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Draussen und Drinnen

Draußen

  • Schnee
  • Kälte
  • Sturm
  • Sonne
  • Wolken


Drinnen

  • Feuer
  • Carcassonne
  • Tee
  • aber auch Wäsche, Arbeit und ein leerer Kühlschrank

Was schön ist

Sowohl die Tochter als auch der Sterngucker werden mir von anderen menschen nach Hause gebracht. Ich muss bis heut Abend nicht raus, um irgendwen abzuholen. Ich hatte einen produktiven Vormittag. So langsam fügt sich alles.

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Die Fragerunde #1

Johanna Pinkepank hat angefangen, 1000 Fragen zu beantworten. Viele Bloggerinnen tun es ihr gleich. Ich mag Fragen, denn sie lassen mich innehalten, nochmal genauer hinspüren und mein Sein überdenken. Und sie sind ein guter Lückenfüller. Deshalb springe ich jetzt auf den Zug auf und beantworte die Fragen. Mal sehen, wie weit ich komme.

1000 Fragen an dich selbst – #1

  1. Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal getan? Ich tue gerade dauernd etwas neues. Eine Freundin bitten, mit mir zu singen (gestern), ein Produkt bei Digistore veröffentlichen (heute), eine Aktzeichenstunde besuchen (am Sonntag). Manche Dinge machen mich neugierig, manche machen mir ein bisschen Angst. Aber es ist toll, sich immer wieder ein bisschen herauszufordern und über sich selbst hinauszuwachsen. Die Welt zu entdecken und nicht stillzustehen.
  2. Mit wem verstehst du dich am besten? Ich könnte mich nicht für eine Person entscheiden. Ich habe viele Menschen, mit denen ich mich richtig gut verstehe, auf einer Wellenlänge bin, die Zeit vergessen kann. Auf deren Gesellschaft ich mich freue, ich in Vertrauen und tiefe Gespräche tauchen kann, gemeinsam Essen, spazieren, Lachen, Weinen, Schweigen.
  3. Worauf verwendest du viel zu viel Zeit? Logisitk. Ich fahre gefühlt dauernd irgendwelche Familienmitglieder inclusive mich selbst von einem Ort zum anderen. Das ist wohl das Los des Landlebens und unserer Entscheidung, nur ein Auto zu haben.
  4. Über welche Witze kannst du richtig laut lachen? Situationskomik.
  5. Macht es dir etwas aus, wenn du im Beisein von anderen weinen musst? Nein. Ich bin nah am Wasser gebaut und weine oft. Ich kann es einfach fliessen lassen. Es gibt aber auch Situationen, wo es mir unangenehm ist. Dann finde ich unpassend, von Emotionen so überrollt zu sein, obwohl ich mir eigentlich Fassung und Worte wünsche.
  6. Woraus besteht dein Frühstück? Meistens aus (Pfannenbrot)brot mit herzhaftem Belag (Avocado, Tomate, Gurke), etwas Obst und Grüntee. Hin und wieder mag ich aber auch Porridge, Pfannkuchen oder Pizza vom Vorabend.
  7. Wem hast du zuletzt einen Kuss gegeben? Meinem Mann.
  8. In welchen Punkten gleichst du deiner Mutter? Das große Herz, das Versorgende, Nährende. Der Mann nennt es Bemutterung.
  9. Was machst du morgens als erstes? Handy an. Leider.
  10. Kannst du gut vorlesen? Ja.
  11. Bis zu welchem Alter hast du an den Weihnachtsmann geglaubt? Irgendwann in der Grundschule hat mir meine Freundin erzählt, dass es ihn nicht gibt. Dann bin ich der Sache auf den Grund gegangen.
  12. Was möchtest du dir unbedingt mal kaufen? hm. Da fällt mir grad nichts ein. Hätte ich ausreichend Geld, würde ich mir die ein oder andere Dienstleistung kaufen. ZB unseren Garten fertig, Möbel und sowas. Aber nichts, wo ich jetzt sage, dass möchte ich unbedingt mal haben.
  13. Welche Charaktereigenschaft hättest du gerne? Mut und Entschlossenheit
  14. Was ist deine Lieblingssendung im Fernsehen? Ich habe kein Fernsehen und sehe keine Sendungen.
  15. Wann bist du zuletzt in einem Vergnügungspark gewesen? 2015 im Belantis Park. Oder war es danach nochmal im Legoland Günzburg?
  16. Wie alt möchtest du gerne werden? So alt, bis ich das gefühl habe, dass es eine gute Zeit ist, zu gehen. Wenn ich loslassen und sagen kann, ja ich habe gelebt.
  17. An welchen Urlaub denkst du mit Wehmut zurück? Mit Wehmut? Hmm. Vielleicht ein bisschen an die Gatkacamps früher. Die waren eine tolle Zeit und werden so nie wieder kommen. Sie haben aber ganz viel in meinem Herzen gemacht.
  18. Wie fühlt sich Liebeskummer für dich an? Oh, wie ein Sturm auf hoher See. Gefühlsfluten, Tränenmeere, Leere und Fülle auf einmal, Auf und Ab, Wogen von Emotionen, Trauer. Und ganz tief im Kern Lebendigkeit und ein mit mir Verbundensein.
  19. Hättest du lieber einen anderen Namen? Früher wollte ich immer einen anderen Namen. Jetzt gehört er zu mir. Ich ziehe viel Kraft aus meinem spirituellen Namen (Raghubir – the keeper of Gods Power), auch wenn ich ihn nie benutze.
  20. Bei welcher Gelegenheit hast du an dir selbst gezweifelt? Ich zweifle leider dauernd an mir selbst.
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Ein rundes Wochenende

