gestrickt :: Pussyhat

Ziemlich schnell ging mir die Katzenohrenmütze von den Nadeln. Die Pussyhats gefielen mir schon, als ich das erste Mal davon bei Soulemama las. Endlich hatte ich eine Verwendung für die ganze pinkfarbene Wolle in meinem Stash! Ich habe mich nur grob an die Anleitung auf der Website gehalten. Das Pussy Hat Project ist eine Idee zur Sichtbarmachung von Frauenrechten und hat sein Debut auf dem Womans March in Washington D.C. im Januar. Das Pink steht für Liebe, Mitgefühl und Fürsorge. Mehr dazu kannst du auf der Website (englisch) lesen. Mittlerweile sieht man auch ausserhalb der USA pinkfarbene Mützen mit angedeuteten Katzenohren auftauchen. Pussy ist auf englisch die Bezeichnung für Katze, aber auch ein Wort für Vagina. Der Name des Projektes entstand aus dem Wortspiel pussycat – pussyhat.

Pussyhat – Katzenohrenmütze

Gestrickt aus 71 g (vermutlich) Lana Grossa Bingo mit 5er Nadeln in der Runde:

92 Maschen, 15 Reihen 2r2l Rippenmuster, dann glatt rechts weiter bis das ganze 21 cm vom unteren Rand aus misst. Mit Maschenstich schliessen. Freuen.

Ein gemütliches ruhiges Wochenende

Das Wochenende war gemütlich und doch sehr reich. Wir hatten schöne Familienmomente, Besuch aus dem Internet (wie aufregend!) und gutes Essen. Ich war beim Schwimmtraining (und danach total ausgeknockt), hatte gemütliche Couchzeiten mit dem Mann und Kuscheleinheiten mit allen Kindern. Ich hatte ein Baby (Kleinkind?) auf dem Schoss, frische Luft geschnappt trotz grauem Wetter und Zeit zum Stricken. Es gab veganen Apfelkuchen und Cashewsahne (Cashews einweichen, dann mit etwas Wasser, Agavendicksaft und einem Hauch Vanille pürrieren). Gegen die Kälte von draussen haben wir drinnen gemütlich das Feuer knistern lassen. Und selbst mein Skizzenbuch hat mal wieder Farbe und Stift gesehen.

Nun starte ich in eine sehr volle Woche. To-Do-Liste und Kalender sind bis zu den Faschingsferien gut gefüllt.

Wochenrückblick

Diese Woche verlief, ganz im Sinne meines Monatsmottos, sehr familär. Am Montag war ich noch ziemlich frustriert, weil mein Tag durch das Herumgefahre so zerissen war. Ich jammerte, dass ich nichts schaffen würde. Der Mann sah das etwas positiver: ich würde Seva (selbstloses Dienen) für das Wohlergehen meiner Familie leisten. Na denn. Mitte der Woche wurde es besser. Der Mann wird zunehmend mobiler und fährt jetzt auch wieder selbst Auto. Das entlastet mich sehr.

chronodex

Chronodex

Ich habe diese Woche meine Tätigkeiten mal im Chronodex getrackt. So langsam bekomme ich etwas Übung für diese neue Art der Übersicht. Es beginnt richtig Spaß zu machen. Am Montag hab ich mich noch etwas mit den Zeiten vertan, am Donnerstag habe ich mich sogar getraut, parallel verlaufende Tätigkeiten einzutragen. Chronodex habe ich vor ein paar Jahren bei Scription entdeckt, seit dem aber immer nur aus der Ferne angehimmelt. Jetzt hab ich einen versuch gestartet. In einigen Zeitmanagement-Büchern ist auch eine Art Kuchendiagramm drin, wo man eintragen soll, wie man seine Tageszeit verbringt und wie man sie gern verbringen möchte. Bisher dachte ich immer, ich habe da kaum Einfluss drauf. Durch diese Art des Zeit-Trackens kann ich aber gut sehen, wo noch Potenzial für Selfcare oder andere Tätigkeiten ist. Ich werde das jetzt eine Weile weiterverfolgen, mich auch auf einen einheitlichen Farbcode festlegen und eventuell nochmal meine Erkenntnisse im Blog ausbreiten. Fürs erste genügt das aber.

bunt

burger

Essen

Unser Essen war diese Woche schön bunt. Anfang der Woche aus gekauften Salat. Gestern hat der Mann vegane Burger gezaubert. Ich musste neulich über einen Blogpost von Soulemama schmunzeln, wo sie drüber schreibt, daß sie irgendwie jeden Tag zum Supermarkt fährt, Essen einkaufen und Unmengen kocht. Und trotzdem bleiben keine Reste übrig. Ich frage mich manchmal auch, wie das die echten Großfamilien mit der Versorgung machen. Ich habe schon manchmal das Gefühl, daß wir den Kühlschrank täglich auffüllen müssen. Echt, wenn hier eine ganze Familie 3x täglich isst, Brotzeiten für die Schule… puh! Wie macht ihr das?

