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Mein Mai in Dingen

Bei Maria von Mariengold im Blog mag ich ganz besonders die Rubrik „Mein Monat in Dingen“. Am Ende des Monats gibt Maria einen kleinen Einblick in Dinge, die ihren Monat rund gemacht, bereichert oder inspiriert haben. Davon hab ich mich anstecken lassen und zeige dir meinen Mai in Dingen – etwas verspätet, weil ich ja auf Reisen war.

Mein Mai in Dingen

1. Eine Sandelholzmala, die ich mir bei Caro bestellt habe. Sie duftet so wunderbar und ist farblich ganz wunderschön.

2. Bienenwachskerzen. Die wollte ich schon lange haben. Ging sich gut mit der Bestellung zur Mala aus. Das Beste: Caro achtet bei ihren Dingen und beim Versand auf Nachhaltigkeit. Die Kerzen sind handgefertigt aus einer Kerzenwerkstatt für Mitarbeiter mit erhöhtem Förderbedarf. Gerade fertig geworden ist übrigens auch die Anleitung für eine gehäkelte Einkaufstasche. So schön! Ich stelle mir vor, damit über den Markt zu schlendern und frisches Biogemüse direkt vom Stand einzukaufen. Oder die Sandspielzeuge der Kinder am Strand zu transportieren ohne dass sich der halbe Strand am Taschenboden sammelt.

3. Am Strand war ich auf Hiddensee. Für wind- und wetterbeanspruchte Haut nutze ich die Weleda Hautcreme Skin Food. Die ist so ergiebig und nährend, dass sich die Haut schnell wieder beruhigt. Entdeckt habe ich sie letztes Jahr bei meinem Ostseeurlaub, im Mai habe ich mir eine neue Tube gekauft.

4. Im Bioladen gab es ein Körbchen mit reduzierten Kosmetik-Artikeln. Dort habe ich den Lippenstift Red Tulip von Santé entdeckt. Er hat eine tolle Farbe und sogar ein bisschen Glitzer. Ich trage sonst keinen Lippenstift, hatte mit diesem aber wirklich Freude.

5. Im Urlaub habe ich mir einen Sonnenhut gekauft. Beste Investition. So konnte ich geschützt am Strand lang laufen oder mit dem Fahrrad die Insel erkunden. Hier daheim hat er mich schon beim Rasenmähen begleitet. Allein ihn zu tragen fühlt sich schon nach Sommer, Leichtigkeit und Urlaub an.

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Bin ich noch die Gleiche wie früher? Fragerunde #17

Bereits um 5:50 Uhr weckt mich der Sterngucker. Zwar geht er nach einer Quasselrunde dann in sein Zimmer, um zu spielen, ich bin aber wach. Dabei hätte ich wirklich noch bisschen mehr Schlaf gebrauchen können. Zum Frühstück pflücke ich uns ein paar Walderdbeeren und Johannisbeeren im Garten, geniesse die Morgenfrische nach dem gestrigen Regen und decke den Tisch. Wir haben schon lange nicht mehr so richtig hübsch gemeinsam gefrühstückt. Nach dem Frühstück schreibe ich meine Aufgabenliste, um einen Überblick zu bekommen,w as alles so anliegt. Ich komme auf locker 2 A5 Seiten in meinem Mahabuch, fühle mich aber nicht mehr so gestresst wie noch vor zwei Tagen. Ich habe mir vorgenommen, am Wochenende viel davon aufzuarbeiten, um wieder gelassener in die nächste Woche zu gehen. Vielleicht schaffe ich es heut abend sogar ins Fitness-Studio. Seit Hiddensee hab ich nicht mehr wirklich Bewegung gehabt.
Bevor ich also ins Wochenende starte, lasse ich meine nächsten Antworten auf die 1000 Fragen an mich selbst da.
Die Fragenaktion ist zuerst auf dem Pinkepank-Blog aufgetaucht. Alle Infos dazu findest du in diesem Post und unter dem Schlagwort 1000 Fragen an dich selbst auf dem Pinkepank-Blog.

