Das Leben ist schön

Das Leben ist schön. Es ist bunt, prall und herausfordernd. Auf manchen Ebenen ist es gerade schwierig. Da schmerzt mein Herz, da mache ich mir Sorgen, da möchte ich so nicht sein. Aber genau im gleichen Moment fühle ich mich reich beschenkt von so viel Glück und Schönheit, soviel Herzwärme und Zugewandtheit.

Die Woche war ausgefüllt. Ich bin gerade gut in meiner Mitte. Mit den Füßen am Boden, mit dem Kopf im Himmel, mit mir selbst verbunden. Mein Idealzustand. Von dort aus stehe ich in meiner Kraft. Dann fliessen die Dinge, dann hauen mich Krisen nicht um.

Was schön war diese Woche

  • Wir mussten unseren gebuchten Ostseeurlaub stornieren (nicht schön!), können dafür aber für 2 Wochen das Haus von Freunden hüten und somit auch Familienurlaub machen. Hexental, wir kommen!
  • Ein Vormittag im Hospiz. Das Gefühl und die Rückmeldung, wertvolle Arbeit zu leisten einfach durch mein dort-sein.
  • Arbeitszeit am Stück und Vorankommen in einem Projekt. Manche Jobs ziehen sich über einen längeren Zeitraum hin. Zwischendrin stecke ich fest, muss mich mit meinen inneren Kritikern auseinandersetzen und komme nicht weiter. Ich möchte dann am liebsten alles verwerfen und von vorn beginnen. Nun bin ich aber an einem Punkt angekommen, wo mir gefällt, was ich erschaffen habe.
  • Regen. Nach viel Hitze und Trockenheit begrüße ich die sommerlichen Regengüße, die dem Garten so gut tun. Dann hängen die Tomatenpflanzen nicht mehr schlapp ihre Blätter, ich muss keine abendlichen Giessrunden durch den Garten drehen und die Pflanzen haben einen plötzlichen Wachstumsschub. Leider auch die unerwünschten.
  • Wertschätzung. In verschiedenen Gesprächen, per E-Mail und Messages kam in den letzten Tagen so viel liebevolles und stärkendes Feedback. Das tut sehr wohl. Und es sind nicht nur dahergesagt Komplimente, sondern tief gemeintes Feedback zu dem, was ich bin, was ich/wir schaffen und auch in der Vergangenheit geleistet haben. Es fühlt sich gut an, gesehen zu werden.
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Endspurt bis zu den Ferien

Nach einer sehr schönen Woche bei meinen Eltern und dem Dharmatraining sind wir seit Montag wieder daheim. Die Reise war sehr anstrengend. Überall in Deutschland gab es Verspätungen der Bahn. Trotz den Umständen (2h Verspätung, Hitze, geschlossenes Bordbistro) waren alle Mitreisenden & ZugbegleiterInnen freundlich, besonnen und geduldig. Nun fügen wir uns wieder in den Alltag ein. Der Mann ist eine Woche weg, ich bin mit den Kindern allein zu Hause. Schnell ein paar Blogschnipsel, bevor ich mich auf meine Arbeit stürze:

Schöne Begegnungen

  • Im Zug habe ich eine liebe und geschätze Blogleserin getroffen. Ich habe mich sehr über die Begegnung gefreut. Grad am Tag zuvor dachte ich darüber nach, daß dafür, daß so viele Menschen meinen Blog lesen, mir doch recht wenige tatsächlich unterwegs begegnen. Und schwupp, wurde ich gegrüßt. Sehr, sehr nett.
  • Überhaupt reise ich gern mit der Bahn. Diese ganzen kleinen Geschichten, die man erlebt bzw wahrnimmt. Freundinnen, die eine andere Frau vom bahnhof abholen und sie stürmisch mit kleinen handgefertigten Begrüßungsbannern und Umarmungen begrüßen. Der Fremde, der an einem auf der Bank wartenden Reisenden vorbeigeht, innehält und ihm mit seiner Flasche zuprostet und damit so viel gute Laune und Herzwärme verströmt. Reisende, die sich miteinander unterhalten und auch ausserhalb des Zuges grüßen, wenn sie sich nochmal über den Weg laufen. Ein kleines Stück miteinander geteilte Geschichte. Verbindung. Die ganzen Begrüßungs- und Abschiedsszenen. Ich mag die Stimmung am Bahnhof wirklich gern.

Alltag

  • Die Tochter schreibt heute ihre Kunst Prüfung, nächste Woche Englisch, Mathe und Deutsch. Dann hat sie die Prüfungszeit hoffentlich erstmal hinter sich. Als Nervennahrung habe ich ihr ein paar Energiekugeln aus Dattel, Mandel und Hanf gerollt.

  • Der Wolf ist gestern zu den märchenhaften Abendteuern mit der Grundstufe seiner Schule aufgebrochen. Das ist eine Art mittelalterliches Lager in der Natur. Die Kinder verbringen den ganzen Tag draussen und haben die Möglichkeit, dort zu übernachten. Sie sind zu Fuß und mit Kutschen dort hin gewandert.
  • Ich konnte in der Bahn einige Blogbeiträge schreiben, sodass es bald wieder mehr zu lesen gibt hier und auf Kallimagie.de

  • In 6 Wochen beginnen die Sommerferien bei uns. Bis dahin gibt es noch viele Feste und Termine.

Dankbarkeit

  • Ich bekomme gerade viel wertvolles und wohltuendes Feedback. Das tut gut. Die Dinge fliessen wieder und eins fügt sich ins andere.

