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Nachdem die Monte-Kinder im Bus unterwegs waren, brachten wir das Waldi-Kind zur Schule und fuhren das geliehene Autoteiler-Auto zurück zum Stellplatz. Dann holten wir ein anderes ab und fuhren wieder nach Hause. Der Mann schnappte sich dann alle Unterlagen und das Nummernschild fürs neue Auto. Dann fuhr er von dannen. Schnüff. Unser guter alter Touran.

Ich sollte eigentlich arbeiten. Genug Aufträge habe ich auf dem Tisch liegen. Stattdessen beobachtete ich Schneeflocken, machte mir ein Feuerchen im Ofen und kümmerte mich um Emails. Starre. Ich verfalle immer in sie, wenn ich richtig viel zu tun habe. Und dann platzt der Knoten und es flutscht plötzlich. Ich scannte und schnippelte, räumte und sortierte bis es Zeit war, den Wolf von der Schule zu holen.

Zum Mittagessen kochte ich Karotten-Ingwer-Suppe mit Croutons aus unseren alten Brotresten, die ich immer in Würfel schneide und einfriere. Gegen 13:30 sollte der Sterngucker kommen. Ich sehe den Bus am Haus vorbeifahren und beschliesse, dem Sterngucker entgegen zu gehen. Aber da ist kein Sterngucker. Ich wundere mich. Doch da kommt der Bus schon zurück und spuckt den Sterngucker aus. Vorbeigefahren ist er an der Haltestelle. Der Kleine hat dem Busfahrer tapfer gesagt, dass er vorbeigefahren ist und jetzt wieder umdrehen muss. Welch Aufregung. Wir essen Mittag und suchen einen Film für den Nachmittag aus. Dann spielen die Jungs Murmelbahn. Ich fahre schnell zur Post, die Bestellungen wegbringen. Später dürfen die Jungs den Film schauen. Das Sams. Ich hole frisches Holz rein, bringe den Kompost nach draussen und gehe mit einer Freundin eine Stunde spazieren. Draussen wird es dunkler und eisig-kälter. Als ich wieder komme bin ich durchgefroren und nass, aber ausgeglichen. Das tat gut. Der Wolfsfreund ist da. Sie gehen noch etwas nach draussen.

Dann essen wir zu Abend. Die Tochter kommt nicht. Sie ist auf einem Konzert. Die großen Jungs spielen Schach, der Stenrgucker wuselt durchs Haus. Dann gehen wir ins Bad und mit Buch ins Bett. Derweil macht der Wolf das Feuer neu an, damit es im Haus warm bleibt, badet, macht sich bettfertig und geht auch ins Bett. Er hört noch ein Hörspiel. Jetzt möchte ich in die Wanne. Ich warte auf den Mann. Und später muss ich noch die Tochter abholen. Vielleicht stricke ich bis dahin. Oder lese. Oder arbeite? Ich kann mich da nie entscheiden.

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