Nach meiner anstrengenden Woche habe ich mich richtig aufs Wochenende gefreut. Zwar hatte ich noch einiges zu arbeiten, das dringendste war aber bereits am Freitag vom Tisch. Das hat mich sehr erleichtert.

Samstag

Am Samstag war ich seit langem mal wieder beim Training. Wegen meiner lädierten Schulter/Arm bin ich es langsam angegangen. Das Training tat mir gut. Beim Schwimmen bin ich ganz im Jetzt. Da wird mein Kopf ruhig. Nur das Wasser, meine Bewegungen und Ich. Zug für Zug.

Nach dem Schwimmen habe ich eine Praxisvermietungsanzeige gesehen und auf dem Rückweg nach Hause direkt ein bisschen geträumt, was wäre, wenn wir uns leisten könnten, diese Räumlichkeiten zu mieten. Ich phantasierte über einen offenen Schreibtreff, regelmässige Kurse und einen Raum zum Kreativ-sein und in Verbindung gehen. Mit dir selbst, mit anderen.

Daheim erwartete mich Post. Meine gedruckten Flyer für den Mai-Kurs waren schon da. Die Flyer hatte ich am Freitag erst zur Druckerei geschickt. Ausserdem kam eine neue Vegan-Box, die ich als Abo zum Geburtstag bekommen habe.

Der Rest des Samstags bestand aus Arbeiten, Rumlungern und Carcassonne spielen. Am Abend haben wir Pizza gebacken. Moah, war die lecker! Destlichen Teig habe ich direkt in vier tellergroße Pizzen ausgerollt und eingefroren. So haben wir unsere eigen Tiefkühlpizza-Basis, wenns mal schnell gehen soll.

Sonntag

Zum Frühstück (und auch sonst) nehme ich am liebsten die schönen getöpferten Kronenkeramik-Teller. Mittlerweile haben wir da eine schöne Anzahl. Die Teller sind schön flach und sehen gut aus. Am liebsten mag ich die goldenen Kronen. Danke, liebe K., dass du uns immer wieder damit beschenkst.

Am Vormittag war ich zu meinem ersten Aktzeichnen. Das ist ein Angebot des Kunstvereins. Regelmässig finden offene Aktzeichenstunden statt, an denen man teilnehmen kann. Das hat mir wirklich Spaß gemacht, und ich habe vor, öfter hinzugehen.

Zum Mittag war ich wieder daheim. Ich habe mir was zu Essen gemacht. Der Sterngucker wurselte draussen rum, der Wolf drinnen. Wir spielten eine Runde Carcassonne und ich buk (backte?) einen Apfelkuchen.

Am Nachmittag begann es vorsichtig zu schneien. Erste Vorboten für die kommende Woche, wo es noch mehr Schnee und Sturm geben soll.

Ich verbrachte den restlichen Nachmittag mit Kleinkramarbeit. Zum Abendessen gab es Spinat bzw Champignons in Blätterteig und dazu frischen Feldsalat aus unserer Gemüseabokiste. Nach dem Abendessen haben wir die Küche ausgeräumt und die Kinder ins Bett verabschiedet. Dann habe ich noch etwas gearbeitet, denn morgen gönne ich mir einen Tag frei, um Zeit mit einer Freundin zu verbringen.

Wochenendbilder sammelt, wie jeden Sonntag, Susanne. Ich frage mich, wie sie die gut beleuchteten Bilder hinbekommen hat. Hier ist das Fotografieren seit Tagen eine Herausforderung, weil das Licht so schlecht ist.