Weihnachtskarten

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Nun ist schon Ende Oktober. Ich bereite meinen Stand am Novembermarkt der Schule vor und befülle meinen Kartenshop nach und nach mit neuen Motiven. Schau gern vorbei, jetzt und später. Vielleicht findest du die passende Karte für deine Weihnachtspost.

Neue und alte Motive im Shop

Ein Motiv, was mir sehr am Herzen lag, ist die Laterne aus dem Aquarellworkshop in Dresden. Ich habe lange überlegt, welchen Text ich damit kombiniere. Und überhaupt, welche Bedeutung Weihnachten für mich hat. Licht. Dieses innere Licht in uns selbst, dieser göttliche Funke, das Feuer das Strahlen. Wie wir mit unserem Sein die Welt bereichern. Auch immer wieder ein Thema in meinen Zweifelphasen. Deshalb trägt die Karte diese Botschaft. Trag dein Licht in die Welt.

Ausserdem habe ich das Motiv der Karte vom letzten Jahr nochmal drucken lassen und ein weiteres im ähnlichen Stil mit einem anderen Text wird hinzukommen (der rote Ilex). Diese Karten einzustellen schaffe ich aber vermutlich erst in der zweiten Novemberwoche. Lass dich überraschen.

Die Motive findest du zusätzlich zu den bisherigen Karten im Dawanda Shop.

 

gelesen :: Titus und der verwunschene Wald

titus

aschenputtel ofen

Die Illustrationen waren es, die mich sofort ansprachen, als ich gefragt wurde, dieses Buch zu rezensieren. Ich mag schöne Illustrationen. Und Märchen. Als Kind habe ich ganz viele Märchen gelesen. Auch der Wolf erlebt gerade die Bildwelten der Märchen und Geschichten in der Schule. In der Waldorfschulen haben Märchen und Geschichten einen hohen Stellenwert. In den unteren Klassen wird sehr viel Wissen darüber vermittelt und somit tief verankert. Hirnforscher bestätigen die Wirkung von Märchen, von Geschichten, die Emotionen hervorrufen, ein bisschen unter die Haut gehen und eine Atmosphäre schaffen. Das ist die effektivste Form, sich Wissen anzueignen (grad neulich wieder im Buch „Jedes Kind ist hochbegabt“ gelesen). Hier habe ich auch ein informatives pdf zum Thema Märchen, Lernen und Hirnforschung von Gerald Hüther gefunden.

Doch zurück zu Titus.

Titus und der verwunschene Wald*

Titus ist ein Lehrling auf der Märchenakademie, der in seinem dritten Lehrjahr endlich praktische Erfahrungen sammeln und Abendteuer im Märchenwald bestehen soll. Bei seiner Reise durch den verwunschenen Wald begegnet er den Figuren der klassischen Grimmschen Märchen: unter anderem den Zwergen, den Stieftöchtern aus Aschenputtel, Rumpelstilzchen.

Dem Wolf hat das Buch total gut gefallen. Er hatte Spaß beim Vorlesen lassen, vorallem, weil zwischendrin auch Lieder vorkommen, die wir singen konnten („Hänsel und Gretel verliefen sich im Wald“). Etwas enttäuscht war er, daß am Ende stand, er könne selbst Mitglied der Märchenakademie werden, die Website aber nur ein paar Spiele bot und seine Erwartungen, ein richtiger Märchenakademielehrling zu sein, nicht erfüllt wurden. Da weiss ich aber auch nicht, wie man das besser machen könnte.

Ich persönlich fand die einzelnen Kapitel etwas zu lang, um sie vor dem Bettgehen (unsere Vorlesezeit) zu lesen. Ausserdem fand ich die Erzählperspektive etwas gewöhnungsbedürftig. Der Erzähler wurde immer mal wieder in die Geschichte eingebaut und trat in Dialog mit Titus, was ich etwas verwirrend fand. Die Illustrationen sind wunderschön und treffen genau meinen Geschmack.

Auf der Märchenakademie Website kannst du in das erste Kapitel des Buches reinhören und dir Bilder und Informationen dazu anschauen. Ausserdem gibt es Spiele und Aufgaben.

