1000 Fragen an mich selbst – #14 und #15

1000 Fragen an mich selbst – #14 und #15

Lange lagen sie hier, heute gibt es die nächsten Antworten auf die Fragerunde. Vielleicht mache ich mal eine ganze Woche Fragerundenbeantwortung, um wieder auf dem aktuellen Stand der Aktion zu sein :)

Die Fragenaktion ist zuerst auf dem Pinkepank-Blog aufgetaucht. Alle Infos dazu findest du in diesem Post und unter dem Schlagwort 1000 Fragen an dich selbst auf dem Pinkepank-Blog.

1000 Fragen an mich selbst #14

261: Über welche Themen unterhälst du dich am liebsten?

Über Alltag, Spiritualität, Themen, die mich gerade beschäftigen (Mindset, Glaubenssätze, persönliche Entwicklung, Sinn des Lebens usw). Ich tüftle im Gespräch auch gern an Problemlösungen oder philosophiere über Wortbedeutungen und Formulierungen. Ich mag es, mich über Bücher auszutauschen und (Lebens)Geschichten zu hören, Ideen zu spinnen und mein eigenes Denken zu erweitern und hinterfragen.

262: Kannst du leicht Fehler eingestehen? 

Ja. Mich ärgert oft, wie wenig fehlertolerant unsere Gesellschaft ist.

263: Was möchtest du nie mehr tun? 

Unehrlich sein. Schlecht über andere reden.

264: Wie ist dein Gemütszustand üblicherweise?

Der Mann sagt, ich habe keinen überlicherweisen Gemütszustand, sondern er ist üblicherweise wechselnd :) Ich finde, ich bin oft nachdenklich und gelassen, aber auch fröhlich und albern. Die meiste Zeit bin ich optimistisch und positiv.

265: Sagst du immer die Wahrheit?

Ich versuche es. Wenn es mir schwerfällt, sage ich lieber nichts.

266: Was bedeutet Musik für dich?

Nicht so viel wie für andere Menschen. Mich erreichen andere Künste tiefer als Musik. Aber ich mag es zu singen, gemeinsam zu musizieren und Musik zuzuhören. Am liebsten im Miteinander. Dann erreicht mich Klang sehr tief.

267: Hast du schon einmal einen Weinkrampf vorgetäuscht?

Nein.

268: Arbeitest du gern im Team oder lieber allein?

Beides. Ich koordiniere gern Teamarbeit und bin auch gern Teil eines Teams, bei der Ausführung meiner Aufgaben bin ich aber gern allein.

269: Welchen Fehler verzeihst du dir immer noch nicht?

Hm. Ich würde es vielleicht anders formulieren. Sagen wir so, es gibt da ein paar Sachen in meiner Vergangenheit, die mir im Nachhinein sehr leid tun und die ich gern anders gemacht hätte. Zum damaligen Zeitpunkt war es aber das Beste, was ich tun konnte, was in meiner Macht stand. Deshalb arbeite ich immer wieder dran, mir selbst zu vergeben und Mitgefühl nicht nur für andere, sondern auch für mich zu entwickeln.

270: Welche Verliebtheit, die du empfindest, verstehst du selbst nicht?

Ich verstehe all meine Verliebtheiten.

271: Denkst du intensiv genug über das Leben nach?

Oh ja. Bisschen weniger wäre manchmal gut.

272: Fühlst du dich manchen Leuten gegenüber sehr unsicher?

Ja, manchen. Aber nicht oft.

273: Bist du autoritätsgläubig?

Mehr als mir lieb ist.

274: Bist du gern allein?

Ja. Sehr gern. Ich mag aber auch Gemeinschaft.

275: Welche eigenen Interessen hast du durchgesetzt?

Viele.

276: Welchen guten Zweck förderst du?

Ich bin ehrenamtlich bei der Wasserwacht tätig, spende mit meinem Mitgliedsbeitrag an den ASB, den Bund Natur und 3HO. Einmal im Jahr spende ich einen Teil meiner Einnahmen an eine Organisation oder einen Verein (im letzten Jahr war es das Hospiz, wo ich mein Praktikum gemacht habe). Unterm Jahr gibt es auch immer mal wieder Gelegenheiten, sich einzubringen in Schule und Kindergarten, Kleider- und Schuhspenden. Ich gebe für die Caritas und die Sternsinger hier im Ort und unterstütze auch online das ein oder andere Projekt, wenn es mir gerade möglich ist.

277: Wie sieht dein Traumhaus aus?

Ich lebe in meinem Traumhaus. Wir haben es uns selbst geplant und daran mitgebaut. Es ist ein ökologisches Holzhaus mit Lehmwänden und Warmwasser aus Solarenergie. Wir haben einen Garten, der noch wachsen darf und eine tolle Umgebung.

278: Machst du leicht Versprechungen?

Nicht mehr so leicht wie früher, damit ich meine Versprechen auch halten kann.

279: Wie weit gehst du für Geld?

