Wochenende :: Dem Ferienkoller sehr nah

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Unser Wochenende begann mit einem Ausflug in den bayrischen Wald. Der Mann hat nun 10 Tage Urlaub. Dafür suchte er sich ein lauschiges kleines Hotel, wo er in Ruhe entspannen, urlauben und an seinen Projekten arbeiten kann. Damit wir das Auto in der Zeit nutzen können, haben wir ihn hingebracht und einen kleinen Familienausflug daraus gemacht. Wir machen selten Familienausflüge. Das liegt daran, daß sie meistens motzig und maulig beginnen, oft auch so bleiben. Einer meckert immer. Da haben wir keine Lust drauf. Dieser aber war mal richtig schön. Wir suchten uns ein lauschiges Plätzchen zum Picknicken und fanden später ein kleines Familienbad in der Nähe des Hotels, wo wir den Rest des Tages verbrachten. Mehr Aktivität war nicht drin. Erstens war es warm, zweitens hatten wir uns auf den Ausflug nicht vorbereitet. Aber so hat es für alle gut gepasst.

Fürs Picknick nehmen wir immer noch unser Freiburg-Abschiedsgeschenk, den Picknickkorb, den wir uns extra in der Korbflechterei Witt anfertigen liessen.

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Nachdem wir den Mann abgeliefert haben, sind wir zurück nach Hause gefahren. Dort haben wir die Reste vom Ausflug zum Abendessen verspeist. Als Picknick auf der Terrasse.

Sonntag

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Ich freue mich über unseren Garten. Der angesäte Rasen spriesst. Jetzt kann man sich den Garten schon richtig vorstellen. Wir beginnen, uns Gedanken über Pflanzen zu machen. Was wollen wir, und wo soll hingepflanzt werden.

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Die Kinder streiten und kloppen sich. Ich versuche, ein bisschen abzulenken und wir basteln einen kleinen Katapult aus Eisstielen, den ich in der aktuellen Servus Kinder gesehen habe. Leider funktioniert das nur für kurze Zeit. Die Jungs schreikreischen und streiten sich weiter durch den Tag. Ab und zu spielen sie auch miteinander. Ich möchte mir meinen Frieden im Herzen bewahren. Statt zur arbeiten, sortiere ich mich durch meinen Kleiderschrank und das Zimmer des Sternguckers. Und atme.

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Der Abend endet friedlich, aber viel zu spät.

Weitere Wochenendeinblicke sammelt Susanne.

Ferienvorbereitung

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Nächste Woche sind bei uns Herbstferien. Die Tochter wird mit ihrer Freundin in die Steiermark fahren, um dort ein paar schöne Tage zu verleben. Die beiden Mädels sind grad im Bastelfieber, deshalb habe ich ihnen versprochen, ein kleines Bastelkit für die Ferienwoche zusammenzustellen. Ich habe ihnen ein kleines Tütchen mit Papierschnipseln, Stempelabdrücken, Masking Tape und Krimskrams gepackt. Dazu ein kleines Notizbüchlein für Reiseerinnerungen. Mal sehen, was die Mädels daraus machen.
Für die Tochter habe ich, inspiriert von Soulemama, ein kleines Mäppchen genäht für Sachen zum Briefe bzw Karten schreiben. Mit einem Fach für Briefmarken, Postkarten und einem kleinen Adressheftchen, wo ich all ihre Freunde und Familie eingetragen habe (wer es erkennt -das Cover ist eine recycelte Postkarte von den Naturkindern). Ich hab mich etwas mit der Größe vertan, sodass keine Briefumschläge reinpassen. Aber für Postkarten reichts allemal. Und die Tochter ist begeistert.

Ferienalltag

frauenmantel

salz

flammenrose

Noch immer haben wir Ferien. Man kann sich an diesen Kein-Rhythmus gewöhnen. Dennoch freue mich auf mehr Struktur und Alltag. Und was machen wir so den ganzen Tag?

Die Tochter steht nach dem Ausschlafen auf, schlumpert im Schlafanzug herum, schaut online bei ihrem Pferdespiel, frühstückt und verschwindet dann bei ihrer Freundin (mit der sich schon vorher stundenlang telefoniert hat. Sie wohnt gegenüber…) Und dann sehe ich sie nur hin und wieder bis sie abends so gegen 10 heimkommt zum Schlafen. Oder auch nicht. Es sei denn, wir vereinbahren etwas anderes. Zwischendrin passt sie mal auf den Wolf auf, erledigt ihre Hausarbeiten oder fährt zum Baden. Ein paar mal waren Ferienveranstaltungen. Die haben ihr großen Spaß gemacht.
Nach all den Tag Sommer war es nun ein paar Tage etwas kühler und verregneter. Da kam sie zu mir in den Keller und wollte ein Püppchen basteln. Sie suchte sich alle Materialien zusammen und unter Gepfeife und Geschwätz, mit wenig Hilfe von mir, ist die kleine Flammenrose (so heisst die Puppe) entstanden. Ich war erstaunt über die Ausdauer und Geduld der sonst so flatterhaften Tochter. Am nächsten Tag kam sie nebst Freundin nochmal und beide haben sich ein weiteres Püppchen genäht.

Der Wolf wildert den ganzen Tag draussen rum, klaut die Himbeeren der Nachbarin und versucht den Maibaum zu erklimmen. Oder er stellt hier drinnen die Bude auf den Kopf, während ich versuche zu arbeiten. Neulich waren die Kinder bei einer Kräuterwanderung (eigentlich wollte ich da mit dem Wolf hin, aber die Tochter kam mit und ich nutzte die Zeit zum Abreiten). Das war echt nett. Sie haben Wildkräuter gesammelt und anschliessend Kräutersalz und Öl hergestellt, einen Spitzwegerich trank bereitet und allerlei interessantes Wissen aufgeschnappt.

Ich hatte große Pläne für die Ferien. Wollte wandern gehen und Ausflüge machen mit der Bande. Aber nun haben wir uns so arrangiert. Ich hatte ziemlich viel zu tun in den letzten Tagen. Habe an 4 Kundenprojekten gleichzeitig gearbeitet, jeden Tag ein bisschen und in kleinen Zeiteinheiten. Zwischendrin gehe ich 2 x pro Woche zur Physiotherapie.
Ich bin gespannt wie der Alltag sich gestaltet, wenn die Schule/der Kindergarten wieder starten. Wenn der Sterngucker längere Wachphasen hat. Und überhaupt so.