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sonniger Freitag

Der Mann ist für ein paar Stunden daheim bevor er übers Wochenende zum Unterrichten fährt. Die Sonne scheint. Das Wohnungschaos lichtet sich. Eine frische Gemüsekiste wurde geliefert. Ich mag Freitage. Überhaupt mag ich Ende und Anfang. Das Ende der Woche und die Zeit dazwischen, bevor eine neue Woche beginnt. Das Ende des Tages, wo ich mich zur Ruhe legen kann und ausatmen. Das Ende des Jahres mit den dunklen Monaten und den Rauhnächten, wo sich alles einmal setzen kann bevor etwas Frisches beginnt. Das ist schon toll, diese Energie, die Zyklen mit sich bringen. Der immer stete Rhythmus von Werden und Vergehen. Da kann ich gerade total drin Eintauchen in diesem Gefühl. Die Erschöpfung auf die Ruhe folgt und dann die Kraft für etwas neues. Kreisläufe. Auf und ab.

Ich hatte eine anstrengende Woche. Es ist nichts schlimmes passiert, aber das Maß an Koordination und Aufgaben, an emotionalem Input, hat mich doch etwas mitgenommen. Da tut die Schönheit in der Natur da draussen (Sternenhimmel! Sonne!) gerade wirklich wohl.

Was schön war diese Woche

Mütterkreis | Unser Mütterkreis. 4 Frauen, die sich regelmässig zum gemeinsamen Frühstücken, Reden, Stricken, Lachen, Weinen und Austauschen treffen. geballte Weiblichkeit, Tiefgrund und Vertrauen.

Kino | Am Mittwoch zum schulfreien Buß- und Bettag war ich, während der Sterngucker im Kindergarten war, mit den großen Kindern im Kino. Es lief als Sondervorstellung „Auf Augenhöhe“ (Trailer), ein Film den ich mir längst anschauen wollte, vorallem, weil wir einen der Darsteller kennen und ich viel gutes über den Film gelesen hatte. Der Film hat mir gut gefallen. Ich habe gelacht, geweint und mitgefühlt. Ausserdem war es wirklich nett mit den Kindern (und ihren FreundInnen).

Spaziergänge | Weil das Wetter so schön war, hatte ich zwei spontane Spaziergänge, die mir sehr gut taten. Mal ein bisschen rauskommen, die Kinder für sich sein lassen, Sonnenstrahlen geniessen. Das tat gut.

Hilfsbereitschaft | Unser Auto weilte seit Sonntag in der Werkstatt. Wir hatten ein Leihauto vom Autoteiler, was allerdings Probleme mit der Batterie hatte. So sass ich hier unmobil im Ort fest und war dankbar über die ganze Hilfsbereitschaft. Starthilfe, Taxifahrten für die Kinder und letztendlich unkomplizierte Hilfe vom Autoteiler-Verein. Die Situation hat mich nicht sehr gestresst, aber auch nicht gerade entspannt. Am Ende ist alles gut gegangen. Ich war ab Mittwoch wieder mobil und habe mich sehr über die wohlgesonnen Menschen in meinem Umfeld gefreut.

Weihnachtsvorfreude | Ganz nebenbei schleicht sich bei mir eine feine, stille Weihnachtsvorfreude ein. Eine lichterglänzende, Bienenwachsduftende, liebevolle, herzoffene Freude. Knisterndes Lächeln und Wohligkeit. Ich giesse noch ein paar mehr Bienenwachskerzen,  lese mit dem Wolf „Das Weihnachtsgeheimnis“ von Jostein Gaarder* und schreibe eine Liste mit Ideen für Geschenke und FreundInnen, die ich mit Post bedenken möchte. Am Montag treffe ich mich mit einer Freundin zum gemeinsamen Basteln und philosophieren. Der Adventskranz liegt schon vor der Tür und wartet auf seine Bestimmung. Ich habe eine kleine Liste für Besorgungen auf dem Kunst- und Handwerksmarkt in Herrmannsdorf geschrieben und freue mich auf die Stände.

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Novemberleuchten

Diese Woche hat es in sich. Allein mit den Kindern, der Schulfrei-Feiertag und unser Autozeug (unser Auto ist in der Werkstatt). Termine, Themen, Entscheidungen, Jobs. Ich hatte wenig Schlaf und merke jetzt gegen Ende der Woche, wie alles an mir zehrt. Ich möchte mich einigeln, zurückziehen und ordnen. Der Alltag läuft gut, die Kinder sind super, ich schaffe viel. Und doch ist da dieser Wunsch nach Pause, nach novemberigem Rückzug. ich bin stolz auf mich, dass ich hier und da Nein sage, Prioritäten setze und in mich reinspüre, wie ich es haben will.

Für heute habe ich ein bisschen Novemberleuchten zusammengetragen. Gestern hatten wir einen strahlenden Novembersonnenscheintag. Schau mal, wie die Lärche vor unserem Haus leuchtet. Ich kann mich gar nicht sattsehen daran.

Novemberleuchten

Mein eigenes Leuchten

Auch über mein eigenes Leuchten freue ich mich gerade:

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gestrickt :: Pussymyssy

Wie schon im Februar, habe ich nun noch eine weitere Katzenohrenmütze gestrickt. Die pinkfarbene hat die Tochter. Ich wollte mal eine andere Mütze als meine Norie-Mütze tragen (die ich immer noch sehr liebe). Mit der dicken Wolle ging die auch flott von der Hand.

Frei Schnauze ohne Anleitung. 90 Maschen, 4,5er Nadeln, 3 Tage immer mal wieder, 73 g verstrickt.

Miau.

Myssy ist das finnische Wort für Mütze. Fand ich schon immer süß.

Weil heut creadienstag ist, kann ich dir direkt dorthin verlinken.