Am Freitag nachmittag ist der Mann wieder übers Wochenende nach Karlsruhe gefahren. Ich konnte uns vorher noch mit Lebensmitteln eindecken.

wochenende

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Der Samstag startete früh. Der Sterngucker scheint nun auf Sommer umgestellt zu haben. Ich zauberte uns ein Chia-Obstsalat-Frühstück (Chiasamen mit Mandelmilch, etwas Vanille und Agavendicksaft quellen lassen, Obst schnippeln, zusammen in gläser füllen). Der Sterngucker möchte, seit die Erzieherin in der Spielgruppe aus Bananen Rennautos und Krokodile schneidet, seine Bananen als Auto haben. Zum Glück habe ich letzte Woche gesehen, wie sie das macht.

Dann arbeitete ich an einem Auftrag während nach und nach die Kinder aufstanden und frühstückten. Da sich die Bande gut beschäftigte, konnte ich so den ganzen Vormittag arbeiten und den Auftrag zur nächsten Stufe fertigstellen. Nun warte ich auf Feedback der Kundin. Das war so ein schönes Arbeiten, genau wie ich es mir gewünscht hatte: ein ruhiges Wochenende und trotzdem Zeit, was zu schaffen.

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Am Nachmittag war ich eine Runde laufen. Die Kinder konnte ich eine halbe Stunde allein lassen. Zurück von der Laufrunde duschte ich ausgiebig und machte eine kleine Selfcare-Runde inclusive frisch lackierter Nägel draus. Dann räumte ich die Terrasse auf, holte Wäsche und Hängematte rein und bereitete das Abendessen für die Bande vor: Semmeln und Gemüse zum Selbstbelegen. Ich stellte dem Wolf einen Film ein (Mein Freund der Wasserdrache*) und besprach mit der Tochter noch ein paar Abenddetails. Dann klingelte eine Freundin und ich überliess die Bande sich selbst.

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Wir waren eingeladen zum Geburtstag einer der Frauen unseres Mütterkreises. Da sie hier im Ort wohnt, war es für mich kein problem, die Kinder allein zu lassen. Sollte ich gebraucht werden, wäre ich schnell zu Hause. Ich genoss den Abend sehr. Es gab leckeres Essen, Lieder, Gespräche, Tanz, Lachen und Musik. Gegen 22:30 Uhr bin ich aber doch nach Hause gegangen, um die Tochter nicht allzu lange allein zu lassen. Sie wartete noch auf mich. Also redeten wir noch ein wenig und gingen ins Bett.

regentropfen

Über Nacht hatte es geregnet. Der Sterngucker weckte mich viel zu früh. Dafür konnte ich aber das schöne Morgenlicht geniessen und mit ihm gemeinsam Frühstücken. Danach versuchte ich ein bisschen weiter zu arbeiten, das war heute aber weniger erfolgreich. Ich kümmerte mich um Wäscheberge und Spülmaschine und räumte die Bude mal gründlich auf. Was da so alles in den Sofaritzen zum Vorschein kam. Ich staunte nicht schlecht.

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Der Wolf pritschelte auf der Terrasse herum, der Wolf war mit dem Radl unterwegs und die Tochter hatte Besuch von ihrer Freundin. So war jeder irgendwie beschäftigt. Ich musste immerzu den Sterngucker im Auge behalten.

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Wir bastelten Fensterdeko inspiriert von Kirschblüten. Die Anleitung habe ich von hier und etwas abgewandelt mit farbigem Seidenpapier. Ich hübschte unser Wohnzimmer auf mit frischen Tulpen aus unserem Garten. (Wer keinen eigenen Garten hat, kann gerade bei dasnuf ein Blumenabo gewinnen).

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Ausserdem sortierte ich das Schuhchaos vor der Tür und stellte fest, daß die Kinder neue Schuhe brauchen. Den Rharbarber aus unserem Gemüseabo backte ich zu einem Kuchen.

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Zum Abendessen gab es Popcorn und Rohkost. Ich hatte keine Lust, was zu kochen und die Kinder keine Lust auf Brot. Nach dem Essen gaben die Mädels noch eine kleine HipHop Vorführung, dann wurde die Tochterfreundin abgeholt. ich brachte die Kleintiere ins Bett und hüpfte mit der Tochter eine Runde Shred. Jetzt warte ich noch auf den Mann während die Spülmaschine – unsachgemäss mit Pfannen befüllt – spült. Muhahaha.

4 thoughts on “Strohwitwenwochenende

  1. „unsachgemäß mit pfannen befüllt“… DER satz hätte von heimi kommen können. sowas dürfte ich nur heimlich machen, wenn er nicht da ist. er kriegt schon einen mittleren nervenzusammenbruch, wenn er mitkriegt, dass ich für pfannen spüli benutze… :):)

    ich muss auch endlich mal meine chiasamen benutzen, die altern so vor sich her in meiner schublade…

    eine schöne woche ♥
    sandra

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