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Auch in einem lieben Blogger-Packerl von Nina Hundertschnee kam das Bienenbuch. Das Buch habe ich bereits zur Hälfte im Auto auf unserem Weg von Pirna nach Hause gelesen. Den Rest dann an den folgenden Abenden auf der Couch und in der S-Bahn. Das Buch hat mich sehr berührt, teilweise musste ich so weinen.

Die Bienenhüterin, Sue Monk Kidd, btb, 9,99 Euro (Affiliate Link)

Die 14-jährige Lily, deren Mutter vor 10 Jahren ums Leben gekommen ist, lebt bei ihrem lieblosen Vater auf einer Pfirsischfarm. Eines Tages flieht Lily und findet Unterschlupf bei drei Bienenzüchterinnen. Dort wird sie behütet und in die Geheimnisse weiblichen Wissens eingeweiht. Eine Geschichte über die Liebe, vorallem die Liebe in uns drin, über Vergeben und die Schönheit des Lebens. So wunderbar bildhaft geschrieben. Sie tiefsinnig und ganz eigene Weise spirituell.

Ich hab mir das Buch gleich noch 3 mal bestellt, um es weiter zu verschenken, weil ich es so schön fand.

Leute, die glauben, daß der Tod das Schrecklichste ist, haben keine Ahnung vom Leben.

Sie erinnerte mich daran, daß die ganze Welt in Wirklichkeit ein großer Bienenhof sei und dass die Regeln für die Bienen eigentlich überall galten: (…) Und vorallem, schick den Bienen Liebe. Jedes noch so kleine Ding auf dieser Welt will geliebt werden.

Als ich aber tief in ihre Augen sah, entdeckte ich darin ein Feuer. Ein verlässliches Herdfeuer, zu dem man kriechen und sich daran wärmen konnte, wenn einem kalt war, und auf dem man sich etwas kochen konnte, das die traurige Leere im Inneren ausfüllte.

Die meisten Menschen würden ja auch eher sterben als zu vergeben. So schwierig ist das.

Als ich allmählich in den Schlaf hinüber glitt, dachte ich an sie. Dass niemand ohne Fehler ist.  Dass man die Augen schließen und ausatmen sollte und nicht versuchen, das menschliche herz zu ergründen.

Du musst eine Mutter in dir finden. Das müssen wir alle. Selbst, wenn wir noch eine Mutter haben, müssen wir immer noch diesen Teil von uns selbst in unserem Herzen finden.

Wenn du etwas von jemandem brauchst, dann bau dem anderen eine Brücke, auf der ihr euch begegnen könnt.

9 thoughts on “gelesen :: Die Bienenhüterin

  1. Schön, dass dir die „Bienenhüterin“ gefallen hat, ich mag das Buch auch sehr gern. In der Buchhandlung, wo ich lang gearbeitet habe, war das eins unserer „internen“ Lieblingsbücher, das wir sehr oft empfohlen und verkauft haben :-)

  2. Oh, ja… Dieses Buch hat mich auch sehr berührt. Eine Patientin schenkte es mir vor Ewigkeiten als Abschiedsgeschenk. Danke, dass Du mich daran erinnerst!
    Sei herzlich gegrüßt von
    Jana

  3. Ich liebe die Bienenhüterin auch ♥
    Allerdings habe ich bisher nur den Film gesehen, der wirklich eine tolle Besetzung hat und auch absolut empfehlenswert ist!
    Du hast wunderschöne Auszüge heraus gesucht… ich werde mir das Buch unbedingt auch noch besorgen :)
    Liebe Grüßle,
    Andrea

  4. Oh ja, ein wunderbares Buch, das einen seelisch wahrhaft nährt. Auch ich musste beim Lesen ein paar Mal weinen. Dass der Mythos der Bienen auch mit Leben und Sterben zusammenhängt, habe ich einmal persönlich erfahren. Danach wurde ich neugierig auf den Film – sehr stimmungsvoll und gelungen ! – und weitere Bücher von Sue Monk Kidd. Auch ihr „spirituelles Lesebuch“ „Schule des Lebens“ hat mich sehr bereichert. Dort reflektiert sie anhand von selbst erlebten Geschichten Erfahrungen wie „Offenheit“, „Alleinsein“, Loslassen“, „das Heilige im Alltäglichen“. Ich könnte mir vorstellen, dass es auch etwas für dich wäre.
    Liebe Grüße
    Vilwarin

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