Donnerstagsschnipsel

Donnerstagsschnipsel

schreibmaschine

Viele Ideen habe ich im Kopf für Themen, die ich gern mit dir teilen oder besprechen möchte. Aber mir fehlen grad etwas die Worte und die Energie. Diese Woche hat mich etwas aus der Bahn geworfen. Ruhelose Nächte, volle Tage, Müdigkeit und ein dünnes Nervenkostüm. Da wollen die Worte nicht recht fliessen, da fehlt die Energie, längere und tiefere Artikel zu recherchieren. Aber bestimmt erhole ich mich bald wieder.
Heute jedoch habe ich erstmal einen schlappen Wolf daheim. Er hatte heut Nacht Fieber, jetzt sitzt er genesend auf der Couch, hört eine Englischlern-CD (die haben wir gestern aus der Bibliothek mitgebracht) in Dauerschleife und bastelt Papierflieger. Das Fieber ist weg, geblieben sind Halsschmerzen, feuerrote Wangen und eine Quasselstrippe („Mama, warum müssen die Babys geboren werden?“, „Wenn man tot ist, wie kommt man da wieder zum Leben?“ … Das geht schon seit heut Nacht so). Ich habe nach dieser und den vorangegangenen Nächten beschlossen, heute nicht zu arbeiten. Das nimmt mir den inneren Druck, etwas schaffen zu müssen und doch nur rumzuhängen und frustriert zu sein.
Der Sterngucker scheint mit seinem Zahn zu tun zu haben. Er steckt das Zahnen insgesamt echt gut weg. Kein Fieber, kein wunder Po, nichts. Er ist etwas anhänglich und unruhig, aber ansonsten merkt man ihm kaum was an. Tagsüber schläft er jetzt wieder bevorzugt an mir dran, findet aber nur schwer in den Schlaf.
Die Tochter macht bald einen Ausflug nach Österreich zum Wandern und Klettern mit der Bund Natur Gruppe. Ein bisschen beneide ich sie darum. Und in den Ferien fährt sie nach Hamburg und zum Englischcamp.
Bei mir kommt langsam Freude auf meinen Kalligrafiekurs im September auf. Mein Sommerhighlight. Ausserdem werde ich auf dem Yoga-Frauencamp Gong spielen und Gatka unterrichten.

***

Am Ende noch ein kleiner Überblick zum Ausgang des Kühlschrank-Challenges:

Ich habe gestern nachmittag einen kleinen Einkauf während der Tochterreitstunde erledigt, um bis zur Biokistenlieferung am Freitag hinzukommen. Im Einkaufskorb:

  • Haferdrink, Sojajoghurt für die Tochter
  • Radieschen, eine große Gurke, Karotten
  • Zucchini, Tomaten, Brokkoli, Champignons
  • Dinkelbrezelchen, Müsli
  • 4 Bananen, 2 Kästchen Erdbeeren, 2 Avocados
  • Brot & Brezeln, Tofuaufschnitt für den Wolf

Gefrierfach

  • Lauch, Champignons, Erbsen (<– isst ausser mir keiner)
  • Himbeeren, Erdbeeren, Bananen
  • Brot, Eis (aus Smoothie-Resten)
  • Kichererbsen

Kühlschrank

  • 0,5 Salat, etwas Papuccini-Brotaufstrich
  • etwas Sojasahne
  • Brokkoli
  • Champignons
  • ein Stück Gurke
  • Haferdrink, Sojajoghurt
  • Radieschen, Zucchini

Obst (Stand heut nach dem Frühstück)

  • 3 Bananen, 1/2 Kästchen Erdbeeren, 3 Kiwis, 4 Birnen, 2 Äpfel, 1/2 Ananas, 2 Avocados

Ausserdem

  • Pasta, Reis, Pesto, Tomatensosse
  • Mehl, Hefe, Backpulver,
  • Bratlingsmischung
  • Hirse, Haferflocken, Griess, Knäckebrot, Kräuter im Garten
  • Mandeln, Rosinen
  • Zwiebeln, Knoblauch, Butter, Essig, Öl
  • Linsen, getrocknete gekochte Kichererbsen
  • Sonnenblumenkerne
  • Müsli

Gestern gab es Polenta mit den gefrorenen Champignons / Spinat (den ich noch im Gefrierfach entdeckte), für die Kinder mit Tomatensosse (restliche Sosse vom Vortag). Abends hab es Brezeln und Avocado, Radieschen, Gurke & Tomate.

Für heute Abend habe ich Pizza geplant. Damit verbrauchen wir Champignons, Zucchini und etwas Ananas. Dazu den restlichen Salat.
Zum Mittag soll es die restliche Polenta als Polenta-Bratlinge geben, dazu den Brokkoli.

