Neulich fischte ich eine süße kleine Überraschungspost von Mairegen aus dem Briefkasten. Drin fand ich ein Buch begleitet von einer Karte. Das Buch habe ich sogleich angefangen und es innerhalb weniger Tage durchgelesen. Das ist sehr ungewöhnlich, denn es gibt nicht oft Bücher, die mich gleich fesseln.

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Mila verbringt ein Schweigeseminar. Dort trifft sie einen Mann, nimmt ihn auf dem Rückweg im Auto mit und landet mit ihm im Hotelzimmer. Danach ist ihr Inneres auf den Kopf gestellt. Die Situation birgt viele Chancen, die sich Mila bieten. Zwischen den Zeilen habe ich viel Heilung und Güte herausgelesen.

Die einen sagen Liebe, die anderen sagen nichts*

Das Buch von Susann Pásztor „Die einen sagen Liebe, die anderen sagen nichts“* ist angenehm leicht und unterhaltsam geschrieben. Ich musste oft schmunzeln, erkannte einige Situationen wieder (in Meditation sitzen ist mir nicht unbekannt. Auch einen Schweigetag habe ich schon miterlebt). Die Erzählung wechselt zwischen Situationsbeschreibungen und wildem Gedankenwirrwarr von Mila. Ich habe sehr die Entwicklung der Person im Laufe des Buches genossen. Bis zum Schluss blieb die Geschichte spannend und hinterliess auch nach dem Ende noch einen leisen, zarten Nachklang. Hört sich bestimmt auch als Hörbuch schön.

„Nichts zu wollen kann man nicht wollen. Man kann das Wollen nur sein lassen“

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2 thoughts on “gelesen :: Die einen sagen Liebe, die anderen sagen nichts

  1. Fur einen guten Krimi braucht es nicht unbedingt einen Kommissar, fur die Spannung nicht unbedingt actiongeladenen Thrill. Dieses Buch sollte man gelesen haben! Antonia Michaelis legt eine solche Kraft und Ausstrahlung in ihre Worte, dass man mittendrin steht.

  2. hab es heute in einem rutsch gelesen und fands grossartig, witzig & weise. danke für die inspiration!

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