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Alltag :: Was machst du eigentlich den ganzen Tag?

An jedem 5. des Monats sammelt Frau Brüllen unter #wmdedgt Einblicke in den Tag anderer BlogerInnen. Alltagseinblicke lese ich immer sehr gern. Oft entdecke ich darin kleine Details, Anregungen und schöne Momente, die wiederum dann meinen Alltag bereichern.

Morgens

Gegen 6:00 Uhr höre ich im Bett das Müllauto durch die Siedlung fahren. Ich hab vergessen die Tonne an die Strasse zu stellen! Schnell ziehe ich mir eine Hose drüber und rolle die Mülltonne raus. Am Fenster schaue ich, ob das Müllauto die Tour durch unsere Strasse schon gemacht hat. Wir hatten Glück! Einige Minuten später wird unsere Mülltonne geleert. Tschakka! Der Tag kann nur gut werden.

Ins Bett zurück gehen lohnt nicht mehr, also mach ich mich tagfertig und geselle mich zum Mann, dessen Frühstücksroutine ich damit durcheinander bringe. Während des Frühstücks schreibe ich meine To-Do-Liste, suche die Kindergarten-Regensachen für den Sterngucker raus und arbeite an einem Entwurf, den ich heute zum Kunden schicken möchte. Etwas später kommt die Tochter und möchte Zöpfe geflochten haben, die Jungs frühstücken und brauchen Brotzeitdosen. 7:50 Uhr begleite ich die Buskinder zum Bus und unterhalte mich noch bisschen mit der Tochter. Ich muss nicht mitgehen, mag aber diesen kleinen morgendlichen Spaziergang und die Gespräche, die in der Zeit entstehen.

Vormittags

Dann verabrede ich die Fahrgemeinschaft für den Wolf und die Nachbarskinder: Morgens wird der Wolf mitgenommen, am Mittag fahren wir. Nachdem der Wolf das Haus verlassen hat, mache ich den Entwurf fertig und schicke ihn zum Kunden. Ausserdem tüte ich eine Kartenbestellung aus dem Shop ein. Ich muss unbedingt neue Karten bei der Druckerei in Auftrag geben. Zwei Motive sind nun schon ausverkauft.
Gegen 9:00 kommt meine Projektschülerin und arbeitet an ihrem Buch weiter. Währenddessen kümmere ich mich um meine Gewerbeummeldung (da haben sich einige Daten geändert), die Geburtstagsplanung für den Wolfsgeburtstag, die To-Do-Liste für die näher rückende Kreativ-Auszeit und weiteren Kleinkram.

Mittags

Zum Mittag kocht der Mann Spargelrisotto und holt dann die Kinder (Wolf & Nachbarn) von der Schule. Nach dem Mittagessen führe ich noch ein längeres Telefonat bis die anderen Kinder (Tochter & Sterngucker) vom Schulbus kommen. Ich leiste den beiden beim Essen Gesellschaft und freue mich über die angekommene Post (Wolle!!! Danke, liebe Caro <3 ). Da ich selbst einen Haufen Post fertig gemacht habe, beschliesse ich, gleich zur Post zu fahren.

Nachmittags

Die Jungs radeln in der Siedlung herum, ich gebe dem Mann bescheid und düse schnell zur Post. Auf dem Rückweg kaufe ich Kuchen. Nach dem Kaffee/Tee ist es Zeit, alle Kinder ins Auto zu packen und in die Kleinstadt zu fahren. Der Mann hat einen Friseur-, die Tochter und der Sterngucker einen Zahnarzttermin. Wir teilen uns auf. Ich besorge mit dem Wolf noch ein Geburtstagsgeschenk für seinen Freund, der Mann erledigt den Wochenendeinkauf. Der Zahnarzttermin geht schnell. Beide Kinder sind frei von Karies. Juhu!

Abends

Wir fahren hungrig nach Hause und essen die Resste vom Mittag. Wir räumen den Inhalt der Gemüsekiste in den Kühlschrank und die Einkäufe weg. Danach möchte die Tochter mit mir noch eine Runde spazieren gehen. ich freue mich über etwas Bewegung. Der Mann kümmert sich derweil um die Jungs und den Haushalt. Als wir zurück sind, putzen der Wolf und die Tochter noch ihre Schuhe, dann bringen wir die Jungs ins Bett. Jetzt kümmere ich mich noch um einen Druckauftrag und gehe dann schlafen. Morgen bin ich zur Defibrilator-Schulung, nachmittags putzen wir den Kindergarten.

