Sketchattack :: Sketchnotes mit Frau Hölle

Sketchnote Workshop #sketchattack7 in Munich

Sketchnote Workshop #sketchattack7 in Munich

Bild 1 und 2 ©Frau Hölle

Vor zwei Jahren war ich auf der Republica 13* in Berlin. Ich hatte damals den Ministerngucker dabei und konnte nicht so viele Vorträge und Workshops besuchen. Für mich am interessantesten war der Sketchnotes Workshop von @annalena und @ralfa. Danach gerieten Sketchnotes bei mir wieder in den Hintergrund. Ich fand keine Gelegenheiten zu üben, hörte mir natürlich auch nie Vorträge an, bei denen ich Sketchnotes machen könnte und überhaupt war mein Leben schon skizziert genug. Ende letzten Jahres stolperte ich, ich weiss nicht mehr wie und wo, über @FrauHölle. Auf ihrer Website gab es einen Sketchnotes Adventskalender mit einer kleinen Übung für jeden Tag. Das hat mir total Spaß gemacht, sodass ich fortan wieder mehr zum Stift griff, mir andere Sketchnoter anschaute und Lust bekam, da mehr mit zu machen. Ist dir bestimmt schon aufgefallen hier im Blog. Meine Glücksmomente, meine To-Do Listen, manchmal auch der Einkaufszettel werden mit kleinen Bildchen versehen. Bild und Text kann sich unser Gehirn besser merken als nur Text.

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Im April gab FrauHölle einen Sketchnotes Workshop in München (Link zum Flickr Album des Workshops. Entdeckst du mich?). Erstens wollte ich sie gern kennenlernen, zweitens hatte ich Lust, mehr über Sketchnotes zu lernen. Also meldete ich mich an und ging zum Workshop #sketchattack7.

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FrauHölle ist super sympatisch, quirlig und sprüht vor Enthusiasmus, andere für Sketchnotes – visuelle Notizen – zu begeistern. Der Kurs war super vorbereitet, auf jedem Platz lagen Zettel, Stifte und ein Goodie-Bag mit eigenem FrauHölle Sketchnotes Block und Stiften. Sowas mag ich sehr bei Kursen. Wenn da noch so viel Liebe investiert wird, um es schön zu machen (das kenne ich schon von Julianes Puppennähkursen).

FrauHölle – Tanja Campell – führte uns in den nächsten 2 Stundenin die Welt der Sketchnotes ein. Es war eine gute Mischung aus Vortrag, Übungen und praktischen Beispielen. Wir eigneten uns das Sketchnote Alphabet (Punkte, Linien, Dreiecke, Vierecke, Kreise) und einige Vokabeln an, übten Striche und Tricks. Wir lernten den Aufbau von Sketchnotes und die Vorgehensweise beim Zeichnen. Zum Abschluss hörten wir einen kurzen Vortrag per Youtube, während dem wir uns Sketchnotes machen sollten. Das fand ich einen spannenden Abschluss des Workshops.

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Im Buchladen oder auf Amazon findest du einige Bücher zum Thema Sketchnotes (Affilliate Link), aber auch im Internet per Suche, auf Twitter, Pinterest und Instagram.

*Weil bald wieder Republica ist, habe ich meine Berichte von der rp13 damals nochmal zum Nachlesen rausgesucht. Dieses Jahr werde ich nicht dort sein. Aber der Mann wird sicher wieder interessante Impulse mit nach Hause bringen. Ein bisschen schade finde ich es trotzdem, dort nicht die ganzen netten Menschen aus meiner Twitter-Blase und Blogwelt zu treffen.

