Das war mein März

Am Ende jedes Monats setze ich mich ja immer mit dem Mann hin, wir reflektieren dann nochmal unseren Monat, unsere Ziele und was so anliegt oder anlag. Für März hatte ich mir Declutter – Entrümpeln – als Monatsmotto gewählt. Und tatsächlich sind wir noch mitten im Aussortieren, Umgestalten, Umbauen, Aufbauen. Anfang März war ich noch ziemlich erkältet, jetzt stehe ich wieder in meiner Kraft und bin voller Tatendrang. Frühling und so.

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Neu ordnen und sortieren
Ich habe eine interessante Feststellung gemacht. Ich finde ja oft, daß wir noch zu viel Zeug haben und schaue, wo ich reduzieren und loswerden kann, was ich nicht brauche, was hier keinen Platz oder keine Verwendung mehr hat. Überall steht mir noch zuviel rum, ist es mir zu voll und zu unruhig. Wenn ich dann aber woanders bin und andere Wohnungen oder Häuser sehe, dann kommt mir unseres immer ganz reduziert und Zen vor. Und das meine ich jetzt nicht bewertend, sondern eher, wie gut manchmal ein Blick nach aussen tut, um die eigenen Wahrnehmung wieder gerade zu rücken.

Letzten Monat habe ich also:

  • meine Ordner und Unterlagen durch- und aussortiert. Die Ordner sind jetzt neu beschriftet, meine wichtigen Unterlagen auf 2 Ordner reduziert (+ 1 geschäftlicher Ordner)
  • Klamotten aussortiert und zur Kleiderspende gegeben, die Kindersachen durchsortiert und nachgerutscht. Die noch nicht passenden größen lagern in 35 l Useful Boxes.
  • meinen Schreibtisch aufgeräumt (leider ist er schon wieder voll)
  • ich habe den Flickkorb leergenäht und die Truhe mit angefangenen Projekten gesichtet

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Umräumen
Ausserdem tauschen wir gerade die Zimmer herum. In mein Büro ziehen nun auch die Gongs des Mannes ein, der Sterngucker bekommt ein eigenes Zimmer, die Tochter einen Schreibtisch und der Mann kombiniert Schlaf- und Arbeitsraum. Mal sehen, ob das die derzeitigen Bedürfnisse abdeckt oder ob wir noch mal rumtauschen müssen. Das Ausmisten ist also noch nicht abgeschlossen.

Dem Monat eine Richtung geben
Insgesamt war der März voller als ich mir vorgenommen hatte. Gleichzeitig sind viel Dinge ins Rollen gekommen und Kontakte entstanden, sodass eine gewisse Anfangsenergie zu spüren ist. Das gefällt mir. Am Anfang jeden Monats plane ich auch, wieviel ich in einem Monat an Einnahmen generieren möchte und welche Projekte aktuell anliegen und Priorität haben. Ich bestimme, welche Dinge neben der Arbeit fertig werden sollen und worauf ich meinen Fokus lenke. Diesmal habe ich mir fest vorgenommen, mich am Ende des Monats mit einer kleinen Massage zu verwöhnen. Das hat tatsächlich geklappt, die hatte ich heute. Nun bin ich immer noch ganz Matsche, aber es tat so gut.

Paar-sein nicht aus den Augen verlieren
Der Mann und ich haben auch festgestellt, daß uns gemeinsame Zeit fehlt. Deshalb haben wir uns vorgenommen, im Kalender fest einen Termin für uns auszumachen. Zum Reden, zum Paarsein, zum Im-Kontakt-Bleiben. Heute waren wir gemeinsam Essen und konnten 2 Stunden lang Gespräche führen, Gedanken zu Ende denken und uns in die Augen schauen. Die Tochter hat derweil über den schlafenden Sterngucker gewacht. Das hat uns gut gefallen, sodass wir gleich für nächsten Monat einen neuen Termin in den Kalender eingetragen haben. Ich freue mich sehr, wie das grad alles läuft und wie wir unseren Weg finden.

