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Wochenende :: Wohltuender Szenewechsel

Nachdem meine Strohwoche wirklich sehr gefüllt war, ergab sich am Wochenende ein willkommener und wohltuender Szenewechsel. Das Felshaus feierte sein 5jähriges Bestehen mit einer Party für Freunde und Bekannte. Ich backte (buk?) also am Freitag abend noch einen Apfelkuchen. Dann schnappte ich mir am Samstag mittag die Jungs und fuhr also gen Moosburg. Die Tochter wollte lieber daheim bleiben und sturmfrei mit ihren FreundInnen geniessen.

Samstag

Miesepetrig startete mein Tag schon gegen 6:00 Uhr. Ich wollte lieber noch im Bett langsam in den Tag reinkommen. Die Jungs waren aber auf Krawall gebürstet. Ich maulte bis zum Frühstück vor mich hin, beschloss dann aber, daß ich so nicht mein Wochenende verbringen wollte. Manchmal schafft man das ja, sich bewusst dafür zu entscheiden, innezuhalten und nicht weiter vor sich hin zu motzen und in der schlechten Stimmung mitzuschwingen. Also frühstückte ich gemütlich und las in meinem Buch.

Gegen Mittag fuhren wir los, Draussenspielzeug (Drehteller, Federballspiel, Springseil, Diabolo) und Kuchen im Gepäck. Das Wetter war herrlich, sodass wir tatsächlich den ganzen Tag draussen im Garten sein konnten. Wir aßen Mittag und Kuchen, die Kinder tollten im Garten, probierten sich an der Slackline aus und fanden immer wieder Spielgefährten und Beschäftigung. Ich hatte nette Gespräche mit einer Freundin oder stille Momente für mich, spielte mit dem Wolf Tischtennis oder Federball und genoss die Stimmung des Nachmittags. Sehr. Der Wolf fand besonders Gefallen am Tischtennis-Spielen mit mehreren Spielern. Der Sterngucker schaffte es nach intensivem Üben, den Drehteller mit dem Stab anzudrehen (es war herrlich zu beobachten, mit welcher Konzentration er das tat). Am Abend gab es noch ein Musical. Die Jungs waren den ganzen Nachmittag über sehr ausgeglichen und gut drauf. Am Abend fuhren wir müde und erschöpft nach Hause.

Die Tochter hatte Übernachtungsbesuch und sich während unserer Abwesenheit um die Spülmaschine und Wäsche gekümmert <3

Sonntag

Ich wachte von einem lauten Gewitter in der Nacht auf, fand aber schnell wieder in den Schlaf. Die Jungs schliefen ihre Erschöpfung des Vortages bis 8:00 Uhr aus. Dann frühstückten wir gemeinsam. Der Vormittag verging schnell. Hier was im Garten graben, da ein bisschen Collage schnipseln und Farbe malen. Ich kann nicht sagen, womit genau ich den Vormittag verbracht habe. Vielleicht auch ein bisschen mit herumlungern. Die Jungs waren abwechselnd draussen (Radl fahren) oder drinnen (Lego spielen).

Zum Mittag gab es Spargel mit Kartoffeln und Cashewsosse. Danach wollten die Mädels in die nächste Stadt gebracht werden. Wir verbanden das mit einer kleinen Runde Eis beim Italiener. Ich zog mir passend zum Sonnenschein mein Kleid an. Der Ausflug war anstrengend. Zwar bestellte ich mir gegen das Nachmittagstief einen Grüntee, dennoch fühlte ich mich etwas katerig nach dem Glücksrauschtag am Samstag (obwohl ich nichts getrunken hatte). Die Jungs waren auch sehr streitig unterwegs. Vielleicht lags am Luftdruck. Auf der Rückfahrt hatten wir einen grandiosen Blick auf die Berge. Das versetzt mich ja schon immer in Staunen, nur kann ich es nie auf Foto festhalten so vom Auto aus.

