Juhu, Ferien!

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Am Freitag hatten die Kinder ihren letzten Schul- und Kindergartentag vor den Ferien. Sie bekamen ihre Jahreszeugnisse (Für den Wolf war das eine Beschreibung der Aktivitäten des vergangenen Schuljahres in den verschiedenen Fächern und an der gesamten Schule und sein auf ihn passender Zeugnisspruch. Für die Tochter eine Kombination aus Selbsteinschätzung und Einschätzung der LehrerInnen zu im Laufe des Schuljahres erarbeiteten Kompetenzen, sowohl sozial als auch in den verschiedenen Fächern.) Die zeugnisse sind nochmal eine schöne Zusammenfassung des Schuljahres. Die Kinder wissen beide sehr genau, wo sie stehen und können sich gut einschätzen. Etwas überrascht hat mich dennoch, daß die Tochter an den Bundesjugendspielen teilgenommen (davon hat sie nichts erzählt) und sogar eine Ehrenurkunde erhalten hat („Ich ab so getan, als sei ich sportlich“ ghihi ). Es gibt bei uns keine Zeugnisgeschenke oder andere Belohnungen für besondere Leistungen oder Anstrengung während des Schuljahres.
Im Kindergarten steht jedes Jahr um diese Zeit die Verabschiedung der Schulkinder an. Auch, wenn ich selbst gerade keinen Schulanfänger habe, ist das Ritual doch für alle immer wieder schöne. Die Kindergartenkinder bilden mit ihren Eltern gemeinsam ein Tor aus aneinandergehaltenen Händen, durch das die Kinder, begleitet von einem Lied, hindurchlaufen und am anderen Ende von der Grundstufe der Schule empfangen werden. Danach bekommen die Schulanfänger in einem großen Kreis, auch wieder begleitet von Musik, ihre Kindergartenmappen mit den Fotos der Kindergartenzeit. Der Elternbeirat überreicht den ErzieherInnen je eine Kiste mit Kleinigkeiten von allen Eltern und Blumen. Der Kindergarten bedankt sich mit einem Blumenstrauss beim Elternbeirat. Ich finde diesen Tag immer besonders schön. Dieses Mal habe ich das Ritual an der Gitarre begleitet (gemeinsam mit einer Freundin am Cello), was für mich sehr aufregend, aber auch sehr schön war.
Am Nachmittag waren wir Mütter mit der Tochter und ihrer Freundin Eis essen. Wir überreichten auch dieses Jahr wieder eine Mädchenzeitschrift mit vielen Goodies. Das ist mittlerweile schon unsere 4.Ausgabe. Danach waren wir noch im Boesner. Ich brauchte noch einiges Material für meinen Aquarell-Workshop nächste Woche. Der Tag war aufregend und voll, aber in sich sehr stimmig.

Und nun haben wir Ferien! Yay!

 

Donnerstagsschnipsel :: Was mich gerade beschäftigt

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Im Blog ist es ruhiger. Oft fehlt mir die Kraft, wie früher, täglich zu bloggen. Oder es sind Themen, die mehr Zeit in Anspruch nehmen, Themen für die ich länger brauche, darüber zu schreiben. Und dann schreibe ich nur über unseren Alltag. Dabei gibt es so vieles, was mich beschäftigt. Ich bekomme sehr wohl mit, was um mich herum passiert. In der Nähe, in der Welt. Aber ich weigere mich, es an mich heran zu lassen. Ich weigere mich, der Angst und Sorge einen großen Raum zu geben, der mich lähmen würde. Darüber habe ich in der Vergangenheit schonmal geschrieben.

Was treibt mich also gerade um?