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Ich empfand diese Woche als sehr herausfordernd und schlauchend. Bei mir hat sich voll die Frühjahrsmüdigkeit breit gemacht. Ich könnte nachmittags umkippen und in Tiefschlaf fallen. Geht natürlich nicht. Der Sterngucker möchte raus raus raus. Da wartet er nicht immer bis ich soweit bin, sondern türmt auch gern eigenmächtig, wenn ich aufm Klo bin oder ihn mal anderweilig aus den Augen lasse. Ich bin gefühlt den halben Nachmittag damit beschäftigt, ihn ausserhalb unseres Grundstücks irgendwo in der Siedlung einzusammeln. Mal beim Hühner beobachten, mal beim Katze jagen oder beim Jungs auf den Spielplatz verfolgen. Uff. Zusätzlich zu meinem nicht funktionierendem Laptop (juhu! Er geht jetzt wieder!) war das echt eine Herausforderung. Aufgrund von Abendterminen (Elternbeiratstreffen, Elternabend) konnte ich auch abends nicht nacholen, was ich tagsüber nicht geschafft hatte. Ich falle gerade jeden Abend total erschöpft ins Bett. Gleichzeitig habe ich gemerkt, daß ich auch ohne meiner Erwerbsarbeit nachzugehen genug zu tun habe. So viel Terminkoordination und Kinderkram. Ich hatte vergangene Woche mehrmals den Wunsch nach Elternzeit. Ohne Job.

Der Mann ist übers Wochenende wieder weg. Ich versuche mir die Zeit mit den Kindern so stressfrei wie möglich zu gestalten und trotzdem Zeit zum Arbeiten einzuräumen. Ich habe viele Aufträge, die warten mussten, jetzt aber schnell erledigt werden wollen.

Für Herz und Augen
Ich freue mich aber jeden Tag über meinen blühenden Gartenstreifen vorm Haus. Da hatte ich noch im Herbst alle möglichen Blumenzwiebeln unter die Erde gebracht. Ein paar gekauft, viele von Sandra zum Geburtstag geschenkt bekommene und ein ganzes Paket von Muttern. Die gehen jetzt alle nach und nach auf und erfreuen mein Herz und meine Augen. Der Garten ist nichtmal annähernd fertig, aber dieses kleine blühende Fleckchen gibt mir so viel Freude. Ich muss noch viel Geduld haben, bis der Rest dann auch passen wird. Den ersten Schritt haben wir bereits getan und eine Landschaftsgärtnerin um Unterstützung gebeten, die nächsten Arbeiten mit uns zu planen. Ich bin gespannt auf ihre Vorschläge.

Erinnerungen in Bildern :: Die Fotoalben der Kinder

3!

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Anfang des Jahres bin ich immer emsig dabei, die Fotoalben der Kinder auf den neuesten Stand zu bringen. Denn im Februar, April und Mai haben die Kinder Geburtstag. Das Fotoalbum ist schon fester Bestandteil des Geburtstagstisches. Es wird zum Geburtstag immer um ein Jahr Bilder ergänzt. Die Fotoalben sind von Semikolon (23 Loch Fotomappe), jedes Kind hat ein Album in einer anderen Farbe. Die Seiten sind nach Lebensjahren geordnet. Es gibt zu jedem Lebensjahr eine Intro-Seite, dann folgen zwei Seiten (vorn und hinten) voller Bilder (wenn sehr viele mehr als Basis da sind, auch mal 3 Seiten). Ein Lebensjahr endet mit dem Geburtstag des jeweiligen Lebensjahres (also das erste Lebensjahr mit dem ersten Geburtstag etc). Die Tochter hat schon das zweite Album. In das erste passten 10 Lebensjahre nach dem beschriebenen System.

So gehe ich vor
Ich verwalte meine Foto momentan in Aperture. Ich bin da nicht sehr diszipliniert, dh ich tagge und ordne die Fotos nur rudimentär. Ich lege eine Lightbox an und schiebe dort alle relevanten Fotos für ein Kind hin, während ich durch die Fotos des betreffenden Lebensjahres scrolle. Mein Ziel ist, dies monatlich zu tun und nicht gebrauchte Fotos konsequent zu löschen. Dann schaue ich mir die Lightbox nochmal an und sortiere ggf. Fotos weg. Die anderen bestelle ich online.

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