Das war nun das erste Strohwitwenwochenende des frischen Jahres. Der Mann war auf Gongausbildung in Dinkelscherben, ich mit den Kindern daheim. Es war eins von der ruhigeren Sorte, aber keineswegs langweilig. Es war recht friedlich, ich hatte meine To-Do’s alle bis zum Freitag erledigt, sodass ich mich ganz entspannt auf das Wochenende und Familienzeit einlassen konnte.

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Samstag

Die Tochter übernachtete bei einer Freundin, also startete ich mit den Jungs mit einem gemütlichen Pfannkuchenfrühstück in den Tag. Die Jungs bestrichen ihre Pfannkuchen mit Weihnachtsschokolade, ich blieb bei Apfel-Mango-Mark aus dem Glas.

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Nach dem Frühstück stürmten die Jungs nach draussen und spielten im frisch gefallen Schnee an ihrer Schneeburg weiter. Ich holte die Tochter ab, schmückte dann den Baum ab und gab ihn zu den Jungs nach draussen, die ihn in ihre Burg verbauten. Zum Mittag kamen sie nach drinnen. Es gab ein Reste-Chili mit Reis, Chips und Guacomole.

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Am Nachmittag fuhren wir alle zusammen zur Eishalle Schlittschuhlaufen. Das hatte ich den Kindern versprochen und war wirklich ein toller Nachmittag. Der Sterngucker stand das erste Mal auf Schlittschuhen und schlug sich wacker. Die großen Geschwister motivierten ihn. Wir alle kamen auch zum Fahren, weil wir uns abwechselnd um den noch eisstolperigen Sterngucker kümmerten. Der Wolf traf einen alten Kindergartenfreund, mit dem er sich direkt nach dem Eislaufen spontan verabredete. Ich ging derweil noch mit der Tochter und dem Sterngucker einkaufen. Dann lieferte ich die Tochter bei einem Freund ab, sammelte den Wolf ein und fuhr mit den Jungs nach Hause.

Im Auto erzählte mir der Sterngucker, daß er eine Anziehmaschine sehr gut gebrauchen könnte. Er würde dann mit seinen Sachen reingehen, die Glastür schliessen und sich langsam anziehen lassen. <3

Zu Hause gab es ein schnelles Abendessen und eine gemütliche Vorlese- und Bettgehrunde. Das ging schnell, denn die Schlittschuhläufer waren müde.

Den Abend verbrachte ich zwischen trocknenden Wintersachen vorm Feuer. Gerade als ich gegen 22 Uhr beschloss, ins Bett zu gehen, meldete sich die Tochter, ob ich sie nicht abholen könne, ihr ginge es nicht gut. Also, mitfühlende Mutter die ich bin, fuhr ich die 10 km durch das Schneetreiben und sammelte die Tochter ein.

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Sonntag

Die Tochter schlief bis weit nach dem Mittag aus. Die Jungs hatten wieder Lust auf Pfannkuchen mit Weihnachtsschokolade. Diesmal wollten sie die Pfannkuchen aber selbst backen. Ich machte mir meinen herzhaft mit Kräuterseitlingen aus der Gemüsekiste.

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Nach dem Frühstück gingen die Jungs wieder nach draussen. Ich kümmerte mich um Haushalt und Wäsche, erledigte etwas Kleinkram und fand zwischendrin sogar Zeit zum Werkeln in meinem Büro. Zum Mittag kam die hungige Bande wieder rein. Wir assen die Reste vom Samstag. Danach schauten die Jungs Ice Age am Computer.

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Während der Film lief, konnte ich einen Spaziergang machen, Frischluft tanken und bisschen im Schnee spielen. Das ist echt toll, daß das mittlerweile mit den Kindern geht. Sich auch mal rausnehmen und eine Runde nach draussen gehen (das geht auch, wenn sie nicht vorm Bildschirm sitzen).

Den Nachmittag verbrachten wir mit diversem Kleinkram. Die Jungs gingen nochmal raus. Die Tochter breitete sich im Wohnzimmer aus und kümmerte sich um ihre Technik-Hausaufgaben. Das ist im Bild dieser Schwarze Haufen hinter dem Stuhl. Unser Wochenend-Wohnzimmer sieht immer sehr lebendig aus. Da trocknet Wäsche und überall liegen Haufen angefangener Projekte.

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Am Abend kommen noch nasse Wintersachen und Schuhe hinzu, die vorm Feuer am schnellsten trocknen. Der Mann kam, als wir gerade Abend assen. Er sitzt jetzt neben mir und zappt sich durch Spotify. Das ist immer sehr lustig, weil da manch alte Schwarten auftauchen, über die wir gemeinsam lachen, mitrocken oder schunkeln. Jetzt gehen wir aber besser mal ins Bett. Ich bin heute total platt.

Wochenendeinblicke anderer Familien gibt’s wie immer bei Susanne.

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10 thoughts on “Wochenende :: Zwischen Eis und Schnee

  1. So schön, klingt und sieht aus wie Urlaub und den Winter toll in Szene gesetzt.
    Wir haben uns das WE reingeteilt, da J. krank ist. Ich durfte zum Patenkindgeburtstag und der Mann war am So mit den Mädels zum Langlauf (der erste mal).

    Lg und eine tolle winterliche Woche.

  2. Bei der Anziehmaschine fiel mir eines der Lieblingsbüchereibücher des Sohns ein: Patu und Tatu und ihre verrückten Maschinen. Da gibt es auch ein Guten-Morgen-Maschine inkl. Anziehfunktion. Sehr toll! LG Linnea

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