  • Unser Garten wird gebaut. Täglich sind hier, je nach Wetter, ein oder mehrere Männer mit ihren Radladern, Schaufel, Harke und Schubkarren unterwegs, um unser Grundstück für einen schönen Garten zu modellieren. Es macht mir große Freude, den Entstehungsprozess zuzuschauen. Es sind nun schon Wege sichtbar, es gibt einen Sandhaufen für die Kinder und vorbereitete Bereiche für weitere Gestaltung.
  • Das Schuljahr neigt sich dem Ende zu. Es stehen Sommerfeste, Verabschiedungen und letzte Schulveranstaltungen im Kalender. Im Elternbeirat des Kindergartens organisieren für den letzten Tag ein Dankeschön für die Erzieher. Letztes Wochenende war großes Sommerfest der Schule und des Kindergartens, gleichzeitig am Abend eine große Veranstaltung der Wolfsschule in München. All diese Aktivitäten kosten Zeit, Organisation und Kraft. Nun wird es bald etwas ruhiger.
  • Der Wolf hat bereits seine Epochenhefte und Malmappe aus der Schule heimgebracht. Eine wunderbare Lektüre.
  • Vor den Sommerferien wollen auch eine ganze Menge Projekte für Kunden abgeschlossen werden. Ich kümmere mich draum, alles pünktlich abzugeben.
  • Ich plane unsere Ferienlogistik. Wer wird wann wo sein. Wie kann ich trotz Ferien arbeiten? Wie kann ich trotz Arbeit den Sommer geniessen. Ich denke, ich habe ein gutes Maß gefunden. Der Sommer wird so schnell vorüber sein. Ich merke jetzt schon, wie sich die Luft und das Licht verändern. Spätsommerlich. Nur als Ahnung, aber definitv da.
  • Dienst am See
  • ein Aquarellworkshop in Dresden, auf den ich mich schon riesig freue
  • das Frauencamp in Heiderosen und ein Gatkaworkshop auf dem Yoga Frauencamp in Linden
  • Erste Ideen für 2017 zeichnen sich ab. Wir haben bereits die Gong-Ausbildungswochenenden im Kalender stehen. Ich selbst möchte auch den ein oder anderen Workshop besuchen. Und vielleicht geben? Wer weiss, was sich entwickelt.
  • Hier sein, unsere Wurzeln in die Erde graben. Ich hätte es nie für möglich gehalten, aber es ist tatsächlich so, daß ich zu Hause bin. Hier zu Hause. Ich treffe Menschen auf der Strasse, die mich kennen, wir haben gemeinsame Gesprächsthemen, ich habe die Wasserwacht-Gemeinschaft, den Kindergarten und die beiden Schulgemeinschaften, meine Freundinnen und Nachbarschaft. Ich fühle mich nicht mehr fremd. Ein schönes Gefühl. Eine gute Basis für ganz viel Kraft.
  • Nicht zuletzt immer noch die Frage: in welche Richtung möchte ich mich beruflich weiterentwickeln. Auch da werde ich in mir drinnen immer klarer. Welche Aufträge möchte ich annehmen, wie und was möchte ich arbeiten. Was braucht es dafür und wie kann ich da hinkommen, wo ich mich sehen will.

 

If I knew I could not fail

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Eine der Aufgaben aus Lisa Jacobs Your Best Year 2016 Workbook und der Vorträge im Luminaries Club ist, zu überlegen und zu träumen, was du tun würdest, wenn du wüsstest, dass du nicht scheitern kannst. Oft halten uns bewusste oder unbewusste Ängste davon ab, in die Vollen zu gehen. Finanzielle Einschränkungen, Zeit, Glaubenssätze, Angst – kurz – wie unser Freund Dharma Singh es in seinen Workshops nennt, unsere inneren Saboteure.

Betrachte doch einmal für dich die Frage:

Was würde ich tun, wenn ich wüsste, ich könnte nicht scheitern.

Als Hilfe gibt es noch ein paar Zusatzfragen:

  • Wonach sehne ich mich wirklich?
  • Welche Dinge könnte ich tun, wovor ich Angst habe sie zu versuchen?
  • Was passiert, wenn ich scheitere? Was ist das worst-case-scenario, der schlimmste Fall, der eintreten könnte?
  • Was ist, wenn ich erfolgreich bin? Was ist das best-case-scenario, das tollste, was eintreten kann?
  • Wie kann ich meine Komfort Zone ausdehnen?
  • Welchen grossen Lebenszielen werde ich entgegen arbeiten?
  • Ist es einen Versuch wert?

Ich möchte noch einige dazu ergänzen, die mir vorallem während der Arbeit mit der Desire Map und den Treffen mit der Coachin wichtig geworden sind:

  • Wie möchte ich mich fühlen?
  • Wie geht es mir, wenn ich all das erreicht habe, was ich mir erträume oder vorstelle?

Ziele mit einem Gefühl zu verknüpfen geht für mich nochmal in eine ganz andere Ebene. Denn dann kann ich schauen, warum ich ein bestimmtes Ziel verfolge, warum ich erreichen möchte, was ich mir erträumst. Anerkennung? Bestätigung? Erfüllung?

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Ich hab diese Übung für mich angefangen, dh die Liste ist durchaus noch unvollständig. Meine Antworten lösen unterschiedliche Gefühle in mir aus. Ich lasse sie erstmal stehen.

Wenn ich wüsste, ich könnte nicht scheitern, würde ich

  • kreative Workshops unterrichten und all mein Wissen und Können weitergeben
  • eine regelmässige Schreibstube leiten, wo Menschen Kalligrafie lernen und sich treffen können, um zu üben und sich auszutauschen
  • ein Kreativ Camp/Urlaub anbieten
  • Einladungen für Vorträge, Workshops, Veranstaltungen erhalten und annehmen

Wonach sehne ich mich wirklich?

  • Eins sein mit mir selbst
  • mein Potenzial leben
  • Fülle und monetäre Sorglosigkeit
  • Geben und Gutes bewirken

Wie möchte ich mich fühlen?

  • frei von Angst
  • sorglos
  • glücklich
  • erfüllt
  • strahlend
  • im Einklang

Wie geht es dir mit den Fragen? Wie beantwortest du sie für dich?