Der Sterngucker ist etwas traurig, dass er gestern vergessen hat, seine Schuhe zu putzen. Der Nikolaus war dennoch da und hat für alle Kinder neue Socken und eine kleine Schokolade gebracht. Wir verbringen einen entspannten Morgen bis zur Buszeit, dann motzen wir uns einmal ordentlich an bevor wir zur wolfschule und zum Bahnhof fahren. Der Mann steigt am Bahnhof aus, ich fahre weiter. Heute will ich zum Boesner. Da ich aber noch zu früh dran bin, gehe ich kurz im Bioladen ein paar Sachen vom Einkaufszettel besorgen. Ich treffe eine andere Kindergartenmutter und rede kurz mit ihr. Dann fahre ich zum Boesner, weil ich Rahmen und passepartouts für einen Auftrag brauch. Im Auto höre ich „Die Geschichte der Bienen“*. Der Einkauf ist kurz und fokussiert. Ich kaufe keine Extra-Stifte, sondern nur, was auf meinem Zettel steht (ok, eine kleine Flasche Glitzer durfte mit).

Dinge, auf die ich hätte verzichten können

Wieder daheim habe ich Hunger und mache mir eine Semmel. Beim Kauen beisse ich auf etwas hartes. Ein Stück Zahn ist mir rausgebrochen. Mist. Ein großes Stück vom Weisheitszahn (da geht sie dahin, meine Weisheit). Zum Glück habe ich morgen früh eh einen Zahnarzttermin. Dennoch bin ich unruhig und habe etwas Angst. Was ist, wenn der Zahn raus muss? Ich habe Angst vor Zahnarztbesuchen. Mir geht es dabei nie wirklich gut. Ich schiebe meine Sorgen beseite und bin erstmal froh, dass der Zahn nicht weh tut.

Ich bearbeite drei dringende Aufträge und bin erleichtert, dass diese Aufgaben nun erstmal abgehakt sind. Zwei weitere zeitkritische habe ich mir für heute noch vorgenommen. 12 Uhr muss ich aber erstmal den Wolf von der Schule abholen. Ich wärme uns Spaghetti von gestern abend auf und bespreche mit ihm den Nachmittag. Heute bleiben der Sterngucker und die Tochter lang in Kindergarten und Schule. Dem Wolf hatte ich versprochen, dass wir uns heute um Geschenke kümmern, denn er möchte gern etwas für seine Geschwister aussuchen. Ich wollte eh zum Spielzeugladen, denn der Sterngucker ist am Wochenende zu einem Kindergeburtstag eingeladen.

Ein Nachmittag voller Erledigungen

Ich gönne mir eine kleine Mittagspause. Dann fahren wir zum Spielzeugladen. Die Geschenkauswahl geht schnell. Ich setze den Wolf zu Hause ab und fahre weiter, den Sterngucker und die Tochter abholen. Mittwochs kommen sie nicht mit dem Bus. Ich nehme gleich die gewaschene Wäsche mit zum Kindergarten. Auf dem Rückweg kaufen wir die fehlenden Lebensmittel vom Einkaufszettel ein. Als wir zu Hause ankommen, kommt der Wolfsfreund und die Jungs spielen wieder Schach. Ich verräume die Einkäufe und warte, bis der Mann sich meldet, um von der Bahn abgeholt zu werden. Derweil bereite ich das Abendessen vor. ich will Linsensalat machen, aber die Linsen sind schlecht geworden. Also schwenke ich auf meinen Teenie-Salat um. Ich schreibe ein paar Nachrichten mit einer Freundin. Dann kommt vom Mann die Nachricht, dass ich ihn am Bahnhof abholen kann. Die Tochter geht spazieren, der Wolf mit seinem Freund noch nach draussen (obwohl es schon dunkel ist). Der Sterngucker räumt sein Spiel auf, dann fahren wir den Mann abholen.

Wieder daheim essen wir zu abend. Ich fahre danach gleich wieder weg zu meinem Sensory Awareness Kurs. Heute habe ich großen Spaß am Experimentieren mit unseren (geschlossenen) Augen. Es fliessen bei mir keine Tränenbäche. Vermutlich bewege ich mich diesmal auf sicherem Terrain. Andere Male stosse ich oft an meine Grenzen im Kopf. Ich bin ausgeglichen und freudig als ich zurückfahre. Genau, was ich gebraucht habe. Daheim mache ich ein Feuer an und schreibe noch ein bisschen.

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6 thoughts on “Mittwoch – 6.12.2017

  1. Ich hab mir ja auch echt ins Hemd gemacht, als ich Anfang Oktober meine letzten beiden Weisheitszähne rausbekommen habe, ich kann dich da gut verstehen. Aber die waren auch draußen, hatten keine Widerhaken und haben sich *plopp plopp* einfach ziehen lassen. Hätte ich mir also gar keinen Kopf machen müssen… *drück* Alles Gute für deinen Zahnarzt-Besuch morgen!

Reacjis

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