post

1000 Fragen an mich selbst – Runde #12 und #13

1000 Fragen an mich selbst ist eine Idee von Pinkepank. Die Fragen selbst waren mal in einem Begleitheftchen in der Flow. Johanna beantwortet die Fragen für sich und hat andere BloggerInnen eingeladen, mitzumachen. Die Antworten kannst du jeweils unter dem entsprechenden Blogpost bei Johanna verlinken.

Ich lese die Fragen und Antworten bei anderen sehr gern mit. Das beantworten macht noch immer Spaß und ist eine nette Idee, sich ein bisschen näher kennenzulernen. Erinnert mich bissen an das Spiel Vertellis*, was ich neulich hier vorgestellt habe.

1000 Fragen an mich selbst #12

221: Gibt es Freundschaft auf den ersten Blick? Ja. Bevor wir jemanden kennenlernen, sendet unser Körper ja schon alle möglichen Signale und Botenstoffe aus, die über Sympathie entscheiden. Vielleicht ist es dann noch nicht die Freundschaft, aber der Grundstein dafür.

222: Gönnst du dir selbst regelmäßig eine Pause? Ja, das gelingt mir ganz gut.

223: Bist du jemals verliebt gewesen, ohne es zu wollen? Ja. Ich verliebe mich ständig. Aber meistens will ich es auch. Das fühlt sich ja gut an. Es macht mich lebendig.

224: Steckst du Menschen in Schubladen? Nicht bewusst. Ich glaube aber, dass wir das bis zu einem gewissen Maß alle tun. Unser Gehirn funktioniert so und sortiert nach Kategorien und Bekanntem, ordnet und ordnet ein. Die Frage ist doch, ob man sein Gegenüber auf die Schublade, in der es gelanded ist, beschränkt oder ob man jemanden aufgrund einer Schublade bewertet. Ich habe immer die Bereitschaft, meine Meinung zu ändern, Schubladen zu öffen oder umzusortieren, wenn die alte Schublade nicht mehr passt.

225: Welches Geräusch magst du? Das Rauschen des Meeres, Amselsingen, Schlafatmung der Kinder, Wind in den Bäumen, Regen auf dem Dach…

226: Wann warst du am glücklichsten? Da gibt es kein ‚am glücklichsten‘. Ich war glücklich am Meer, glücklich in einer Umarmung, beim Anblick meiner Kinder, glücklich beim ersten Kuss meiner Jugendliebe, glücklich beim Lesen von an mich adressierten Liebesbriefen, an meinem 40.Geburtstag, beim Nacktbaden und Seesterne finden… ich bin oft glücklich.

227: Mit wem bist du gern zusammen? Mit meinen Freundinnen, dem Mann, meinen Kindern, meiner Familie, unserer spirituellen Gemeinschaft

228: Willst du immer alles erklären? Immer weniger

229: Wann hast du zuletzt deine Angst überwunden? Als ich den Termin für meine Weisheitszahn-OP gemacht habe.

230: Was war deine größte Jugendsünde? Oh, ich glaube, das war die Hanfpflanze.

231: Was willst du einfach nicht einsehen? Das es genug ist. Ich will mehr.

232: Welche Anekdote über dich hörst du noch häufig? Ach, im Familienkreis gibt es immer mal wieder welche. Eine konkrete will mir gerade nicht einfallen.

233: Welchen Tag in deinem Leben würdest du gerne noch einmal erleben? Ein zwei kommen mir in den Sinn, die ich hier nicht teilen möchte.

234: Hättest du lieber mehr Zeit oder mehr Geld? Gerade mehr Geld. Das würde vieles leichter machen.

235: Würdest du gern in die Zukunft schauen können? Nein.

236: Kannst du gut deine Grenzen definieren? Mal mehr, mal weniger. Ich übe mich darin und werde immer besser.

237: Bist du jemals in eine gefährliche Situation geraten? Die ein oder andere Verkehrssituation hätte anders ausgehen können. Aber nein, nicht wirklich.

238: Hast du einen Tick? Keiner, der mir bewusst ist.

239: Ist Glück ein Ziel oder eine Momentaufnahme? Eine Momentaufnahme. Aber auch eine Haltung.

240: Mit wem würdest du deine letzten Minuten verbringen wollen? Mit jemandem, der mich in meinen letzten Minuten gut begleitet.

