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Draussen schneit es, ich sitze hier am knisternden Feuerchen und versuche mich zum Arbeiten zu motivieren. Ich habe gerade einen sehr schönen Kalligrafie-Auftrag, eine Anzeige, Websites und Messegestaltungen auf dem Tisch. Alles sehr interessante Aufträge, dennoch befinde ich mich in einer Art Winterstarre. Ich möchte aus dem Fenster dem Schneetreiben zuschauen, den Tannenduft unserer Adventskranzes in der Nase und das wärmende Feuer im Hintergrund. Ich habe beireits mit dem Mann unsere Logistik organisiert: ein Auto zum Autoteiler zurückgebracht, ein neues abgeholt. Der Mann ist nun mit unserem guten alten Touran weggefahren, um unser neues Auto abzuholen. Der Touran wurde zunehmend altersschwach und brauchte immer neue Reparaturen.

Ich denke noch kurz an unser Wochenende, bevor ich endgültig in den Tag starte. Das Wochenende war voll und vielschichtig. Es hatte schöne Momente und Familienkoller, Freude und Gemotze. Familienleben eben.

Samstag

Am Samstag hatte ich einen VHS Kurs für Jugendliche. Gemeinsam verbrachten wir 4 Stunden mit Buchstabenschreiben, Handlettering und Farbspaß mit Stiften. Der Rest der Familie verbrachte den Tag in Kindergarten und Schule zum tag der offenen Tür. Der Mann hatte Diensta am Glühweinstand, die Tochter präsentierte ihre Abschlussarbeit, verkaufte Crêpes und war anwesend, um Fragen der BesucherInnen zu beantworten. Auch ich fuhr nach meinem Kurs zum Schulgelände, um noch am Stand im Kindergarten beim Abbau zu helfen. Ich hatte schöne Gespräche und Spaß. Der Samstag war ein sozialer und runder Tag.

Sonntag

Am Sonntag wollten wir es ruhiger angehen lassen. Den Tag ein bisschen fliessen lassen. Adventsstimmung geniessen. Ausserdem mussten wir Kindergarten putzen, das Auto putzen und der Mann wollte zum Sport. Der Tag startete auch ganz gemütlich, dann schaukelte sich aber die Familien-Koller Stimmung hoch. Die Jungs trietzten sich gegenseitig, der Mann und ich motzten uns an. Am Ende fuhr ich grummelig einfach zum Putzen in den Kindergarten, damit ich weg war und meine Ruhe hatte von dem ewigen Gestreite. Der Mann kam etwas später mit den Kindern nach. Die Grummelstimmung war verflogen. Der Szenenwechsel tat allen gut. Den Rest des Tages verbrachten wir mit Auto putzen, Aufräumen, noch mehr motzen und der Mann später beim Sport. Ich kuschelte die müden Kinder ins Bett, las Gute-Nacht-Geschichten vor und setzte mich mit Strickzeug vors Feuer.

Was dennoch schön war: die Adventskalenderbegeisterung der Kinder, der Duft des Adventskranzes, viele Karten- und Buchbestellungen, die ich verpackt und versandfertig gemacht habe und dass am Abend dann doch alles wieder gut war.

Bei Susanne gibt es bestimmt harmonischere Wochenenden zu sehen.

One thought on “Wochenendstimmungen

  1. für was für ein auto habt ihr euch entschieden? uns steht der wechsel vom diesel ja auch bevor, und ich freu mich immer über tips. ich fürchte, es wird keins an den guten alten dacia logan heranreichen, wir sind so zufrieden mit ihm! am liebsten würd ich ihn zum e-auto umbauen *lach*. hab einen guten wochenstart!

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