Kreativpause fürs Seelenheil

Den Rest des Tages werkelte ich an einigen Bildern herum, die mir durch den Kopf spukten und versuchte wenigstens die Grundidee zu skizzieren. Die Jungs fuhren Fahrrad und reparierten die heruntergesprungene Kette des Sternguckerrades (große Kinder, ey!). Dann war schon Zeit, Abendessen zu machen (Spargelsuppe aus den Resten) und die Tochter einzusammeln. Zurück daheim brachte ich den Sterngucker ins Bett. Der Wolf räumte derweil die Küche blitzeblank und deckte den Tisch für seine Gäste, denn morgen möchte er seinen Geburtstag feiern (der war ja letzten Montag). War gar nich so einfach, ihn auch ins Bett zu bringen.

Jetzt mache ich es mir auch gemütlich. Die Tochter ist noch spazieren gegangen, der Mann kommt irgendwann spät aus Karlsruhe zurück. Den Beitrag verlinke ich zu Susanne, die jeden Sonntag eure Wochenendeinblicke sammelt.

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Wochenende :: beschaulich und erholsam

Was es ausmacht, wenn die Sonne scheint. Wir hatten ein wirklich schönes Wochenende, obwohl am Samstag die Jungs mit einer ganz speziellen Energie unterwegs waren.

Samstag

samstagsarbeit

Eigentlich Zeit fürs Schwimmtraining. Ich habe allerdings so viel auf den Zettel, daß ich arbeite und einige Dinge mit dem Mann bespreche. Die Kinder sind in der Siedlung unterwegs.

buschwindroeschen

Ich raffe mich zu einem Lauf auf. Eigentlich sollten es 10 km werden, ich komme aber so schleppend voran, daß ich doch nur die kurze Strecke (4 km) laufe.

Der Mann geht zum Sport. Ich wurschtel mich zu Hause durch Wäsche und Kleinkram. Im Laufe des Tages bekomme ich Kopfweh, weshalb ich entscheide, nicht zum Theaterstück zu gehen. Die Jungs sind ganz schräg drauf und machen nur Quatsch. Unter anderem landet mein Hausschlüssel auf dem Dach („Er ist mir aus der Hand gefallen“) und Steine fliegen gegen das Fenster. Ich werde zunehmend unentspannt.

bohnensalat

Zum Abendessen gibt es Bohnen-Salat und Brot. Den Salat lieben die Jungs.

Am Abend geht die Tochter zum Theaterstück, wir bringen die Jungs ins Bett und kuscheln noch eine Weile auf der Couch bei Kerzenschein, denn es ist Earth Hour. Dann gehen wir gegen 21:00 Uhr schlafen. Ich höre nicht mal mehr, wie die Tochter gegen 22:00 Uhr nach Hause kommt. Soweit ist es also schon. Die Eltern gehen vor den Kindern ins Bett.

Sonntag

sonntagsfruehstueck

Goldene Sonnenstrahlen scheinen zum Fenster herein und wecken mich. Ich merke jetzt schon, daß es ein gemütlicher Sonntag zu werden verspricht. Ich kuschle mit den Jungs, bis sie aufstehen und spielen gehen. Dann mache ich meine Meditation, stehe auf und gehe frühstücken. Ich mag gemütliche Familienfrühstücke. Ich lese ein bisschen in der aktuellen Flow und häkle, geniesse meinen Tee und mein Avocadobrötchen mit frischem Schnittlauch aus dem Garten.

krokusse

Der Vormittag vergeht schnell. Die Jungs sind draussen in der Sonne, ich verbringe die Zeit auf der Couch und lese das tolle Buch „Alles Inklusive“ von Mareice Kaiser*. Nach dem Mittagessen gehen wir in den Garten und führen noch ein paar Arbeiten aus, die anliegen. Ich freue mich über das Summen in der blühenden Weide und die Krokusse, die meine Rettungsaktion (Umpflanzung von vor nach hinters Haus) gut überstanden haben. Ich hoffe, die Tulpen blühen später in ähnlicher Pracht.

nistkasten

nistkasten_im_baum

In Vorbereitung auf ihre Qualiprüfungen hat die Tochter einen Nistkasten entworfen, geplant und gebaut. Den wollte sie eigentlich der Oma schenken, aber (sorry Oma!) ich hab ihn mir gekrallt. Heute haben wir das gute Stück, konzipiert für Meisen, aufgehangen. Ich freu mich so sehr darüber! (Mutterstolz und so)

sandkasten

Der Sterngucker ist fast den ganzen Nachmittag im Sandkasten beschäftigt. Ich bin froh, daß wir letztes Jahr einen Haufen Sand hinterm Haus hinkippen lassen haben. Der wird so herrlich und kreativ bespielt.