  • Das Dharmatraining Modul zum Thema Herz hat mich sehr berührt und mit vielen neuen Impulsen und wichtigen Erkenntnissen zurückgelassen. ich hoffe, daß ich sie gut in meinen Alltag integrieren kann.

  • Ich freue mich über erste eigene Ernte aus unserem Garten, auch wenn es nur eine handvoll Radieserl, Johannisbeeren, Walderdbeeren und Kräuter sind.

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Freitagsrückblick – Was schön war diese Woche

Freitagsrückblick – Was schön war diese Woche. Gerade war ich noch wie im Urlaub auf unserer Auszeit, schon ist die Woche wieder um. Wie konnte das denn passieren? Ich bin heute sehr müde. Sehr prägend für diese Woche war die Projektprüfung der Tochter, die zwar für mich nicht viel Stress bedeutete, jedoch aber Koordination und gen Ende auch jede Menge mentale Unterstützung und einfach nur da sein und Raum halten.

Montag

Am Montag war ich morgens mit dem Mann im Fitness-Studio. Das schaffen wir eigentlich nie gemeinsam. Umso schöner war das als Wochenstart. Am Abend hatte ich einen schönen kurzen Plausch mit der Freundin. Danach ein geselliges Elternbeiratstreffen (Kindergarten) beim Griechen. Wir haben besprochen, was gerade im Kindergarten anliegt und die kommenden Feste besprochen und geplant. Das war also ein entspanntes in-die-Woche-kommen. Der Mann holte den Sterngucker bei der Oma ab.

Dienstag

Ich habe beschlossen, den Sterngucker daheim zu lassen, damit er sich gut umstellen kann. Sonst wäre das alles ganz schön viel für ihn geworden. Am Vormittag hatte ich einen kurzen Besuch beim Zahnarzt. Nachdem ich meine Kronen habe, passte meine Beißschiene, die ich nachts trage, nicht mehr und ich habe mir eine neue machen lassen. Die ist nun fertig und ich kann wieder schlafen, ohne daß mein Kiefer (und damit meine Schultern & Rücken) zu sehr verkrampft. Ausserdem hab ich noch ein Rezept für Physiotherapie bekommen. Juhu!

Am Nachmittag hatten wir ein Elterngespräch im Kindergarten. Dafür musste ich vorher die Jungs verräumen. Ich konnte sie bei unterschiedlichen Nachbarn unterbringen. Das Elterngespräch war wie immer sehr vertraut. Das mag ich ja sehr am Kindergarten. Auf dem Rückweg standen unterwegs zu verschenkende Tomatenpflanzen am Strassenrand, wo wir uns sehr dankbar welche mitgenommen haben.

Am Abend konnte ich mich für eine kleine Runde Schwimmen im Steinsee davonstehlen. Der erste Abendschwumm und soo gut!

Mittwoch

Der Mittwoch startete mit unserem Mütterkreis. Diesmal trafen wir uns zum Frühstück bei mir. Manchmal sind unsere Treffen fröhliche Quatschrunden, manchmal gehen sie sehr in die Tiefe. Die Mittwochrunde war eine der letzteren. ich bin sehr dankbar für diese vertraute Frauenrunde mit all der Weisheit, den Geschichten, der Freude und dem Schmerz. So ein Potenzial.

Am Abend wollten wir uns noch zum gemeinsamen Singen und Musizieren treffen. Das musste ich leider absagen, weil die Tochter meine Unterstützung bei ihrer Arbeit brauchte.

Donnerstag

Am Donnerstag hatte ich vormittags die Schülern da, die ich bei der Projektarbeit betreue. Während sie an meinem Computer arbeitete, konnte ich meine Kalendereinträge pflegen, meine To-Do-Liste schreiben und Kleinkram abarbeiten. Ausserdem brachte ich den Mann zur Bahn (zum Flughafen und ab nach Berlin). Der Rest des Donnerstages wurschtelte sich dahin. Am Abend als die Jungs im Bett waren, half ich noch der Tochter bei ihrer Prüfung. Ich musste einfach nur da sein und den Raum halten. Ich lag also in ihrem Bett und hatte Zeit zum Lesen*. Leider wurde es trotzdem sehr spät. Erst 0:30 kam ich ins Bett. 2,5h später als ich sonst ins Bett gehe.

Freitag

Durch die kurze Nacht war ich heut morgen wirklich müde. Ich verteilte die Kinder, brachte die Tochter zu ihrer Prüfung und fuhr für den Vormittag ins Hospiz. Dort mache ich mein Praktikum fürs Dharmatraining. Es war nicht viel zu tun, so daß ich einen entspannten Vormittag verbrachte. Ich half beim Mittagessen vorbereiten und genoss die Ruhe an diesem wunderschönen Ort.

Zurück daheim sammelte ich den Wolf ein, freute mich über die Gemüsekiste und hatte Lust auf einfaches gutes Essen (es gab Kartoffeln, Karottengemüse und einen Bratling auf Basis von roten Bohnen). Der Nachmittag verging mit etwas Pause, Gartenwerkelei und Tochterpartytaxi. Nach dem Abendessen genoss ich noch die Abendsonne mit Buch* in der Hängematte und brachte dann die Kinder ins Bett. Irgendwann später muss ich nochmal los, den Mann vom Bahnhof und die Tochter von ihrer Party abholen. Ich freue mich richtig auf mein Bett!

Die ganze Woche schön: Bushaltestellenblumen, Sommerblütenduft, Regentropfengeruch, leichtes Sommeressen, erste Aprikosen und Kirschen, veganes Eisvanilleschmelz mit Schokoknack, Hängemattenbaumelglück

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