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wmdedgt steht für „Was machst du eigentlich den ganzen Tag“ und ist eine aus dem Alltagsbloggen heraus entstandene Aktion von Frau Brüllen. Jeden 5. im Monat geben BloggerInnen einen Einblick in ihren Tag. Mein 5.August kommt in der Urlaubsedition daher.

Jeden Tag, auch im Urlaub, wachen die Kinder gegen 6:30 auf und beginnen zu quasseln, sich anzuziehen und zu spielen. Das bemerkt der Hund und wird quirlig, weil er sich auf seine Morgenrunde freut. Ich drehe mich gern noch im Bett und hänge meinen Tagträumen nach. Der Mann steht auf, macht sich tagfertig und zieht sich zum Meditieren zurück.

Für die Hunderunde ist die Tochter verantwortlich (sie ist die einzige, die kompetent und souverän die Kackhaufen wegräumt). Es fällt ihr nicht leicht, morgens aufzustehen. Während sie den Hund ausführt, fährt der Mann mit den Jungs zum Bäcker Weckle holen, weil wir kein Brot mehr im Haus haben. Ich dusche derweil und decke den Frühstückstisch.

Nach dem Frühstück geht der Mann mit den Jungs zum Bogenschiessen. Sie haben im Garten eine kleines Ziel aufgebaut und schiessen dort jeden Tag. Anfang der Woche waren wir im Bogenladen in Emmendingen und haben noch zwei Pfeile und eine Sehne nachgekauft. Ausserdem wurden wir gut zum Linkshänderdasein des Sternguckers bezüglich des Bogenschiessens beraten. Der Sterngucker ist noch nicht so ausdauernd wie der Wolf, macht aber große Fortschritte. Er muss noch richtig viel Kraft aufwenden, um den Bogen zu spannen.

Ich mache mich auf den Weg zu einer Laufrunde. Durch das ganze rumsitzen und entspannen fühle ich mich etwas steif und unbewegt. Ich war schon ganz lange nicht mehr laufen. Mein Körper weiss noch, wie es geht. Da es hier bergig ist, schnaufe ich allerdings im Schritttempo auf dem Rückweg den Berg hoch. Ich weiss jetzt schon, daß ich am nächsten Tag Muskelkater haben werde (geschrieben mit Muskelkater in den Beinen). Es tat aber gut, mal wieder unterwegs zu sein.

Gegen 11 Uhr fährt der Mann mit den Jungs zum Einkaufen und nimmt die Tochter mit nach Freiburg, weil sie eine Freundin treffen möchte. Ich nutze die Zeit, um meine Blogs zu schreiben und Kleinkram zu erledigen. Dann mache ich eine kleine Gartenrunde und gieße die Pflanzen, die keinen Regen abbekommen haben.

Zum Mittag essen wir frischen Salat und Semmeln, weil es schnell geht. Wir haben alle schon Hunger. Nach dem Essen ist eine kurze Ruhepause. Die Jungs sind nicht ausgelastet und haben sich dauernd in den Haaren oder wollen Film schauen. Wir beschliessen, lieber gemeinsam raus zu gehen und einen Spaziergang zum Schönberg zu machen. Also schnappen wir uns den Hund und laufen los. Während der Sterngucker begeistert Federn sammelt, ist der Wolf etwas motziger unterwegs. Mein Gehen merke ich meine Lauf-beanspruchten Muskeln wieder. Oh je.

Zurück daheim hüpfen die Jungs Trampolin. Ich seile mich ab und fahre nochmal nach Freiburg, um im Alnatura die vergessenen Tofuwürschtel fürs Abendessen und ein kleines Gastgeschenk zu kaufen. Ausserdem gönne ich mir ein Eis und kaufe Haarspangen für meine immer länger werdenden Haare.

Gegen 17 Uhr bereiten wir das Abendessen vor. Insipiriert von Instagram hatte ich Lust auf Kartoffelbrei, grüne Bohnen und Würstchen. Das war tatsächlich lecker. Wir räumen die Küche auf, die Jungs springen dann noch eine Runde Trampolin und spielen. Dann bringt der Mann den Sterngucker ins Bett. Ich ernte derweil im Garten die herangereiften Tomaten und eine Schüssel Brombeeren. Auch die Zwetschgen werden langsam reif und leuchten in ihrem Blaulila an den Ästen.

Am Abend sitzen wir noch ein bisschen auf der Terrasse. Der Mann liest dem Wolf seine Gute-Nacht-Geschichte* (aus der Bibliothek) vor. Währenddessen höre ich zu und zeichne für mein ’40 Tage zeichnen‘ Projekt. Als der Wolf im Bett ist, stricke ich noch ein paar Reihen an meinem Lace-Schal.

Gegen 21 Uhr hole ich die Tochter aus Freiburg ab. Dann gehe ich ins Bett.

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8 thoughts on “wmdedgt im August :: Urlaubsedition

  1. Kartoffelbrei würde ich auch gern mal wieder essen und Bogenschießen, das wäre wohl etwas für das große Mädchen, getreu dem Motto, sei frei, frech und wunderbar. Nach einen wunderbaren Ferientag sieht es auf alle Fälle bei euch aus. Herzliche Grüße von Sina

  2. Wie ich mich freue, dass der Bub ein Kleidchen tragen darf! Das habe ich wirklich selten erlebt (außer bei meinen Brüdern und meinen Söhnen, die gern Mal die Kleider der großen Schwester/n ausführ(t)en), dass das entspannt erlaubt wird. Herzliche Grüße! Katharina

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