Friday Fives :: Dankbar sein

„Mache dein Denken zum Danken“ – immer wieder ein Satz, den ich mir verinnerlichen möchte. Wenn der Sterngucker wild ist und Quatsch macht – danke, daß es ihn gibt. Danke, daß er so gesund ist und das tun kann! Wenn ich vor Arbeit nicht weiss, wo ich anfangen soll und mich zusammegekugelt in einer Ecke verstecken möchte – danke, daß ich so eine gute Auftragslage habe. Danke, daß meine Kunden mir vertrauen.
Danke, daß ich gesund bin, eine Familie habe, es uns gut geht, wir Hilfe haben, wenn es uns nicht gut geht. Wir sind so reich beschenkt!

Diese Woche brachte in vielerlei Hinsicht eine geballte Ladung an Emotionen mit sich. Ich möchte ganz bei mir bleiben, nicht urteilen und werten. Das steht mir nicht zu. Natürlich ist Entsetzen in mir, Trauer und Unverständnis. Aber auch viel Stille und Gebet.

Meine ganz persönlichen Glücksmomente in dieser Woche waren:

  • Mütterkreis. Ganz an erster Stelle so viel Dankbarbkeit für unsere innige, vertrauliche und warmherzige Frauenrunde. Wir haben uns am Dienstag wieder zu viert getroffen, geredet, uns ausgetauscht, voneinander erzählt. Wir alle fühlen uns in unserem Kreis geborgen und so angenommen.
  • Kinder. Jeden Abend bevor ich ins Bett gehe, mache ich nochmal die Runde durch alle Kinderzimmer, sage da Gute Nacht, knipse hier ein Licht aus, decke dort ein Kind zu. Und jeden Abend überkommt mich ein Schwall von Wärme, Liebe und Dankbarkeit für diese wunderschönen Wesen, die da mit mir leben.
  • Gespräche. Ich hatte in der letzten Woche viele tiefe Gespräche. Mit anderen Eltern, der Tochter, dem Wolf, dem Mann. Das tat sehr wohl und hat einige Dinge klarer gemacht.
  • Entscheidungen. Ich bin sehr dankbar, daß wir endlich unsere Entscheidung für die Einschulung des Wolfes getroffen haben. Das war für uns ein schwieriger Prozess mit vielen Gesprächen, Abwägungen und Hinterfragen. Nun haben wir aber entschieden und es fühlt sich gut an. Plötzlich beginnen die Dinge wieder zu fliessen.
  • Unterstützung. Ich habe ja persönlich noch einige Baustellen, wo ich bisher den Deckel drauf gelassen habe. Nun ist aber Zeit, daß ich mir die genauer ansehe und einiges davon in Angriff nehme. Da ich allein damit nicht weiter komme, habe ich mir fürs erste Hilfe bei der Caritas Familienberatung gesucht. Die Beratungsstelle hat nun bei mir angerufen und mir einen Termin für nächste Woche vorgeschlagen. Ich bin sehr gespannt, welcher Stein nun ins Rollen kommt.

Froschwanderung

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Wenn wir jetzt abends mit dem Auto unterwegs sind, sehen wir sie: die Frösche und Kröten, die ihren Weg zu ihren Laichgewässern angetreten haben. Es gibt Froschzäune, Tempolimits und gar vollständig gesperrte Strecken wegen der Froschwanderung. Und so kommen wir natürlich auch ins Gespräch über die Frösche und Kaulquappen.

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Eigentlich war es als Osternestinhalt geplant, aber aufgrund eines Gesprächs bot es sich an, daß ich die Dinger schon vorher rausrückte: ein kleines Modellset vom Froschlaich über die Kaulquappe zum Frosch*. Dazu habe ich ein nettes Buch von der Lesemaus aus dem Carlsen-Verlag* gefunden. Nun spielen die Kinder mit den Viechern und informieren sich über Frösche. Die Lebenszyklen gibt es auch für Schmetterlinge* und Bienen*. Ich finde das eine tolle Idee für Osternest und Jahreszeitentisch.

Zwei andere schöne Bücher zum Thema Natur erkunden, habe ich hier schonmal vorgestellt.

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In unserem Auto

Wir haben als Familie nur ein Auto. Das ist recht ungewöhnlich hier auf dem Land, wo man auf das Auto angewiesen ist. Es bringt uns auch immer mal wieder an Grenzen und Herausforderungen. Aber so generell haben wir uns gut arrangiert und kommen klar. Wir haben einen VW Touran. 5 Sitze. Wenn wir als Familie fahren, sind wir voll. Da passt keine zusätzliche Person mit rein.

