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Freitag – 13.April 2018

Oh, Freitag der 13. Als Kind habe ich irgendwann beschlossen, dass 13. Freitage meine Glückstage sind. Einfach, weil ich kein Unglück haben und dem Aberglauben Stirn bieten wollte. So. Vermutlich habe ich schon damals unbewusst an meinem Mindset gearbeitet – ein Thema was mich und den Mann gerade sehr umtreibt. Mit welchem Mindset sind wir groß geworden, wie wurden wir konditioniert. Das macht sich am deutlichsten bemerkbar, wenn man sich mal die Glaubenssätze bezüglich Geld und persönliches Wachstum anschaut. Unsere Sichtweisen auf Reichtum, Mittelmaß, Möglichkeiten und Fähigkeiten. Sehr spannend. Der Mann liest bzw. hört dazu gerade das Buch „Rich Dad, poor Dad“*, woraus er mir immer wieder kleine Aha-Momente erzählt.

Mich selbst beschäftigt das Thema, weil ich selbstständig bin und seit geraumer Zeit meine Selbstständigkeit thematisch etwas umstrukturiere. Von der puren Dienstleisterin hin zu dem, was mir wirklich Spaß macht. Ich verkaufe nicht nur mein Handwerk (Design), sondern möchte Menschen erreichen, Sinn schenken und Herzen berühren. Mehr Kunst und Herz. Und nun kannst du dir sicher denken, was da alles für Glaubenssätze unterwegs sind. Ich merke wohl, dass es mir nicht einfach fällt, meine Preise zu nennen und Rechnungen zu schreiben, ohne dass mich ein leises „zu teuer“ oder „nicht genug“ in irgendeiner Form begleitet. Es macht mir gerade große Freude, die Mechanismen und Denkmuster dahinter zu erkunden. Das Bewusstsein, das meine Arbeit, das ICH einen Wert habe, musste ich mir erst erarbeiten. Einen großen Teil meiner Wegstrecke habe ich dabei letztes Jahr mit Jana und dem seelenzentrierten Coaching zurückgelegt. Das kann ich wirklich empfehlen. Ausserdem besuche ich Kurse von Karin Wess, die mich sehr inspirieren, und bin intensiv im Austausch mit dem Mann, der das Buch „Reicher als die Geißens“ durchgearbeitet hat, immer wieder interessante Podcasts hört und Coaches zu diesem Thema im Blick hat. Spannend!

Freitagstun

Zum Frühstück mache ich mir heute eine Yogisuppe. Mit Sellerie, Kartoffeln und Banane gegen die Schärfe. Nach dem Kindermorgenprogramm bringen wir das Autoteiler-Auto zurück, was wir geliehen hatten. Mir fällt ein, dass ich noch die Versicherungsunterlagen von dem kleinen Crash vor einigen Wochen ausfüllen muss. Wir nutzen die kurze Arbeitszeit am Vormittag. Freitags hat der Mann Homeoffice. Da sitzen wir meistens gemeinsam am Esstisch und arbeiten, mal im Austausch, dann wieder jeder mit seinem Zeug beschäftigt.

Ich lese den Blogpost von Patricia über das Verhältnis zu ihrem Körper – BodyEgalness. Auf Arte lief der Film „Embrace – du bist schön“ (kann noch bis zum 17.4.2018 in der Mediathek angeschaut werden). Den hatte ich mir schon einigen Monaten von einer Freundin ausgeliehen und angeschaut.

Der Arbeitsvormittag vergeht schnell. Ich schreibe über Kraftquellen und arbeite am Profil für den Mann. In einer Pause gehen wir durch den Garten und bewundern unsere Blüten und das fleissige Gesumme der Bienen. Der Mann kocht Risotto zum Mittagessen und holt den Wolf und die Nachbarstochter von der Schule ab.

Sonnenschein und Geburtstagsgeschenke

Nach dem Mittagessen arbeiten wir noch etwas bis der Sterngucker mit dem Bus kommt. Die Tochter hat heute Nachmittagsunterricht, da sie nächste Woche ihre Technik-Prüfung hat. Ich laufe dem Sterngucker am Bus entgegen. Er freut sich und pflückt mir Löwenzahnblüten. zum Mittag isst er Gnochi. Ich lese einen alten Artikel aus der Zeit über Konflikte in Familien und schreibe ein paar Nachrichten mit einer Freundin.