Das kommt drauf an, wie ich gerade im Mangel oder in der Fülle lebe. Ich checke aber immer wieder mit meinen Werten gegen. Geld ist ein Thema, was mich gerade sehr beschäftigt. Ich prüfe meine Einstellung zu Geld und meine Glaubenssätze.

 280: Bist du häufig eigensinnig, auch wenn es zu deinem Nachteil ist?

Das weiss ich gerade gar nicht. Bin ich eigensinnig? Vermutlich ja. Wer entscheidet, was ein Vorteil und was ein Nachteil ist?

1000 Fragen an mich selbst #15

281:  Malst du oft den Teufel an die Wand?

Nein

282: Was schiebst du zu häufig auf?

Mich zeigen, Überweisungen, weil mein Konto leer ist, Klamotten kaufen, Anträge ausfüllen, unseren Speiseplan ausdenken, Sachen reparieren

283: Sind Tiere genau so wichtig wie Menschen?

Ja natürlich

284: Bist du dir deiner selbst bewusst?

Ja

285: Was war ein unvergesslicher Tag für dich?

Ich habe viele unvergessliche Tage. Die Tage, wo ich all meine Lieblingsmenschen das erste Mal traf, die Geburten meiner Kinder, Tage, die ich mit schönen Erlebnissen verknüpfe, aber auch Tage, die irgendwie einschneidend für mein Leben waren, nicht nur im positivem Sinne.

286: Was wagst du dir nicht einzugestehen?

Würde ich es hier aufschreiben, dann wäre das ja ein Eingeständnis, nicht? (mir fällt gerade nichts ein, was hier stehen könnte)

287: Bei welcher Filmszene musst du weinen?

Ich muss dauernd weinen bei Filmen

288: Welche gute Idee hattest du zuletzt?

Oh, ich habe viele gute Ideen im Laufe des Alltags. Meine letzte große gute Idee habe ich in einen Onlinekurs verpackt. Die nächsten brüten schon unter der Oberfläche.

289: Welche Geschichte würdest du gerne mit der ganzen Welt teilen?

Ich habe schon ganz viele Geschichten hier im Blog geteilt. Geschichten von Dankbarkeit, Mitgefühl, Lebensfreude. Vielleicht sollte ich sie immer wieder erzählen. Meine Lieblingsgeschichten sind die, als ich meine zelte in Hamburg abgebrochen habe und mit den Kindern nach Freiburg gegangen bin, ohne dort eine Wohnung zu haben. So viel vertrauen, aber auch blauäugikeit. Und alles, was mir in dieser Zeit wiederfahren ist an Herzlichkeit und Menschlichkeit. So viele schöne Geschichten hat mein Leben schon geschrieben.

290: Verzeihst du anderen Menschen leicht?

Ja. Das hat aber einige Zeit gedauert, bis ich das konnte. Früher war ich sehr nachtragend.

291: Was hast du früher in einer Beziehung getan, tust es heute aber nicht mehr?

Unehrlich sein – mir selbst und anderen gegenüber. Nicht nein sagen. Aufträge auch ablehnen.

292: Was hoffst du, nie mehr zu erleben?

Man möchte gern allen Schmerz von sich weg halten. In Wirklichkeit sind all die Krisen eine große Wachstumschance. Ich habe gerade keine Antwort, denn alles, was ich erlebt habe, auch wenn es in dieser Situation gar nicht schön war, hatte einen Sinn und hat mich zu der gemacht, die ich bin.

293: Gilt für dich das Motto „Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß“?

Ja

294: Wie wichtig ist bei deinen Entscheidungen die Meinung anderer?

Nicht wichtig, aber ich höre mir gern an, was andere zu sagen haben, um einen anderen Blick auf die Dinge zu bekommen.

295: Bist du ein Zukunftsträumer oder ein Vergangenheitsträumer?

Eine im Jetzt-Leberin. Dennoch erinnere ich mich gern an Vergangenes oder freue mich auf Künftiges. Meine Tagträume jedoch, die finden in einer anderen Ebene statt. Nicht in der Zukunft und nicht in der Vergangenheit. Sondern im Dazwischen und Was-wäre-wenn

296: Nimmst du eine Konfrontation leicht an?

Nicht immer. Energien schwappen schnell auf mich über. Dann fällt es mir schwer, in meiner Mitte zu bleiben. Ich erstarre oder explodiere.

297: In welchen Punkten unterscheidest du dich von deiner Mutter?

Ich bin ein komplett anderer Mensch. Wir haben zwar einiges gemeinsam, unterschieen uns aber auch in vielen Punkten.

298: Wo bist du am liebsten?

an der ostsee, am steinsee, zu hause, im felshaus, mit freundinnen

299: Wirst du vom anderen Geschlecht genug beachtet?

Eine komische Frage, auf die mir gerade keine Antwort einfällt.

300: Was ist dein Lieblingsdessert?

vegane Mousse au Chocolat

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