 

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Mittwochsschnipsel :: Was ein großartiger Tag

Was ein großartiger Tag! Manche Tage beginnen schon gutgelaunt. Ich wache vom Weckerklingeln auf. Neben mir schlafen die Jungs, die sich in der Nacht in mein Bett geschlichen haben. Ich richte mich auf, kuschel mich in meine Bettdecke, stecke mir die Kopfhörer ins Ohr und mache mit Headspace eine 15 min Meditation. Morgens finde ich sie viel effektiver als am Abend. Ein schöner Start in den Tag. Mir bleibt der Satz hängen:
„Me time is with us all the time. It’s within us.“
Andy Puddicombe, Headspace

1buch

Wir frühstücken alle gemeinsam. Es gibt Müsli, Obst und Avocadobrot. Der Sterngucker hätte lieber Pfannkuchen. Heute ist aber nicht so viel zeit, welche zu machen. Ich richte Brotdosen, der Mann kümmert sich um den Sterngucker. Dann gehen wir zum Bus. Ich mag den morgendlichen Minispaziergang. Danach fahren wir den Wolf zur Schule und ein Autoteiler Auto holen. Im Auto lese ich dem Mann lustige Gedichte aus dem Buch „Ich bin so knallvergnügt. Gedichte, die fröhlich machen*“ vor und kichere vor mich hin. Das Buch hat mir gestern eine Freundin geschenkt. Überhaupt fühle ich mich gerade sehr geliebt. Schon am Montag kam tollste Überraschungspost für mich von einer anderen Freundin mit einem Buch* für mich.
Die Gams
Die Gams erwacht‘ im fremden Forst
und lag in einem Adlerhorst.
Sie sah sich um und sprach betroffen:
„mein lieber Schwan! War ich besoffen!“
F.K.Waechter
Der Mann fährt weiter nach München, wo er bis morgen Abend bleibt. Ich fahre wieder nach Hause. Ich freue mich über eine Email einer Frau, mit der ich gestern auf dem Schulparkplatz eine kleine Auto-Kollision beim Ausparken hatte (bei der glücklicherweise nichts passiert ist).
Den Vormittag verbringe ich mit diversen organisatorischen Dingen. Bahnfahrten für die Osterferien buchen, Mails beantworten und Arbeiten bis ich gegen 12 den Wolf an der Schule einsammele.

Mittagspause

2haegematte

Ich hatte überlegt, danach zum Sport zu gehen, habe mich aber dagegen entschieden. Stattdessen geniessen wir beiden allein unser Mittagessen (Nudeln, Tomatensosse, Gemüse) auf der Terasse im Sonnenschein. Wir unterhalten uns ein bisschen und geniessen eine kleine Pause. Ich lese in der Hängematte das sehr berührende und gut zu lesende Buch „Alles inklusive. Aus dem Leben mit meiner behinderten Tochter*“ von Mareice Kaiser. Später schneide ich dem Wolf endlich den Winterpelz vom Kopf.

3willkommen

4sponsoren

In der Mittagspause kommt auch Post. Die ersten Sponsorenbeiträge für unser Goodiebag für die Kreativ- und Klangauszeit (es sind noch Plätze frei!) trudeln ein. Ich freue mich über Goodies von Hahnemühle und Schmincke. Ausserdem hatte ich mir bei Gudrun Sjöden (die bald einen Konzeptladen in Freiburg eröffnen) eine Strumpfhose bestellt, die heruntergesetzt war. Ich habe bei dem Wetter Lust auf Kleider, aber so ganz ohne Beinkleid ists mir doch noch zu kalt.

Nachmittagsbetreuung aller Art

Gegen 15:30 fahre ich zum Kindergarten, um den Sterngucker abzuholen. Er ist ganz schön müde, stolpert auf dem Parkplatz und schrammt sich das Knie auf. Zum Glück habe ich immer ein Pflaster im Geldbeutel. Das letzte verklebe ich auf sein Knie, nun muss ich wieder welche reintun. Wir nehmen noch eine Schülerin mit, die ich bei ihrer Projektarbeit betreue. Wir treffen uns in regelmässigen Abständen, damit sie an ihrem Kochbuch arbeiten kann. So langsam nimmt es Gestalt an.
Während sie daheim an meinem Laptop arbeitet, kümmere ich mich um die Wäsche und die Jungs. Es ist herrlichster Sonnenschein mit einer Brise Wind, sodass die Wäsche schnell auf dem Balkon trocknet. Der Sterngucker möchte unbedingt Radl fahren. Das haben wir vorgestern aus der Werkstatt geholt, dann ist er aufgestiegen und losgefahren. Seitdem möchte er nichts anderes mehr tun. Am liebsten den großen Jungs hinterherradeln oder alleine Runden durch das Dorf drehen. Dass er das so noch nicht darf, möchte er gar nicht verstehen. Aber wir begleiten unsere Projektschülerin zum Bus. Da ist er ganz glücklich.