Am Nachmittag werkel ich mit dem Sterngucker im Garten. Neben schönen Blühpflanzen kommen auch reichlich Disteln, Quecke und Löwenzahn raus. Den stechen wir aus. Später fahre ich zum Spielzeugladen und zum Baumarkt, um für den Sterngucker Geburtstagsgeschenke zu kaufen. Ich finde gleich noch Geschenke für den Wolf, den Wolfsfreund, dessen Party nächste Woche ist, und eine Freundin. Die Tochter schreibt, dass es später wird. Also fahre ich nach Hause. Es regnet und gewittert. Ich freue mich für die Wildblumenwiese, die ich gestern gesät habe.

Stimmungsschwankungen

Dann fährt der Mann die Tochter abholen und einkaufen. Ich warte bis er zurück ist, lese ein bisschen und bereite das Abendessen vor. Der Wolf ist bei seinem Freund, der Sterngucker telefoniert mit seiner Oma. Die Tochter möchte später noch zu Freunden (und auch wieder abgeholt werden). Das Los des Dorflebens: Mutter-Taxi.

Der Mann ist zurück und aus irgendeinem Grund ist plötzlich die Stimmung gekippt. Alle motzen wegen irgendeiner Sache, die gerade nicht passt. Fremdbestimmung auf allen Ebenen bei allen Familienmitgliedern. Wir motzen uns durch den Abend. Später, als alle Kinder im Bett bzw unterwegs sind, reden wir nochmal über den Abend. Wir suchen nach einer Lösung für die Medienzeit des Wolfes. Das läuft immer wieder aus dem Ruder. Er spielt gern Minecraft, allein und mit seinem Freund am Server, er hört Hörspiele den ganzen Tag. Wenn er keinen zum Spielen hat, kann er sich schwer selbst beschäftigen. Seufz. Da steht wohl mal wieder eine Familienkonferenz mit dem Thema Medien im Hause Jademond an. Umgang, Vorbildwirkung und all sowas. Aber nicht mehr heute Abend.

Was schön ist

  • Das Meisenpärchen im Vogelhäuschen
  • Frühlingswetter
  • Große Vorfreude auf den Breakthroughday nächsten Samstag
  • Herzliche Online-Flirterein mit schönen Frauen
  • Marias Monatsmögen-Liste mit einigen Dingen, die auch ich gern mag

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wip wednesday – Mittwoch 11.April 2018

wip wednesday – das bedeutet work in progress. To-Do-Listen Mittwoch. Angefangene Projekte. Was liegt auf meinem Tisch? Was mache ich gerade, was treibt mich um?

Heute morgen habe ich in erster Linie damit verbracht, Rechnungen zu schreiben. Ausserdem habe ich mich um anderen Papierkram und Termine gekümmert. Termine liegen hier ja dauernd an. Besonders stolz bin ich, dass ich endlich den Mut hatte, einen Termin für meine Weisheitszahn-Op zu machen. Wah! Anfang Juni gehts ihm an den Kragen.

Ich habe Vorsorgeunterlagen für meine Tante und meinen Onkel ausgedruckt. Ich habe diese Unterlagen neulich schon mit meinen Eltern und meiner Oma ausgefüllt. Du kannst dein eigenes Vorsorgeset mit Patientenverfügung* (mit ausführlichen Erklärungen) im Buchhandel kaufen oder als pdf auf der Website herunterladen.

Dann habe ich noch einen Blogpost über BibleArtJournaling verfasst und Werbung für die Klang- und Kreativauszeit gemacht. Wir freuen uns schon sehr auf das verlängerte Wochenende im Mai. Ein paar Plätze sind noch frei. Falls du also noch nichts vor hast, melde dich gleich an. Es wird schön!

Dann war der Vormittag schon wieder rum. Die Zeit vergeht immer so schnell. Ich habe den Wolf von der Schule abgeholt und Mittagessen gekocht. Nun habe ich noch eine lange Liste anderer Sachen auf dem Zettel.

Zu Tun

  • Ein Projektlogo finalisieren, liefern und die Rechnung dazu schreiben.
  • Das Profil des Mannes fertigstellen. Er hat große Pläne.
  • Die letzten Kopien der Steuererklärung hinzufügen und abschicken.
  • Eine Fahrkarte für meine Mama im Mai buchen. Sie kommt zu uns, um die Kinder zu hüten während wir die Kreativ- und Klangauszeit leiten.
  • In meinem Kopf habe ich noch die Idee für ein Kalligrafie-Tutorial, was ich gern umsetzen und anbieten möchte. Das möchte ich bis zum Wochenende fertig haben.
  • Am Sonntag hat der Sterngucker Geburtstag. Er wird schon 6! Leider hab ich noch gar keine zündende Geschenkidee. Das wird langsam knapp. Vielleicht hast du ja einen Geschenktipp für das Geburtstagskind?
  • Ich stricke an Socken und einer Strickjacke. Gerade eher langsam.
  • Ich lese mehrere Bücher gleichzeitig.
  • Einige Briefe liegen hier zum Beantworten.

