Wochenende W39

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Nach unserer tollen Nacht der Bildung liessen wir den Samstag langsam angehen. Nach dem Frühstück räumte ich die Garderobe und generell den Wohnraum auf. Dann fuhr ich den Wolf zu einer Verabredung und mit der Tochter zum Schuhe kaufen. Diesen teil des Herbstes könnte ich gern weglassen: passende Schuhe für alle Kinder finden schröpft den Kontostand doch erheblich. Allein für die Tochter bin ich in den vergangenen Tagen über 300 Euro losgeworden (Turnschuhe mit heller Sohle für den Tanzkurs, Alltagsschuhe, Wander/Winterschuhe – alles sehr speziell, da die Tochter Einlagen trägt und nicht jeder Schuh passt). Nun fehlen nur noch Reithosen für sie und Winterschuhe für die Jungs. Aber wir sind am Samstag wirklich fündig geworden. Danach ist sie noch mit ihrer Freundin ins Einkaufszentrum nach München zum Bummeln gefahren. ich bin froh, daß sie das mittlerweile sehr selbständig mit der S-Bahn fährt.
Ich habe auf dem Rückweg noch Lebensmittel eingekauft und vom letzten Kleingeld frische Blumen am Feld gepflückt.

Wochenende W39

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Erinnerungen an unsere Zeit in Freiburg.

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Als ich zurückkam, schlief der Sterngucker. Wir entspannten uns durch den Tag, erledigten hier und da Kleinigkeiten. Ich verpackte einen Kundenauftrag und machte Post fertig. Zum Kaffee gab es noch warme kleine Zwetschgenhäppchen aus Blätterteig und veganes Schokoeis. Gegen 17 Uhr holte ich den Sterngucker ab. Dann färbte ich mir meine Haare, um die derzeitige Frisur besser zu ertragen. Ich habe immer im Herbst einen Haar-Koller mit dem Wunsch nach Veränderung. Wie die Bäume, die im Herbst ihre Blätter färben und abwerfen.

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Während ich Abendessen vorbereitete, sammelte der Mann die Tochter ein. Abendessen gab es diesmal recht spät (geschmorter Zitronenfenchel, Rosmarinkartoffeln, Salat, Rohkost)

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Nach dem Abendessen räumte ich mit der Tochter die Küche auf und kümmerte mich um die Wäsche. Der Mann brachte die Jungs ins Bett. Dann gingen wir alle schlafen.

Sonntag

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Der Sonntag startete gemütlich. Wir essen, wie wir aufstehen, sodass der Tisch am Sonntag lange gedeckt bleibt und sich das Familienleben drum herum abspielt. Wir lungern am Tisch und im Wohnzimmer herum, stricken, lesen, schauen Videos, unterhalten uns, spielen. Irgendwann, wenn alle gegessen haben, räumen wir den Tisch ab. Ich hatte auf meinem Brot Avocado mit Kala Namak* – schwarzem Salz. Das kommt aus Indien Auf Avocado schmeckt es, als würde man Ei auf dem Brot haben. Für vegane Ei-Verschmäher ein interessantes Feature.

Der Wolf verabredete sich erneut. Wir fuhren ihn zu seinem Freund und dann gleich weiter zu einer Bekannten, die uns ihre Motorsense für unseren Garten ausleihen wollte. Dort liessen wir uns das Gerät erklären und gleich noch durch den Garten führen, mit der Aussicht, bei Bedarf Ableger von Pflanzen zu bekommen. Da muss nächstes Wochenende unsere wilde Wiese dran glauben. Das Blumenbeet lassen wir stehen. Das blüht noch in den herrlichsten Farben.

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Wir assen Reste zum Mittag, legten den Sterngucker zum Schlafen und vertrieben uns die Zeit mit den Dingen, die grad anstanden. Ich packte noch etwas Post, schrieb Rechnungen und arbeitete an der Juli-Aufgabe des Ali Edwards „One little Word“ E-Kurses.

Dann wurde es Zeit, den Wolf wieder einzusammeln, Abendessen zu machen und sich zurückzuziehen. Ich wollte noch meinen Wochenend-Blogbeitrag schreiben und dann in die Sauna gehen. Jedoch bemerkte ich, daß meine Website komplett gesperrt war, weil sich Malware eingeschlichen hatte. Ich versuchte mich des Problemes anzunehmen, gab dann aber zugunsten meines Saunaabends an den Mann ab. So kümmerte er sich um den Blog (neues Theme und hoffentlich keine Schadmeldungen mehr!) und ich relaxte in der Sauna und las ein Buch*.

Als ich gegen 21 Uhr wiederkam, kümmerte ich mich noch kurz um die Tochter, die ihre Sachen für die Hüttenwanderung packte. Dann stellte ich meinen Wecker mit Blick auf den bewölkten Himmel auf 4:30 Uhr, kuschelte noch eine Runde mit dem Mann und ging ins Bett. Um 4:30 erwachte ich von dem zarten Pling meines Weckers, sah daß der Himmel sternenklar war und ging auf die Suche nach dem Mond. Ich weckte die Tochter und gemeinsam betrachteten wir eine Weile die Mondfinsernis und den wunderschönen Sternenhimmel. Auch der Wolf wurde kurz wach und konnte den Mon sehen. Der Mann drehte sich nur grummelnd wieder um und wusste am nächsten Tag nichtmal mehr was davon.

Und nun starten wir in eine neue Woche. Die Tochter ist auf Hüttenwanderung mit ihrer Klasse, der Wolf ruht sich daheim mit Halsweh, Schnupfen und Gliederschmerzen aus, der Sterngucker ist im Kindergarten und der Mann in der Arbeit.

Wochenende W39

Ich wünsche dir eine schöne, runde und harmonische Herbstwoche.

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4 thoughts on “Orange-Rotes Wochenende

  1. Ich musste so lachen über die Mondfinsternis-Reaktion von deinem Mann! :D
    War bei uns ähnlich: wir sind heute morgen gegen kurz nach sechs aufgewacht. Ich hatte nicht viel geschlafen, weil ich immer wieder wach war zum gucken und auch eine Stunde draußen war zwischen 4 und 5. Trotzdem (oder grad deswegen) bin ich knallwach, spring ans Fenster, sehe dass noch ein bisschen was vom Mond verdeckt ist, spring um meinen aufstehenden Freund herum (der durchgepennt hatte) mit „Guck mal, da ist noch was! Da! Schau doch!“ und er brummt nur „habbrillenichauf“ und schlurft ins Bad. Als er endlich fertig geduscht hatte war der Mond weg… Wie kann man nur so unbegeistert sein? ;)

  2. Liebe Ramona,

    vielen lieben Dank, dass du uns an deinem bzw. eurem Leben teilhaben lässt. Ich lese es so gerne. Und die Fotos sind auch immer sehr stimmig.
    Das Problem mit den Haaren hab ich auch gerade. Ich habe sie mir kurz schneiden lassen und finde es gerade gar nicht schön. Hoffe sie wachsen gaqnz schnell wieder. Aber deine Haarfarbe gefällt mir gut, vielleicht sollte ich mir das auch überlegen:)

    Wünsche dir auch eine schöne und sonnige Herbstwoche.

    Daniela

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