kichererbsenaufstrich

Zum Abendessen probiere ich ein Rezept, was ich im Oh she glows* Kochbuch finde. Zufällig haben wir alle Zutaten da. Es gibt Semmeln mit Kichererbsen-Salat als Belag. Finden wir sehr gut.

fitness

Der Mann erledigt mit den Jungs noch die abendlichen Haushalts- und Gartenaufräumarbeiten. Ich verschwinde mit der Tochter noch 1,5h ins Fitness-Studio und in die Sauna. Was ein schöner Tagesabschluss. Jetzt freue ich mich auf mein Bett. Eigentlich wollte ich noch den Speiseplan für nächste Woche planen. Das mache ich dann morgen früh.

Wie war dein Wochenende? Wochenendeinblicke sammelt Susanne.

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Wochenende :: Regen und Kreativzeit

2_garten

Samstag – Dem Wetter zum Trotz

Für das Wochenende hatten wir einen Garteneinsatz geplant. Unser Kompost und einige Pflanzen müssen umgesetzt werden, weil der Boden gefräst wird. Nun war es am Wochenende stürmisch und verregnet. Der Opa, der in seinem Garten bereits Pflanzen ausgestochen hatte, kommt trotzdem vorbei, damit sie nicht vertrocknen. Also graben wir bei Sturm und Regen schnell die neuen Gräser und Stauden ein. Den Kompost haben wir auf heute verschoben.

3_schuhe

Raus und Rein sorgt für Chaos und Dreck vor der Tür. Die Kinder sind trotz des Wetters immer wieder draussen unterwegs. Der Sterngucker geht mittlerweile auch allein im Dorf herum, laufen oder Laufrad fahren.

4_lampe

Wir nutzen den angefangenen Tag, um eine Lampe anzubringen. Eine Freundin hatte uns eine Lampe überlassen, die genau so aussieht, wie die anderen, die wir im Wohnzimmer haben. Nun fehlen an der Wand im Büro nur noch zwei. Es wird!

5_wohnzimmer

Im Laufe des Tages macht sich nicht nur vor der Tür, sondern auch im Wohnzimmer das Chaos breit. Ein typischer Wochenendanblick. Wäsche, angefangene Arbeiten – aber ein Feuerchen.

Sonntag – Kreatives Werkeln

6_fruehstueck

Mein Frühstück muss ich mir in Häppchen schneiden. Am Freitag hatte ich meinen ersten von zwei Zahnarztterminen zur Überkronung meiner Schneidezähne. Mein Mund fühlt sich noch wund an, das Zahnfleisch muss heilen. Mit dem Provisorium, was jetzt für zwei Wochen die Stelle meiner Schneidezähne einnimmt, kann ich nicht gut beissen.

Auf der Häkelnadel habe ich Schneckenbänder. Allerdings aus 7 festen Maschen in der Breite, auf die gewünschte Länge reihenweise hochgehäkelt.

Nach dem Frühstück gehe ich zum Fitness und danach in die Sauna. Die kleine Auszeit tut gut. Ich wünscht, ich würde es öfter in die Muckibude schaffen.

7_pfannkuchen

Zum Mittag gibt es sehr leckere herzhafte Pfannkuchen mit Pilzfüllung.

8_malkind

10_wertvoll

Am Nachmittag geht der Mann zum Fitness. Ich finde Zeit zu schreiben und zu malen. Der Sterngucker leistet mir Gesellschaft, der Wolf radelt draussen mit seinen Freunden und dreht Filme mit seiner Digicam, die er zu Weihnachten bekommen hat.

9_post

Ich schreibe noch etwas Frühlingspost und werkel mich durch den Tag. Wenn ich male oder schreibe, bin ich ganz in meiner Mitte und bei mir. Das fühlt sich gut an.

11_quelle

In meinem Skizzenbuch versuche ich, einen Wasserfall zu malen, weil ich ein Motiv, was ich im Kopf habe, umsetzen möchte. Ich finde es für den ersten Wurf ganz gelungen.

Im Laufe des Tages kümmere ich mich noch um die Wäsche und das Abendessen. Es gibt Reste, wo sich jeder etwas findet.

Wochenendbilder sammelt Susanne.