Ich bin schwanger

Als ich vor 14 Jahren das erste mal schwanger war, habe ich mich zuerst für all die Vorgänge in meinem Bauch interessiert. Ich wollte wissen, wie sich das baby gerad entwickelt und was da passiert. Vorallem in den ersten Monaten, wo ich von der Schwangerschaft noch nicht gesehen und gespürt habe, hab ich viel gelesen und mich informiert. Die meiste Information habe ich mir im Internet geholt, aber ich war auch in Buchläden unterwegs und habe mich durch die damals vorhandene Literatur geblättert.

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Im Trias Verlag ist ein neues Buch erschienen, daß ein schöner Begleiter durch die Schwangerschaft ist. Woche für Woche gibt es Informationen über die Entwicklung des Babies im Mutterleib, aber auch Wissenswertes rund um die Schwangerschaft und – ganz wichtig – die Zeit danach.

Ich bin schwanger: Woche für Woche gut beraten, Renate Huch, Nicole Ochsenbein,Remo Largo, Trias Verlag, 29,99 Euro*

Das Buch ist gut gegliedert und ansprechend gestaltet. Ich mag besonders gern die Kombination aus Aquarell-Illustrationen und Elementen und Fotos. Das Buch wirkt trotz der Fülle an Informationen leicht und fröhlich. Die Texte sind gut gegliedert und übersichtlich aufgeteilt. Per Foto begleiten wir eine ganz normale Frau (damit meine ich keine Stockfotos von schwangeren Models) und ihre Familie durch die verschiedenen Phasen der Schwangerschaft.

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Zusätzlich gibt es vom gleichen Verlag noch das Buch Bauchgeflüster, Schwangerschaftsrituale für eine innige Mutter-Kind-Beziehung. Dieses Buch ist nicht so dick wie das andere, aber voller schöner Ideen, die Schwangerschaft zu einer schönen Zeit zu machen und zu zelebrieren. Bei diesem Buch gefällt mir die Gestaltung nicht so gut wie bei dem anderen. Das Thema hätte mehr Spielraum für eine liebevolle Gestaltung hergegeben. Dennoch gefällt mir das Buch inhaltlich sehr gut. Die beiden zusammen ergeben eine schöne Begleitung für die Schwangerschaft.

Bauchgeflüster könnt ihr bei Michaela gewinnen, die das Buch gestern auf ihrem Blog vorgestellt hat.

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Die beiden Bücher wurden mir vom Verlag als Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt.
Das Bauchbild ist aus der Schwangerschaft mit dem Wolf. Von der Tochter hab ich grad keins gefunden. Da fotografierte ich noch analog. Wenn ich mir die Bilder ansehe, kann ich gar nicht mehr glauben, daß ich so einen (schönen!) Bauch hatte. So ein unglaublich tolles Wunder.

Rosen

Bei mir ist gerade sehr die Luft raus. Ich habe keine Ziele, keine Ideen, keine Vorstellungen, keine Kraft. Ich bin müde und erschöpft, alles ist mir zuviel. Ich weiss, dieser Zustand geht wieder vorbei, aber momentan beschäftigt er mich sehr. Ich habe zwar zwischendrin auch bessere Tage, aber so ein generelle Melancholie und Jammertal begleiten mich dennoch. Es gibt natürlich diese wunderschöne Momente, die mich erfüllen und tragen. Sei es eine innige Umarmung einer Freundin, von Herz zu Herz, Kontakt und zarte Knospen einer neuen Freundschaft, Zweisamkeit mit dem Mann oder am Wochenende das Rosenfest mit wunderbaren Blüten, Farben, Düften und Begegnungen. Das hat mir sehr gut gefallen.

Rosenfest

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Rosenfrau und Heilpraktikerin Maria Riedl hat zum Rosenfest in ihren Garten eingeladen. Es gab ein vielfältiges, rosenthematisches Programm, Dinge zum Kaufen (Rosenblütensirup, Geschirr, Bonbons, ihr Buch „Geschenke aus dem Rosengarten*„, Seifen uvm), Essen und Trinken, Informationen, Musik, Vorträge, Pflanzen, eine Kräuterführung, Filzkunst (Sitzfellchen!), Töpferwaren und natürlich Rosen. Es war eine Freude, durch den verwunschenen Garten voller Rosen und alter Obstbäume zu wandeln, zu entdecken, zu schwelgen und zu geniessen. Da hat das durchwachsene Wetter fast gar nichts ausgemacht. Die Kinder zeigten sich hauptsächlich begeistert vom Kuchenbuffet. Ich mochte auch sehr gern, so viele bekannte Gesichter zu sehen und zu treffen.

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Weniger Autos, dennoch mobil

… so lautet der Slogan des Autoteiler-Vereins, dem wir jetzt beigetreten sind.

Der Mann ist mehrere Wochenenden im Jahr zu Gongausbildungen, Fortbildungen und Veranstaltungen mit unserem Auto unterwegs. Für uns bedeutet das, daß wir daheim sitzen und nicht aus unserem Dorf wegkommen. Ich bin zwar gern daheim, finde es aber auch schön, wenn ich die Tochter wohin fahren, mal einkaufen oder jemanden besuchen kann. Es bedeutete viel Organisiation, Abstriche und manchmal auch Frust auf unserer Seite.

An einem gemütlichen Abend auf der Couch kam uns die Idee, doch mal nach Carhsaring zu schauen, um zumindest das Problem der autolosen Wochenenden zulösen. Denn ein Zweitwagen kommt finanziell nicht in Frage, ausserdem würde er den Großteil der Zeit nur rumstehen. Die meisten Familien hier auf dem Lande haben zwei Autos. Wir haben uns bisher mit einem organisiert, was nicht immer einfach ist. Nach kurzer Info über den Autoteiler-Verein sind wir Mitglied geworden. Das ging schnell und unkompliziert, kurz darauf konnten wir schon das erste Auto buchen – wie aufregend!

Am Freitag wurden wir in das System und den Fahrzeugpool eingewiesen. Da die Autostandpunkte in der nächsten Kleinstadt ca 10 km von uns entfernt sind, fahren wir gemeinsam das Auto abholen und wegbringen. Am Wochenende haben wir die neue Freiheit gleich für unsere Ausflüge zum Rosenfest und an den Tegernsee genutzt. Abgerechnet wird nach Kilometern und Leihdauer. Das erhalten wir Quartalsweise als Rechnung.
Besonder cool finde ich, daß wir uns nicht nur ein Auto leihen lönnen, sondern auch die Isarcard, um nach München zu fahren. Der Verein hat eine handvoll übertragbare Monatskarten, die man nutzen kann. Wenn ich nach München fahren möchte, zahle ich 12 Euro für eine Tageskarte. Da ist das eine gute Sache, sich eine Isarcard mit anderen zu teilen.

Carsharing gibt es bereits in vielen Städten. Es ist eine gute Alternative zum eigenen Auto, wenn man ein Auto nur selten benötigt, aber nicht darauf verzichten möchte.