Spontanes Abendprogramm

6sushi

Die Tochter ist nach der Schule zu ihrer Freundin gefahren und muss noch abgeholt werden. Ich überlege, wie ich das mit Abendessen und der Bettgehzeit der Jungs kombinieren kann. Ich beschliesse, daß sie früh abgeholt wird, wir aber gemeinsam Sushi essen gehen. Der Wolf möchte lieber noch mit seinen Freunden spielen. Er ist gerade so drin im Spiel. Also nimmt er sich den Schlüssel und bleibt da. Ich fahre derweil mit dem Sterngucker zum Asia-Imbiß, wo es auch Sushi gibt. Dort bestellen wir schonmal und warten auf die Tochter, die mit ihrer Freundin kommt. Während unseres Sushi Gelages helfen die Mädels einer Frau, die ihre Lesebrille vergessen hat, ihr Handy-Guthaben aufzuladen. Sie ist tial dankbar über die technik-fitte Jugend. Nach dem Essen fahren wir kurz noch einkaufen mit der Tochterfreundin. Dann aber schnell nach Hause. Wir kommen erst nach 20 Uhr an. Wurde später als geplant. Der Wolf hat sich derweil selber Maiskolben gebraten und verspeist nun noch seine mitgebrachte Portion Sushi. Er trägt ein pflaster am Kinn. Hat sich beim Spielen verletzt und selbst versorgt. Ich staune über diesen mittlerweile so selbstständigen und coolen großen Jungen. Und bin ziemlich stolz und voller Liebe.
Der Sterngucker ist total müde. Beim Einkaufen hatte er schon seinen letzten Energieaufbäumer. Wir haben usn schnell bettfertig gemacht und noch vorgelesen. Wärmflasche unter die Decke, Wasser neben das Bett. Licht aus. Ruhe. Dann die Leserunde beim Wolf. Schnellkuscheln und Verwundungen begutachten. Gute Nacht und Ruhe.

Den Wäscheberg bezwingen

5wäscheberg

21:00 eigentlich meine eigene Bettzeit, aber ich habe den Abend für ein Glas Wein und einen Film verplant. Also schaue ich mir nochmal Carol* an, falte Wäsche und chatte mit einer Freundin auf Threema. Dann möchte ich noch von diesem wirklich sehr runden und sonnigem Tag schreiben. Ich nehme in Kauf, daß es später wird.
23:15 Jetzt ist aber wirklich Zeit, ins Bett zu gehen.
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Donnerstagsschnipsel :: Das volle Leben

schneegloeckchen

Nach einer Woche vollem Alltag komme ich langsam wieder zu Hause an. ich muss mich noch etwas sortieren. Hier und da steht noch eine unausgepackte Tasche.

Fülle in den Faschingsferien

Ich hatte schöne Faschingsferien bei meinen Eltern, habe meine Geschwister, Neffe und Nichte wieder gesehen und eine gute Familienzeit verbracht. Ausserdem startete das erste Modul vom Dharmatraining in Weinsberg. Mein Herz ist wieder gefüllt von schönen Begegnungen, tiefen Gesprächen, neuem Wissen und Klang. Seele und Körper wurden aufs Beste versorgt.

ranunkel

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Wunderschöne Verpflegung und asthetisches Ambiente am Wochenende im Bindu in Weinsberg. Beschenkt von Fülle, Wertschätzung und Leuchten. Es klingt noch in mir nach und ich freue mich schon sehr auf das nächste Modul.

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Lange Bahnfahrten mit viel Zeit für Strickprojekte (Hermiones Everyday Socks) und Hörbuch* (Review folgt).

Arbeit, Termine, Alltag

Während ich bei meinen Eltern war, habe ich gearbeitet. Jetzt geht es volle Kanne weiter. Dazwischen sind Termine mit den Kindern, Elternabend, spontane Planänderungen der Unterrichtszeiten, ein noch etwas anhänglicher Sterngucker und die Herausforderung, daß sich die ganze Familie erst einmal wieder aufeinander einschwingen muss. Mit anderen Worten: das Leben ist gerade voll. Ich versuche gut für mich zu sorgen und aufzupassen, daß ich nicht vergesse zu atmen.

Das Wetter ist wie im April. Mal scheint die Sonne, seit gestern regnet es fast dauerhaft durch. Ich habe gerade noch geschafft, ein paar Frühblüher umzusetzen, bevor, wenn es wieder trocken ist, die Fräse kommt und den Garten weiter bearbeitet. Ich hoffe, die zarten Blüten, noch in der Zwiebel versteckt, überleben den Umzug.

fensterbild

fensterfruehling

Plötzliche Frühlingsdekolust bei meiner Rückkehr. Fensterbilder vom letzten Jahr (aus dem Buch „Mit farbigen Transparenten durch das Jahr„*)

ranunkelweiss

eierdeko

Frische Blumen und Deko aus der Kiste.

Ausserdem

  • gemütliche Couchgespräche mit dem Mann (nach anfänglichem Ankunftsfremdeln) und Austausch unserer Erlebnisse und Erkenntnisse,
  • ausgiebigste Kuscheleinheiten mit den Jungs
  • Gespräche mit der Tochter
  • eigenes Bett
  • Zurückkommchaos
  • Gartenweiterplanung
  • ein geschenkter Johannisbeerstrauch und Schneeglöckchen (der Tippfehler wollte Schneeglückchen schreiben, was ich gerade auch sehr passend finde)

Fazit

Es geht mir gut, aber ich bin etwas ausser Atem.

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