• Mein momentanes Ein-Kind-Mama-Leben erweist sich als recht beschaulich. Ich habe die Abende viel früher frei. Ich konnte gestern sogar einen Film mit dem Mann schauen. So richtig von vorn bis hinten ohne Unterbrechung. Wir haben uns „Sommer in Orange“ angeschaut. Ein unterhaltsamer und ein bisschen skurriler Film mit vielen erstaunlich wahren Darstellungen des bayrischen Dorflebens. Sonst verbringen wir unsere Abende meistens mit der Besprechung von gerade anliegenden Themen (Hausbau, Planung, Organisatorisches, Projekte) oder arbeiten an einem der vielen Projekte, die wir nebenher laufen haben (Updates von Webistes, Contentpflege, Recherche, Abbarbeitung von Bestellungen, Buchhaltung usw). Das war also mal eine nette Abwechslung.
  • Heute mache ich einen kleinen Ausflug zum Boesner, um meine Materialliste für den bevorstehenden Kalligrafie-, Collage- und Buchbindekurs zu vervollständigen. Damit wird das ganze schon richtig real. Vorfreude!
  • Nebebei beschäftige ich mich mit der Weihnachtsplanung. Ich beginne eine Liste zu schreiben, wer alles eine Karte bekommen wird. Diesmal werde ich mich auf Karten beschränken, da wir um die Weihnachtszeit herum in der Hauptausbauphase des Hauses sein werden. Daher auch meine frühe Planung. Die Geschenke für die Kinder habe ich soweit schon fertig.
  • Der Sterngucker hat sein geplantes Weihnachtsgeschenk jetzt schon bekommen. Ein Hinterherziehauto aus Holz. Einfach, weil es jetzt dran ist. Er hat das Laufen für sich entdeckt und rennt den ganzen Tag durch das Wohnzimmer. Nun zieht er begeistert das Autodings hinter sich her. Oder mein Maßband.
  • Für den Sterngucker-Quilt habe ich nun das Top fertig genäht. Es fehlt nur noch der Stoff mit den Wünschen. Die Wünsche habe ich alle in ein Textdokument getippt und erstelle darauf gerade ein Stoffdesign, was ich dann in der entsprechenden Größe auf Stoff drucken lasse und an das bestehende Top drannähe. Dann kommt der Rest der Quiltarbeit. Dauert aber noch bisschen.
  • Puppengenähe ruht gerade. Keine Zeit, kein Nerv. Könnte spontan aber noch kommen.
  • Vormittage kann ich grad mehr oder weniger gut (Tagesformabhängig) nutzen, um an Kundenaufträgen zu arbeiten.
  • Ich hätte den Sommer gern intensiver genutzt, kann aber selbst im nachhinein nicht sagen, wie. Es lagen und liegen einfach sehr viele Dinge grad an. Schaffe mir aber kleine Inseln, indem ich innehalte, zeichne, schreibe, stricke und auch mal lese.

Was liegt bei dir grad an? Was füllt deinen (All)Tag aus?

5 thoughts on “Donnerstagsschnipsel

  1. mir geht es mit dem sommer ganz ähnlich. der sommer 2012 schien mir lang und ich habe das gefühl, ihn ausgekostet zu haben. in diesem jahr ist es anders – ich hoffe ja immer noch auf einen goldenen herbst. mir haben auch die krassen temperaturschwankungen dieses jahr zu schaffen gemacht, von 15 auf 40° c in ein paar stunden halte ich nicht aus *ächz*
    hach, ich würde so gern auch mal eine von den wunderschönen jademondkarten bekommen :) und ich bin auch schon am weihnachtswerkeln…

  2. weihnachtsplanung? fertige geschenke? wow!
    hier stehen in den kommenden 6 wochen 3 geburtstage an, für die ich noch nicht mal geschenk-IDEEN habe.

  3. In meinem Sommer habe ich auch so einige Abstriche gemacht: einige Projekte noch nicht geschafft, nur ganz wenige Bücher gelesen. Aber so ist das mit Baby, alles geht ein paar Schritte langsamer weiter. LG, Micha

  4. Und bei mir geht das Kind (das mittlerweile ein junger Erwachsener ist) ein Jahr ins Ausland – natürlich muss ich ihn ziehen lassen, aber dabei ist mir ganz schön mulmig zumute.
    Mein Sommerprogramm 2013 also:
    – Mulmigkeit
    – heimliche Tränen
    – Organisation, Organisation, Organisation (Flug, Auslandsaufenthalt, Behörden…)
    – Impferei organisieren (eine Tollwutimpfung kostet 95 Euro, fangt schon mal an zu sparen!)

  5. Bei uns läuft es gerade weniger rund. und ich habe nur einen kleinen Knirps :)
    Gerne wäre ich für Weihnachten schon fertig, würde mir ein neues Hobby suchen und mehr aus diesem Sommer herausgeholt haben.
    Aber wir stecken zu sehr in der eigenen Firma (was auch gut ist) und in der Kiga-Eingewöhnung.
    Hut ab, vor so viel Energie und Planung!!! Das spornt mich an und tut gut!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.