Management mit dem Bulletjournal – Buchvorstellung

Management mit dem Bulletjournal – Buchvorstellung

Mein Monatsmotto ist Fokus. Nach den Ferien, wo ich so gut wie nichts getan und bewusst innegehalten habe, geht es nun mit voller Kraft wieder weiter ins letzte Quartal des Jahres. Da sind noch viele Ideen, die in die Welt wollen. Um all meine Aufgaben zu schaffen, habe ich ein paar hilfreiche Tools im Alltag. In erster Linie Bücher und Kalender.

Als Kalender nutze ich schon seit Jahren den Roterfaden Taschenbegleiter (Layout 2). Ich bin da sehr eng und brauche eine bestimmte Anordnung der Woche auf Papier, damit auch im Kopf die Verknüpfung stimmt und ich nicht durcheinanderkomme. Links drei Tage, rechts vier Tage. Wie früher das Hausaufgabenheft. Die Termine kommen ausserdem noch in den digitalen Kalender, den ich mit dem Mann teile. Nur digital kann ich nicht (da passt die visuelle Verknüpfung für mich nicht).

Zusätzlich zum Kalender führe ich mein Mahabuch. So nenne ich das Buch, in das ich all meine Notizen reinschreibe. Das ist schon seit Jahren ein Leuchtturm A5 kariert. Ich mag das Papier und die Größe. Ich mache das so, seit ich in Karen Kingstons Buch „Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags“* gelesen habe, wie sie der Zettelwirtschaft mit einem Notizbuch, wo alles drin steht, entgegenwirkt.

Als das Bulletjournaling aufkam, habe ich das ein oder andere adaptiert bzw mir ein eigenes System entwickelt. Ich habe kein akkurat geführtes Bulletjournal. Eher so ein Brain-Dump. Ein ausgelagertes Gehirn. Es hat eine gewisse Struktur, aber noch genug Chaos. Bisher habe ich noch meine Tagesaufgaben in einem Extra-Buch notiert. Das war der Klarheit Planer (der ist toll!) im letzten Jahr und das Desire Map Journal (auch toll, aber zu unhandlich für mich) in diesem Jahr. So richtig überzeugt mich mein System aber noch nicht. Ich will nicht 5 verschiedene Bücher rumschleppen oder liegen haben. Also zurück zum Mahabuch.

Bullet Journal

{Werbung, Rezension} Vom EMF Verlag habe ich hier drei Bücher zum Thema Bulletjournal liegen. Die kamen gerade richtig, um mich nochmal mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Bullet Journal Guide, Marietheres Viehler, EMF, 15,99 Euro*

Ich habe gerade große Freude, mich durch das Buch zu blättern. Da gibt es zahlreiche, wirklich schön aufbereitete Inspirationen für den Aufbau und die Gestaltung eines Bulletjournals.Ganz systematisch erklärt die Autorin reich bebildert wie ein Bulletjournal aussehen kann. Das Buch ist gut strukturiert, visuell sehr ansprechend mit schönen hellen Bildern, klarem Layout und guter Informationsaufbereitung. Es kommt als Hardcover daher in einem handlichen Format und wirkt insgesamt hochwertig.

Ein bisschen was davon werde ich übernehmen. Was ich eh schon immer tue: ein Monatsblatt. Wenn ein neuer Monat beginnt, schreibe ich den Monatsnamen auf ein neues Blatt im Notizbuch, damit ich alles dahinter dem Monat zuordnen kann. Mit dem Inhaltsverzeichnis bin ich nämlich sehr nachlässig.

Monatsübersicht

Diesmal hab ich sogar eine Monatsübersicht angelegt, um einen Überblick über den Oktober zu haben. Da stehen meine Abwesenheiten und Reisen drin, aber auch Veröffentlichungstage meiner Onlinekurse und andere wichtige Termine, die ich im Blick haben muss, um rechtzeitig meine Aufgaben zu erledigen.

Montags gibt es zB immer einen Input zum Jahr der Möglichkeiten, Freitags geht die Wortfunken Email raus. An Vollmond verschicke ich den Jademond-Newsletter, am 1. und 15. den Kallimagie-Newsletter. Auch zu Beginn des Monats den Newsletter für die Kundalini Yoga Sangat Bayern.

Ausserdem habe ich noch einen Habit-Tracker, eine Wochenübersicht (mit einem Fokus der Woche) und meine täglichen To-Do’s (mit den 3 Top-Aufgaben, die am wichtigsten für den ganzen Tag sind).

Auch im EMF Verlag erschienen sind Zusatzbücher mit vielen Ideen zur Gestaltung deines Bujos. Es gibt ein Stickerbuch* (da hätte ich mir die Monats- und Tagesbezeichnungen in deutsch gewünscht) und ein Vorlagenbuch* mit Schmuck- und Layoutelementen zum Nachzeichnen. Das Vorlagenbuch ist für mich persönlich nicht so interessant, da ich mich auf meine Notizen konzentriere und wenig im Bulletjournal zeichne oder layoute. Für jemanden, der da richtig Spaß dran hat, gestalterisch tätig zu sein, sind echt viele Inspirationen für Schnörkel, Banner, Kränze & Co drin. Das Stickerbuch gefällt mir richtig gut. Es ist farblich ansprechend gestaltet und hat viele Aquarellbildchen als Aufkleber drin (die sind ja gerade trendig). Wer also keine Lust, Zeit oder Talent hat, sein Bulletjournal zu verkünsteln, der kann beherzt nach Stickern greifen und sich den Tag bunt kleben.

Fazit: Probier das ruhig mal aus mit dem Bulletjournal. Du entscheidest, wie komplex du es haben willst. Von einer einfachen Liste mit Symbolen aus dem Bulletjournaling bis hin zum komplex gestalteten Buch ist alles möglich. Das Buch Bullet Journal Guide ist eine gute Starthilfe für AnfängerInnen, aber auch Inspiration für alte Häsinnen.

Wie mir das jetzt hilft, mich zu fokussieren, darüber werde ich erst später berichten können.

Nutzt du ein Bulletjournal? Wie organisierst du dich?

 

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