Fragerunde #17

321. Was gibt dem Leben Sinn? Unsere Beziehungen zu anderen Menschen, zur Umwelt, Liebe, persönliche Weiterentwicklung/Evolution, unsere Wirken und Gestalten
322. Was hättest du gern frühzeitiger gewusst? Mit dem Wissen von jetzt hätte ich vielleicht in der Vergangenheit andere Entscheidungen getroffen. Mir fällt aber nichts ein, was ich gern frühzeitiger gewusst hätte, denn alles im Leben hat einen Sinn und ist gut genau so, wie es war und ist.
323. Wie alt fühlst du dich? Das kommt immer auf den Zusammenhang an. Manchmal alt und langweilig, dann wieder weise und klug. Manchmal jung und leichtsinnig, manchmal teenagerverliebt und übermütig, manchmal in mir ruhend und ausgeglichen. Manchmal tut mir alles weh, dann fühle ich mich noch älter. Manchmal stehe ich voll in meiner Kraft. Ich mache das nicht an einer Zahl fest. Das fand ich schon immer irreführend. Manchmal bin ich überrascht, dass ich schon 40 bin. Wann ist das passiert?
324. Was siehst du, wenn du in den Spiegel schaust? Ich sehe viel Wärme, Liebe und Tiefe. Ich sehe braune, strahlende Augen und Lachfältchen um die Augen. Ich sehe ein bisschen Geheimnis, Strahlen und Freundlichkeit. Manchmal sehe ich auch Sorgen und Traurigkeit, Sehnsucht oder Distanz.
325. Kannst du gut zuhören? Nicht immer. Das kommt ein bisschen aufs Thema und den Erzähler an.
326. Welche Frage wurde dir schon zu häufig gestellt? Ich erinnere mich nicht an eine ZU häufige Frage.
327. Ist alles möglich? Ja. Es ist nicht immer leicht, aber möglich.
328. Hängst du an Traditionen? Nein, aber ich interessiere mich für sie. Ich mag Rituale.
329. Kennt jemand deine finstersten Gedanken? Ich habe nicht viele finstere Gedanken. Ich glaube, niemand kennt sie wirklich. Vielleicht streife ich mal den ein oder anderen gegenüber von Freundinnen, im Coaching oder mit dem Mann.
330. Wie sieht für dich der ideale Partner aus? Ein Mensch, der mit mir auf Augenhöhe ist und mich wertschätzend behandelt. Wir dürfen Konflikte haben und auch mal streiten, aber auch lieben und Zeit miteinander geniessen. Es ist schön, gemeinsam in eine Richtung zu schauen und füreinander da zu sein. Wir ergänzen uns und sind zusammen ein Team, aus dem eine ungeheure Kraft entsteht. Ich kann vertrauen und ich sein.
331. Wonach sehnst du dich? Momentan sehne ich mich sehr nach einer vollen Schale, aus der ich schöpfen kann. Geld, Kraft, Energie. Ich sehne mich auch immer wieder nach Stille, Berührung, Austausch und Tiefe. Je nachdem, was eben gerade fehlt.
332. Bist du mutig? Manchmal.
333. Gibt es für alles einen richtigen Ort und eine richtige Zeit? Jetzt und Hier. Immer, wenn etwas passiert ist das der richtige Ort und die richtige Zeit.
334. Wofür bist du dir zu schade? Hm. Zu schade würde ich das nicht nennen. Es gibt Dinge, die mag ich nicht so gern und vermeide sie deshalb. Aber nicht, weil ich mir zu schade dafür bin. Ich habe zB erstmals für eine lange Reise auch im Regionalexpress 1.Klasse gebucht. Nicht, weil ich mir zu schade bin, 2.Klasse zu reisen, sondern weil ich es gern komfortabel und ruhig haben wollte. Das ist eine spannende Frage. Bin ich mir zu schade oder bin ich mir etwas wert. Ich werde da noch eine Weile drauf rumdenken.
335. Könntest du ein Jahr ohne andere Menschen aushalten? Ich könnte vielleicht, aber es würde mir keine große Freude machen. Ich bin gern allein und kann gut mit mir selbst sein. Ich mag aber auch sehr die Gemeinschaft und andere Menschen. Sie inspirieren mich, bringen mich zum Nachdenken und Reflektieren, lachen und weinen. Andere Menschen sind ein guter Spiegel für mich selbst, zeigen mir immer wieder Baustellen auf und bringen große Freude in mein Leben.
336. Wann warst du zuletzt stolz auf dich? Als ich ein Buch gelesen habe und gedacht habe: das hätte ich auch schreiben können. Stolz, weil ich noch vor einem Jahr niemals dieses Selbstbewusstsein gehabt hätte, mir das zuzugestehen und zuzutrauen. Ich bin stolz über den Weg, den ich gegangen bin und meine eigene Entwicklung. Da ist in mir drin wirklich etwas passiert, was sich für mich sehr gut anfühlt.
337. Bist du noch die Gleiche wie früher? Nein, natürlich nicht. Ich entwickle mich stetig weiter. Es gibt sicher noch viele Facetten, die mir erhalten bleiben. Alles, was mir im Leben passiert und begegnet verändert mich, meinen Blick aufs Leben und mein Denken.
338. Warum hast du dich für die Arbeit entschieden, die du jetzt machst? Weil mich mein Herz da hin geführt hat. Weil ich es immer schon wollte. Ich wollte schon immer Lehrerin werden, therapeutisch und künstlerisch tätig sein. Ich bin zwar einen anderen Weg gegangen, als ich geplant hatte, aber gerade komme ich genau wieder dorthin zurück. Ich weiss noch nicht, wie alles zusammengeht, aber es fühlt sich gut an.
339. Welche schlechte Angewohnheit hast du? Hm. *grübel* Ich neige an Buffets dazu, zu viel zu essen, schaue zuviel ins Handy und trinke zu wenig. Sind das schlechte Angewohnheiten?
340. Verfolgst du deinen eigenen Weg? Ja. Aber nicht ohne nach links und rechts zu schauen und das Miteinander im Blick zu haben.
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Urlaubsvorfreude und Fragerunde #16