Anderswo

Was schön ist

  • Die Schachbrettblumen, die ich im Herbst gesteckt habe, sind rausgewachsen und kurz vorm Erblühen. Ich finde sie so elegant und schön.
  • Wir hatten gestern ein vertrautes Elterngespräch im Kindergarten. Viele Augenöffner und Aha-Momente. Jetzt habe ich wieder einen klareren Blick auf das, was gerade dran ist.
  • Ich habe einen Taufspruch kalligrafieren dürfen und bin sehr glücklich mit dem Ergebnis. Das Paket habe ich gestern an den Kunden geschickt. Ein gutes Gefühl.
  • Die Sonne scheint. Wenn ich durch die Landschaft fahre, freue ich mich immer wieder, in welcher Postkartenidylle wir doch leben.
  • Die Tochter hat gestern auf den Sterngucker aufgepasst und während wir im Kindergarten waren mit ihm ein Vogelhäuschen fertig gebaut.

 

 

 

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Dienstagsgedanken

Die Zeit eilt in großen Schritten. Das müsste eine Personifikation sein. Ich sitze am Wohnzimmertisch zwischen den Deutschunterlagen der Tochter, frage Stilmittel ab und höre mir einen Kurzvortrag zu einem Autorenportrait an. Die Tochter hat gerade ihre mündliche Deutschprüfung. Ich bin froh, dass ich aus dem heutigen vollen Tag etwas Tempo herausnehmen konnte, weil es möglich war, einen Termin zu verschieben.

Das Wochenende war entspannt und sonnig, hatte aber auch ein paar schwierige Momente. Dem Sterngucker fällt es gerade schwer, für sich ins Tun zu kommen. Ihm ist langweilig und entsprechend quengelt er dann herum. Es ist nicht immer leicht, diese Langeweile auszuhalten. Ich habe die meiste Zeit an einer Auftragskalligrafie geschrieben, die Tochter hatte Besuch von ihren Freunden. So waren wir alle immer irgendwie beschäftigt, mal allein, mal im Miteinander. Der Mann war auf seiner Gongausbildung.

Gestern war ich kurz beim Boesner, Rahmen und Passepartout für das Bild kaufen. Heute kann die Kalligrafie zusammen mit einigen briefen, die ich am Wochenende geschrieben habe, zur Post. Später haben wir noch ein Elterngespräch im Kindergarten. Dafür kommt der Mann früher von der Arbeit.

Ich bin gerade arg müde. Es wurde in den letzten Tagen immer spät. Gestern abend war ich beim Mütter-Elternabend im Kindergarten. Das ist immer eine sehr nette Runde. Wir haben über das älter-werden und Medien gesprochen (mit vielen interessanten Einblicken einer Neurobiologin. Vieles davon kenne ich ja schon von der Arbeit des Mannes). Ich mag die Kindergarten-Elternabende und -gesprächskreise immer sehr. Aber das erwähne ich hier immer wieder.

Ich warte ausserdem auf meine Periode. Ich nehme an, dass ein teil der Müdigkeit auch aus dieser hormonellen Ecke kommt. Nichts dramatisches, aber ich bin schon nicht so belastbar wie an anderen Tagen. Ich habe schons eit dreit Tagen dieses leichte Ziehen im Bauch, was ankündigt, dass es bald soweit ist. Ach wäre es nur schon so weit. Dann ist es immer, als würde jemand einen Schlater umlegen. Dann springe ich von dünnhäutig auf ausgeglichen um. Wenn ich sowas vorher merke, dann kann ich bewusst kritische Themen vermeiden oder wichtige Entscheidungen auf stabilere Tage verschieben. Das gelingt mir leider nicht immer.

Das Wetter macht mir gerade besonderen Spaß. Herrlicher Blick auf die weißgipfeligen Berge im Hintergrund, blühende Buschwindröschen und andere süß duftende Blüten. Herrlich. Vogelgezwitscher am frühen Morgen, milde Luft und Frühlingsgefühle. Ich mag das.

Nun aber weiter im Tag!

Auf Kallimagie gibt es heute Schnipselpoesie. Auf Dawanda die passende Postkarte dazu.

Was schön war in den letzten Tagen

  • überraschendes Frühlingspostpackerl einer Freundin
  • Sonnenwetter
  • ganz viel Kalligrafie
  • Hängemattenrumgelungere
  • Ordnung im Haus
  • Freundinnen
  • Terminverschiebung zur Entzerrung des Tages