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Samstag

„Mama, aufstehen. Es ist hell!“ stellt der Sterngucker um 6:00 Uhr fest und beharrt auf Umsetzung.

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Den Mann haben wir bereits am Freitag nach Karlsruhe zum Arbeiten (Gongausbildung) verabschiedet. Also frühstücken wir zwei gemeinsam. Die anderen beiden schlafen noch. Ich backe dem Sterngucker Pfannkuchen, ich selbst esse Rohkost und schmökere mal wieder in David Wolfes Sonnen-Diät* Buch nach Inspiration. Ich möchte mich wieder etwas leichter ernähren. Während wir essen, steht auch der Wolf auf. Und schon gibt es Streit.

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Während der Sterngucker Bücher und später die Baustelle in der Nachbarschaft vom Fenster aus anschaut und der Wolf in seinem Zimmer spielt, kümmere ich mich um die 4 Ladungen Wäsche, die in den letzten Tagen bei schönem Wetter getrocknet ist. Ich geniesse es als Meditation und lasse meine Gedanken ziehen. Ich denke auch daran, wie gerne ich eigentlich auf der denkst, der Elternbloggerkonferenz in Nürnberg, wäre. Vorallem, weil sie nur 2 Stunden von hier weg statt findet. Aber leider passte der Termin so gar nicht zu meiner Wochenendlogistik. Wie schade.

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Gegen 9 wecke ich die Tochter. Sie springt für zwei Stunden Geschwister-Hüten ein, damit ich zum Schwimmen fahren kann. Es ist für mich die letzte Chance, die restlichen Übungen für das Rettungsschwimmer-Abzeichen zu absolvieren, bevor die Hallensaison für uns beendet ist und wir am See sind. Also schwimme ich gleich als erste die Kombiübung und führe die Herz-Lungen-Wiederbelebung an der Puppe vor. Später assistiere ich noch beim Üben der Befreiungsgriffe und als zu Rettende für die anderen. Nach einer Stunde verlasse ich das Hallenbad, kaufe noch Kleinigkeiten im Bioladen ein und düse nach Hause. Ich bin froh, daß sich das so gut mit den Autoteiler-Autos eingeschwungen hat. So bin ich mobil, auch wenn der Mann unterwegs ist.

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Zurück daheim gibt es Mittag. Glutenfrei, weil die Tochter glutenallergischen Besuch hat. Nach dem Mittagessen fahre ich den Wolf zu einem Kindergeburtstag und die Tochter zum Kunst- und Gartenmarkt nach Herrmannsdorf. Danach lege ich mich mit dem Sterngucker ins Bett und mache Mittagsschlaf.

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Nach dem Schläfchen schlurfe ich einen Makao und esse etwas Obst. Der Sterngucker schaut ein eine Folge Findus. Dann ist es schon bald Zeit, den Wolf abzuholen. Mittlerweile regnet es. Als wir zurück sind essen wir zu Abend. Die Tochter geht noch zu einer Theateraufführung in die Wolfschule. Sie schaut sich, wie auch letztes Jahr schon, alle drei Aufführungen an. Schade, daß ich nicht auch hingehen kann.

Gegen 20:00 Uhr möchte der Sterngucker ins Bett gebracht werden. Danach lese ich noch dem Wolf vor und gehe dann selbst ins Bett, kann aber lange nicht schlafen, weil die Tochter noch nicht daheim ist.

Sonntag

Der kleine Miniwecker weckt mich wieder um 6:00 Uhr. Ich motze mich aus dem Bett, wo es so gemütlich drin ist. Wir frühstücken gemeinsam. Dann beginnt ein gemütlicher Bastel-, Mal- und Gruschelvormittag, gelegentlich unterbrochen durch streitende Geschwister. Der Wolf macht sich Nudeln zum Frühstück. Die Wohnküche wird zunehmend chaotischer.

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So beschäftigen wir uns bis zum Mittagessen. Ich mache für mich und die Tochter Kartoffeln und Gemüse. Die Jungs haben eh die ganze Zeit gegessen und sind nicht hungrig.

so_mittag

Ich vereinbahre mit der Tochter eine Nachmittagslaufrunde für mich. Der Wolf spielt den ganzen Nachmittag mit seinem Freund, der Sterngucker darf mit der Tochter Findus schauen, während ich Laufen gehe. Den ganzen Tag regnet und schneit es. Dennoch geniesse ich die frische Luft und die Laufrunde (4,5 km) nach langer Laufpause (abgesehen von kleinen Einheiten auf dem Crosstrainer im Fitness-Studio).

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Ich freue mich jeden Tag über meine Tulpen. Jetzt sind schon richtig viele am Blühen oder kurz davor. Jede einzelne so wunderschön und zusammen gleich noch viel mehr.

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Als ich zurück bin, hagelt es wieder, danach strahlt die Sonne wunderbar. April eben.

Wir verbringen noch einen kuschligen Nachmittag, hauptsächlich tatsächlich kuschelnd auf der Couch. Ich hatte am Vormittag Feuer gemacht, denn bei so grauem Wetter müssen wir etwas nachhelfen, um warmes Wasser zu haben. Zum Abendessen gibt es schnelle Wraps, dann bringe ich die Tochter und einen Freund zur dritten und letzten Theateraufführung, danach den Sterngucker ins Bett. Jetzt werde ich gleich dem Wolf seine Bettgeschichte vorlesen und für mich die kommende Woche planen. Irgendwann im Laufe des Abends wird der Mann und auch die Tochter wiederkommen. Ich hoffe auf frühes Zubettgehen.

Einblicke in andere Wochenenden gibt es wie jeden Sonntag bei Susanne.

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10 thoughts on “Wochenende :: zwischen Sonnenschein und Hagelschauer

  1. Liebe Ramona,

    die #denkst kommt wieder. Wir sind mit neuen Ideen dabei und freuen uns, wenn es das nächste Mal passt.

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