EIn bisschen bleibt mir die Luft weg, wenn ich auf meine To-Do-Liste schaue. Das muss wohl so, bevor man sich in den Urlaub verabschiedet. Drei Seiten voller Aufgaben habe ich mir neulich in mein Mahabuch geschrieben. Da gibt es noch eine handvoll Kundenprojekte, die meine Aufmerksamkeit brauchen, DSGVO ja sowieso. Newsletter, Online Kurs. Nichts neues. Zwischendrin brauchts Fahrdienste nach hier und nach da. Das nutze ich dann als Pausen. Heute gibt es also nur ein paar Antworten auf die Fragerunde Nr. 16 (ich bin im Verzug, das stört mich aber nicht).

Was schön war heute

  • Die Freundin, die für mich Essen hatte, als ich hungrig die Tochter bei ihr abholte
  • Fitness und Sauna mit dem Mann und einer Freundin
  • frischen Spargel und Kartoffeln zum Abendessen
  • Urlaubsvorfreude
  • produktives Arbeiten
  • der Garten, erwähnte ich schon den Garten?

Fragerunde #16

Hier kommen die nächsten 20 Antworten der Reihe 1000 Fragen an mich selbst. Sonst komme ich ja gar nicht mehr hinterher. Es macht mir auf jeden Fall Freude, die Fragen zu beantworten, in mich reinzuspüren, auf Gedankenreise zu gehen und mich ein bisschen zu hinterfragen und reflektieren.
301. Worin bist du ein Naturtalent?
Ich kann gut Logistik planen und effektive Verknüfpungen ertüfteln. Es fällt mir leicht, Mangel zu beheben, indem ich eine kreative Lösung finde. Ich kann gut aus wenigen Dingen kochen und aus Nichts etwas machen.
302. Welche Person um dich herum hat sich in letzter Zeit zum Positiven verändert?
Der Mann. Seit wir uns kennen ist er niemals in seiner Entwicklung stehen geblieben. Es ist so schön zu sehen, wie er sein Leuchten entdeckt und mit mir teilt. Die Kinder entwickeln sich auch zum Positiven. Es ist toll, sie groß werden zu sehen.
303. In welcher Situation warst du unfair?
Bestimmt in einigen. Wenn ich Menschen vorschnell beurteilt habe (oder überhaupt beurteilt), ohne die ganze Geschichte zu kennen. Sicher war ich auch mal unfair zu den Kindern.
304. Fühlst du dich fit?
Mal mehr, mal weniger. Generell aber schon. Ich war im Leben schon fitter. Momentan kuriere ich noch meine Schleimbeutelentzündung in der Schulter aus. Ich laufe kaum noch und gehe selten ins Fitness oder zjm Schwimmtraining. Aber das kommt wieder. Alles hat seine Zeit. Insgesamt finde ich aber meine Kondition ganz gut.
305. Sind deine finanziellen Angelegenheiten gut geregelt?
Hm. Ich weiss grad gar nicht recht, was damit gemeint ist. Ich habe Konten bei einer bzw mehreren Banken und habe das alles im Überblick. Ich habe keine Rücklagen, lege aber regelmässig Geld für die Steuer zur Seite.
306. Von welchem Buch warst du enttäuscht?
Vermutlich habe ich es nicht fertig gelesen und aus meinem Gedächtnis gelöscht. Keine Ahnung.
307. Welchen Grund hatte dein letzter Umzug?
Wir haben ein Haus gebaut und sind eingezogen.
308. Neigst du zum Schwarz-Weiss-Denken?
Nein. Ich denke gern facettenreich und bunt.