Wie war dein März? Hast du etwas neues begonnen? Etwas abgeschlossen? Ein Ziel erreicht? Hattest du ein Motto? Wie ging es dir damit?

 

Umsortieren und Beginnen – Unser Wochenende

Dieses Wochenende war entspannt und viel zu schnell vorbei. Die Osterferien haben begonnen. Der Mann gab einen Yoga & Gong Workshop in Nürnberg. Auf dem Weg dahin parkte er die Jungs bei Oma & Opa, sodass die Tochter und ich einen Weibersamstag hatten. Während sie noch ausschlief, konnte ich in Ruhe an einem Kundenauftrag weiterarbeiten. Eigentlich vermeide ich es, am Wochenende zu arbeiten, diesmal nutzte ich die Ruhe und Zeit am Stück, um wirklich voranzukommen. Das macht so viel aus.

Auch für Bastelkram war Zeit. Die Tochter radelte mit ihrer Freundin zu einem Frühlingsfest und brachte mir auf dem Rückweg ein Eis mit. Dann chillten wir abwechselnd in der Sonne und meiner neuen Hängematte.

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Am Nachmittag startete die Tochter eine große Macaroons-Backaktion zu der später noch ihre Freundin hinzu kam. Ich bastelte, malte, räumte und las. Der Tag verging total schnell und ohne Rhythmus oder Plan. Am Abend kam der Mann mit dem Sterngucker wieder. Der Wolf ist bei Oma geblieben.

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Den Sonntag liessen wir gemütlich angehen. Draussen war es stürmisch, aber mild. Die Berge waren ganz klar sichtbar, der Himmel blau. Wir zauberten uns ein extravagantes Frühstück und gingen danach unseren Projekten nach. Der Mann ölte seine neue Tischplatte, ich malte, schnitt Stoffteile zu und gruschelte mal hier, mal da. Eigentlich wollte ich laufen gehen, aber der Sturm lockt mich nicht nach draussen. Schade, hätte ich mal gestern das schöne Wetter genutzt.

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Im Haus herrscht Chaos. Wir räumen auf und um, tauschen Zimmer und richten neu ein (mit dem was da ist). Die Gongs wohnen nun in meinem Büro und überhaupt ist gerade alles etwas eng. Zum Mittag gibts belegtes Ciabatta mit Bärlauchpesto, Tomaten und Tofu. Ich freue mich gerade sehr über die kulinarischen Exkurse des Mannes.

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Wir bauten den Schreibtisch vom Mann ab und im Tochterzimmer wieder auf. Zeit, mal wieder bisschen aufzuräumen und zu checken, welche Dinge noch benötigt werden. Morgen gehts weiter. Da können wir die Säge benutzen und Lärm machen. Jetzt legen wir erstmal die Beine hoch und lauschen dem knisternden Feuer im Ofen und dem Sturm, der draussen ums Haus tobt.

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Ich habe jetzt eine Hängematte

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Vor einigen Jahren, ich lebte noch in Freiburg, schickte mir eine liebe Blogleserin ein Buch: Die Kunst mit meinem Geld auszukommen (Affiliate Link). Als Inspiration aus diesem Buch habe ich als erstes die 2-Euro-Sammlung übernommen. Ich gebe keine 2-Euro-Münzen aus. Die Münzen wandern stattdessen in eine Spardose. Manchmal spare ich einfach so vor mich hin, manchmal habe ich ein bestimmtes Ziel. Meine erste Sammlung nutzte ich, um mir einen Besuch beim Naturfrisör  in Freiburg zu gönnen. Die zweite wanderte in das Lädchen bei Ostheimer als wir eine Weksführung genossen. Die dritte wurde mein Taschenbegleiter. Und nun hatte ich lange für eine Hängematte mit Ständer gespart. Nun hatte ich das Geld zusammen, die Zeit war reif für Taten. Ich bestellte mir meine Hängematte und einen Ständer dazu. Ich freue mich auf den Sommer!

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Als nächstes spare ich auf eine Tasche.