fridayfives

Hinter mir liegt eine recht ruhige und sonnige Woche. Das Wetter zeigt sich morgens kühl und nachmittags nochmal richtig sonnig und warm. Eine wunderschöne Jahreszeit voller zauberhafter Naturspektakel (glutrote Himmel, pastellige Farbverläufe, Nebelschwaden, Tauglitzer). Ich bin noch etwas angeschlagen. Eine kleine Erkältung, die nicht schlimm ist, aber mir dennoch Kraft raubt. Friday Fives findest du jeden Freitag im Buntraum.

Friday Fives

Natur :: Eben jene Herbsstimmung, bisschen Sommernachwehen, bisschen Wehmut, Vergänglichkeit. Der Rhythmus von Werden und Vergehen. Das Zurückziehen zu den Wurzeln. Das nochmal aufbäumen in aller Pracht, Schönheit und Fülle.

Michaelikraft :: Ich kenne mich nicht aus mit den Jahreskreisfesten an Waldorfschulen, aber gerade wird Michaeli gefeiert. Passend dazu habe ich diese schöne Bescheibung gefunden „Um Michaeli ist es Zeit zum Innehalten, zum Rückblicken – zum Abwägen des eigenen Handelns. Auch in der Natur steht in dieser Zeit das Licht mit der Finsternis in der Waage. Hell und dunkel, Tag und Nacht, Gut und Böse: Das eine gibt dem anderen seinen Sinn. Aber was überwiegt? Wonach streben wir? Wie entscheiden wir uns?“ (Quelle), die genau dieses, was ich gerade an und in mir beobachte, auf den Punkt bringt. Michaelikraft nannte eine Freundin es im Gespräch im Mütterkreis. Diese Kraft mit dem Schwert den Drachen zu besiegen. Wie auch immer man das für sich deuten möchte.

Flexibilität :: Am Dienstag hatte ich kurzfristig beschlossen, statt im Büro, im Café zu arbeiten. Der Szenenwechsel tat mir ausgesprochen gut. Ich konnte viel schaffen, konzentriert arbeiten und alle restlichen Erledigungen gut um die Arbeitszeit herum organisieren. Das möchte ich gern öfter tun, weil es mir wirklich gut tat. Ich bin dankbar, daß ich – innerhalb meines Rahmens – so flexibel in Ort und Arbeitszeit sein kann.

Austausch :: Der Austausch mit lieben FreundInnen, mit dem Mann, mit meinen Eltern und Geschwistern. Alles zu seiner Zeit und jedeR auf einer anderen Ebene. Aber alle gleich wertvoll. Danke. Für kleine Nachrichten, Urlaubsmitbringsel, Post, „ich denk an dich“ Emails, Anrufe, Gespräche, Verabredungen, Umarmungen, Kuschel.

Homeoffice :: Ich mag die Tage, an denen der Mann Homeoffice hat. Dann sitzen wir zusammen am Tisch, arbeiten, tauschen uns aus und teilen uns in die anfallenden Fahrdienste rein. Die Tage sind leichter, weil ich nicht zum Bahnhof fahren muss, weil wir gemeinsam kochen und uns in den Aufgaben abwechseln können. Dann beraten wir uns gegenseitig bei Fragen, haben eine zweite Meinung, die mal über ein Projekt schaut und den Austausch zum Reflektieren. Das mag ich sehr.

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