Heute schreibt der Mann etwas zu unserem Wasserbelebungssytem im Haus:

Trink- und Verbrauchwasser. Auch so ein Thema fürs neue Haus. Wir trinken nur Wasser, bis vor Kurzem immer das von St. Leonhards. Nun haben wir die Chance, mit nagelneuen Leitungen was anderes mit dem Waser zu probieren.  Wir haben lange gesucht, nach Filter, Granulat, mit Chemie, ohne Chemie,  mit Strom, esoterisch und physikalisch. Am Ende sind wir bei Grander gelandet.

Ich kannte Grander schon vom Kindergarten und der Naturheil-Yoga-Praxis. Schmeckte immer gut. Also kurz per Mail angeschrieben, schon hat einer zurückgerufen, für einen Beratungsbesuch. Ein wirklich enthusiastischer überzeugter und authentischer „älterer“ Herr kam vorbei. Hat uns was erzählt von Information, die im Wasser gespeichert ist, dass Wasser Information weitergibt und von alten Herrn Grander, ders entdeckt (nicht erfunden) hat.

Grander-Prinzip
Das Prinzip ist sehr einfach. Es basiert darauf, dass reinstes Bergquellwasser, seine Informationen an unser Leitungswasser abgibt und es damit belebt. Egal welche „Grenzwerte“ mit Nitrat (vom Düngen) oder sonstige Restbestände es mit sich trägt. Dazu wird also das „reine Granderwasser“ in einen Edelstahlbehälter gefüllt und verschlossen. Den schraubt man in die Wasserleitung, wo das Wasser ins Haus kommt und lässt es durch das Kästchen laufen. Das Leitungswasser übernimmt die Informationen vom Grander-Quell-Wasser und schwupp, haben wir auch tolles Wasser – so das Prinzip. Könnt ihr jetzt ruhig ein bisserl skeptisch sein. Das ist ok :-)

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Grander-Kästchen für den Heizungs-Wasserkreislauf

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Das große Grander-Wasser-Kasterl für die Trinkwasserleitungen

Damit wir nicht so lange auf unser Wasser warten müssen, hat uns der Grander-Wasser-Berater eine blaue Flasche zum gleich-benützen dagelassen. Davon kippen wir eine Kappe voll in die Karaffe und giessen kaltes Leitungswasser drauf. Wir kaufen seit dem das Leonhards-Wasser nicht mehr. Das hat schon viel Geld gespart.

Was uns überzeugt hat
Der Grander-Mann erzählte uns breit und lang vom Wasser, den Informationen, wie es sich übertragen lässt und was unser herkömmliches Trinkwasser in Wirklichkeit ist: nämlich gereingte Gülle (Odl). Also Wasser mit hohem Nitratwert von der Gülle, das zwar chemisch gesehen innerhalb der festgelegten Grenzwerte liegt, aber die Information der Schadstoffe noch in sich trägt. Das hat die Frau dann überzeugt, wo sie eh eine Phobie gegen die umliegenden Agrargroßbetriebs-Güllemassenentsorgung hat.

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Eine Flasche reines Granderwasser – zum infiltrieren von Wasser in der Trink-Karaffe

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Nochmal, weil die Frau nicht genug Fotos im Blog haben kann

Nun hoffen wir, daß zum Einen unsere Wasserleitungen nicht verkalken und versiffen. Zum anderen, daß wir langfristig leckeres und belebtes Wasser haben

12 thoughts on “Grander – belebtes Wasser im neuen Haus

  1. Muss das Wasser in diesen Kästen auch mal ausgetauscht werden oder bleiben die „ewig“ mit einer Füllung installiert?

  2. Wie genau funktioniert das mit der Informationsübergabe? Muss das Kästchen dann auch regelmäßig ausgetauscht werden? Wir trinken Eigentlich nur Leitungswasser, deshalb mein Interesse.
    Viele Grüße
    kinga

  3. ich bin eine von den skeptischen ;-) wenn ich mir die webseite vom grander so anschaue, und dann recherchiere, was so ein system kostet, denk ich: wow, der hat’s geschafft.
    aber neugierig genug für eine blindverkostung zwischen granderwasser, leitungswasser und st. leonhardswasser wäre ich dennoch :)

  4. ella,

    der mann hat den ganzen artikel in der frau muttiblog reingemogelt. haste nur ein paar sätze entdeckt?
    dann hat er ihre schreibe ja schon recht gut drauf :-)

  5. Hallo Ramona,

    ich muss dir leider sagen, dass Du betrogen wurdest. Mittlerweile ist das System Granderwasser doch recht gut widerlegt. Eine umfassende Sammlung von Studien und deren Erläuterungen findest du u.A. unter http://wasserschwindel.wordpress.com/wunder-oder-wucher/ oder in der Wikipedia.