Das Projekt insgesamt und die Idee dahinter sind ganz toll. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

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Wie geht es dir? (und Herbstideen zum Basteln und Kochen)

„Wie geht es dir?“, fragte mich gestern eine liebe Freundin. Eine Frage, die ich nie wirklich klar beantworten kann. Ich spüre dann in mich rein und entdecke so viele Schichten, so viele Stimmungen und Zustände, die gleichzeitig da sind, oft auch ambivalent sind, nicht zusammen passen.

Es geht mir gut, anwortete ich. Ich finde mich zweifelnd und Sinn hinterfragend, doch voller Ideen. Obwohl ich total viel zu tun habe und nicht weiss, wo ich am besten beginnen soll, bin ich doch in mir drinnen ganz ruhig und ausgeglichen. Auch bin ich müde und immer noch verschnupft, gleichzeitig spüre ich eine lebensfrohe Energie. Ich bin dankbar, herbstverzaubert, detailverliebt. Vom Wochenende wollte ich erzählen, hatte sogar schon die Bilder bei Flickr hochgeladen. Doch dann erschien es mir wieder total irrelevant. Bestimmt 5 solcher Blogposts habe ich begonnen und wieder verworfen. Im Kopf habe ich mindestens 5 weitere. Dieser hier dient einem kurzen Innehalten, einem Sortieren.

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Am Samstag war der Wolf bei einer Freundin zum Kindergeburtstag eingeladen und hat in letzter Minute noch diesen Zwerg geschnitzt. Das Gesiccht musste ich aufmalen, weil wir schon so spät dran waren.

Täglich bunter Alltag

Bunter Alltag herrscht hier täglich. Die Tage, die manchmal anders kommen als geplant. Mich abends aber doch froh ins Bett gehen lassen, weil sie gut ausgehen. Weil ich mir keine Sorgen machen muss. Weil ich vertraue und an das Gute glaube. Ich hatte gestern eine lange Telefonkonferenz mit einem Entwickler zu einem Projekt, was wir gerade bearbeiten. Ich mage diese Telefonate, wo ich kompetent bin, wo man mir vertraut, wo ich weiterhelfen kann, wo Dinge Hand in Hand gehen. JedeR kann etwas und am Ende kommt etwas dabei heraus, was man gemeinsam erarbeitet hat.

Gemeinsam fühlt sich auch mit dem Mann schön an. Ende der Woche beginnen hier die Ferien. Die Kinder werden alle auf Reisen sein. Bei den Omas, mit Freundinnen in Spanien. Einen ganzen Tag lang werden der Mann und ich hier allein sein. Wir planen, wohin wir zu unserem Monatsdate fahren, zu unserem Monatsreview. Wir tauschen uns aus über die kleinen Freuden und Geschichten, die wir so erleben. Gongmeditationen, Mails von Interessenten, mögliche Hinweise auf einen passenden Coach, Anfragen. All diese kleinen Sachen, die man gern mit jemandem Teil. Freude darüber, daß der Wolf beschlossen hat, Trompete zu lernen. Gadanken darüber, wie wir die nächsten anstehenden Projekte im und am Haus finanzieren, Urlaubspläne für nächsten Sommer. So viel. Jeden Tag.

Herbstverzaubert

Draussen ist eindeutig Herbst. Die gelben Blätter fallen nach und nach zu Boden. Die Chrytanthemen, die ich letztes Jahr gepflanzt habe, blühen dieses Jahr wieder und noch schöner. Morgens gibt es Nebel und geheimnisvolles Licht oder milden Regen. Ich mag das sehr. Drinnen essen wir nun oft Kürbis, Kartoffeln und wärmende Suppen. Ein bisschen Herbstzauber, Koch- und Bastelideen habe ich für dich aus den vergangenen Jahren im Blog zusammengesucht.

Bastel- und Gaumenfreuden

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Die Kinder basteln ihre Laternen in der Schule und im Kindergarten. Ich habe beschlossen, meine Kalloigrafie-Übungsblätter zu dekorativen Windlichern in der Faltlaternen-Technik zu verarbeiten. Ich selbst stricke, zeichne, schreibe und freue mich nächste Woche auf einen Kalligrafiekurs bei Torsten Kolle im Kardinal-Döpfner-Haus in Freising.