1000 Fragen an mich selbst #13

241. Fühlst du dich im Leben zu etwas berufen? Licht zu anderen Menschen bringen, berühren, inspirieren.

242. Bist du nach etwas süchtig? Nach frischem Essen. Ist das eine Sucht? Vielleicht auch sehnsüchtig und lebenssüchtig. Meersüchtig und kontaktsüchtig. Nein. Nicht wirklich süchtig.

243. Wessen Tod hat dich am meisten berührt? Mein Hund. Der Tod von Kindern, die plötzlich aus dem Leben gerissen wurden oder früh sterben mussten. Auch wenn ich sie nicht kannte, dachte ich noch tagelang an sie. Oder die Eltern.

244. Wie würde der Titel deiner Autobiographie lauten? Irgendwas mit Metamorphose oder Transformation. Vielleicht auch was mit Flammen und Schönheit. Alle Titel, die mir gerade einfallen, werden dem nicht ganz gerecht.

245. In welchem Maße entsprichst du bereits der Person, die du sein möchtest? Hm, schon ziemlich sehr. Ich komme ihr immer näher.

246. Wann muss man eine Beziehung beenden? Wenn sich das Zusammensein dauerhaft nicht mehr stimmig anfühlt, aus welchen Gründen auch immer. Wenn die Mühe des Zusammenseins nicht fruchtet.

247. Wie wichtig ist dir deine Arbeit? Sie ist meine Berufung.

248. Was würdest du gern gut beherrschen? Noch besser: Kalligrafie, Zeichnen, Zeitmanagement und Fokus. Gut: Russisch, Tanzen

249. Glaubst du, dass Geld glücklich macht? Ja. Es macht Dinge schneller möglich und leichter. Es kann viele Sorgen wegnehmen, die dem Glück im Wegen stehen. Ich glaube aber auch, dass es zum Glück noch anderes braucht als nur Geld.

250. Würdest du dich heute wieder für deinen Partner entscheiden? Ja!

251. In welcher Sportart bist du deiner Meinung nach gut? Schwimmen. Aber nur nur gut, nicht sehr gut. Früher war ich auch gut im Geräteturnen.

252. Heuchelst du häufig Interesse? Nein

253. Kannst du gut Geschichten erzählen? Ich weiss nicht. Ich kann gut erzählen, wenn mich etwas begeistert.

254. Wem gönnst du nur das Allerbeste? Jedem.

255. Was hast du zu deinem eigenen Bedauern verpasst? Die Hausgeburt des Sternguckers.

256. Kannst du dich gut ablenken? Oh ja

257. In welcher Kleidung fühlst du dich am wohlsten? Momentan sind das eine beige Stoffhose von Gang, eine Tunika und ein Leinenpullover von Marc O’Polo. Generell in sportlich-eleganten und bequemen Sachen, meist Hosen.

258. Wovon hast du geglaubt, dass es dir nie passieren würde? Ein Kaiserschnitt

259. Würdest du gern zum anderen Geschlecht gehören? Früher habe ich immer versucht, mir vorzustellen wie es wäre, ein Junge zu sein. Wie es sich anfühlt mit einer Frau zu schlafen oder als Mann durch die Gegend zu laufen. Ich habe mit androgyn gekleidet und bewegt und mochte es, wenn Menschen mich verwechselt haben, und mich ausversehen für einen Jungen gehalten haben.  Dennoch liebe ich es sehr, Frau zu sein und möchte nicht zum anderen Geschlecht gehören.

260. Wer nervt dich gelegentlich? Bauern, die Gülle auf die Felder bringen, Autofahrer, die gefährliche Überholmanöver starten oder auf der Landstrasse langrasen und einiges mehr.
post

Freitag – 20.4.2018

Freitag schon wieder. Heut morgen woltle ich am liebsten noch im Bett liegen bleiben, so gemütlich war es da mit der reinscheinenden Sonne. Ich hatte gestern einen Mammuttag an Themen am Start. Der Sterngucker war beim Schulspiel, wir waren Schuhe kaufen, Eis essen, Einkaufen, die Tochter zum Reiten fahren. Wir haben Entscheidungen getroffen, ich habe telefoniert und koordiniert, bin rumgefahren und habe gewartet. Heute ist es entspannter, wenn auch voll.

Heute morgen hab ich mit Nadine per Skype zusammengesessen. Wir haben die Struktur der nächsten Monate für unseren Online-Kurs „Das Jahr der Möglichkeiten“ durchgesprochen. Wir teilen uns die Themen auf. Das hat Spaß gemacht. Im Mai geht es darum, deine Bestimmung zu finden und zu entdecken, was dein Herz dir sagen will. Um Mut, um Stärken und Schwächen. Im Juni gibt es Ferienaktivitäten und Ideen rund ums Draussensein. Die Jahresübersicht findest du hier. Du kannst das ganze Jahr buchen (und auf die vergangenen Monate zugreifen) oder einzelne Monate.

