Pumpen von Blut. Ich hab schon mehrfach gelesen, daß bei man zB bei Herzplantantionen feststellt, daß nicht nur das Herz, sondern auch ein Teil der Wesenszüge oder Eigenheiten des Spenders mit auf den neuen Besitzer übergehen. Diese andere Intelligenz des Herzens hat schon viele Denker, Wissenschaftler und Schriftsteller angeregt, sich mit dem Herzen zu beschäftigen. Welche Kräfte wohnen ihm Inne, was vermag es, wo sind seine Grenzen?

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The Power of the Heart. Baptist de Pape, Knaur menssana, 19,99 Euro (gebundene Ausgabe)*

„Seit Beginn der geschichtlichen Überlieferungen haben große Lehrer aller spirituellen Traditionen weltweit das Herz als die Quelle von wahrer Kraft und von tiefem Verständnis beschrieben.“

Aber warum ist das so? Was ist das Geheimnis um die Kraft des Herzens? Baptist de Pape macht sich auf den Weg, Forscher, Denker und Spirituelle zu treffen und die Kraft des Herzens zu ergründen. Daraus sollte ein Film entstehen. Aus den Interviews stellte er ausserdem ein Buch* zusammen. Ich finde, es liest sich ein bisschen wie in der Happinez, diese mindstyle Zeitschrift. Es besteht aus 3 Teilen mit jeweils ca 5 Kapiteln. Am Ende jedes Kapitels gibt es Übungen zur Kontemplation. Die Kapitel bestehen aus einer Aneinanderreihung von Zitaten und Interviews von Paulo Coelho, Deepak Chopra, Jane Godall, Eckart Tolle und vielen anderen. Es ist leicht zu lesen und ein schöner Begleiter für stille Stunden, zum Start in den Tag oder wenn es dir gerade nicht so leicht fällt, auf dein Herz zu hören.

„Es ist ganz einfach: man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ Antoine de Saint-Exupéry

Ich verschenke das Buch einmal. Wenn du das Buch haben möchtest, hinterlasse bis Samstag, den 21.2.2015 einen Kommentar. Bei mehr als einem Kommentar entscheidet der Random Number Generator.

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Winterspaziergang & Dankbarkeit

Heute nehme ich dich mit auf einen kleinen Spaziergang durch das Winterzauberland, was sich mir am Wochenende bot. Abends war es immer sehr neblig mit hoher Luftfeuchtigkeit, die sich an Bäumen und Gräsern absetzte und in der klirrenden Kälte fror. Das hatte ein Kristallwelt artiges Zauberland zur Folge, an dem ich mich gar nicht sattsehen konnte. Auf einem kleinen Fotospaziergang konnte ich ein bisschen der Winterzauberstimmung einfangen.

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Angesichts solcher Schönheit bin ich erfüllt von Dankbarkeit und Demut. Dann spüre ich immer etwas ganz Großes und Heiles anwesend, gegenüber dem alles andere so klein und unwichtig erscheint. Etwas ganz Kraft gebendes.

Innehalten. Atmen. Sein.