Ein Gastbeitrag des Mannes, von Mann zu Mann sozusagen (auf einem HausFrauenblog). Vor ein paar Tagen fragte Winnie, was für Gerätschaften wir bei uns für all die Leckereien verwenden. Ihr Mann wollte das wissen. Also haben wir uns in der Küche mal auf Fototour begeben und geguckt, was sich da so findet. Den Herd, die Brotmaschine und dergleichen lassen wir mal weg.

Vita Mix
Fangen wir doch gleich mit dem König unter den Geräten an: dem Vita Mix. Er macht einen Höllenlärm und hat unheimlich viel Power. Mit ihm kriegt man alles klein, was wir essen. Er ist die Anschaffung der letzten Jahre schlecht hin. Unser Vita Mix ist jeden Tag im Gebrauch. Der tägliche Morgen-Smoothie wird mit ihm gezaubert. Die Frau macht mit ihm die rohen Köstlichkeiten, wie z.B. die Naschi-Kugeln, Geburtstagstorte oder Hochzeitstorte (die gabs nur einmal). (Nicht nur) im Sommer zaubert er uns Eis. Wo bekommt man den Vita Mix her? Er ist ja doch recht teuer. Hier in Deutschland gibts ihn bei Keimling oder Amazon. Das war mir zu teuer. Wir leben in der EU. Also haben wir ihn in England online gekauft – Ersparnis: ca. 150 EUR.

Der Vita Mix

Kleiner Bruder: Personal Blender
Die Frau hat da noch einen kleinen Bruder vom Vita Mix: Ihren Personal Blender. Damit zaubert sie Sossen, Dressings und derlgeichen mehr. Einfach in der Handhabung: Das Zeug in den Behälter werfen, Messer-Verschluß draufschrauben, umdrehen und ins Gerät reindrücken. Er schafft natürlich nicht die Mengen des großen Vita Mixes. Aber die Frau steht auf ihn. Anschaffungspreis: ca. 70 Eur.

Der Personal Blender im Schrank

Der Dauerläufer: unser Dörrautomat
Er steht ebenfalls im Eckschrank, da nicht so oft im Gebrauch. Wenn er aber mal rausdarf, dann läuft er gleich tagelang und sorgt für eine Geräuschkulisse wie bei einer Dampfmaschine. Wir haben ihn gebraucht gekauft. Wichtig bei diesen Geräten ist die individuelle Temperatureinstellung. Damit macht die Frau beispielsweise die leckeren Leinsamencracker-Platten. Neben dem Vitamix gehört der Dörri zur Standard-Ausstattung der rohköstlichen Küche. Mit ihm kann man ohne Erhitzung in Rohkostqualität sein Obst oder eben Cracker trocknen.

Die Frau: Wenn ich mir nochmal einen aussuchen dürfte und viel Geld hätte, würde ich mir einen eckigen kaufen. zB den Excalibur.

Das Dörrgerät

Für die Familie: Der Reiskocher
Von Kenwood nach langer Recherche: Unser Reiskocher. Bei Amazon gekauft. Nur wer seinen Reis mit einem Reiskocher kocht, weiß, daß er wirklich und tatsächlich viel besser schmeckt. Wir dämpfen damit auch sanft Gemüse und machen Hirse und Quinoa damit. Klares einfaches Design. Er kann nur Kochen oder warmhalten. Sonst nichts. Reicht auch. Der Reis schmeckt köstlich. Es braucht ein paar Anläufe, bis man den Trick raus hat. Wir legen zum Reis immer noch 2 geknackte Kapseln Kardamom und ein Stückel Zimtrinde dazu.

Die Frau: Wir haben uns damals für den Reiskocher entschieden, als wir nur mit einer Herdplatte in der Merzhausener Wohnung lebten. Das hat das Kochen stark vereinfacht. Gut kann man da zB auch Hirse für’s Frühstück vorbereiten, während man morgens im Bad rumgruschelt.

Kenwood Reiskocher

Der Klassiker: Braun Wasserkocher
Der Braun-Wasserkocher ist ein wahrer Designklassiker der jüngeren Geschichte. Von Braun – natürlich. Auch täglich im Gebrauch. Er bekommt von Frau Britta gefiltertes Wasser. Sonst verkalkt er so schnell, wie die Frau glaubt, der Mann würde es auch tun. Sagt, weiß jemand von euch einen wirklich guten fest am Wasserhahn eingebauten Wasserfilter. So einer, der auch leckeres weiches Trinkwasser macht? Das wird nämlich unsere nächste große Investition sein. Ein fest installierter Wasserfilter.

