pusteblume

Kennst du das auch, dass manchmal plötzlich Groschen fallen und Dinge klar werden, die dich sonst nebelig umgeben? Aber du kannst es nicht benennen oder an etwas konkretem festmachen, sondern es ist nur so ein Gefühl von JA!

So geht es mir gerade auf verschiedenen Ebenen. Dieser Prozess ist nicht ganz schmerzfrei und auch sehr tränenreich. Plötzlich überkommt mich eine Welle von Traurigkeit über Dinge die waren und mit dem heutigen Wissen hätten anders laufen können. Doch das Leben verläuft vorwärts, ich wachse mit meinen Erfahrungen, sie gehören zu meinem Weg dazu – mit allem Schmerz und aller Freude.

Anfang des Jahres begann ich, das E-Book Desire Map* von Danielle LaPorte zu lesen. The Desire Map geht davon aus, dass unserem Streben ein tiefstes inneres Bedürfnis zugrunde liegt, unser Core Desire. Wenn wir das Herausfinden (und dabei soll das Workbook* helfen), können wir unsere Ziele, unsere Strategien und unsere Entscheidungen danach ausrichten.
Ich war sehr angetan vom Buch und wollte auch das Workbook durcharbeiten. Ich steckte jedoch ziemlich bald fest. Zuviel Alltag hatte mich wieder eingeholt, zu umfangreich und vielschichtig das Workbook. Also liess ich es liegen. Es erschloss sich mir nicht. Dann, an einem Abend allein, nahm ich es wieder zur Hand und plötzlich begann es zu fliessen. Ohne die Fragen komplett durchzuarbeiten, wurde mir sehr schnell klar, dass unter all meinem Sehnen, Wünschen und Streben das Bedürfnis Eins zu sein liegt. Eins mit mir selbst, eins mit dem Universum, verbunden, in tune. Denn wenn ich das bin, stehe ich in meiner Kraft. Dann fliesst alles. Dann brauche ich keine Anerkennung von Aussen, keine Bestätigung meiner Selbst oder meines Könnens. Dann BIN ich einfach.


Doch wie erreiche ich genau diesen Zustand. Den kann ich ja nicht einfach herbeizaubern. Ich bin auf einer spannenden Spur, denn interessanter Weise begegnet mir genau dieses Thema in dem Buch, was ich gerade lese. Und in dem Workshop, den ich besuchte. Und in Gesprächen mit dem Mann. Und genau genommen auch im Coaching Anfang des Jahres. Aber das wird mir jetzt erst klar. Ein schönes Gefühl, sich selbst wieder ein Stück näher zu kommen.

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