Fazit des Challenges: Wenn man denkt, es geht nicht mehr, geht doch noch was. Es ist sinnvoll, sich im Voraus einen groben Speiseplan zu überlegen, um die Ressourcen geschickt einzusetzen.

Was beschäftigt dich gerade? Was hat dir deine Woche, dein Donnerstag so gebracht?

7 Gedanken zu „Donnerstagsschnipsel

  1. Gedankenschnipsel:
    – Oh, deine Jungs haben jetzt fast die gleiche Frisur. Ist dir voll gut gelungen!
    – das Frauen-Yoga-Camp hört sich toll an und würde grad zu mir und Lütte passen, aber es kostet einiges (versteh ich das richtig? Übernachtung und Verpflegung kommen noch dazu, ja? Wieviel ca.?) Außerdem kommen wir da dann wohl grad ausm Urlaub zurück, hm… Seufz! Würde mir grad sicher sehr gut tun!
    – was du so beschreibst, was dich vom längeren-Text-schreiben abhält, ist bei mir leider grad standard, daher befindet sich eben in meinem Blog nicht so viel. Das bedauer ich, aber mir fehlt zu oft eben die Muse und der Antrieb mich woran zu setzten. (Der berühmte erste Schritt braucht bei mir immer einen üüüüberlangen Anlauf…)
    Aber du inspirierst mich immer wieder und dafür danke ich dir!

  2. Meise mit Herz,

    -camp: ja, die kosten kommen noch dazu. auch der grund, wraum ich nur einen tag da sein werde und sonst nicht beim camp dabei bin
    -blog: schreib in stichpunkten/schnipseln, vielleicht hilft das?

  3. Momentan ist bei vielen eine Umbruchszeit, ich hab grad gestern einen Post geschrieben. Heute bin ich in Gedanken stark bei der morgigen Weisheitszahnentfernung, ich hab das Gefühl, dass danach energetisch auch wieder einiges mehr fließt, wenn der Entzündungsherd weg ist.
    Übrigens: Deine Kühlschrank-Challenge fand ich spannend. Ich bin bei mir auch immer wieder überrascht, was dann doch noch zauberbar ist. ;-)
    Alles Liebe und viel gute Zeit für Dich, Martina :-)

  4. Hallo Ramona,

    ich fand dein Kühlschrankexperiment auch spannend, gerne nochmal! Magst du mir sagen, was Papuccini ist?

    Das Foto deiner Jungs finde ich schön und hat mich zum Lächeln gebracht. Wir haben übrigens auch ein krankes Wehwehchen zu Hause. Ist aber doch kein Wunder bei dem Hin und Her des Wetters.

    Ansonsten war mein Tag keiner von den guten. Jugendamt, Polizeieinsatz, Inobhutnahme, Wohnungsverweis – ich habe versucht meiner Klasse soviel Normalität am Vormittag zu geben, wie eben möglich. Aber jetzt merke ich, dass ich mit meiner Kraft doch für heute am Ende bin. Daher bringe ich jetzt die Wehwehchen ins Bett und beschließe den Tag zeitig. Es kann nur besser werden ;-)

    Liebe Grüße,
    Frau Weh

  5. mein donnerstag brachte mir die übergabe der wohnung meines vaters – endlich wirklich leer und fertig. außerdem eine befundfreie nachsorge bei der hautärztin (da war mal ein melanom an meinem bein) und – was mich am meisten freut – erfolgreiches umschiffen vom großen abendgeschrei. es war also ein ziemlich erfolgreicher tag. nun mach ich noch nen abendspaziergang und pflücke blumen fürs kränzchen des geradenoch-kindergartenkindes, das morgen johanni feiert.

    deine kühlschrank – herausforderung finde ich klasse, ich koch auch gern aus den schubladen, denn die sind meist noch für tage, wenn nicht gar wochen gefüllt. nur das frischzeugs kauf ich ständig, denn das feht mir zu sehr.

    alles liebe

  6. Ich muss auch gerade ganz kreativ sein um unsere restlichen Lebensmittel vor dem Umzug aufzubrauchen.
    Leider werd ich das nicht ganz schaffen, aber mein Mann wird das meiste mit in die andere Wohnung nehmen und dann dort benutzen. Ich hab z.b. eine halben Tuete braunen Reis und eine halben Tuete gefrorene Erbsen und eine Dose Mais mit ein bischen Butter und Gewuerzen vermischt und das hat den Kids total lecker geschmeckt. Die letzten Suesskartoffeln roesten grade im Ofen, die gibts dann morgen frueh mit Spiegeleiern.

    Ein bischen geht immer, da hast Du recht! Wuensche Deinem Sohnemann gute Besserung!

    Liebe Gruesse,
    Angela

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.