geschenk

buero

Kreatives Werkeln

Im Büro ging es herrlich kreativ zu. Der Sterngucker macht grad solche Fortschritte. Ständig bringt er neue Ideen aus dem Kindergarten mit. Neulich waren es Strickgabeln, die die Kinder begeisterten und meinen Wollstash schlagartig schmälerten (jetzt liegen hier lauter Wollschlangen herum), sind es jetzt Papierschneeflocken, mit denen unsere Fenster geschmückt werden. Gestern habe ich die Bügelperlen rausgegeben. Ich mag das ja, dieses geschäftige Werkeln. Ich selber versuche in kleinen Minischritten Frau über meine Geburtstagspost zu werden. So viele Freundinnen, die noch auf einen gruß von mir warten (oder mich schon aufgegeben haben?). Aber ich arbeite dran. Für Geschenke möchte ich Muße, denn sie sollen vom Herzen kommen. Und wenn es nicht passt, dann warte ich lieber noch ein bisschen.

laufrunde

Fitness

Einmal war ich diese Woche Laufen. Mein Muskelkater vom Sonntag hat mich begleitet, aber die Sonne war herrlich. Hier und da gibt es noch Schneereste. Die zweite Hälfte der Woche war so kalt und ungemütlich (eisiger Wind), daß ich doch nicht draussen war. ich wollte ins Fitness-Studio, aber die familären Gegebenheiten änderten sich zu meinem Ungunsten an den jeweiligen Tagen. Vielleicht schaffe ich es morgen mal wieder ins Schwimmtraining. Das wär ja mal ganu was aussergewöhnliches!

pullover

Stricklust

Von Stricklust bin ich befallen! Ich habe hier drei Strickprojekte angefangen und eine lange Liste von ideen, was ich als nächstes anstricken möchte. Verrückt. Ich nutze jede noch so kleine Pause, um an meinem Pullover weiterzustricken. Dafür mäandere ich weniger zwischen Twitter, Instagram und Facebook rum. Auch sehr wohltuend. Ich bin sehr begeistert, wie sich mein Pullover entwickelt. Ich fürchte allerdings, die Wolle wird nicht für lange Ärmel reichen.

Illustration & Kommunikationsdesign

In dieser Woche konnte ich die Vormittage gut zum Arbeiten nutzen. Einige liegengebliebene Projekte haben ein Done-Häkchen bekommen. Ich hatte gute Telefonate und durfte ein Angebot für einen schönen Auftrag schreiben. Ich habe ein Logo gestaltet, Illustrationen im Sketchnotes-Stil gezeichnet und endlich begonnen, an meiner Job-Website zu arbeiten. Denn ich bin dieser typische Schuster, von dem man immer spricht. Der mit den schlechtesten Schuhen. So langsam hoffe ich wieder, in einen guten Fluss zu kommen. Der Jahresanfang fühlt sich sehr holperig an, was meinen Job betrifft.

Im Zuge meiner Website Gedanken kam mir auch wieder die Frage in den Sinn, wo ich eine Alternative zu Flickr finde und was ich künsftig mit meinen im Blog verwendeten Fotos machen möchte. ich möchte von Flickr weg, habe da aber ca 7000 Fotos liegen (seit Jaaahren angesammelt), die zu großen Teilen mit dem Blog verlinkt sind. Das wird noch mal ein größeres Projekt, was mich einige Nerven und zeit kosten wird. Falls du eine gute Lösung hast, von der du überzeugt bist, dann lass sie mich gern wissen. Insgesamt stimmt das Zusammenspiel meiner Fotos und dem Blog gerade micht mehr so gut. Sieht man ja an den unterschiedlichen Bildgrößen der letzten Blogposts. Meh.

Meditation

Eine ganze Weile habe ich die tägliche Meditation schleifen lassen. Es ist so leicht, da raus zu kommen. Es schleifen zu lassen. Nadine schrieb neulich auch mal darüber, wie das mit den Gewohnheiten ist. Seit Anfang der Woche habe ich wieder einen guten Lauf. Abends vorm Schlafengehen 10 min Headspace. Das kann ich gut machen. Lieber wäre mir, morgens, bevor der Tag beginnt. Aber das schaffe ich momentan nicht. Sobald ich aufstehe, ist auch der Sterngucker an meinen Fersen und unterhält mich mit seinen tollen 4-jährigen Geschichten.

Vorfreude

Jetzt freue ich mich aufs Wochenende. Auf Schwimmtraining, noch mehr Stricken und auf Familie Buntraum. Die besuchen uns nämlich am Sonntag und ich bin schon ganz aufgeregt! Wir haben uns noch nie im echten Leben getroffen.