Zurück aus Freiburg

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Wir sind zurück von unserer kleinen Freiburg-Reise. Ich hatte keine Kamera mit, deshalb gibt es nur ein paar wenige Handy-Fotos mit schlechter Qualität. Die Bilder im Herzen kann ich eh nicht mit euch teilen. Es war anstrengend, aber es war wunderschön. Ich habe viele Menschen getroffen, verabredet und zufällig, geplant und spontan. Viel zu wenig Zeit für so viele nette Menschen. Gleich nach der Ankunft durften wir einmal Iris umarmen. Wir haben Yufka im Euphrat gegessen, die Tochter hat ihre alte Schule besucht und sich mit einer Freundin verabredet. Wir waren auf dem Weihnachtsmarkt und haben ein paar letzte Weihnachtsgeschenke besorgt. Wir haben Schokolade am Booja Booja Stand genascht und grünen Smoothie im Bioladen getrunken. Ich war auf dem Heimbachhof und bei Familie Ringelmiez. Ich habe mich wohl gefühlt, tiefsinnige und unterhaltsame Gespräche geführt, Inspirationen bekommen und verteilt und die Zeit sehr intensiv genossen. Die Tochter hat intensiv mit ihren Freundinnen gespielt, Zeit im botanischen Garten verbracht und Hausmusik gemacht.
Alles in allem war unser Freiburg-Besuch wunderbar rund. Nun geht der Alltag hier weiter und wir stiefeln tiefverschneit in die Weihnachtszeit.

Auf dem Pfingstcamp, Teil 2

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Die meiste Zeit während es Camps hat es geregnet. Aber es war gut für uns gesorgt. Es gab zwei große Zelte, wo wir uns aufhalten konnten, ohne nass zu werden und es brannte die ganze zeit ein wärmendes Lagerfeuer (siehe erstes Foto). Jeder Morgen begann mit Sadhana (Morgenyoga & Meditation), woran ich allerdings nicht teilnahm, weil zu früh und zu umständlich mit den beiden kleinen Kindern. Sadhana bedeutet „persönliche Disziplin“. Mein Sadhana sind momentan meine Kinder. Da gehört viel Hingabe, Selbstkritik und Arbeit an mir selbst (und ihnen) dazu. Danach gab es Frühstück, nach dem Frühstück eine Morgenrunde, in der besprochen wurde, was am Tag so läuft. Das ist das schöne. Das Camp wurde mit allen Teilnehmern (auch den Kindern) gestaltet. Jeder konnte sagen, was er wünscht oder anbieten kann. So gab es im Laufe der Woche verschiedene Angebote wie:

  • Gesprächskreise zum Thema Wassermannzeitalter, Meditation, Tod & Abschied
  • Basteln für Kinder
  • Gatka
  • Schwimmbad
  • Pferdereiten für Kinder
  • Turban binden
  • Trommeln und Mantren singen
  • Japji lesen
  • ein Ausflug zum Berghaus
  • Yoga und Yoga für Rückbildung & Beckenboden
  • Vollmondmeditation
  • Stockbrot am Feuer
  • Gurdwara („Sikh-Gottesdienst“)

Jeden Abend gab es eine Heilmeditation. Selten bin ich vor 22 Uhr ins Zelt gekrochen zum Schlafen.

Die Kinder waren die ganze Zeit in Bewegung. Schaukeln, Trampolinspringen, Tischtennis, Fußball, Federball… Zeit für Langeweile war da keine. Die größeren Kinder kümmerten sich wunderbarst um die jüngeren, jeder Erwachsene betrachtete alle Kinder als sein, sodass für die einzelnen Eltern wirklich viel Entlastung durch die Gemeinschaft entstand. Und das war Urlaub im idealsten Sinne. Auch wenn es hier und da Aufgaben zur Erhaltung des Camps zu verrichten gab (Klo putzen, Essen bereiten, Abspülen etc). Ich habe es sehr genossen, hin und wieder auch mal Kinderfrei zu sein. Dann haben sich die Teenager um den Wolf gekümmert (die Tochter ging eh meistens ihre eigenen Wege). Die ein oder andere Frau hat sich den Sterngucker auch ins Tragetuch an den Bauch gebunden oder im Arm gehalten und somit meine Schultern entlastet.
Besonders gefallen hat dem Wolf das Stockbrotfeuerfest, wie er es nannte. Am Feuer sitzen, Stockbrot backen und Lieder singen und hören, die mit der Gitarre gespielt wurden. Und jeden Tag erst im Dunklen ins Bett gehen. Ein tolles Erlebnis, seine Kinder so ausgeglichen und rundum glücklich zu sehen. Hach.

Am Sonntag nachmittag waren wir zu Besuch bei Frau Ringelmiez. Ein entspannter Nachmittag mit leckerstem Essen nach so langer Zeit. Wir haben uns danach gleich für Mittwoch in Freiburg auf einen Stadtbummel verabredet. Auch dieser tat gut. Ganz kinderlos (bis auf den Sterngucker im Tragetuch) sind wir durch Bücherläden geschmökert, waren BoojaBooja Eis essen und frisch gepressten Saft trinken. Erstaunlicherweise war mir aber die Satdt nach den Tagen Natur & Weite schon wieder zu laut und stressig. Ich habe die Hälfte der Dinge, die ich in Freiburg tun & besuchen wollte weggelassen, weils mir einfach zu viel war und ich es plötzlich nicht mehr als notwendig erachtete, obwohl ich mich schon Wochen vorher drauf gefreut habe. verrückt, oder?

 

40 Tage Kundalini Yoga für Jeden in Freiburg

Gestern startete in Freiburg zum 3. Mal die Aktion „40 Tage Kundalini Yoga für Jeden“ in Freiburg. An 40 auseinanderfolgenden Tagen gibt es 2 mal täglich ein Yogaset, Meditation und Entspannung zum Schnuppern und Kennenlernen. Für jeden. Auf Spendenbasis.

Kraft und Toleranz
Das Set soll Kraft und Toleranz stärken und eignet sich wunderbar, um mal Reinzuschnuppern oder zu schauen, wie sehr sich Yoga auf das Wohlbefinden auswirkt, wenn man es regelmässig macht.

Jeder kann kommen, wann er will und so oft er will.

Am Donnerstag, den 22. März beenden die Freiburger Kundalini Yogis die Frühjahrsaktion mit einem kleinen Yogafest.

Zwar leben wir nicht mehr in Freiburg, jedoch fühle ich mich der Sangat (Gemeinschaft) noch sehr verbunden. Die Einnahmen des Projekts werden für einen guten Zweck genutzt. Die unterrichtenden Yogalehrer spenden ihre Yogastunde und verdienen daran nichts.

Wenn du also in Freiburg lebst, empfehle ich dir, doch mal reinzuschnuppern. Das Team ist sehr motiviert und warmherzig. Auf jeden Fall ist es eine tolle Erfahrung.

Kosten
Jeder zahlt am Ende der Yoga-Stunde einen Betrag nach eigenem Ermessen.

Wann, Wo, Wie?
2 x täglich vom 12. Februar – 22. März 2012

Für die Liebhaber des Papierflyers: Zum Herunterladen als Pdf