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Tod und Sterben – Ausstellungen in Freiburg

Als wir unseren Urlaub in der Nähe von Freiburg verbrachten, fiel meine Aufmerksamkeit auf die Ausstellung zum Thema Tod und Sterben. Verschiedene Museen beschäftigen sich mit dem Thema. Ich war im Museum für Natur und Mensch und habe mir die Ausstellung angeschaut.

 

Tod, Sterben und Trauerkultur zum Anfassen

Die Ausstellung setzt sich auf sehr lebendige Weise mit dem Thema Tod und Sterben auseinander. Ich habe einen vielseitigen Einblick in Trauer- und Bestattungskulturen hier und anderswo erhalten. Die Ausstellung ist interaktiv. Das heisst, es gibt immer wieder Stationen, wo ich selbst etwas tun konnte. So zB habe ich eine Blüte aus Servietten gebastelt, wie sie beim mexikanischen Totenfest als Dekoration benutzt wird. Ich konnte meine Vorstellungen vom „Danach“ aufschreiben oder Wünsche für mein Leben. Überall gab es Impulse, über die eigene Sterblichkeit und das Leben nachzudenken.

Zur Ausstellung gibt es ein Begleitprogramm mit Führungen. Nimmt man an einer Führung teil, kann man sogar mal im Sarg probeliegen. Ich habe interessante Details moderner Trauerkultur (zB Grabschmuck mit QR-Code, wo digitale Kodolenzseiten verlinkt sind) und Statistiken zu den häufigsten Todesursachen erfahren. Sehr interessant.

  

Besonders schön fand ich, dass das Thema der Sonderausstellung auch in die dauerhafte Ausstellung des Museums integriert war. So fanden sich Infotafeln zu vom Aussterben bedrohten Tierarten oder giftigen Pflanzen an den entsprechenden Stellen – klar erkennbar im Layout der Tod-Ausstellung. Die Ausstellung ist auch für Kinder geeignet und wirkte auf mich in keinster Weise bedrohlich oder bedrückend (wie man bei dem Thema Tod und Sterben manchmal denken kann).

Das Ausstellungskonzept und Layout haben mich wirklich angesprochen. Machart und Farbigkeit des Flyers sind auffälig, aber nicht aufdringlich, modern aber ästhetisch. Schade, daß ich die anderen Teile der Ausstellung nicht gesehen habe.

Wenn du in Freiburg bist, schau dir die Ausstellungen an.

 

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Sonne im Glas :: Johanniskrautöl

Also wir im Urlaub waren, stand dort sonnig leuchtend jeden Tag an der Treppe zur Terrasse Johanniskraut. Man sagt, daß Johanniskraut am besten an Johanni geerntet wird, weil es dann die höchste Wirkungskraft hat. Dennoch lachten mich die Blüten so sonnig an, daß ich die Sonne im Glas konservieren wollte.

Die Blüten in Öl einlegen

Ich recherchierte kurz im Internet, wie ich Johanniskrautöl herstellen kann. Das ist sehr einfach. Du pflückst eine Hand voll Blüten und feine Blätter, befreist sie vom Stiel und platzierst das ganze locker in einem Glas. Nun musst du das ganze nur noch mit einem guten Olivenöl übergiessen, verschliessen und für 6 Wochen in die Sonne stellen.

Wenn man Blüten und Blätter des Johaniiskrauts gegen das Licht hält, sieht man kleine durchsichtige Punkte. Diese Bläschen sind gefüllt mit ätherischen Ölen und Wirkstoffen. Das Olivenöl löst diese aus der Pflanze und reichert sich damit an.

Sonne im Glas

Mit der Zeit nimmt das Öl eine rote Farbe an. Deshalb wird Johanniskrautöl auch Rotöl genannt. Rotöl kann zur Linderung vielerlei Beschwerden genutzt werden. Da ich aber keine Fachfrau dafür bin, verweise ich zum Weiterlesen auf diese Seite, wo Wirkung, Anwendung und auch Nebenwirkungen und Vorsichtsmassnahmen beschrieben sind.

Ich selbst erfreue mich an der schönen Farbe und dem Gedanken, ein bisschen Sonne konserviert zu haben. In 6 Wochen ungefähr seihe ich die Blüten ab und fülle das rote Gold in ein Glas.

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Ankommen

Nach 3 Wochen unterwegs sein, ist es schön, wieder zu Hause anzukommen. Der Mann hat uns vom Bahnhof abgeholt. Nun sind wir wieder alle zusammen. Auch die Tochter kam heute von ihrer kleinen Reise zurück. Ankommen ist nicht immer nur schön, sondern manchmal auch erstmal anstrengend. Vielleicht sind wir müde und hungrig, vielleicht müssen sich alle erstmal wieder aufeinander einstellen. Das knirscht es schonmal im Getriebe. Heute ging das aber ganz gut.


Nachdem wir unsere Taschen abgestellt hatten, gab es zuerst eine kleine Runde durch den Garten. Nach dem Regen ist alles kräftig gewachsen. Bei meiner zweiten Gartenrunde habe ich direkt Schüsseln mitgenommen, um zu Ernten. Tomaten, die schon platzen. Bohnen, Himbeeren, Brombeeren. Es ist herrlich!

Dann habe ich meinen Poststapel durchgeschaut. Das ist ja auch immer eine meiner größten Freuden, wenn ich nach Hause komme. Liebe Überraschungsbriefe, Päckchen, Bloggerpost. Das freut mein Herz.

Wäsche hatten wir nicht viel auszupacken, da ich unterwegs immer gewaschen habe. Einen Teil der Sachen schickt mir meine Mama noch per Post nach. So hatten wir nicht soviel Gepäck in der Bahn. Aber ich konnte meine mitgebrachten Schätze auspacken, alles nochmal in die Hand nehmen, mich drüber freuen und langsam in mein Büro integrieren.

Verreisen ist schön, nach Hause kommen fast ein bisschen schöner. Jetzt freue ich mich auf mein Bett.