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Gestern Abend wurde es spät. Weil ich die Tochter nachts vom bahnhof abgeholt und ihre Freundin noch nach Hause gefahren hab, war ich erst 23:30 Uhr im Bett. Ich konnte schnell einschlafen und wurde heut morgen sanft vom Meeresrauschen und Möwengeschrei meines tollen Lichtweckers geweckt. Normalerweise werde ich schon wach, wenn der Wecker den Sonnenaufgang simuliert.

Der Vormittag ist schnell um

Heut morgen musste ich den Mann nicht zum Bahnhof fahren. Er hat das Autoteiler Auto genommen, hat es zu seinem Stellplatz zurückgebracht und ist mit der Bahn in die Arbeit gefahren. Die Monte-Kinder sind mit dem Bus gefahren, der Wolf mit der Nachbarin mit. Somit ist für mich die morgendliche Logisitikrunde entfallen, was mir 45 min Zeitvorteil für meinen Vormittag verschafft. Ich räume die Küche auf, stopfe Wäsche in die Waschmaschine, verpacke ein paar Bestellungen und setze mich direkt an meinen Schreibtisch, um an einem Kalligrafie-Auftrag zu arbeiten. Nur morgens habe ich die ungestörte Zeit am Stück, in Ruhe zu kalligrafieren.

Die Zeit vergeht schneller als mir lieb ist. Ich finde nicht die geeignete Kombination von Schreibwerkszeug und Farbe, der Untergrund verhält sich anders als mir lieb ist. Ich kämpfe ein wenig, belasse es dann aber bei gut-genug. Die Farbe darf trocknen. Ich habe Hunger.

Die Bande hat alles Brot zum Frühstück aufgegessen. Ich schiebe mir Aufbacksemmeln in den Ofen und erledige derweil Überweisungen und Wäsche. Dann esse ich eine Semmel und fahre zur Physiotherapie. Die erste Tour mit dem neuen Auto. Ich bin ja eher so eine, die emotionale Bindung zu technischen Geräten und gefährten aufbaut. Deshalb trauere ich ein bisschen unserem alten Touran hinterher und versuche nicht zu abweisend dem neuen gegenüber zu sein. Alles riecht noch fabrikneu und funkelt und blitzt. Ich bin ambivalent. (Keine manuelle Handbremse mehr! Lauter so neumodischer Kram, tausend Funktionen und Knöpfe. Wer braucht sowas zum Autofahren?)

Gefühlt den ganzen Tag Wäsche

Physiotherapie ist schmerzhaft aber gut. Ich habe das Gefühl, danach meinen Arm gar nicht mehr bewegen zu können. Und überhaupt bin ich heute wieder frustriert, dass die Schmerzen einfach immer da sind. Seufz. Wieder zu Hause mache ich Feuer, hänge die restliche Wäsche auf, stelle die Spülmaschine an und lasse die Putzfrau rein. Ich weiss noch nicht, was ich zum Mittag koche. Ich bin heute mit dem Sterngucker allein zum Mittagessen. Vielleicht mache ich einfach nur Gnochi aus der Packung. Danach fragt er schon länger.

Meine Bilder von heut vormittag sind getrocknet, sodass ich die Linien für die zweite Schriftebene ziehen kann. Mit dem Mann bespreche ich per Messages die Logisitk für heut Abend. Ich mache mir einen Linsensalat. Der Sterngucker kommt vom Bus, möchte aber keine Gnochi, sondern Spätzle essen. Also gibts Spätzle. Dazu isst er Ketchup und Apfelmus (urgs). Wir essen gemeinsam und hören währenddessen Nenas Weihnachtsreise auf Spotify. Danach hänge ich wieder Wäsche ab und falte sie und frisch gewaschene auf. Wir haben die Kindergartenwäsche (Handtücher, Geschirrtücher) zum Waschen bei uns.

14:10 ist es Zeit, den Wolf von der Schule abzuholen. ich lasse den Sterngucker kurz daheim. Wieder zurück isst der Wolf eine Kleinigkeit und zieht sich dann Hörspiel hörend zurück. Ich flicke Wollsachen, der Sterngucker bastelt an seinem Adventskalender. Er wollte auch gern einen, wo man ein Licht reinstellen kann, wie der Wolf. Später kommt der Wolfsfreund zu Besuch. Die Jungs spielen Schach, ich fahre die Tochter am Bahnhof abholen. Sie hatte einen Termin beim Kieferorthopäden.

Miniauszeit beim Sport

Danach falte ich Wäsche. Ich beschäftige mich gefühlt den ganzen Tag schon in irgendeiner Form mit Wäsche. Die Jungs gehen raus, der Mann schreibt, dass er abgeholt werden möchte. Ich hoffe, dass wir das noch mit einem Einkauf kombinieren können. Die Bahn kommt aber später, also schaffen wir es nicht mehr. Wir fahren nach Hause. Ich esse schnell eine Kleinigkeit, schnappe mir dann die Tochter und fahre sie zum Hiphop. Ich selbst treffe mich mit einer Freundin zum sporteln und saunieren. Das machen wir gern in der Stunde während unsere Töchter tanzen. Vorher gehen wir noch kurz einkaufen für die Nikolausstiefel. Unsere Sportzeit ist kurz, aber das bisschen Bewegung tut gut. Wir quatschen ein wenig. Nach der Sauna fahre ich noch für einen kleinen Familieneinkauf zum Supermarkt und sammle die Mädels ein.

Wieder daheim befülle ich unsere Nikolaussocken, höre der Tochter zu und beende diesen Tagebuchblogeintrag. Ich schreibe noch meine To-Do-Liste für morgen, dann gehe ich ins Bett. Weil heute der 5. ist, gibt es viele Tagebuchblogbeiträge bei Frau Brüllen unter #wmdedgt zu sehen

 

6 thoughts on “Dienstag – 5.12.2017

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