gestrickt :: Tubularity

Tubularity

Tubularity

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Ich habe in diesem Jahr tatsächlich bisher nur 2 Strickstücke von der Nadel hüpfen lassen. Meine Ringelsocken und nun der Tubularity, den ich bereits im Dezember letzten Jahres angeschlagen hatte. Die Strickerei war zäh, obwohl sich die Wolle wirklich wunderbar zwischen den Fingern und auf der Haut anfühlt. Zwischendrin überkamen mich wieder und wieder Zweifel, ob ich die Farbkombination so mag. Jede einzelne Farbe ist an sich sehr schön, aber die Abfolge hätte ich besser planen wollen. So strickte ich einfach drauf los, nicht sicher, ob mir das Endprodukt gefallen würde. Jetzt, wo er fertig ist und ich ihn probehalber einmal angezogen habe, bin ich ganz begeistert. Die Farben kommen genau richtig zur Geltung, ich bin ganz begeistert, wenn es kühler wird, die herbstlichen Farben zu tragen.

Anleitung: Tubularity von Martina Behm.
Garn: Unisono von Zitron, handgefärbt von Mairlynd, insgesamt ca 285 g

Andere Tubularities zum Anschauen findest du bei Ella in wunderschönen Blau- und Lilatönen mit kontrastierendem Goldgelb und ganz farbenfroh geringelt von Distelfliege.

 

Spätsommerliebe :: Wochenende in Bildern

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Wenn ich keinen Arbeitsdruck habe, kann ich mich gut auf die Ferien einlassen. Keine Deadlines und wartende Kunden im Hintergrund. Keine Termine und dringend zu erledigende Dinge. Das Wochenende empfand ich sehr entschleunigend.

Am Samstag waren wir bei den Schwiegereltern. Wir haben unser Auto aus der Werkstatt abgeholt und den Rest des Tages bei 32 Grad im Schatten rumgelungert, gelesen, nichts getan. Die Kinder wurden von den Großeltern bespaßt. Ich war ausserdem eine 1000 m Runde im Schwimmbad schwimmen. Sehr erfrischend.

Nach dem Abendessen sind wir zurück nach Hause gefahren, haben den Autoteiler-BMW zurückgegeben und uns am honiggelben Riesenvollmond erfreut. Wow!

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Tubularity

Frühstück am Sonntag erst um 9:00 Uhr. Welch Luxus. Und überhaupt, wie ruhig. Der Wolf ist bei Oma geblieben und verbringt da noch eine Woche. Die Tochter schläft eh bis Mittag aus. Das war also ein entspannter Tagesstart. Der Mann putzt Gongs, ich nutze die Zeit zum Arbeiten, da ich vermutlich in der Woche kaum dazu kommen werden. Der Sterngucker wuselt um uns herum, ist mal hier, mal da.

Ich beende endlich meinen Tubularity (dazu morgen mehr) und inspiziere den Garten, verkrieche mich aber schnell wieder nach drinnen ins kühle Haus.

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In der Blumenwiese blühen nun die Ringelblumen. Ausserdem ist im Garten wild ein Gewächs aufgegangen, von dem wir nicht genau wissen, ob es eine Kürbisart oder Melonen sind. Erst dachte ich an Gurken, aber die Form ist längst nicht mehr gurkig. Ich werde das beobachten.

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Die Jungfer im Grünen macht ihre wunderschönen Samenstände. Als hätten sie sich abgesprochen, baut die Zebra- (oder Wespenspinne) passend dazu ihre Ei-Kokons. Wunderschön, nicht?

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Am späten Nachmittag mache ich Zuchini Antipasti für den Abend und tanze dabei durch die Küche. Dann packe ich meine Badesachen und die Tochter nebst Freundin und fahre zum See. Dort ist noch total viel los. Wir treffen uns auf der Wasserwacht-Hütte zum letzten Monatstreffen vor Saisonende, sitzen beisammen, besprechen den Dienstplan, grillen und essen von den leckeren mitgebrachten Speisen. Das Wasser hat angenehme 24 Grad. Ich schwimme eine Runde und geniesse den Spätsommer.

Honeymoon

Auf dem Rückweg begleitet uns wieder der honiggelbe Vollmond.

Im Mondlicht

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Die Abendstunden nutzen und im Zwielicht schwimmen. Sonnenuntergang. Fast voller Mond am Himmel und spiegelnd auf der Wasseroberfläche. Seidenweiches Wasser umspült meine Haut. Die stille, in warmen Sonnenlicht schimmernde Wasseroberfläche teilt sich unter meinen Schwimmzügen. Ferne Stimmen. Stille. Einssein. Nach dem Schwimmen ein Geschenk eines Eichelhähers neben meinen Sachen. So viel Schönheit. So viel Dankbarkeit.