Ein buntes, lautes Wochenende

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Unser Wochenende begann am Freitag mit dem Sommerfest im Kindergarten. Vorher war ich kurz noch beim Friseur und eine Kleinigkeit einkaufen. Dann fuhren wir mit Sack und Pack und einer griechischen Salatplatte fürs Buffet zum Kindergarten. Dort sassen wir ungezwungen beeinander, die Kinder tobten und spielten über das Gelände, die neuen Kinder und Eltern hatten Gelegenheit, alles Kennenzulernen und ins Gespräch zu kommen. Ich mag die Kindergartenfeste sehr gern, weil sie eben so locker, entspannt und ohne Erwartungen oder Programm sind. Besonders schön war am Freitag aber nochmal die geteilte Freude, auch im nächsten Kindergartenjahr dabei zu sein. Auf dem Rückweg hielt der Mann, der Gute, noch am Erdbeerfeld, damit ich ein paar Erdbeeren fürs Frühstück pflücken konnte (und damit er sich die nächsten Jahre nicht vorhalten lassen muss, daß er mich damals nicht pflücken liess. Als ob! ;-)

Die Tochter war derweil mit ihrer Freundin auf dem Tollwood zu einem Graffitti Workshop für Jugendliche.

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Am Samstag nach dem Frühstück sind wir nach Gutenstetten zum Meinl-Drum-Festival gefahren. Des Wolfs aktuelle Leidenschaft ist Schach spielen. Das hat ihm ein Freund beigebracht. Nun trägt er immer ein kleines Magnetisches Reiseschachspiel mit sich herum. Das war auch die Reisebeschäftigung.

Beim Drum Festival angekommen, war es erstmal laut! Wir orientierten uns auf dem Gelände und fanden bald hier und dort interessante Dinge zu tun. Es gab rund um die Uhr Konzerte von Schlagzeugern auf der Bühne, eine große Insturmenten-Ausstellung mit der Möglichkeit zum Ausprobieren. Es gab ein Kinderzelt mit Percussion Instrumenten, einen Cajon-Bau-Workshop und eine Klangschalen und Gongecke mit Klanganwendungen und Klangmöbeln. Abgefahrener Scheiss.

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Am Nachmittag nahmen wir zweimal an einem DrumCircle teil. Das war im Prinzip ein offener Workshop mit vielen Percussion Instrumenten (Jemben, Cajons, Rasseln, Trommeln etc) unter Anleitung des czechischen Drummers Tokhi (hier bitte Herzchenaugen dazudenken). Das hat so Spaß gemacht!

Der Mann traf jede Menge Kontakte aus seiner Gongwelt. Er ist Händler von Meinl-Gongs, weswegen wir auch als ganze Familie eingeladen waren, an der Veranstaltung teilzunehmen. Die Verpflegung war üppig und vielseitig. Von klassischen Pommes und Schnitzel über Wurst, Pizza, Asia Imbiß und Döner Bude bis hin zu veganem Curry war für jeden was dabei.  Wir wurden mit Getränke und Essensgutscheinen versorgt.

Am Abend fuhren wir in ein Hotel, wo wir ein kleines Appartment bekommen haben. Die Kinder waren ganz aus dem Häuschen. Ein eignes Zimmer mit Fernseher! Wir Erwachsenen waren erschöpft. Es dauerte jedoch eine Weile, bis alle zur Ruhe kamen.

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Nach dem Frühstück traten wir die Heimreise an. Gegen Mittag waren wir wieder da. Wir packten unser Auto aus und aßen selbstgebastelte Semmeln im Burgerstyle zum Mittag. Danach vertrieben wir uns den Tag im Sparmodus. Unsere Nerven waren noch ziemlich blank und angestrengt von den vielen Reizen, der Nacht auswärts und der Koordination zwischen den vielen Bedürfnissen.

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Wir spazierten zum Tag der offnen Tür der Gartenbaufirma, genossen den Traumgarten und die Musik dort, ich düste ein bisschen mit der Tochter und ihrer Freundin auf dem Longboard rum und war mal hier und mal da.

Am Abend fuhr der Mann nach München zu einer Gongmeditation. Ich machte Abendessen und brachte die Jungs ins Bett, kümmerte mich um die Küche. Jetzt schreibe ich noch den Beitrag, drehe eine kleine Runde durchs Netz und verschwinde im Bett. Ich bin nämlich ziemlich müde und erschöpft.

Nicht im Bericht und den Bildern zu sehen, aber leider auch Bestandteil des Wochenendes: streitende Kinder, genervte Eltern, Genöhle, Gejaule, Gezappel, Gemecker und Lärm. Es ist gerade ein wenig (der Mann würde sagen, ich untertreibe) anstrengend gerade, vorallem mit den Jungs.