309. Was fühlst du, wenn du verliebt bist?
Die berühmten Schmetterlinge im Bauch, Herzklopfen, ein Dauergrinsen im Gesicht. Ich fühl mich leicht und sehnsüchtig, kribbelig und lebendig. Ja, lebendig in erster Linie.
310. Gehört es zum geselligen Beisammensein, viel zu essen und zu trinken?
Nein. Immer weniger. Es ist nett, gemeinsam zu essen und zu trinken, geselliges Beisammensein geht aber auch ohne. Zum Beispiel mit Lagerfeuer und/oder Musik. Oder mit wenig Essen und Trinken.
311. Welche Dinge stehen noch auf deiner To-do-Liste?
Haha. Die für diese Woche oder die für mein Leben? Beide würden gerade etwas den Rahmen sprengen. Sagen wir so: sie ist lang.
312. Hegst du oft Zweifel?
Selbstzweifel. Aber sie werden weniger. Das finde ich sehr angenehm.
313. Womit bist du unzufrieden?
Oft mit der Tatsache, dass ich so oft Autofahren muss. Über Dinge, die ich kaum ändern kann, meistens im großen weltpolitischen und gesellschaftlichen Zusammenhang. Insgesamt bin ich aber sehr zufrieden. Es geht mir gut, ich lebe in Wohlstand, Frieden und privilegiert.
314. Mit welchem Gefühl besteigst du ein Flugzeug?
Hm. Fliegen ist für mich keine Routine, deshalb ist es immer etwas aufregend. Das ganze drumherum. Insgesamt mag ich gern, die Welt von oben zu sehen. Ein bisschen hab ich ein schlechtes Gewissen wegen meines ökologischen Fußabdruckes.
315. Gilt für dich die Redensart „Eine Hand wäscht die andere“?
Nein. Ich glaube, das Geben und Nehmen nicht linear verläuft. Ich erwarte keine Gegenleistung, wenn ich etwas gebe, weil ich weiß, dass für mich an anderer Stelle gesorgt ist.
316. Bist du schon mal schikaniert worden?
Nein, zum Glück nicht.
317. Wie spontan bist du?
Innerhalb eines bestimmten Rahmens bin ich spontan. Ich buch mir zB in einer fremden Stadt schonmal spontan eine Massage, wenn ich am Massagestudio vorbeikomme oder gehe abends Essen, wenn es grad reinpasst. Wenn ich allerdings einen Zahnarzttermin habe, dann möchte ich mich innerlich drauf vorbereiten können. Dann bleib ich bei der Kontrolle auch nicht spontan zum Bohren da, sondern mache einen neuen Termin.
318. Unterstützt du bestimmte Menschen bedingungslos?
Ja.
319. In welcher Angelegenheit hast du Schuldgefühle?
Ein paar kommen da schon zusammen, die ich aber nicht im Internet ausbreiten möchte.
320. Wie viele Jahre schon dauert deine längste Freundschaft?
40! Ist das nicht verrückt? Ich habe einen Weiberkreis. Wir sind 6 Frauen und kennen uns teilweise schon seit der Geburt, sind zusammen in den Kindergarten und zur Schule gegangen. Es ist immer wieder so großartig. Gerade jetzt, wo wir alle 40 geworden sind bin ich einmal mehr dankbar für diese großartige Freundinrunde. Wir treffen uns möglichst 1x im Jahr, tauschen uns über unser Leben und über früher aus, singen Pionierlieder, gehen unsere ersten Beziehungen nochmal durch, geben Lebensweisheiten weiter oder hören einfach nur zu.