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Der kleine Wolf mag Pettersson und Findus. Und Tiger und Bär. Beides Geschichten, in denen geangelt wird. Und er mag Ursache und Wirkung Zeugs grad sehr (Knöpfe drücken und es passiert was, Kurbeln drehen und es passiert was). So sprach er schon lange von einer Angel. Als wir im Sommer bei meinen Eltern waren, hat mein Bruder mit ihm in seinem kleinen Teich geangelt. Zwei Fische haben sie geangelt. Einer davon war ein ‚Seeräuber‘. Die Fische haben sie wieder ins Wasser gesetzt. Der Wolf war nun nachhaltig begeistert. Zu Hause angelte er immer mit seinem Regenschirm (über den sollte ich auch mal was schreiben).
Wir telefonieren oft mit Oma und der ganzen Bande da. Also bekam mein Bruder den Auftrag für den Wolf eine Angel zu richten. So richtig mit Spule. Aber eben keinem spitzen Haken. Jeden Tag hat der Wolf angerufen und nach seiner Angel gefragt. Und dann, als wir letztes Wochenende da waren, da bekam er nun seine Angel und ein paar lustige Zappelfische (bzw einen Frosch). Und dann hat der Wolf fast nichts anderes mehr getan als geangelt (natürlich nicht in echt). Stundenlang. Sehne ins Wasser werfen, rauskurbeln. Danke vorallem an F. und J.,  die sich so geduldig mit dem Angelvieh beschäftigt haben.
Und hier daheim? Angelt er natürlich weiter. Die Treppe runter in den Keller. Und weil mein bruder gleich noch einen automatischen Fisch-hat-angebissen-Pieper mitgegeben hat, piept hier dauernd dieses Ding. Aber der Junge ist glücklich, mit seinen Seeräubern, die er fängt.

3 thoughts on “Angelglück

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