Die Frau: Den Wasserkocher hab ich schon echt lange. Wenn dieser kaputt geht, werde ich nach einem ohne Plastik (BPA) ausschau halten.

Der Braun Wasserkocher

Für den Familienfrieden: Die Jura
Ist der Vita Mix der König unter den Geräten, so ist unsere Jura zweifelsohne die Königin. Sie sorgt täglich für den Familiefrieden. Sie hilft, mich morgens vom Alien zurück in den Familienvater zu verwandeln. Mit den fairen Bohnen von GEPA (von der Frau zu Weihnachten bekommen) gelingt eine grandiose Crema. Die Jura ist schon ein paar Jahre alt, aber aus dem Haushalt nicht wegzudenken.  Hier seht ihr sie, beim Ausschank des Espressos nach dem Mittagsmale. Wunderbar.

Die Frau: Jaja, die Jura. Eine ernsthafte Konkurrenz. Als der Wolf noch ganz klein war, hat er die Jura immer „Mama“ genannt. Gab mir sehr zu denken ;-) Wenn der Mann die Küche betritt, dann geht er instinktiv erstmal zur Jura hin, überlegt dann kurz und drückt -oder drückt nicht (wenn’s zeitlich unpassend ist). Das ist sehr lustig zu beobachten.

Die Jura

Foto-Einsatz
Noch ein Wort zu den Bildern. Sie wurden am Original-Schauplätzen geschossen. Also Dörri und Personal Blender im Schrank. Jura in action und Vitamix neben der Frucht-Fülle. Die Frau drapiert sich ihre Motive immer schön hin, wartet bis das Sonnenlicht kommt und dergleichen mehr.

8 thoughts on “Unsere Küchengeräte

  1. Super Beitrag! Danke für die lustigen und liebevollen Einblicke in eure Küche und euer Familienleben.
    Eine sanfte Landung im neuen Jahr und alles Gute,
    Katharina

  2. Ui Vita Mix und Dörrapparat hätte ich auch gerne :-))
    Trotz völlig anderer Ernährung.
    Die Jura z.B. brauch ich nicht, obwohl ich super gerne Kaffee trinke.
    Tip für den Wasserfilter hab ich leider keinen.
    Unseren Britta hab ich schon vor 10 Jahren entsorgt :-)))
    Vielen Dank für den Einblick.
    Wolle schaffe ich erst Anfang nächster Woche, irgendwie ist mir die Zeit so knapp :-))
    Ganz liebe Grüße
    Karin

  3. also ich besitze seit ein paar monaten einen sanuno carbonit filter und bin sehr zufrieden. das wasser schmeckt gut und besonders teuer war er auch nicht. nur alle halbe jahre den aktivkohlefilter (aus kokos) für ca 30 € auswechseln – das wars.

    http://www.sanuno.info/

  4. DANKE!!!
    … die Infos werde ich an meinen GöGa weiterleiten und dann werden wir sehen, wann wir uns mal wieder ein neues Gerät zulegen … (wir haben ja noch nicht genug!)

  5. Eine fRage hätt ich zum Dörrofen – wenn du deine (leckeren) leinsamen-Platten machst, benutzt du dafür Bachkpapier, was du drunter legst? Der Dörrofen wirkt, als habe er (genau wie meiner) große Gitter, durch die sinst gerne mal der „Teig“ läuft… Danke

  6. Oh man, eine Jura, ich bin sicher, die ist eine Göttin. Wenn ich noch ein bisschen mehr spare, werde ich würfeln müssen, ob ich mir eine Kitchenaid kaufe oder eine Jura. Ich habe einen sehr günstigen Standmixer und wenn der kaputt geht (auch ich kann ohne den täglichen Smoothie nicht leben) dann werde ich mal über einen VitaMix nachdenken.

    Magst du vielleicht mal deine 5 liebsten Smoothie- Rezepte bloggen? Das fänd ich toll!

    Liebe Grüße
    Joy

  7. Pingback: Unsere Spiralendreher « Jademond

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