    Auch die GWUP hat sich mit diesem Thema schon beschäftigt: http://www.gwup.org/component/content/article/87-Paratechnologien/989-wasserbehandlung

    Grüße,
    Christian

  6. ich bin begeisterte „stille“ Leserin vom Jademond-Blog, aber heute will ich mich mal melden zu dem Grander Thema.
    Wir haben seit 24 Jahren das Grander-System in unserem Haus eingebaut. Man braucht das nicht tauschen. Also bis jetzt nicht. Wir haben damals auch Blindverkostungen mit Nachbarn, Kindern und was uns vorallem überzeugt hat mit unseren Haustieren gemacht. Alle haben das Granderwasser bevorzugt. Der Kalk ansich löst sich nicht in Luft auf, er hat aber nicht mehr diese verdichtete Form sondern legt sich z.B. wie Mehl in den Töpfen ab, sodass man ihn nur auswischen braucht. Das Wasser selber schmeckt viel weicher und ich merke es immer wenn ich „fremd-trinke“.
    Ich fülle mir unser Wasser in die Emil-Flaschen ab und hab so meinen eigenen Vorrat dabei wenn ich unterwegs bin.
    Wir sind durch eine befreundete Bergbäuerin auf Grander aufmerksam gemacht worden. Sogar oben in den Tiroler Bergen haben sie Grander am Hof eingebaut und bemerkt, dass die Kühe viel mehr Wasser trinken und der Urin und Mist nicht mehr so streng riechen, als vorher. Tiere kann man ja durch Werbung oder Schönreden nicht beeinflussen und deshalb sind mir sie als „Tester“ glaubhafter.
    So nun könnte ich ewig so weiter schreiben….. aber ich glaube es ist genug.
    ich wünschen euch noch einen gute Bauzeit und OmShanti Rita

  7. als chemikerin kann ich mir beim besten willen nicht vorstellen, wie wasser „verbessert“ werden soll, ohne physikalische oder chemische veränderungen an den inhaltsstoffen vorzunehmen. gleiche chemische zusammensetzung bei gleichen physikalischen bedingungen bleibt eben gleich. und was die höhere ordnung angeht: wenn das die thermodynamik hört…

    „In Neuseeland wurde die Vertriebsfirma des Granderwassers, Ecoworld, 2005 wegen Irreführung der Konsumenten in erster Instanz zu insgesamt 136 000 $ Strafe verurteilt.“ zitat aus dem gwup-artikel

  8. ich finde das granderwasser auch toll. wir hatten es zum test für ein paar Wochen hier in der Holzhütte, ich hab einen deutlichen unterschied gemerkt, der schwiegerpapa und Investor in diesem fall leider nicht. somit durfte nicht grander sondern eine entkalkungsanlage einziehen :( leider.
    ich muss dazusagen, dass wir aber auch unglaublich kalkhaltiges Wasser haben, da ist grander nunmal nicht das allerheilmittel…
    meine mama schwimmt regelmäßig in granderwasser und sagt sie schwimmt beinahe doppelt so lange wie in „normalem“ Wasser…. und bzgl. der Tiere, das kann ich auch bestätigen, unsere Hunde haben zu der Testzeit nachweisbar, wesentlich mehr getrunken…

  9. Hallo Ramona,

    ich habe gerade Deinen Beitrag über das Grander-Wasser-System gelesen und bin etwas irritiert muss ich gestehen :-). Du schreibst in Deinem Manifest, dass man Kritik bitte konstruktiv formulieren möge, was sinnvoll ist und was ich hiermit versuche zu tun: Jeder kann und soll natürlich glauben, woran er will – tatsächlich kann das Grander-System das normale Leitungswasser aber keinesfalls verbessern. Wer skeptisch ist soll einfach mal aus der gleichen Leitung zwei Flaschen Wasser befüllen: Eine mit und eine ohne das Grander System. Das ganze dann mit zwei unterschiedlichen, beliebigen Nummern und ohne Angaben von weiteren Infos in ein Labor für Trinkwasseranalyse schicken und die Ergebnisse der beiden Proben abwarten.

    Ich habe einen Vertreter eines solchen Systems mal auf einer Messe getroffen und zur genauen Funktionsweise desselbigen befragt. Nach den ersten zwei kritischen Rückfragen war der zunächst so ausgeglichene Wassertrinker derart Agressiv, dass ich beschloss den Rückzug anzutreten. Überraschend? Bei näherer Betrachtung und dem Geld das hier zu machen ist wohl leider eher nicht…

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