Die meiste Zeit hat der Mann das Auto. Er fährt damit in die Arbeit, kauft ein, nutzt es zum Transport seiner Gongs zu Gongmeditationen und Ausbildungen. Wir (also vorallem der Mann) legen viel Wert auf den Zustand des Autos. Das kann man bei 3 Kindern schnell mal aus dem Auge verlieren. Es gilt die strenge Regel: im Auto wird nicht gegessen. Hat den Hintergrund, daß keiner Lust hat, die Krümel aufzuräumen oder das Auto sauber zu machen. Der Mann möchte sich auch nicht in Businessverkleidung ins Auto setzen und dann Krümel oder Schmutz am Po kleben haben. Verständlich.

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Auf der Rückbank hatten wir bisher eine große Decke über die ganze Länge unter den Kindersitzen ausgebreitet, damit die Polsterfläche nicht so beansprucht wird. Eine Decke wäscht man schneller mal als ein Polster. Gegen Verschmutztung der vorderen Sitze von hinten hatten wir so Utensilos von Ikea und Tschibo hängen. Beide waren nur mittelgute Lösungen. Schon eine Weile hielt ich Ausschau nach einer Alternative, weils einfach nur schlabberig herum hing und schon auseinander ging (Nähte lösten sich).

Da stolperte ich über Sitzschoner und Utensilos von Diono und fragte sie zum Testen an. Als die Produkte geliefert wurden, war ich begeistert von der guten Verarbeitung und der Stabilität, aber auch davon, daß sie nicht von unangenehmen Plastikgeruch umgeben waren. Erster Eindruck also schonmal positiv.

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Dann ging es zum Härtetest. Den haben wir gleich auf unserer Fahrt nach Berlin machen können. Decke von den Sitzen, neue Sitzschoner drüber und Sitz wieder drauf. Die Sitzschoner passen sich gut der Rückbank an und lappen vorn weit genug drüber, daß auch die Rückseite der Schuhe keine Schmuddelschäden anrichten kann. Die sind toll. Da kauf ich uns noch einen weiteren für den mittleren Sitz. Das ist einmal die Ultra Mat und die Ultra Mat Deluxe.

Die Sitzschoner für Hinterseiten der vorderen Sitze machten auch einen guten Eindruck. Einmal ist das ein einfacher, der sich selbst auseinanderfaltet und in Spannung bleibt: Stuff’n Scuff und einmal ein umfangreicher Utensilo zum Unterbringen von Krimskrams während der Fahrt: Stow’n Go.

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Die Anbringung der Car Seat Organizer war etwas schwierig. Das System an sich super einfach und offensichtlich – um die Kopfstütze herum befestigt man den Organizer mit einem Gurt mit Klettverschluss bzw Schnalle. Unten sind zwei Gummis mit Haken, die man an der Unterseite des Sitzes einhaken kann. Was jedoch nicht ganz passt: Der Verschluss mit Klettverschluss lässt sich nicht gut justieren, sodass er schlabbrig um die Kopfstütze herum hängt. Ein Blick auf die Produktfotos auf der Website des Herstellers verrät mir, daß die Kopfstützen da ganz anders aussehen. Wir haben den Gurt jetzt ein paar Runden um dei Kopfstütze gewurschtelt und dann erst mit Klett festgemacht. Der Organizer mit der Schnalle (Stuff’n Scuff) lässt sich besser justieren.
Die Befestigung unten war auch nicht so einfach. Man muss eine geeignete Stelle an der Unterseite der Sitze ertasten, wo man die Haken einhängen kann. Da habe ich keine gut passende gefunden und die Haken einfach irgendwo im Gestänge eingehangen. Das hält nur so mittelgut. Da wäre eine festere Sicherung sinnvoller, da sie Kinder ja mit ihren Füßen dagegentreten und den Schutz so ganz leicht lösen können.

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Fazit: Die Dinger sind gut, super verarbeitet, haltbar, abwischbar und sehen gut aus. Die Befestigung für unser deutsches Auto wäre nochmal zu überdenken. Oder – sollte ich mich blöd angestellt haben – wäre eine Befestigungsanleitung zum Produkt hilfreich.

Welche Lösung hast du für dein Auto? Gibt es bei dir auch eine spezielle Autoregel (nicht essen, nur in Socken einsteigen…)? Oder ist das egal, weil es dir nicht so wichtig ist, wie das Auto aussieht?