Im Fluss :: Dankbarkeit am Freitag

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Es ist verrückt, wie die Dinge plötzlich wieder zu fliessen beginnen. Zwischen Erschöpfung fand ich Kraft, Verzweiflung wurde zu Hoffnung; ich fühle mich geliebt und wertgeschätzt. Ich bin neben all den kleinen Alltagsdingen besonders dankbar für:

  • Das Monatsdate mit dem Mann. Zeit zum Essen, Reden, Reflektieren, Planen, Lösungen finden und Händchenhalten. Ich mag das sehr. Wir waren diesmal beim Nepalesen.
  • Freundschaften. Hier, in der Ferne und virtuell. Ich war mit einer Freundin beim Boesner in Stiften und Papieren schwelgen, habe einen Anruf einer anderen lieben Freundin bekommen und wunderbare Post. Im Kontakt sein, aneinander denken, sich gegenseitig wertschätzen und lieben, Vertrauen, Öffnen. So ein Geschenk!
  • Familie. Meine Mama hat uns ein Paket mit Schätzen aus dem Garten geschickt. Eine ganze Schüssel Schoten. Was für eine Freude!
  • Sonne. Sie ist wieder da und mit ihr kommt Lebensfreude, Draussensein, Sommer und Energie.
  • Gute Nachrichten. Der Kindergärtner hat mich angerufen und mir mitgeteilt, daß der Sterngucker ab September in den Kindergarten gehen kann. Vorher war keine Kapazität dafür gegeben, aber die Dinge haben sich verändert. Ich freue mich so sehr! Ausserdem kam ein Jobangebot per Email, sodass ich auch wieder ein Ende meiner finanziellen Durststrecke erahnen kann.

Die Dinge bekommen also wieder eine Richtung. Das gibt mir Kraft. Heute gehe ich noch zum Friseur und zum Sommerfest im Kindergarten, am Wochenende werden wir uns beim Meinl-Drum-Festival austoben, zu einem Picknick gehen und der Mann wird eine Gongmeditation im Kundalini-Yogazentrum München spielen.

Körperpflege

Inspiriert durch Beiträge bei Karmindra und Silke möchte ich einen Blick in mein Bad gewähren und dir meine Körperpflegeprodukte vorstellen. Ich beschäftige mich immer mal wieder mit dem Thema und freue mich über die interessanten Impulse, die ich wieder bei den beiden gefunden habe. Meine Pflegeprodukte sehen gerade so aus (von links nach rechts):

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Weleda Venadoron. Kühlendes Gel mit dem Wirkstoff von Rosskastanien. Das nehme ich nun schon seit vielen Jahren vorallem im Sommer her (oder in der Schwangerschaft), wenn die Hitze meinen Krampfadern zu schaffen macht, meine Beine müde und schwer werden oder sogar schmerzen. Dann ist das Gel sehr wohltuend und erfrischend, besonders wenn ich dazu noch die Beine höher lagern kann.

Weleda Lavendelöl. Entspannungsöl, was ich manchmal nach dem Duschen oder Baden oder auch einfach so vorm Schlafengehen auftrage. Ich mag den Geruch von Lavendel. Wenn die Kinder besonders aufgedreht sind, bekommen sie gern auch mal eine Lavendelölmassage bevor ich sie ins Bett stecke. Das mögen sie sehr. Lavendelöl wirkt auch angenehm bei Sonnengestresster Haut. Zusätzlich habe ich mir grad noch ein Weleda Wildrosenöl gekauft, um mal einen anderen Duft auf der Haut zu tragen.

Weleda Hirse Pflegeshampoo. Für meine Haarpflege bin ich immer wieder am Suchen und hab noch nicht das Optimum gefunden. Langfristig würde ich gern ohne Shampoo auskommen, hatte aber noch nicht die Lust, mich da länger damit zu beschäftigen. Vorher hatte ich ein Heilerde Shampoo von Santé (der Mann benutzt es immer noch), das fühlte sich aber auf Dauer nicht gut an auf meinem Kopf. Ich habe besonders im Frühling und Herbst Probleme mit schuppiger Kopfhaut. Dafür habe ich noch keine rechte Lösung gefunden. Momentan komme ich mit dem Hirse Shampoo gut zurecht. Ich wasche meine Haare 1x in der Woche.

Wahe Body Scrub. Das Peeling habe ich als Testprodukt erhalten. Ich mag es mittlerweile sehr sehr gern, mich damit zu verwöhnen. Es fühlt sich angenehm auf der Haut an. Ich habe ausführlich darüber berichtet.

Duschgel & Seife. Duschgel benutze ich eigentlich kaum. Ich bekomme immer mal welches geschenkt, was ich auch aufbrauche, wenn mir der Geruch gefällt, ansonsten benutze ich Seife und Wasser an Stellen, die gründlicher gewaschen werden wollen. Wenn ich bade, tue ich das ohne Zusätze im Wasser, weil ich nicht möchte, daß meine Haut irgendwelche Chemie aufnimmt, während ich im Bad einweiche.

Zahnpasta. Meine Familie ist sehr eigen und benutzt nur die Mineralstoff-Zahnpasta von Logodent. Alle anderen mögen sie vom Geschmack her nicht. Also füge ich mich dem ein und benutze die auch. Ich hab da keine persönlichen Vorlieben.

Deo. Lange war ich auf der Suche nach einem wirksamen Deo ohne Aluminium. Eine liebe Blogleserin hat mir einen Aloe Ever Shield Deostick geschickt, den ich sehr angenehm und wirksam finde. Ich habe jetzt schon den zweiten in Gebrauch, würde aber auch gern noch Wolkenseifen Deocreme ausprobieren.

Im Winter, wenn meine Haut besonders trocken ist und mehr Fettigkeit braucht, dann nutze ich gern Sesamöl, um meinen Körper von aussen zu nähren, im Sommer – vorallem, wenn die Haut etwas sonnengerötet ist – Kokosöl. Für Gesichtsmasken nehme ich Heilerde, gern auch mit etwas Kamillentee angerührt.

Hast du noch inspirierende Kosmetiktipps? Was ist dein Produkt, was im Badezimmer nicht fehlen darf? Stellst du Kosmetik selbst her?