Dann kam der Mann von seiner Veranstaltung heim. Wir konnten noch ein bisschen sprechen. Am Nachmittag wird er sich noch etwas ausruhen und Schlaf nachholen. Ich fahre derweil mit den Kindern an die Tochterschule zum Ramadama (Arbeitsnachmittag). Erst gibt es ein gemeinsames Mittagessen, dann putzen wir Fenster und machen die Schule schön. Die SchülerInnen haben am Vormittag schon mit den Arbeiten begonnen. So zog die Tochter heut morgen mit Schleifmaschine und Arbeitshose los.

Später am Nachmittag gibt es noch einiges zu organisieren, denn ich werde morgen den ganzen Tag in Salzburg beim Breakthroughday sein. Der Mann managed die Familie. Der Wolf hat für morgen eine Geburtstagseinladung, die Tochter wird bei einem Zeichenkurs sein.

Ich hab zur Einstimmung schonmal mit der #saufenmitmadhavi Challenge angefangen.

Was schön ist

  • immer noch Sonne und der herrliche Garten
  • schöne Gespräche und Austausch
  • Gemeinschaft
  • Kontakt mit den Kindern
  • die Energie in mir drinnen
  • unsere freitägliche Gemüsekiste
  • Vorfreude
  • schöne Menschen um mich herum
  • Tagträume
  • Visionen

 

post

Donnerstagsgedanken – 19.April 2018

Donnerstagsgedanken, die ich schon während der ganzen Woche in mir herumtrage.

Als ich auf dem Weg vom Kindergarten zurück war, dachte ich, was es doch eigentlich für eine Leistung ist, so eine Familie zu managen. Für 5 Personen den Raum und Termine im Überblick zu halten. Flexibel auf neue Umstände reagieren, Lösungen finden und dabei nicht die Nerven zu verlieren. Heute morgen wieder. Gleichzeitig da zu sein für die Themen der 16 jährigen, die sich entscheiden muss, wohin ihr Weg nach der mittleren Reife gehen soll, und des 6 jährigen, der es gerade schwer hat, überhaupt in den Kindergarten zu gehen. So viel Bewegung in unserer Familie gerade. Das kostet unglaublich viel Energie. Es geht mir gut, ich bin in meiner Mitte, aber eben auch sehr gefordert.

Am Montag habe ich mir eine neue Collage für diesen Mondzyklus gemacht. Ich weiss dabei nie, was herauskommt und doch könnte es treffender nie sein. Ich besinne mich auf die Werkzeuge aus dem Dharmatraining und schalte mal mein Licht im Herzen an.

Was gerade so los ist hier

  • Der Sterngucker hatte am Wochenende seinen 6. Geburtstag.
  • Die Tochter hatte während der letzten 3 Tage ihre Technik-Prüfung und war quasi fast Tag und Nacht am Tun dafür. Erleichterung, als es vorüber war. Nun geht der Fokus auf die nächsten Prüfungen. Nächste Woche ist sie dafür im Lerncamp.
  • Der Sterngucker war vorgestern mit Kotz-Durchfall-Fieber daheim. Es geht es ihm schon besser. Gestern hatte er noch einen Pause-Tag, heute geht er wieder in den Kindergarten. Schliesslich will da noch ein Geburtstag gefeiert werden.
  • Der Mann ist auf einer Veranstaltung bis Freitag noch. Die Wochen vorher gab es viel zu Tun dafür.
  • Ich hatte einen schönen Kalligrafie-Auftrag.
  • Das Wetter ist herrlich hängemattenfein.
  • Ich habe im Garten erstes Gemüse ausgesät (Radieserl, Karotten, Rucola, Erbsen) und geniesse die explodierende Blütenpracht.
  • Es blühen wunderschöne Schachbrettblumen im Garten.
  • Heute kaufe ich mit den Kindern neue Schuhe. Das herrliche Wetter ruft nach Sandalen (Glabberl) und Eis.
  • Madhavi ruft zum Wassertrinken auf und verlost eine schöne Glastrinkflasche. Ich trinke auch zu wenig und werde da mal mitmachen. #saufenmitmadhavi
  • Carola schreibt, was schön ist am Kinderhaben.